Faszination Stand Up Paddling: Das Stehpaddeln ist auf dem besten Weg zum Breitensport. Alles, was man benötigt, ist ein spezielles Surfboard und ein Paddel, schon kann es losgehen! Alle Storys zum Thema SUP, sowie Tipps und Tricks findet Ihr hier!

Alle Artikel zum Thema Stand Up Paddling

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    Klares blaugrünes Wasser, angenehme Temperaturen: Jetzt mitten im Sommer gibt es in der Lübecker Bucht rund um Scharbeutz und Timmendorfer Strand beste Bedingungen, um auf der Ostsee zu einer SUP-Tour zu starten. Wir haben 7 gute Gründe für Euch, warum die Ostsee das perfekte Revier zum Stand Up Paddling ist. mehr lesen…

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    In Scharbeutz fand am dritten Juni-Wochenende der SUP World Cup statt. Der Strand und das Meer rund um die Seebrücke des beliebten Ferienorts wurden vom 24. bis 26. Juni zum Treffpunkt für Stand Up Paddler aus aller Welt. mehr lesen…

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Auf Hawaii war Stand Up Paddling der Sport des Königs: Nur er durfte sich stehend auf dem Bord fortbewegen – und außer ihm vielleicht noch eine handvoll Vertraute. Und das ist dementsprechend auch der Sinn des Stand Up Paddling: Sich stehend mit einem Paddel in der Hand fortzubewegen. Klingt erst mal nicht besonders spektakulär, aber grade heute ist Stand Up Paddling auf dem besten Weg, zu einem Breitensport zu werden. Völlig zu Recht, denn es ist einfach, macht Spaß und trainiert den ganzen Körper.

SUP: Entstehung des Stand Up Paddling

Man vermutet, dass das Stehpaddeln ganz im Ursprung auf Fischer aus Polynesien zurückgeht, die sich, anstatt zu sitzen, stehend in ihren Kanus über das Meer bewegten. Das hatte nur Vorteile: Sie hatten eine bessere Rundumsicht und viel mehr Stabilität als ihre sitzenden Artgenossen. In Asien kommen auch heute noch häufig Ein-Mann-Kayaks vor, in denen die Leute bei der Fortbewegung stehen, um einen besseren Überblick zu haben und sich effektiver fortzubewegen. Stand Up Paddling ist also keineswegs nur eine Modeerscheinung der letzten Jahre.

Wir haben 7 gute Gründe, warum die Alster in Hamburg der beste Platz in Deutschland zum Stand Up Paddling ist! Foto: Sascha Tegtmeyer
Wir haben 7 gute Gründe, warum die Alster in Hamburg der beste Platz in Deutschland zum Stand Up Paddling ist! Foto: Sascha Tegtmeyer

Später, im vergangenen Jahrhundert, wurde das SUP zuerst unter praktischen Gesichtspunkten genutzt: Surflehrer konnten sich auf diese Weise schneller zu den Außenriffen auf Hawaii fortbewegen, an denen sich die großen und spektakulären Wellen brachen. Diese Fortbewegung hatte noch ein paar kuriose weitere Auswüchse: Einerseits konnte der Surflehrer die Schüler besser beobachten, zum anderen hat er sich teilweise auf einen Stuhl gesetzt, um stabil zu sitzen und wackelfreie Fotos von den surfenden Schülern mit einer wasserdichten Kamera zu machen.

Trendsport Stand Up Paddling

Stand Up Paddling liegt in den letzten Jahren extrem im Trend – und dennoch ist diese Sportart schon seit einigen Jahrzehnten sehr beliebt: Besonders an der Westküste der USA, auf Hawaii, in Australien und in Japan wurde Stand Up Paddling schon schon länger betrieben. SUP hat sich einfach als praktische Ergänzung zu den gängigen Surfsportarten wie Wellenreiten und Windsurfen erwiesen, da es sich auch bei kompletter Flaute ausüben lässt. Gerade in Europa breitet sich SUP in den vergangenen Jahren auch auf Binnengewässern stark aus.

Technik beim SUP

Im Prinzip ist das grundsätzliche Stand Up Paddling kein Hexenwerk: Der Paddler steht aufrecht auf dem Board und bewegt sich mithilfe eines langen Paddels fort, dass im Grunde so ähnlich ist wie beim Kajak fahren. Das Paddel ist allerdings sehr lang: Über den Daumen gerechnet eine Flosse länger als der Körper des Paddlers. Mit regelmäßigen Paddelbewegungen erzeugt der SUP Boarder Vortrieb: Die Seite, auf der gepaddelt wird, wird regelmäßig gewechselt, weil das Board sonst in eine Richtung abdriften würde, wenn man nur auf einer Seite paddelt.

Eine wirklich spaßige und spannende Disziplin des SUP ist die, bei der das Stand Up Paddling mit Wellenreiten kombiniert wird: Das so genannte SUP-Surfen. In dieser Disziplin wird das Paddel beim Wellenreiten benutzt, und kann sogar zum Balance halten und zum Steuern eingesetzt werden. Dadurch kann sich die Geschwindigkeit im Vergleich zum normalen surfen erhöhen. Der Spaßfaktor bei dieser Kombination ist sehr hoch und theoretisch können auch größere Wegstrecken unter Einsatz von deutlich weniger Kraft auf diese Weise zurückgelegt werden. Generell gibt es auch noch die Disziplin des Stand Up Paddling, die darauf aufbaut und bei der größere Distanzen zurückgelegt werden: Sie heißt dementsprechend Distance Stand Up Paddling.

Letztere dient auch als Disziplin im Wettkampfsport: Dort wird nämlich vornehmlich zwischen Distance Stand Up Paddling und dem Stand Up Surfing unterschieden. Dem untergeordnet sind noch weitere Wettkampf-Kategorien, wie das Wildwassersurfen, bei dem sich die Surfer auf einen Fluss und ins Wild Wasser begeben.

SUP-Ausrüstung: Eine Wissenschaft für sich

Mittlerweile gibt es einen regelrechten Dschungel an Ausrüstung für SUP-Boarder. Früher hat man ganz einfach die vorhandenen Longboards benutzt, die man aus dem Wellenreiten kennt. Schon diese relativ kleinen und schmalen Boards erzeugen genug Auftrieb, um einen Stand Up Paddler samt Ausrüstung wie Paddel und Bekleidung tragen zu können. Die Ähnlichkeiten mit dem Wellenreiten gehen auch noch weiter: So wird beispielsweise gerne auch von Stand Up Paddlern das so genannte Bordleash verwendet, ein am Board befestigtes Kabel, dass am Fußgelenk befestigt wird, um den Verlust des Boardes zu verhindern.

Während man früher auf bereits aus dem Surfsport bekannte Ausrüstung zurückgreifen musste, hat sich um das Stand Up Paddling mittlerweile eine ganze Industrie entwickelt und es gibt von verschiedenen Herstellern spezielle Bretter zum Stand Up Paddling. Dabei unterscheiden sich die Boards vor allem in ihrer Form, der Länge und ihrem Volumen. Man unterscheidet vor allem zwischen Allroundern, Touringboards und Racingboards. Anfänger-Boards sind lang und eher oval, und haben ein großes Volumen. Selbst ungeübte können stabil darauf stehen. Schon bei den Touringboards wird es stromlinienförmiger: diese Boards sind schlanker, vorne eher spitz und grundsätzlich eher kürzer. Es gibt Bretter zwischen 1,80 Metern und sogar über 4 Metern. Auch das Volumen variiert dementsprechend: Es gibt Boards zwischen 100 und 250 Litern. Gerade für das Distance Stand Up Paddling verwendet man eher das vorne spitz zu laufende Touring- oder Racingboard, wobei es mittlerweile auch Modelle gibt, die sich eher in Richtung eines Kanus entwickeln und gerade in der Frontpartie die Form eines Auslegerkanus haben.

Auch das Paddel beim Stand Up Paddling ist mittlerweile eine Wissenschaft für sich: Es gibt Modelle in Aluminium mit Kunstoffblatt, die eher für Anfänger geeignet sind und mittlerweile gibt es höher entwickelte Paddel aus Verbundsstoffen mit Kohlenstofffasern, die viel leichter und leistungsfähiger sind und häufig von Profis verwendet werden. Zudem gibt es noch Paddel mit Bambusblättern und Paddel aus Holz. Diese werden aber zumindest in Europa eher eher selten verwendet.

SUP lernen: So fangen Sie richtig an

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