Apnoe-Tauchen: Wie ich das Abenteuer Freediving entdeckt habe

Abenteuer Freediving: Mit nur einem Atemzug geht es in die Tiefe. F
Abenteuer Freediving: Mit nur einem Atemzug geht es in die Tiefe. Foto: Unsplash/Marko Assmann

Ich wollte es zumindest einmal ausprobiert haben: Apnoe – Tauchen. Unterwasser ohne Pressluftflasche – nur mit ABC-Ausrüstung und purer “Lung-Power”. Bisher konnte ich keine 30 Sekunden am Stück die Luft anhalten und war mir sicher, dass Freitauchen überhaupt nichts für mich ist. Grund genug, es wie üblich zu handhaben: Einfach drauf los, testen, erleben und hinterher die Fragen stellen! Also habe ich im 3mm Nasstauchanzug mit Flossen und Maske den Schluensee in der holsteinischen Schweiz bei Plön unsicher gemacht.

Ich habe mir vorher ein paar Atemübungen rausgesucht und ein bisschen Vorarbeit geleistet. Mehr nicht. Natürlich hatte ich eine Sicherungstaucherin dabei, die mir zur Seite stand. Denn auch beim Freediving gilt die goldene Regel aus dem Buddy-System: Tauche niemals allein!

Abenteuer Freitauchen: Mit einem Atemzug in die Tiefe

Der Rest ging mal wieder ganz von selbst: Ab in den Anzug, rein ins Wasser und gleich nach dem Abtauchen ein seltsames Gefühl: Keine blubbernden Blasen links und rechts der Maske und kein Geräusch des Reglers. Schließlich ist man als Sporttaucher gewohnt, unter Wasser atmen zu können und dabei Geräusche zu machen wie der Weltraum-Bösewicht “Darth Vader”. Heute nicht, denn einmal unter Wasser umgibt mich nur noch Stille und milchig grünes Wasser. Die Sichtweite liegt wie üblich in heimischen Seen bei einigen Metern. Im ersten Moment wirkt das etwas gespenstisch und unheimlich!


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Apnoe tauchen: Freediving bitetet Nervenkitzel ohne Netz und doppelten Boden

Aber die Unbehaglichkeit weicht schnell der Neugier, denn Freediving bringt das Tauchen auf ein ganz neues Level: Geräuschlos schwebe ich zwischen Wasserpflanzen und kleinen Fischen hindurch. Ich kann mich recht flink bewegen ohne die schwere Ausrüstung und komme ganz nah an die Tiere ran. Großen Fischen lässt sich so leicht folgen und man kann sich heranschleichen, ohne großes Aufsehen zu erregen.

Ich gleite durchs Wasser, schaue und beobachte, genieße stille und bemerke erst nach dem Auftauchen: Das war viel länger als 30 Sekunden!  Hat man sich erst einmal auf das Apnoetauchen eingelassen, verliert der Atemreflex schnell an Bedeutung. Die Bedrohlichkeit der Atemlosigkeit weicht der Faszination. Dafür ist das Suchtpotential dieses neuen Trends sehr hoch: Ich habe schon beim ersten Versuch über eine Stunde im Wasser verbracht – und kaum war ich völlig unterkühlt zurück am Ufer, wollte ich schon wieder ins Wasser springen. Ich bin mir ganz sicher: Fortsetzung dieses Abenteuers folgt!

Nachtrag: Ja, ich habe mein Abenteuer Apnoe mittlerweile fortgesetzt und bin im Sommer 2017 gemeinsam mit dem Weldrekordhalter Herbert Nitsch auf den Malediven zum Freediving gewesen. Die Story könnt Ihr hier bei JUST WANDERLUST lesen!

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