Biber-Angriff in den USA: Biber attackiert Stand Up Paddlerin auf dem Beaver Lake

Was so harmlos klin hatte ernsthafte Folgen für die Stand Up Paddlerin!

biber beaver lake angriff USA Sind Biber gefährlich? Ein Biber mit Verdacht auf Tollwut hat am Beaver Lake eine Stand Up Paddlerin angegriffen und mehrfach gebissen. Foto: Pixabay
Sind Biber gefährlich? Ein Biber mit Verdacht auf Tollwut hat am Beaver Lake eine Stand Up Paddlerin angegriffen und mehrfach gebissen. Foto: Pixabay

In den USA hat sich ein Biber-Angriff ereignet: Ein Biber mit Verdacht auf Tollwut hat am Beaver Lake eine Stand Up Paddlerin angegriffen und mehrfach gebissen. Als die Surferin ins Wasser gefallen ist, hat der Biber zugeschnappt. Wir von Just Wanderlust wollen Euch die groteske Geschichte nicht vorenthalten! 

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„Ich habe es spritzen sehen, aber nicht, weshalb es dort so gespritzt hat!“ berichtet die 67jährige Betsy Bent, die seit 22 Jahren Wassersport auf dem Beaver Lake treibt: Ein aggressiver Biber kippt SUP-Board um und verbeisst sich in das Bein der Surferin. „Der Biber ist unter mein Board gekommen und hat es umgekippt. Anschließend hat er sich in mein Bein verbissen und wollte es nicht mehr loslassen!“ berichtet die Surferin. „Ich wusste damals nicht, was für ein Tier das war, aber mir war schon bewusst, dass es keine Weißen Haie im Beaver Lake – zu deutsch Biber See – gibt.


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Biber-Angriff in den USA: Tier attackiert Stand Up Paddlerin

Als Bent ins Wasser gefallen war, hat der Biber angegriffen. “Ich schrie: Hilfe, ich bin gebissen!”, sagte die ältere Dame. „Ein freundlicher Angler winkte mir zu und signalisierte mir, ich solle zum ihm herüber kommen. Währenddessen drehte sich der Biber um und attackierte mich abermals! Schnappte erst nach meiner linken und anschließend nach meiner rechten Hand!“ Der Angler half der Stand Up Paddlerin, den Biber von ihr wegzuscheuchen und brachte Mrs. Bent sicher ans Ufer. Sie wurde anschließend zur Versorgung ihrer zahlreichen Wunden ins nahegelegene Mission Hospital transportiert. „Da Biber es ja gewohnt sich, auf harten Gegenständen rumzukauen, habe ich ein paar ziemlich böse Wunden bekommen, die genäht werden mussten“, berichtet die 67-Jährige.

Video: Drohnenflug über den Beaver Lake North Asheville in den USA

Nach Biber-Angriff auf Stand Up Paddler: Tollwut größte Gefahr für Sportlerin

Nach der Attacke war der Verdacht auf Tollwut das größte Problem für die Sportlerin: Vorsorglich bekam sie im Anschluss an den Biber-Angriff vorsichtshalber eine entsprechende Tollwutbehandlung, die sich über mehrere Tage hinzog. Der Biber wurde daraufhin auch auf Tollwut untersucht. Dass ein solches Tier mit Tollwut gemeldet wird, kommt in der Region äußerst selten vor: Normalerweise leiden eher wilde Tiere wie Waschbären, Stinktiere, Fledermäuse und Füchse unter dieser schweren Viruserkrankung, die oft durch Tierbisse übertragen wird.

Das Tollwut-Virus infiziert das zentrale Nervensystem, wodurch die Krankheit letztlich ins Gehirn eindringt und zum Tod führt. Die Behandlung von Bent führt dazu, dass sich die Krankheit nicht ausbreiten kann. Ein Officer des Asheville Police Department betonte, man werde nach dem Biber-Angriff versuchen, das Tier zu fangen und zu untersuchen. Bereits kurz darauf am 09. Juli 2016 konnte der Biber gefangen werden. Die Sprecherin des Veterinary Diagnostic Labor, Christina Hallingse, teilte mit: „Der Biber wurde gefangen und anschließend zur Überprüfung ins staatliche Labor in Raleigh transportiert. Weitere Tests sind geplant.“

Video: So bauen Biber Dämme

Nach Biber-Angriff: Biologe nennt Verhalten ungewöhnlich

Mike Carraway, ein Wildbiologe von der North Carolina Wildlife Resources Commission, sagte, dass es ungewöhnlich sei für Biber, Menschen angreifen. “Es ist ziemlich selten, aber es ist schon vorgekommen”, sagte Carraway. “In einer Situation wie dieser, müssen Sie so schnell wie Möglich in Behandlung, falls es Tollwut ist.”

Stand Up Paddlerin Bent sagte, sie habe Biber-Angriffe gegoogelt und herausgefunden, dass die Tiere aggressiv sein können, wenn sie ihre Dämme oder Jungen verteidigen.“ Die 67-Jährige Sportlerin teilte mit, dass sie häufig auf dem See unterwegs sei. Sie sei vor dem Vorfall noch nie von ihrem Stand Up Paddle Board gefallen. Sie will auch nicht, dass die Menschen einen schlechten Eindruck von dem beliebten North Asheville See bekommen: “Wir leben seit 22 Jahren hier ein Stückchen Straße herauf gelebt”, sagte Bent. “Es ist ein wunderbarer See. Dies ist nur ein bizarrer Unfall. Ich werde bald wieder auf dem See Stand Up Paddlen!“

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