Elegante Zeitmesser für stilbewusste Meer-Fans

Taucheruhren sind stylische und elegante Armbanduhren, mit denen Ihr eurer Liebe zum Meer Ausdruck verleihen könnt. Die Zeitmesser sind längst nicht nur für Taucher ein Statement für erlesenen Geschmack bei der Wahl einer Uhr.

Elegante neue Taucheruhr: Die Oris Royal Navy Clearance Diver Limited Edition ist ein perfekter Zeitmesser, hat jedoch einen kleinen Haken: Er ist nur für Minentaucher der Royal Navy erhältlich. Foto: Oris
Sportuhren

Elegante neue Taucheruhr: Oris Royal Navy Clearance Diver Limited Edition

Der Uhrenhersteller Oris hat eine elegante neue Taucheruhr auf den Markt gebracht: Die Oris Royal Navy Clearance Diver Limited Edition ist nicht nur optisch ein Vergnügen, sondern wurde zudem entworfen, um den Anforderungen der Minentaucher der britischen Marine gerecht zu werden. mehr lesen…

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Taucheruhren: Features, Technik, Modelle

Bereits seit Anbeginn des Tauchsports sind Taucheruhren ein nützliches und anfangs sogar überlebenswichtiges Instrument für die Messung der Tauchzeit. Taucher haben damit die Grundzeit gemessen, die sie unter Wasser bleiben können. Heute ist das anders: Für die Tauchgangsplanung wird die Taucheruhr höchstens noch bei Berufstauchern und Hobbytauchern als Backup-Instrument für den Tauchercomputer benötigt. Moderne, luxuriöse Taucheruhren sind eher ein Statement und Statussymbol für ihre Träger. Doch welche Features sollte eine Taucheruhr haben?

Taucheruhren: Marken und Käufer

Taucheruhren im Sinne einer ernstzunehmenden Sportuhr werden heute kaum noch beim Tauchen verwendet – und dennoch gelten bei ihrer Zertifizierung anspruchsvolle Kriterien, um sie auch für anspruchsvolle Einsätze unter Wasser fit zu machen. Tatsächlich gibt es heute auch noch Taucher, die bei ihren Unterwasser-Touren eine Taucheruhr über dem Tauchanzug tragen. Aber auch dies ist eher ein optisches Statement als ein ernstzunehmendes Instrument zur Zeitmessung beim Tauchen.

Heutzutage gibt es Taucheruhren von vielen bekannten Uhrenherstellern. Marken wie Rolex, Breitling, Oris, Seico und Chris Benz haben technologisch ausgereifte Zeitmesser in Ihrem Angebot, die nicht nur richtig stylisch aussehen, sondern auch echte Präzisionsinstrumente sind. Mit immer neuen, angesagten Designs sprechen die Uhren modebewusste, aktive Käufergruppen an, die ihre Luxusuhr als Blickfang am Handgelenk tragen. Gegen eine schicke Armbanduhr am Handgelenk ist auch wirklich überhaupt nichts einzuwenden!

Taucheruhren-Features: Welche Spezifikationen muss ein UW-Zeitmesser haben?

Viele Menschen glauben, dass eine Uhr zur Taucheruhr wird, wenn sie bis in eine gewisse Tiefe wasserdicht ist. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Es gibt eine ganze Reihe von Eigenschaften und Features, die Taucheruhren tatsächlich zu ganz besonderen Uhren machen, die viele Outdoor-Fans ansprechen. Zum einen unterscheidet man bei den Zeitmessern zwischen Chronometern und Chronographen. Zum anderen müssen Taucheruhren eine Drehlünette, ein Heliumventil, spezielle Aufzugskronen und verlängerte Armbänder besitzen, damit die Uhr über dem Tauchanzug getragen werden kann. Zudem unterscheidet man zwischen Quarzuhren und Automatikuhren. Natürlich macht eine Taucheruhr vor allem die Wasserdichtigkeit aus (und genau das macht sie auch für alle anderen Outdoor-Fans interessant). Das letzte wichtige Feature der UW-Uhr ist die Meerwasserbeständigkeit, die dafür Sorge trägt, dass die Uhr nicht von aggressivem Salzwasser angegriffen wird.

1. Taucheruhr-Drehlünette: einseitig drehbare Lünette

Die Drehlünette einer Taucheruhr dient dazu, die Tauchzeit korrekt einzustellen. Sie lässt sich nur einseitig gegen den Uhrzeigersinn drehen. Das hat einen guten Grund: Sollte man versehentlich am Rädchen der Drehlünette, wird dadurch die Tauchzeit verkürzt und keinesfalls verlängert. Denn sowohl für Hobbytaucher als auch für Berufstaucher ist es absolut unproblematisch, kürzer unter Wasser zu bleiben. Ein längerer Tauchgang kann jedoch im schlimmsten Fall lebensgefährlich sein. Die Drehlünette sorgt demnach immer dafür, dass der Tauchgang verkürzt wird.

2. Heliumventil: Mal eben Druck ablassen!

Das Heliumventil an der Taucheruhr richtet sich vor allem an professionelle Taucher, die bei ihren Arbeitstauchgängen weit über 100 Meter tief tauchen. Wenn sie am Ende des Tauchgangs wieder auftauchen, dehnt sich das Gas in der Taucheruhr aus und erzeugt natürlich Druck. Das Heliumventil sorgt dafür, dass überschüssiges Gas entweichen kann und somit in der Armbanduhr ein Druckausgleich stattfinden kann.

3. Wasserdichtigkeit: Norm DIN 8306 und DIN 8310

Eine Taucheruhr kann ihren Namen erst dann erhalten, wenn sie die Norm DIN 8306 erfüllt. Das macht aus einer gewöhnlichen, gegen Spritzwasser geschützten Uhr eine echte Taucheruhr, die Ihr mit in die Tiefe nehmen könnt. Die Tauchtiefe wird dabei in bar und nicht in Metern gemessen. Das gibt den maximalen Druck an, der auf der Uhr lasten kann. Eine Taucheruhr muss mindestens einen Druck von 20 bar für eine Dauer von zwei Stunden aushalten – oder entsprechend mehr.

Die Norm für Taucheruhren sollte nicht mit DIN 8310 verwechselt werden. Eben dies ist die Einstufung für Zeitmesser, die einfach nur gegen Spritzwasser wie Regen und Schweiß geschützt sind. Die Apple Watch ist beispielsweise so eine Uhr, die wasserabweisend, aber nicht wasserdicht ist. Die Apple Watch kann also beim Schwimmen eingesetzt werden, jedoch nicht beim Sporttauchen.

4. Speziell verschraubte Aufzugskronen

An einer normalen Armbanduhr befindet sich die Aufzugskrone rechts oder links. Sie ist leicht zugängiglich, um die Uhr zu stellen. Bei der Taucheruhr ist das anders. Sie besitzt eine speziell verschraubte Aufzugskrone, damit der Träger sie nicht versehentlich verstellt. Rund um die Krone befindet sich ein entsprechender Schutz.

5. Luminoszierende Ziffernblätter

Unterwasser nimmt nicht nur die Farbe der Umgebung ab, sondern auch die Helligkeit wird mit jedem Meter Tiefe geringer. Je tiefer ein Taucher abtaucht, desto schlechter kann er die Instrumente seiner Taucheruhr ablesen. Aus diesem Grund bieten die Ziffernblätter des Chronometers eine leuchtende Anzeige, die sich sozusagen an der Oberfläche mit Licht vollsaugt und unter Wasser in der Dunkelheit dann stundenlang leuchtet. Auf diese Weise können Wassersportler auch bei Dunkelheit in jeder Tiefe das Ziffernblatt ihrer Taucheruhr ablesen. Luminoszierende Ziffernblätter sind wohl eines der wichtigsten Sicherheits-Features einer Taucheruhr.

6. Taucheruhr mit Automatik-Uhrwerk oder Quarz?

Das ist eigentlich nur eine Frage des Geschmacks. Wir von Just Wanderlust würden ganz klar sagen: Ein Automatik-Uhrwerk in der Taucheruhr ist deutlich stilvoller. Dabei handelt es sich nämlich um ein handgefertigtes Präzisionsuhrwerk, das mechanisch aufgezogen wird und durch ein komplexes System an Zahnrädern die Taucheruhr am Laufen hält.

Demgegenüber sind Taucheruhren mit Quarz-Uhrwerk präziser und praktischer. Sie funktionieren mit Batterie, deren Energie Quarzkristalle zum Schwingen bringt und so die Armbanduhr antreibt.

7. Taucheruhren und Salzwasser: Eine Hassliebe

Der größte Feind der Taucheruhr ist das Salzwasser. Es greift die Armband während und nach dem Tauchgang an. Dementsprechend muss das Material einer Taucheruhr, fürgewöhnlich Stahl, besonders beständig gegen Korrosion sein. Der für die Uhr verwendete Stahl hat einen PRE-Wert, der den Härtegrad des verwendeten Materials angibt. Je höher der Wert, desto beständiger gegen Salzwasser ist die Taucheruhr. Um als Taucheruhr zu gelten, muss sie mindestens einen PRE-Wert von 32 haben. Mit Problem im Salzwasser kämpfen auch Sportuhren, die für Schwimmer und Surfer geeignet sind. Beispielsweise ist die Apple Watch im Salzwasser sehr gut einsetzbar, die Funktionalität lässt jedoch mit der Zeit nach.

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