Segelurlaub in Thailand: beim Mitsegeln die Inselwelt genießen

Was könnt alles Ihr beim Segelurlaub in Thailand erleben? Und wie ist das Leben an Bord eines Segelboots?

Segelurlaub in Thailand: beim Mitsegeln ab Phuket könnt Ihr die Trauminseln der Andamanensee entdecken – Just Wanderlust hat das einmal für Euch ausprobiert. Foto: Sascha Tegtmeyer
Segelurlaub in Thailand: beim Mitsegeln ab Phuket könnt Ihr die Trauminseln der Andamanensee entdecken – Just Wanderlust hat das einmal für Euch ausprobiert. Foto: Sascha Tegtmeyer

[Werbung / Sponsored Post] Wir setzen Segel und entdecken in Thailand die Schätze der Andamanensee – auf einem zehntägigen Segeltörn steuern wir abgelegene Traumstrände und die letzten Geheimtipp-Inseln im Süden Thailands an. Wer Land und Leute, Natur, Tierwelt und Vegetation einmal aus einer neuen Perspektive erleben und neue Freunde kennen lernen möchte sowie eine Handbreit Wasser unterm Kiel zu schätzen weiß, kann Phuket, Koh Lanta, Koh Phi Phi und Co. vom Segelboot aus beim Mitsegeln auf einem Katamaran erleben. Wir sind zu neuen Ufern aufgebrochen und mit dem Reiseveranstalter sailwithus.de in einen außergewöhnlichen Segelurlaub in Thailand gestartet. Ein Erfahrungsbericht mit allen nützlichen Informationen, die Ihr zum Katamaran-Segeln ab Phuket benötigt. 

Ich stehe am Bug des Katamarans und blicke minutenlang auf die Wellen, die mal von vorn und mal von der Seite gegen das Schiff peitschen, während sich der Rumpf auf und ab bewegt. Dünung oder Windsee sagen die Segler zu den Wellen – ordentlich Seegang sage ich. Wir sind weit draußen in der Andamanensee und ich lasse den Blick über die Meeresoberfläche schweifen, suche nach Flossen zwischen Wellenspitzen. So weit draußen im offenen Meer könnte es Wale und Delfine geben – auch wenn gerade nicht die Saison dafür in der Andamanensee in Thailand ist. Eine Stunde lang passiert nichts, kein Lebenszeichen im Meer, nicht einmal eine Schildkröte. Doch plötzlich weiße Schatten direkt unter der Wasseroberfläche! Was ist das denn? Ich muss ganz genau hinschauen. Mantas! Oh was für ein Glück, eine Gruppe Mantarochen schießt von vorn auf unser Segelboot zu. Wir springen zum Heck und sehen die majestätischen Meerestiere dort in voller Pracht. Die Mantas umkreisen uns, sie begleiten unseren Katamaran auf unserer Fahrt, schwimmen ganz nah unter der Meeresoberfläche und sind deutlich zu erkennen. Nach einiger Zeit verschwinden sie genau so schnell, wie sie gekommen sind, wieder in den Tiefen der Andamanensee.

Auf zu Traumstränden und Hot Spots der Andamanensee: Mit einem nagelneuen Katamaran geht es auf große Phuket-Segeltour. Foto: Sascha Tegtmeyer
Auf zu Traumstränden und Hot Spots der Andamanensee: Mit einem nagelneuen Katamaran geht es auf große Phuket-Segeltour. Foto: Sascha Tegtmeyer

Ich bin sprachlos, mit so einer Begegnung hatte ich als erfahrener Taucher, Schnorchler und Meeres-Fan nun wirklich nicht gerechnet. Delfine ja, fliegende Fische gibt es auch häufiger, aber neugierige Mantarochen, die den Katamaran begleiten? Was für ein Schauspiel und was für ein Erlebnis – es sollte nur eines von vielen in unserem Segelurlaub in Thailand sein. Das Mitsegeln ab Phuket gehört ganz sicher zu den spannendsten und ereignisreichsten Möglichkeiten, den Segelsport kennen zu lernen und nebst einer unvergesslichen Reise zu einsamen und abgelegenen Traumstränden, den Hot Spots von Südthailand und einem tollen Crew-Erlebnis einen tiefen Einblick in das Segeln zu bekommen. Was zeichnet das Mitsegeln in Thailand aus und was solltet Ihr beachten Was gibt zu entdecken? Ich war zehn Tage lang mit einem Katamaran segeln ab Phuket und habe auf meiner Tour ein unheimlich tolles Abenteuer erlebt.

Überblick: Was zeichnet Mitsegeln in Thailand aus?

  • entdecke mit einer tollen Crew aus jungen Leuten zwischen 20 und 40 Jahren die abgelegenen, paradiesischen Inseln in Thailand
  • steuere Traumstrände, Party-Hot-Spots und die letzten verbliebenen Geheimtipps an, die für die meisten Urlauber schwer erreichbar sind
  • genieße die thailändische Kultur, das leckere Thai-Food und die warmherzige Gastfreundlichkeit der Menschen
  • lerne grundlegende Segel-Skills, die Dir einen leichten Einstieg in diesen faszinierenden Sport ermöglichen – sailwithus.de kann Dich auch unterstützen, deinen Segelschein zu machen und selbst als Skipper an Bord zu gehen.

Erster Eindruck: Mit dem Segelboot kreuzen wir im Phang-nga Nationalpark

Beeindruckendes Panorama im Phang-nga Nationalpark. Foto: Sascha Tegtmeyer
Beeindruckendes Panorama im Phang-nga Nationalpark. Foto: Sascha Tegtmeyer

Im Laufe des Anreisetages treffen die Teilnehmer aus allen Himmelsrichtungen ein. Einige sind schon länger auf Phuket, andere kommen direkt vom Flughafen. Wir treffen uns an der Yacht Haven Marina, dem Liegeplatz unseres Katamarans. Kurzes Kennenlernen und ab geht es zum Einkaufen, während unser Skipper Dirk das Schiff übernimmt. Vorräte für zehn Tage – wir kaufen nach Herzenslust ein, um das zu kochen, worauf wir wirklich Lust haben und lassen den Proviant mit einem kleinen LKW vom Großmarkt liefern. Die Tour sollte meine erste Segelreise werden. Ich war vorab noch nie segeln und war mir vorab noch nicht so ganz sicher, was ich von zehn Tagen auf einem kleinen Boot bei Wind und Wellen halten soll und ob dieser Törn das richtige für mich ist.

Meine Zweifel zerschlagen sich ganz schnell: Der geräumige Katamaran ist Baujahr 2019 und vor uns waren gerade einmal drei Reisegruppen auf dem Schiff. Alles ist noch nagelneu und auf dem neusten Stand der Technik. Das Hauptdeck ist groß, die Küche modern eingerichtet und auch das Sonnendeck am Bug bietet viel Platz zum Relaxen. Wer möchte, kann hier sogar nachts unter dem Sternenhimmel schlafen„Sailwithus legt großen Wert darauf, immer mit aktuellen Schiffen unterwegs zu sein. Das macht einfach mehr Spaß, als mit alten Schiffen unterwegs zu sein“, berichtet mir Skipper Dirk. Recht hat er: Es gibt überall USB-Ladestationen und ein hochwertiges Bluetooth-Soundsystem an Board – zwei wichtige Grundvorraussetzungen für einen gelungenen Urlaub. Mit unserem nagelneuen Katamaran stechen wir kurz darauf in See.

Aus Fremden wird eine Crew

Das Crew-Building auf einem Segeltörn geht erstaunlich schnell – schon nach kürzester Zeit werden wird aus Fremden ein Team. Foto: Sascha Tegtmeyer
Das Crew-Building auf einem Segeltörn geht erstaunlich schnell – schon nach kürzester Zeit werden wird aus Fremden ein Team. Foto: Sascha Tegtmeyer
In den ersten Tagen lernen wir erst einmal ein paar Segel-Skills. Foto: Sascha Tegtmeyer
In den ersten Tagen lernen wir erst einmal ein paar Segel-Skills. Foto: Sascha Tegtmeyer

Erstaunlich ist tatsächlich, wie schnell das Crew-Building funktioniert. Vor der Reise gab es schon eine WhatsApp-Gruppe, aber die allerwenigsten kannten jemanden auf dem Boot. Für allzu große Berührungsängste blieb jedoch überhaupt keine Zeit: Nach dem Treffen an der Yacht Haven Marina mussten die Einkäufe erledigt und das Schiff übernommen werden. Damit das alles reibungslos klappen konnte, war direkt Teamwork gefragt. Und das zog sich dann auch durch die gesamten zehn Tage: Die einen Kochen und machen die Küche, die anderen setzen Segel und steuern das Boot. Dann wird getauscht. Allerspätestens nach dem Anlegen am Nachmittag wird angestoßen – denn in Thailand müssen alle Segelschiffe vor Einbruch der Dunkelheit ankern. So hat man am Ankerplatz noch eine ganze Menge Zeit, um gemeinsam zu chillen oder etwas in der Nähe zu unternehmen. Es gibt viel Zeit, zusammen essen zu gehen und das Nachtleben an den zahlreichen Spots zu genießen. Und so wird auf einem Segelboot aus Fremden ganz schnell eine richtige, eingespielte Crew – vielleicht eine der schönsten Eigenschaften eines Segelurlaubs, die mir vorher gar nicht so bewusst war.

Erste landschaftliche Highlights im Phang-nga Nationalpark

Landschaftlich klasse, zum Baden nur mittelmäßig: der Phang-nga Nationalpark. Foto: Sascha Tegtmeyer
Landschaftlich klasse, zum Baden nur mittelmäßig: der Phang-nga Nationalpark. Foto: Sascha Tegtmeyer

Ich kannte längst die spektakulären Bilder der emporragenden Felsen im Phang-nga Nationalpark, die umspült und bewachsen in die Höhe ragen. Einige Male bin ich auch schon mit dem Speed Boat von Phuket aus daran vorbei gerast. Vom James-Bond-Felsen hat wohl jeder schon gehört und auch Koh Phi Phi steht bei den meisten Urlaubern auf dem Programm. Koh Phi Phi Don als ultimative Partyinsel und Koh Phi Phi Leh mit der berühmten Maya Bay. Die wahren Schätze befinden sich jedoch weiter im Osten: Südlich von Koh Lanta befinden sich im Südosten Thailands noch einige echte Geheimtipp-Inseln, die wirklich paradiesische Züge haben und noch nicht völlig von Urlaubern überrannt wurden. Erste Wahl, um diese Destinationen leicht zu erreichen: ein Segelboot – oder wie in unserem Fall ein Katamaran. Wir setzen die Segel und steuern alle diese traumhaften Spots an.

Video: Eindrücke vom Segeln in Thailand mit sailwithus.de

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Paradiesische Trauminseln: beim Mitsegeln in Thailand die Andamanensee entdecken

Auf unserem Thailand-Segeltörn geht es zu einigen der schönsten Inseln in der südlichen Andamanensee. Im Bild: Koh Kradan. Foto: Sascha Tegtmeyer
Auf unserem Thailand-Segeltörn geht es zu einigen der schönsten Inseln in der südlichen Andamanensee. Im Bild: Koh Kradan. Foto: Sascha Tegtmeyer

Die Route unserer Thailand-Segeltour verläuft von der Phuket Yacht Haven Marina aus Richtung Nordosten in den Phang-nga Nationalpark, den wir mit dem Katamaran wasserseitig erkunden wollen. Schon nach wenigen Stunden ragen die riesigen, am Fuß umspülten Felsen aus dem Boden. Ein spektakulärer Anblick, jedoch längst nicht das Highlight auf unserem Törn. Schon bei unserem ersten Ziel wird auch klar: Die Routenplanung war lediglich eine grobe Übersicht der Strecke. Wir stoppen nicht wie geplant am James Bond Felsen, sondern steuern eine weitaus einsamere und paradiesischere Bucht in der Nähe an. Die Entscheidung hat die Crew einstimmig gefällt – und wir werden direkt am ersten Tag mit einem wahren Traumstrand belohnt, der mit Sicherheit zu den schönsten Stränden in Thailand gehört. So sieht ein guter Start aus, auf den wir direkt am ersten Abend auf See mit einem Sundowner anstoßen und ein paar gekonnten Sprüngen in das 30 Grad warme Wasser genießen. Was uns wohl noch auf der Tour erwarten wird?

Mit dem Dingi (Beiboot) geht es meistens vom Ankerplatz an Land – der Katamaran muss meistens etwas weiter draußen geankert werden. Foto: Sascha Tegtmeyer
Mit dem Dingi (Beiboot) geht es meistens vom Ankerplatz an Land – der Katamaran muss meistens etwas weiter draußen geankert werden. Foto: Sascha Tegtmeyer

Überblick: das Segelrevier Thailand bei Phuket

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Die Route auf unserem Segeltörn

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Segelurlaub in Thailand: mit dem Katamaran fahren wir quer durch die Andamanensee. Video: Sascha Tegtmeyer

Die vorher festgelegte Route war eher eine grobe Richtlinie, die wir immer wieder geändert haben, um unsere Phuket-Segeltour maximal zu individualisieren. Wir sind zuerst in den Phang-nga Nationalpark, anschließend Richtung Koh Lanta gesegelt und etwas nördlich auf Höhe von Krabi als erstes am imposanten Railay Beach (Rai Leh Beach) gestoppt. Anschließend ging es südlich zu den wunderschönen Trauminseln Koh Muk, Koh Kradan und Koh Ngai – eine schöner als die andere. Das war der weiteste Punkt unserer Tour. Von dort aus sind wir auf große Überfahrt nach Koh Phi Phi Don gestartet, wo wir in der Hauptbucht geankert und anschließend erst einmal die Insel unsicher gemacht haben. Insgesamt haben wir auf dieser Route in den zehn Tagen einige Seemeilen zurückgelegt. Skipper Dirk hat uns vorab gefragt, ob wir Lust auf viel Segeln haben – das wurde natürlich einstimmig bejaht – und so haben wir tatsächlich einen Großteil der gesamten Strecke unter Segeln zurückgelegt. Die Alternative wäre gewesen, häufiger mit Motor zu fahren. Aber das lange und ausgiebige Segeln ist auf einem Segeltörn natürlich die spaßigere, elegantere (und umweltfreundlichere) Variante.

1. Phang-nga Nationalpark

Den Phang-nga Nationalpark sollte man unbedingt gesehen haben – von dort jedoch auch recht zügig zu den Inseln im Südosten übersetzen, um nicht zu viel Zeit für die Trauminseln zu verlieren. Foto: Sascha Tegtmeyer
Den Phang-nga Nationalpark sollte man unbedingt gesehen haben – von dort jedoch auch recht zügig zu den Inseln im Südosten übersetzen, um nicht zu viel Zeit für die Trauminseln zu verlieren. Foto: Sascha Tegtmeyer

Der Phang-nga Nationalpark befindet sich nördlich von Phuket und ist bei Urlaubern von Land aus eine beliebte Sehenswürdigkeit, die viele auf Tagestouren erkunden. Er darf bei einem Segelurlaub in Thailand nicht fehlen. Wasserseitig ist der Naturpark ein spektakuläres Schauspiel mit emporragenden Felsen, abgelegenen Buchten und einsamen Stränden, die man jedoch nur auf einem Segeltörn oder mit einem privaten Longtail-Boot ansteuern kann. Die spektakuläre Natur wird von grünem Wasser ummalt – das allerdings sehr trüb ist und nicht unbedingt zum Schwimmen und Schnorcheln einlädt. Von unserem Startpunkt, der Yacht Haven Marina auf Phuket, waren es lediglich einige Stunden in den Phang-nga Nationalpark, in dem auch der weltberühmte James Bond Felsen (Khao Phing Kan) befindet, der in den 70er Jahren Drehort für einen James Bond Film war. Der Naturpark ist wasserseitig unheimlich sehenswert und war eine gelungene erste Station auf unserer Tour.

2. Railay Beach (Rai Leh)

Railay Beach ist ein malerisches und erstaunlich vielseitiges Ziel auf der Tour, für das Ihr durchaus etwas Extra-Zeit einplanen könnt. Foto: Sascha Tegtmeyer
Railay Beach ist ein malerisches und erstaunlich vielseitiges Ziel auf der Tour, für das Ihr durchaus etwas Extra-Zeit einplanen könnt. Foto: Sascha Tegtmeyer
Der Phra nang Cave Beach ist ein Strand neben Railay Beach und bietet einige spektakuläre Aussichten – und Einsichten. Foto: Sascha Tegtmeyer
Der Phra nang Cave Beach ist ein Strand neben Railay Beach und bietet einige spektakuläre Aussichten – und Einsichten. Foto: Sascha Tegtmeyer

Vom Phang-nga Nationalpark sind wir in einem großen Bogen nach Osten gesegelt und haben die imposante Railay Bucht (Rai Leh) angesteuert, die sich nur wenige Kilometer von der Stadt Krabi entfernt befindet. Die Destination ist eine etwas verwobene Bucht mit mehreren Strandabschnitten, spektakulär aufragenden Felsen und Höhlen. Am Hauptstrand Railay Beach befindet sich ein kleiner Ort mit einer erstaunlich gepflegten Walking Street, die wir für einen ausgiebigen Landgang genutzt haben. Dort gibt es einige Restaurants, Bars und Einkaufsmöglichkeiten, von denen viele einen lohnenswerten Eindruck gemacht haben. Die gegenüberliegende Bucht Railay Beach East ist nicht ganz so schön, bietet dafür einen größeren Supermarkt. Highlight ist meiner Meinung nach der dritte Strandabschnitt Phra nang Cave Beach, an dem sich die Princess Cave mit einem kleinen Altarschrein befindet. Ein spektakulärer Strand, an dem man sich problemlos einige Stunden aufhalten kann. Railay Beach (Rai Leh) ist definitiv ein Must-see, das man ideal mit dem Segelboot ansteuern kann.

3. Koh Lanta Süd

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Kurzer Strandspaziergang, bevor es nachh Koh Muk geht. Video: Sascha Tegtmeyer

Nachdem wir bereits unseren Stop in Krabi ausgelassen haben, wäre auch unsere Station im Süden der großen Insel Koh Lanta nur kurz. Durch unseren relativ langen Aufenthalt am schönen Railay Beach und die Vorfreude auf die kleinen Paradiesinseln der nächsten Tage haben wir uns auf der Fahrt in Richtung Süden lediglich zum Übernachten und Essengehen eine Bucht am südlichsten Zipfel von Koh Lanta gesucht. Denn das ist ja einer der großen Vorteile an einem Segelurlaub in Thailand: Die Crew kann frei bestimmen, wo es für wie lange hingeht. Und unsere Entscheidung sollte wir nicht bereuen.

4. Koh Muk (Koh Mook), Koh Kradan und Koh Ngai

Einsamer Traumstrand: die Rückseite von Koh Muk (Koh Mook) ist nicht besiedelt – dort befindet sich der traumhaft schöne Sapphire Beach. Foto: Sascha Tegtmeyer
Einsamer Traumstrand: die Rückseite von Koh Muk (Koh Mook) ist nicht besiedelt – dort befindet sich der traumhaft schöne Sapphire Beach. Foto: Sascha Tegtmeyer

Mit den drei kleinen Trauminseln Koh Muk (Koh Mook), Koh Kradan und Koh Ngai haben wir meiner Meinung nach die absoluten Highlights unserer Tour erreicht. Die Destination befindet sich direkt südlich von Koh Lanta und gehört zu den touristisch noch etwas weniger frequentierten Regionen von Thailand. Wir haben die drei Inseln besucht und haben hier anteilig die meiste Zeit unserer Reise verbracht, um das Paradies maximal zu genießen.

Koh Muk (Koh Mook)

Am Sapphire Beach auf Koh Muk sind wir länger geblieben – einfach, weil es dort so schön war. Foto: Sascha Tegtmeyer
Am Sapphire Beach auf Koh Muk sind wir länger geblieben – einfach, weil es dort so schön war. Foto: Sascha Tegtmeyer

Erstes Ziel ist Koh Muk, die größte der drei Inseln. Dort ankern wir am Sapphire Beach, der sich seinen Namen redlich verdient hat. Der Strand ist ein kleines, unberührtes Paradies, an dem sich außer uns niemand aufgehalten hat. Die Bucht befindet sich auf der unbesiedelten Seite von Koh Muk. Hinter dem Strand befindet sich dichter Dschungel, den man über einen kleinen Pfad erkunden kann. Mein erster Eindruck: Wir sind im Paradies gelandet und haben definitiv einen der Höhepunkte beim Segeln in Thailand entdeckt.

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Auf Koh Muk gibt es einen nahezu unberührtes Traumstrand – den Sapphire Beach. Video: Sascha Tegtmeyer

Entsprechend lange bleiben wir vor Ort. Über 24 Stunden ankern wir in der paradiesischen Bucht, gehen Schwimmen, Schnorcheln und machen am Abend ein Lagerfeuer am Strand mit der Crew vom einzigen anderen Schiff, das mit uns vor Ort ist. Zudem statten wir mit unserem Dingi der nahegelegenen Morakot Cave (Emerald Cave) einen Besuch ab. Die Höhle war in vergangenen Jahrhunderten ein Piratenversteck. Im Inneren der Höhle befindet sich eine Lagune mit einem kleinen Strand und Dschungel, die von Steilwänden umgeben und nach oben offen sind. Ein wirklich spektakulärer Anblick – und natürlich auch ein Magnet für Touristen. Mit unserem Dingi sind wir einfach dann hineingefahren, nachdem all die Urlauber weg waren und hatten die Höhle (fast) ganz für uns allein.

Koh Kradan

Entspanntes Chillen auf Koh Kradan. Foto: Sascha Tegtmeyer
Entspanntes Chillen auf Koh Kradan. Foto: Sascha Tegtmeyer

Koh Kradan ist die kleinste Insel des Trios und in ihren Ausmaßen ziemlich überschaubar. Wir konnten am Hauptstrand im glasklaren, türkisen Wasser ankern und brauchten nur wenige Meter bis zum Ufer. Auf Koh Kradan erwartete uns ein entspannter Nachmittag mit Relaxen, Baden und Schwimmen, ein paar kühlen Bierchen und einem Strandspaziergang vor einer Traumkulisse. Die Insel wird eher von Tagesausflügen angesteuert. Hotels und Resorts gibt es nur wenige vor Ort, so dass es insgesamt ziemlich ruhig auf der Koh Kradan zugeht.

Koh Ngai

Nach unserem langen Aufenthalt auf Koh Muk und dem ausgiebigen Tagesausflug auf die paradiesische Insel Koh Kradan blieb uns nur noch wenig Zeit für Koh Ngai. Wir haben deshalb die Insel mit dem Katamaran umrundet und sind anschließend zum Ankern bereits nach Koh Lanta zurückgekehrt. Am nächsten Tag sollte die Überfahrt zu einem weiteren spektakulären und weltberühmten Reiseziel anstehen: dem Archipel von Koh Phi Phi.

5. Koh Phi Phi

Auf Koh Phi Phi könnt Ihr shoppen, essen und feiern gehen. Foto: Sascha Tegtmeyer
Auf Koh Phi Phi könnt Ihr shoppen, essen und feiern gehen. Foto: Sascha Tegtmeyer

Bereits bei der Anfahrt zum Ao Tonsai Pier wird uns klar – hier auf Koh Phi Phi steppt der Bär. Speed-Boote, Fähren und Longtail-Boote kommen aus allen Richtungen herangerauscht. Würde man eigentlich gar nicht unbedingt erwarten, denn der kleine Archipel liegt mitten im Meer – jeweils mindestens eine Stunde Fahrzeit mit dem Speed-Boot von Phuket und Koh Lanta entfernt. Doch die Insel scheint eine magische Anziehungskraft auf viele Reisende zu haben: Ein Besuch auf Koh Phi Phi ist deshalb auch ein Muss auf einem Segeltörn in Thailand. Die kleine Insel ist ein Magnet für alle, die in Thailand nach Night Life und Party in Kombination mit Traumstränden suchen.

Partys gibt es auf Koh Phi Phi jeden Abend. Foto: Sascha Tegtmeyer
Partys gibt es auf Koh Phi Phi jeden Abend. Foto: Sascha Tegtmeyer
Die Thai Boxing Arena auf Koh Phi Phi war schon Drehort für den einen oder anderen bekannten Film. Foto: Sascha Tegtmeyer
Die Thai Boxing Arena auf Koh Phi Phi war schon Drehort für den einen oder anderen bekannten Film. Foto: Sascha Tegtmeyer

Und so lassen sich in den verwinkelten Gassen im Inneren des Hauptortes auch ein paar wirklich gute Restaurants und Bars finden, die auch von Einheimischen und Langzeit-Urlaubern aufgesucht werden – allerdings zu Thailand-untypischen Preisen, die eher denen in Europa entsprechen. Wir haben einen entspannten Abend auf Koh Phi Phi verbracht und uns nach dem Abendessen noch ein wenig ins Nachtleben gestürzt. Jeden Abend gibt es auf der Insel Beach Partys und einmal im Monat die mittlerweile an vielen Orten in Asien obligatorische Fullmoon Party.

Schnorcheln am Shark Point

Reichlich Fische gibt es am Shark Point von Koh Phi Phi – nur leider hat sich kein Hai blicken lassen. Foto: Sascha Tegtmeyer
Reichlich Fische gibt es am Shark Point von Koh Phi Phi – nur leider hat sich kein Hai blicken lassen. Foto: Sascha Tegtmeyer

Tags darauf geht es zu den weiteren Attraktionen von Koh Phi Phi. Wir hatten die Wahl zwischen einer Inseltour mit dem Roller oder einer Umrundung mit dem Katamaran, bei der wir einige Hot Spots ansteuern. Wir haben uns für letztere Option entschiedenen und sind zuerst zum Shark Point gefahren. Dort soll es an den Riffen einige kleinere Haie geben, die man beim Schnorcheln beobachten kann. Ich konnte dort zwar kein Exemplar der Raubfische entdecken, dafür jedoch einen unheimlich attraktiven Tauchplatz mit bunten Korallen und Fischschwärmen, der sowohl für Schnorchler als auch Taucher unheimlich spannend ist. Auf einen Hai sollte ich später noch beim Schnorcheln stoßen.

Anlanden am Monkey Beach

Die Affen wachen am Monkey Beach auf Koh Phi Phi über den Strand. Foto: Sascha Tegtmeyer
Die Affen wachen am Monkey Beach auf Koh Phi Phi über den Strand. Foto: Sascha Tegtmeyer

Unsere zweite Station war der Monkey Beach auf Koh Phi Phi Don, der sich auf der Rückseite der Insel befindet. An dem Strand leben wilde Makaken-Affen, die dort den Strand und den dahinterliegende Dschungel bevölkern. Die Tiere haben ihren Spaß mit den Besuchern. Eine wirklich gute Gelegenheit, um Affen in Thailand vor einer wirklich traumhaft schönen Kulisse zu beobachten. Doch Vorsicht, nehmt an den Strand nur die allernötigsten Gegenstände mit – was Ihr dabei habt, haltet gut fest. Einem Touristen wurde sein Wet Pack mit Wertsachen von einem Affen geklaut. Bei uns haben die schlauen Primaten sämtliche Wasservorräte im Dingi ausgetrunken – ja, Affen können problemlos Flaschen aufdrehen.

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Am Monkey Beach auf Koh Phi Phi könnt Ihr Affen hautnah beobachten. Video: Sascha Tegtmeyer

Die berühmte Maya Bay auf Koh Phi Phi Leh, an der der Hollywood-Film The Beach gedreht wurde und die einerseits zu den schönsten Stränden der Welt gezählt wird und andererseits vom Massentourismus schwer beschädigt wurde, haben wir ausgelassen, um noch ein weiteres kleines Paradies anzusteuern: Koh Khai Nok.

6. Koh Khai Nok

Mitten im Meer befindet sich die kleine Insel Koh Khai Nok – ideal zum Schnorcheln und offensichtlich auch ideal, um Haie zu beobachten. Foto: Sascha Tegtmeyer
Mitten im Meer befindet sich die kleine Insel Koh Khai Nok – ideal zum Schnorcheln und offensichtlich auch ideal, um Haie zu beobachten. Foto: Sascha Tegtmeyer

Auf dem Weg nach Koh Khai Nok fand die eingangs geschilderte Begegnung mit den Mantarochen statt. So weit draußen scheint die Meereswelt noch in Ordnung zu sein und die Tiere scheinen in den Tiefen der Andamanensee Die Insel Koh Khai Not ist im Prinzip ein Felsen mit einem kleinen Traumstrand, der zwischen Koh Phi Phi und Phuket aus dem Meer ragt. Ein Paradies mitten im Nirgendwo. Ich wusste bereits von vorherigen Thailand-Aufenthalten wie meiner Tauchsafari zum Richelieu Rock: Wenn Mitten im Meer ein Felsen aufragt, bedeutet das in der Regel, dass sich dort Unmengen an Meerestieren aufhalten – Fischschwärme, Thunfische, Barrakudas und auch der ein oder andere Hai. Deshalb war mir klar: Wenn ich beim Segeln in Thailand noch ein paar größere Meerestiere sehen wollen würde, dann hier. Haie in Thailand sind eigentlich keine Seltenheit. Durch Fischerei und Umweltverschmutzung sind sie leider bedroht und werden immer seltener. Doch ich hatte Glück: Beim Schnorcheln auf Koh Khai Nok bin ich einem schönen großen Schwarzspitzen-Riffhai begegnet, der sich für ungefähr eine Minute begleiten ließ, bevor er wieder in den Tiefen des Meeres verschwand.

7. Phuket

Am südlichen Ende von Phuket befindet sich eine herrliche Bucht mit einer kleinen, vorgelagerten Insel – dort finden sich zum Sonnenuntergang zahlreiche Segelboote ein. Foto: Sascha Tegtmeyer
Am südlichen Ende von Phuket befindet sich eine herrliche Bucht mit einer kleinen, vorgelagerten Insel – dort finden sich zum Sonnenuntergang zahlreiche Segelboote ein. Foto: Sascha Tegtmeyer

Auch die große Insel Phuket ist für Segler durchaus interessant. In einem Segelurlaub in Thailand könnt Ihr auch hier einige paradiesische Buchten entdecken. Am Ende unserer Tour haben wir in einem kleinen, abgelegenen Kanal ganz im Nordosten in Richtung des Phang-nga Nationalparks geankert. Von hier war es nicht mehr weit zur Yacht Haven Marina. Wir haben die Zeit dort noch für eine letzte große Bade-Action genutzt und sind am letzten Abend noch einmal ordentlich mit einem Jet Ski losgedüst.

Solltet Ihr auf Eurer Tour noch mindestens einen halben Tag Zeit haben, könnt Ihr auch problemlos noch einen Abstecher an die äußerste Südspitze von Phuket machen. Hinter dem Promphet Cape befindet sich eine traumhaft schöne Bucht mit dem Yanui Beach und dem Nai Han Beach. Ein Geheimtipp ist das wohl nicht, denn das ein oder andere Schiff aus der Yacht Haven Marina ankerte bereits dort. Traumhaft schön ist es dort dennoch und kann ein krönender Abschluss Eurer Phuket-Segeltour sein.

Segelurlaub in Thailand: Tipps für Deine perfekte Phuket-Segeltour

Gute Planung ist alles – Ihr solltet schon möglichst viel vor der Reise in einer WhatsApp-Gruppe absprechen. Foto: Sascha Tegtmeyer
Gute Planung ist alles – Ihr solltet schon möglichst viel vor der Reise in einer WhatsApp-Gruppe absprechen. Foto: Sascha Tegtmeyer

Unser Segeltörn in Thailand verlief über zehn Tage – viel Zeit, werden die meisten denken. Aber weit gefehlt! Die Tage sind wie im Flug vergangen. Deshalb macht es Sinn, sich als Crew schon vor dem Trip gut zu organisieren und einige wichtige Fragen vorab zu klären. Das spart auf dem Törn wertvolle Stunden, die Ihr mit Segeln, Chillen, Trinken oder Landausflügen verbringen könnt.

  • Organisiert Euch vorab in der WhatsApp-Gruppe und klärt dort alle offenen Fragen gemeinsam
  • Überlegt Euch zusammen, was genau Ihr auf der Route sehen, erleben und entdecken wollt
  • Macht Euch eine individuelle Einkaufsliste für die Crew und überlegt Euch schon vorab, welche Gerichte Ihr gern kochen würdet
  • Packt reichlich Wasserspielzeug (aufblasbares Einhorn!) und Strand-Accessoires wie etwa Frisbees und Co. ein

Packliste für Euren Törn

Wir haben Euch hier einmal ein paar essentiell wichtige Produkte aufgelistet, die bei Eurem Phuket-Segeltörn auf keinen Fall in der Reiseausrüstung fehlen sollten – Ihr würdet sie früher oder später wahrscheinlich schmerzlich vermissen. Was Ihr unbedingt dabei haben solltet:

  • Wet Pack für Wertsachen
  • wasserdichte Hülle für Smartphone und Co.
  • große Powerbank
  • ausreichend Sonnencreme
  • Reisetabletten bei Wellengang
  • reichlich gute Laune
  • Sonnenbrille und Hawaii-Hemd

Reiseinformationen Thailand

Thailand: Im November geht die Regenzeit langsam zu Ende und es kommt öfter mal die Sonne raus. Foto: Sascha Tegtmeyer
Thailand: Im November geht die Regenzeit langsam zu Ende und es kommt öfter mal die Sonne raus. Foto: Sascha Tegtmeyer

Thailand gehört zu den beliebtesten Reisezielen vieler Europäer. Die Anreise mit dem Flugzeug ist einfach, ihr habt die Auswahl zwischen vielen tollen Unterkünften in allen Preisklassen, die Menschen sind herzlich und gastfreundlich, und das Segeln in Thailand ist exzellent. Viele gute Gründe also, die nächste Reise Richtung Thailand zu planen. Wir geben Euch die wichtigsten Reiseinformationen für Euren Segeltörn in Asien.

Anreise: ab Deutschland und Europa problemlos erreichbar

Von nahezu allen großen Flughäfen in Deutschland und Europa könnt Ihr Thailand problemlos erreichen. Mit den Golf-Airlines kommt Ihr von vielen Airports komfortabel über Dubai, Doha und Abu Dhabi nach Bangkok oder Phuket. Weitere Top-Verbindungen sind über Singapur, Helsinki oder Moskau. Günstige Flüge gibt es bereits ab etwa 480 Euro – Preise variieren natürlich je nach Airline und Saison.

Unterkünfte auf Phuket: der Trend geht zu mehr Premium-Hotels

Auf Phuket gibt es zahlreiche gute und günstige Unterkünfte. Zudem wird auf der gesamten Insel kräftig gebaut. Ihr habt also die Auswahl und könnt Unterkünfte ab neun Euro pro Nacht bekommen. Natürlich könnt Ihr auch deutlich mehr ausgeben – es gibt auf der Insel immer mehr Premium-Unterkünfte, die natürlich entsprechend teurer sind. Ich habe vor der Phuket-Segeltour drei Nächte in der Nähe der Yacht Haven Marina für entspannte 30 Euro pro Nacht gewohnt und mir nach dem Törn noch eine entspannte Woche in einem tollen Hotel nahe des Promphet Cape am Nai Harn Beach (meiner Meinung nach die schönste Gegend auf Phuket) gegönnt. Ihr könnt einen Urlaub an Land problemlos mit der Phuket-Segeltour kombinieren. Der muss auch nicht unbedingt auf Phuket sein: Ein Aufenthalt auf Koh Lipe (Reisebericht), Koh Samui (Reisebericht) oder Koh Phangan (Reisebericht) bieten sich hier sicher an. Die Reisedistanzen im Süden von Thailand sind nicht allzu groß, so dass sich die meisten Orte per Speed-Boot oder Flugzeug in kurzer Zeit erreichen lassen.

Segeln in Thailand: ein Segelrevier, das noch relativ unentdeckt ist

Noch ist man mit seinem Segelboot in Thailand relativ allein auf weiter Flur. Foto: Sascha Tegtmeyer
Noch ist man mit seinem Segelboot in Thailand relativ allein auf weiter Flur. Foto: Sascha Tegtmeyer

Das Segelrevier Thailand ist bisher noch ein halbwegs unbeschriebenes Blatt. Im Vergleich zum Mittelmeer wie Mallorca (Tipps) und Sardinien (Reisebericht) oder der Karibik ist das Reiseziel noch relativ wenig frequentiert. Es sind zwar einige Boote unterwegs, insgesamt hat man die Gewässer jedoch noch halbwegs für sich. Das ist besonders dann toll, wenn man an einsamen Traumstränden ankert, an denen eben noch nicht 20 Segelboote liegen und am Abend ein Lagerfeuer am Strand machen. Wer das Segelrevier Thailand authentisch erleben möchte, hat jetzt und wahrscheinlich in den kommenden Jahren die Möglichkeit, dieses wunderschöne Fleckchen Erde vom Segelboot aus zu genießen. Viele asiatische Länder wie Indien und China, aber auch Südafrika, Russland sowieso und Reisende aus Australien und einigen südamerikanischen Staaten entdecken Phuket gerade erst als Reiseziel – dementsprechend dürfte nicht nur der Tourismus allgemein, sondern auch die Nachfrage nach Segelurlaub in Thailand in den nächsten Jahren kräftig steigen und immer mehr Boote unterwegs sein. Jetzt habt Ihr die Andamanensee noch halbwegs für Euch.

Land und Leute: Willkommen im Land des Lächelns

Die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Thais ist unübertroffen. Thailand ist eines der Länder des Lächelns in Südostasien. Wer Kontakt und Anschluss sucht, wird in Thailand schnell fündig. Klar wollen die Leute mit Touristen auch Geld verdienen. Aber wer sich nicht gerade in einer Touristenhochburg aufhält und von einem garstigen Taxifahrer abgezockt wird (Vorsicht vor Taxifahrern in Thailand!), kann wirklich herzliche Menschen erleben und tiefe Einblicke in die Kultur des asiatischen Landes gewinnen.

Beste Reisezeit zum Segeln ab Phuket

Zehn Tage Sonne satt – wir hatten großes Glück mit dem Wetter auf unserem Segeltörn. Foto: Sascha Tegtmeyer
Zehn Tage Sonne satt – wir hatten großes Glück mit dem Wetter auf unserem Segeltörn. Foto: Sascha Tegtmeyer

Beim Segeln in Südostasien gibt es große regionale Unterschiede – nicht nur bei der Infrastruktur, sondern auch bei der besten Reisezeit in Thailand. Im südlichen Thailand für das Segeln ab Phuket liegt die beste Reisezeit von Ende November bis Ende März. Im November lässt der Regen kontinuierlich nach und im Laufe des Dezembers wird es schön sonnig und warm im südlichen Thailand. Dementsprechend ist auch die Segelsaison in Thailand von Ende November bis Ende März. Beachtet: Beim Segeln in Südostasien gibt es ganz unterschiedliche beste Reisezeiten – auf Bali liegt sie beispielsweise von Juli bis Ende Oktober.

Für wen eignet sich Segeln in Thailand in der Andamanensee?

Segeln in Thailand ist ideal für Abenteurer, Entdecker, Strand-Fans, Chiller, Partygänger und alle, einfach mal Lust haben, das Reiseziel aus einer ganz neuen Perspektive zu sehen. Foto: Dirk Runge
Segeln in Thailand ist ideal für Abenteurer, Entdecker, Strand-Fans, Chiller, Partygänger und alle, einfach mal Lust haben, das Reiseziel aus einer ganz neuen Perspektive zu sehen. Foto: Dirk Runge

Ein Segelurlaub in Thailand ist eine wirklich interessante Kombination, die ich bisher in dieser Form noch nicht hatte. Segeln hat tatsächlich auch einen gewissen sportlichen Aspekt – zumindest kurzzeitig beim Setzen der Segel. Eine Segeltour in Thailand ist etwas für echte Entdecker und Abenteurer, die auf der Suche nach den letzten unberührten Traumstränden sind. Die lassen sich nämlich bei einem Törn relativ flexibel ansteuern. Gleichzeitig kommen auch Sonnenanbeter, Strandurlauber und Relax-Fans voll auf ihre Kosten. Insgesamt bekommt Ihr auf einem Törn durch das Segeln und die zahlreichen Landgänge recht viel Bewegung – dementsprechend ist eine Segelreise auch immer ein Aktivurlaub.

Ein wenig seefest solltet Ihr sein, denn beim Segeln in Thailand in der Andamanensee kann es hin und wieder etwas schaukeln. In solchen Fällen seid Ihr jedoch mit Reisetabletten gut gewappnet. Das Katamaran-Segeln ab Phuket ist deshalb besonders komfortabel, weil die Boote eine relativ große Grundfläche haben und deshalb für eine Crew von sechs bis 10 Personen viel Platz bieten. Auf einem Segeltörn kommen zahlreiche Segeltörn Interessen und Vorlieben zur Geltung, sodass Ihr garantiert Eure helle Freude an der ausgiebigen Bootstour haben werdet.

Fazit – Segelurlaub auf Phuket: Mitsegeln in Thailand ist eine einzigartige Erfahrung

Ganz neue Erfahrung: Eine Phuket-Segeltour bringt auch ganz neue Perspektiven mit sich und kann das Interesse für den Segelsport wecken – Segeln macht nämlich richtig Spaß. Foto: Sascha Tegtmeyer
Ganz neue Erfahrung: Eine Phuket-Segeltour bringt auch ganz neue Perspektiven mit sich und kann das Interesse für den Segelsport wecken – Segeln macht nämlich richtig Spaß. Foto: Sascha Tegtmeyer

Ein Segelurlaub in Thailand ist gewiss keine Kreuzfahrt – und das ist auch gut so. An Bord gibt es keine feste Crew, die für Euch kocht und putzt – Ihr seid die Crew, die alles selbst in der Hand hat. Und genau deshalb ist ein Segeltörn so viel besser als eine Kreuzfahrt. Alles ist individuell geplant, gemeinsam mit Eurem Skipper habt Ihr das Sagen an Bord. Die Teilnehmerzahl ist je nach Größe des Boots auf sechs bis zehn begrenzt. Und Ihr könnt im Prinzip jedes Detail des Segeltörns in Thailand selbst bestimmen: den Verlauf der Route, die Verpflegung und das Rahmenprogramm. Alles ist individuell planbar und lässt sich auch noch kurzfristig vor Ort ändern. Zudem – und das ist vielleicht sogar das Beste an dem ganzen Törn – wachst Ihr in Windeseile als Crew zusammen – in zehn Tagen auf einem Boot soll schon die ein oder andere Freundschaft entstanden sein. Fast von selbst versteht sich, dass Ihr mit einem Segelboot oder Katamaran an Orte gelangen könnt, die den normalen Urlaubern nicht zugänglich sind. Ihr lauft einsame Traumstrände an, an denen sonst kein Mensch ist, könnt mit dem Dingi Höhlen erkunden oder einfach mal einen ganzen Tag lang an Deck in der Sonne liegen und die Seele baumeln lassen – alles Eure eigene Wahl.

Ein Segeltörn steht und fällt – wie jede Bootstour, Kreuzfahrt oder Tauchsafari – mit den Mitreisenden, dem Wetter und dem Essen. Wir hatten mit allen Dreien richtig Glück.
Ein Segeltörn steht und fällt – wie jede Bootstour, Kreuzfahrt oder Tauchsafari – mit den Mitreisenden, dem Wetter und dem Essen. Wir hatten mit allen Dreien richtig Glück.

Für mich war der Segelurlaub auf Phuket tatsächlich ein kleiner Game Changer. Ich habe beim Segeln in Thailand Erfahrungen gemacht, mit denen ich vorab nicht unbedingt gerechnet habe: So habe ich defintiv Spaß am Segeln gefunden und mich schon während unserer Zeit auf dem Schiff ein bisschen mit den Fachbegriffen und einzelnen Gegebenheiten des Sports auseinandergesetzt. Mein Fazit: Für das Mitsegeln in Thailand sind keine Segelkenntnisse notwendig, aber Ihr werdet schnell Freude daran bekommen, mehr über den Sport zu erfahren und voller Neugierde in diese neue Welt einzutauchen. Ich habe definitiv die Scheu vor dem Segeln verloren und glaube, dass man Segeln ganz wunderbar lernen kann. Ein Segeltörn in Thailand ist da ein ziemlich guter Einstieg. Ich kann es jedenfalls schon kaum erwarten, auf meinen nächsten Törn zu gehen und vielleicht auch den ein oder anderen von unseren entspannten Crew wiederzusehen.

Mein Segeltörn in Thailand fand mit freundlicher Unterstützung durch den Reiseveranstalter sailwithus.de statt. Dennoch behalte ich mir immer vor, nichts zu beschönigen und zu sagen, was ist und zu berichten, wie es wirklich war. So auch in diesem Beitrag. Bei einem so abenteuerlichen und paradiesischen Segeltörn fällt es mir jedoch sehr leicht, viel Positives zu berichten. Die Fotoaufnahmen dürften da auch für sich sprechen.

Wart Ihr schon einmal auf einem Segeltörn oder plant gerade Euren Trip? Teilt Eure Erfahrungen in den Kommentaren.

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