Kaum ein Meerestier auf der Welt fasziniert die Menschen so sehr wie Delfine. Vermutlich liegt es daran, dass wir Menschen in den intelligenten Meeressäugern so etwas sehen wie „die Menschen der Meere“. Lasst Euch von den faszinierenden Tieren verzaubern und inspirieren!
  • Delfine in der Ostsee sind eine Attraktion – aber die Besucher bringen auch Gefahren mit sich! Foto: Pixabay.com | Lizenz: CC0 Public Domain

    Die Ostsee-Delfine sind eine Attraktion. Aber sie sind nicht ungefährlich: Vermutlich haben sie mindestens sechs Schweinswale getötet. mehr lesen…

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  • Bleibt Delfin Freddy über Winter in der Ostsee? Diese Frage können selbst Experten nicht beantworten. Foto: Pixabay

    Bereits seit Mitte 2016 tummelt sich der Delfin Freddy in der Ostsee und beeindruckt Schaulustige von Kiel über Eckernförde bis nach Rendsburg. Jetzt steht der Winter vor der Tür. Und was wird nun aus Freddy? mehr lesen…

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  • Delfine in der Ostsee: Delfin Freddy macht seit einiger Zeit die Ostsee unsicher. Foto: Pixabay delfin freddy in eckernförde ostsee delfine

    Ein Buckelwal vor Rügen, ein Delfin vor Eckernförde: Die Sichtungen von Walen und Delfinen häufen sich in jüngster Vergangenheit. Delfine in der Ostsee – in Zukunft alltägliche Normalität? Die Zahl der Beobachtungen hat jedenfalls in diesem Jahr einen neuen Rekord erreicht. mehr lesen…

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  • delfin in der kieler förde ostsee Der zahme Delfin benutzt bei seiner Tour die Schleuse Holtenau und schwimmt von dort immer wieder zwischen dem Nord-Ostsee-Kanal und der Kieler Förde hin und her. Foto: Pixabay

    So lockt derzeit nicht nur das schöne Wetter die Kieler in die spätsommerliche Ostsee, sondern vor allem auch ein seltener Gast, der sich in der Kieler Förde aufhält: Ein Delfin ist zur Attraktion für die Menschen im hohen Norden geworden. mehr lesen…

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Delfine existieren fast um den gesamten Erdball verstreut in allen Ozeanen und Meeren. Zu den beliebtesten und am weit verbreitetsten sind die Großen Tümmler, die uns Menschen am vertrautesten erscheinen.

Die wichtigsten Fakten zum Großen Tümmler (bottlenose dolphin)

Bei uns Menschen bekannt und beliebt ist der Große Tümmler, der ungefähr zweieinhalb Meter lang wird und bis zu 300 Kilogramm auf die Waage bring. Zu diesen Großen Tümmlern, die im Englischen bottlenose dolphins genannt werden, gehören ungefähr 40 Unterarten. Diese unterscheiden sich vor allem in ihrer Größe und ihrem Gewicht. Die kleinste dieser Arten ist der Maui Delfin, der maximal 1,2 Meter groß wird und nur 40 Kilogramm wiegt. Demgegenüber gibt es auch ganz große Delfine: Der allergrößte von ihnen ist der Schwertwal oder auch Killerwal. Er wird bis zu acht Meter lang und wird bis zu 19.000 Pfund schwer. Auch die Lebensdauer der Tiere ist enorm: Der Große Tümmler wird bis zu 40 Jahre alt, während es Schwertwale wie die Orca-Dame Granny gibt, die locker über 100 Jahre alt werden können. Eine enorme Zeitspanne!

Die wichtigsten Fakten über Delfine

Bei den Delfinen handelt es sich um Meeressäugetiere, die sehr intelligent sind. Ebenso wie Orcas und Pilotwale gehören die Delfine zur Familie der Zahnwale. Delfine finden sich fast in jedem Meer auf dem Planeten. Sie halten sich hauptsächlich in der Nähe der Festlandsockel auf und werden vielleicht auch deshalb so häufig von Menschen gesichtet. Die Meeressäuger Sind keinesfalls ganz harmlos, sondern Räuber und Fleischfresser, die sich von Fisch und Oktopus ernähren. Delfine gibt es in unterschiedliche Färbung. Meistens sind die Tiere jedoch grau und haben einen etwas dunkleren Rücken.

Ernährung der Delfine

Die Ernährung der Delfine ist im Prinzip abhängig von allem, was das mehr hergibt: Sie fressen Fisch, Tintenfisch und Krebse.

Gesamtzahl der Delfine

Eine solide Gesamtzahl der Delfine zu schätzen, ist aufgrund der zahlreichen harten und großen Verteilung über den kompletten Planeten nachher zu unmöglich. Die Delfine überspannen ein riesiges Gebiet.

Navigation der Delfine

Die meisten Delfine Leben eher im flachen Wasser in den tropischen und gemäßigten Ozeanen auf der ganzen Welt. Einige Arten leben auch in Flüssen und Flussmündungen. Die intelligenten Meeressäuger verwenden zum navigieren und jagen ebenso viele Fledermäuse die Echolokation.

Das Verhalten von Delfinen

Gerade weil Delfine so ein spielerisches Verhalten an den Tag legen, sind Sie bei Menschen so beliebt. Viele Arten springen aus dem Wasser, was für uns Menschen wie Lebensfreude erscheint. Außerdem sind Delfinen sehr neugierig und kommen gegebenenfalls sogar ohne scheu an Schiffe und Menschen heran. Interessant anzusehen ist auch, dass Gruppen häufig ihre Bewegungen synchron halten. Define schwimmen häufig sehr nah an Schiffen. Wissenschaftler glauben mittlerweile sogar, dass Delfine mit dieser Technik Energie sparen wollen. Das wird auch als „Bow-Riding“ bezeichnet.

Wir Menschen identifizieren uns sehr stark mit den Delfinen. Das mag auch daran liegen, dass Delfine soziale Wesen sind, die in Gruppen von fünf bis hin zu mehreren 100 Tieren leben. Die Meeressäuger benutzen Echolokation, um Beute zu finden und verwenden subtile Jagdstrategien, um Beutetiere zu erlegen. Die schlauen Tiere folgen auch andere Meerestieren wie Walen und sogar Seevögeln, um von deren Jagd zu profitieren und selbst Beute zu machen.

Interessant ist auch, dass Delfine beim Schlafen nur mit der Hälfte des Gehirns schlafen. Die andere Hälfte bleibt wach und sorgt dafür, dass die Delfine weiter atmen können.

Delfine in der Ostsee: Werden sie heimisch?

Seit nunmehr knapp zwei Jahren werden immer häufiger Delfine in der Ostsee gesehen. Aktuell halten sich um die vier Meeressäuger in dem Binnenmeer auf, das normalerweise kein natürlicher Lebensraum für Delfine ist. Wissenschaftler vermuten, dass sich die Delfine nach einem Salzwasser ein Strom aus der Nordsee nun deutlich wohler fühlen. Die Meeressäuger sind in der Ostsee zu einer Attraktion geworden: Erst waren es Selfi und Delfi, die zwischen Kiel und der Lübecker Bucht bis hin nach Wismar für Aufregung sorgten. In 2016 war dann der zahme Delfin Freddy in der Nähe von Kiel unterwegs. Allerdings hat der Zustrom von Delfinen auch seine Nachteile: Die Großen Tümmler werden verdächtigt, Schweinswale anzugreifen und zu töten. Dieses wurde erst kürzlich von der Wissenschaft bestätigt.

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