Seekuh in Ägypten Erfahrungsbericht – Schnorcheln mit dem Dugong von Marsa Alam

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Sie sieht aus, als würde sie direkt aus dem Film „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ stammen: die Seekuh in Marsa Alam in Ägypten. Die friedfertigen und anmutigen Meeressäuger schauen aus wie Fabelwesen und wie vom anderen Stern, wenn man sie beim Schnorcheln und Tauchen direkt vor sich hat. Wie ist es, so ein Tier anzutreffen? Wo kannst du sie finden? Und was haben die Seekühe mit den Elefanten gemeinsam? In meinem Erfahrungsbericht über meinen Besuch bei Seekuh von Marsa Mubarak habe ich dir alle wichtigen Fakten und Infos für dich zusammengestellt, die du vor dem Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen mit den Dugongs wissen musst.

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Ich gehöre wohl zu den wenigen glücklichen Ägypten-Urlaubern, die schon mehr als einmal auf eine Seekuh getroffen sind. Mein erste Begegnung mit einer Seekuh in der Nähe von Marsa Alam war bereits 2015 am Jetty des Three Corners Equinox Resort, das sich ganz in der Nähe der berühmten Dugong-Bucht Abu Dabbab befindet. Meine Zusammenkunft beim Schnorcheln war jedoch nur von kurzer Dauer. Nur wenige Minuten konnte ich das Tier dort direkt am Hausriff des Hotels beobachten.

Man muss viel Glück haben, einen Dugong zu sehen

Die Seekuh von Marsa Alam war genauso schnell wieder verschwunden wie sie vorher aufgetaucht war. Danach habe ich erst einmal lange keine Seekuh in Ägypten mehr gesehen – bis ich einige Jahre später in Marsa Alam schnorcheln war und so großes Glück hatte, wieder auf eines dieser Fabelwesen zu treffen.

Denn obwohl es ja Buchten und Tauchplätze gibt, in denen die Tiere häufig gesichtet werden können, ist es ein ganzes Stück Glücksache, sie auch wirklich vor die Tauchmaske zu bekommen. Dieses merkwürdig aussehende Lebewesen zu sehen, kam mir im Nachhinein vor wie ein Traum, obwohl ich bei der Begegnung im Dezember 2021 ein Video von dem Dugong gemacht habe:

Video – Schnorcheln mit einer Seekuh in Marsa Alam

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Seekühe sind schwer zu finden

Seit dem Zusammentreffen mit der Seekuh in Ägypten im März 2015 war ich ganz scharf darauf, noch einmal so ein Fabelwesen zu sehen und dann hoffentlich auch für etwas länger mit dem faszinierenden Tier zu verbeliben. Drei Aufenthalte in Ägypten später war ich im November 2021 erstmals wieder in der Region Marsa Alam und habe dort knapp zwei Wochen im Three Corners Fayrouz Plaza Beach Resort verbracht, das in direkter Nähe der berühmten Dugong-Bucht Marsa Mubarak liegt. Marsa Mubarak wird heute häufiger Marsa Mares genannt – und dort befinden sich mittlerweile zwei Hotels.

Video – Dugongs und mehr an der Abu Dabbab Bucht

Nachfolgend habe ich noch ein Video aus der Nähe vom Schnorcheln in Abu Dabbab herausgesucht. Auch dort triffst du mit etwas Glück auf die Seekuh und kannst das Tier in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.

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Dugongs und mehr an der Abu Dabbab Bucht.

Eine alte Dame macht mir Hoffnung

Das Fayrouz Resort ist einige hundert Meter von der Bucht entfernt. Gleich am ersten Tag haben wir am Strand eine ältere Dame getroffen, die uns auf ihrem Smartphone Bilder von der Seekuh gezeigt hat, die sie tags zuvor selbst geschossen hatte. Sie sagte, es habe drei Urlaube gedauert, bis sie das Tier endlich wiedergefunden hat. Das macht mir nicht gerade Hoffnung, in unserem Marsa Alam Urlaub einen Dugong zu Gesicht bekommen. Muss ich also weiterhin ohne eine neuerliche Begegnung auskommen? Und wie kam es zu meiner kleinen Schrecksekunde in der Marsa Mubarak Bucht?

Was du über Ägypten wissen solltest

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Marsa Mubarak (Marsa Mares) – Massentourismus in der Dugong-Bucht?

Wir haben gleich von vornherein mehrere Tage zum Schnorcheln in der Marsa Mubarak eingeplant, um die Seekuh von Marsa Alam zu finden. Denn das Gespräch mit der alten Dame hatte mir nicht gerade Hoffnung gemacht und ich habe mich auf eine längere Suche eingestellt. Die Dame gab uns jedoch einen Tipps, der goldwert war: Geht entweder ganz früh morgens oder kurz vor Sonnenuntergang zur Marsa Mubarak, dann ist es dort nicht so voll und die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass ihr den Dugong auch zu Gesicht bekommt.

Anfangs ist ein Schatten in der Ferne aufgetaucht – und wir sind natürlich direkt hinterher gepaddelt. Foto: Sascha Tegtmeyer Seekuh Ägypten Erfahrungen Dugong Marsa Alam Marsa Mubarak
Anfangs ist ein großer Schatten in der Ferne aufgetaucht – und wir sind natürlich direkt hinterher gepaddelt. Foto: Sascha Tegtmeyer

Wir sind daraufhin erst einmal an Land vom Three Corners Fayrouz zur Marsa Mubarak herübergelaufen, ohne Schnorchelausrüstung dabei zu haben – die Wegstrecke beträgt fußläufig etwa 800 Meter.

Geht entweder ganz früh morgens oder kurz vor Sonnenuntergang zur Marsa Mubarak, dann ist es dort nicht so voll und die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass ihr den Dugong auch zu Gesicht bekommt.

Tipp einer älteren Dame

Teils hunderte Schnorchler im Wasser

Und vor Ort waren wir direkt unangenehm überrascht. Zu Spitzenzeiten liegen dort mehr als ein Dutzend Ausflugsboote vor Anker und geschätzte 50 bis 100 Schnorchler:innen paddeln in der Dugong-Bucht herum, um nach der Seekuh zu suchen. Massentourismus pur, um ein einziges Tier zu sehen.

Ich musste allerdings nicht lange die Situation beobachten, um festzustellen, dass keiner der Schnorchler die Seekuh zu Gesicht bekommen hat. Wenn die es schon nicht schafften, wie sollten wir es dann schaffen?! Schließlich sehen 100 Augen mehr als 4 Augen. Ich war wirklich ziemlich pessimistisch, während des Urlaubs auf die Seekuh der Marsa Mubarak zu stoßen. Aber wer mich kennt, weiß: Das hält mich nicht davon ab, nach dem majestätischen Fabelwesen zu suchen.

Grundsätzlich hat dieser Massenandrang auch einen positiven Faktor: Du kannst schon von weitem sehen, ob eine Gruppe möglicherweise etwas entdeckt hat. Denn alle Schnorchler fangen plötzlich an, wie verrückt zu paddeln. Bei der Sichtung muss es sich jedoch nicht unbedingt um eine Seekuh handeln. Es könnte auch eine Schildkröte oder ein vorbeiziehender Adlerrochen sein.

Moin, ich bin Sascha Tobias Tegtmeyer aus Hamburg – und mit Herz und Seele ein echtes Strandkind! Meer-Fan, Reise-Liebhaber und immer für ein Abenteuer zu haben. Auf meinem Reiseblog Just-Wanderlust.com und den Social-Media-Kanälen von Strandkind Travels verbinde ich die Liebe zum Reisen und zur Natur mit einem Faible für Wassersport wie Stand Up Paddling, Tauchen und Surfen. Ich bin Journalist, Autor und Blogger – und von Natur aus Neugierig, wenn ich neue Reiseziele kennen lerne und anschließend ausführlich darüber schreibe. Wenn ich mit meiner Familie oder allein unterwegs bin, dürfen bei mir als Technik-Fan auch immer gern ein paar Reise-Gadgets zu Testzwecken mit dabei sein. Meine bevorzugten Reiseländer, über die ich auch bevorzugt in meinem Reiseblog schreibe: USA, Thailand und Malediven.
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Moin, ich bin Sascha Tobias Tegtmeyer aus Hamburg – und mit Herz und Seele ein echtes Strandkind! Meer-Fan, Reise-Liebhaber und immer für ein Abenteuer zu haben. Auf meinem Reiseblog Just-Wanderlust.com und den Social-Media-Kanälen von Strandkind Travels verbinde ich die Liebe zum Reisen und zur Natur mit einem Faible für Wassersport wie Stand Up Paddling, Tauchen und Surfen. Ich bin Journalist, Autor und Blogger – und von Natur aus Neugierig, wenn ich neue Reiseziele kennen lerne und anschließend ausführlich darüber schreibe. Wenn ich mit meiner Familie oder allein unterwegs bin, dürfen bei mir als Technik-Fan auch immer gern ein paar Reise-Gadgets zu Testzwecken mit dabei sein. Meine bevorzugten Reiseländer, über die ich auch bevorzugt in meinem Reiseblog schreibe: USA, Thailand und Malediven.

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Mit einem Dugong in Ägypten schnorcheln ist Glücksache

An unserem dritten oder vierten Urlaubstag wollen wir unser Glück versuchen und gehen auf die Suche nach der Seekuh. Also marschieren wir mit Sack und Pack zur Marsa Mubarak Bucht, um dort so lange wie nötig nach dem Dugong zu suchen. Weil wir uns morgens um 7 Uhr noch nicht dazu aufraffen können, machen wir uns stattdessen am späten Nachmittag gegen 16 Uhr auf den Weg, als die Sonne langsam zu sinken beginnt und die Ausflugsboote mit den Schnorchler:innen die Heimfahrt nach Port Ghalib antreten.

Am seichten Strand der Bucht sind nur wenige Menschen. Ein deutscher Schnorchler möchte ebenfalls ins Wasser, um nach der Seekuh zu suchen. Er berichtet uns, dass er hier regelmäßig im Wasser sei, und gibt uns den Tipp, auf der gegenüberliegenden Seite von Marsa Mubarak (Südseite) nach der Seekuh Ausschau zu halten.

Marsa Mubarak, eine 800 m breite Bucht mit einem langen Sandstrand und einem flachen, mit Seegras bewachsenen Meeresboden, ist einer der interessantesten Plätze Ägyptens. Die Bucht liegt etwa 2,5 km vom Badeort Port Ghalib entfernt, südlich des Flughafens von Marsa Alam. Wir haben gleich von vornherein mehrere Tage zum Schnorcheln in der Marsa Mubarak eingeplant, um die Seekuh von Marsa Alam zu finden. Denn das Gespräch mit der alten Dame hatte mir nicht gerade Hoffnung gemacht und ich habe mich auf eine längere Suche eingestellt. Die Dame gab uns jedoch einen Tipps, der goldwert war: Geht entweder ganz früh morgens oder kurz vor Sonnenuntergang zur Marsa Mubaraka, dann ist es dort nicht so voll und die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass ihr den Dugong auch zu Gesicht bekommt.
Marsa Mubarak, eine 800 m breite Bucht mit einem langen Sandstrand und einem flachen, mit Seegras bewachsenen Meeresboden, ist einer der interessantesten Plätze Ägyptens. Die Bucht liegt etwa 2,5 km vom Badeort Port Ghalib entfernt, südlich des Flughafens von Marsa Alam.

Du musst beim Schnorcheln richtig Strecke machen

Als wir im Wasser sind und mit dem Schnorcheln beginnen, sind wir erst einmal ein wenig ratlos. Die Strecke bis zur anderen Seite der Bucht, an der gerade ein neues Hotel und ein langer Steg gebaut werden, dürfte ungefähr 300 Meter lang sein. Nimmt man dann noch ungefähr 200 Meter der Bucht in der Breite, kommt man auf eine stattliche Fläche von etwa 60.000 Quadratmetern, die man nach der Ägypten-Seekuh in der Marsa Mubarak absuchen müsste.

Das heißt im Umkehrschluss: Selbst wenn man schnorchelnd ein Suchmuster schwimmt, bei dem man sich in Schlangenlinien hin und her bewegt, ist die Wahrscheinlichkeit, die Seekuh auch wirklich zu sehen, sehr gering. Zumal der Dugong die Bucht auch jederzeit verlassen kann. Das bedeutet: Die Seekuh zu finden ist pure Glückssache.

Dementsprechend sind wir auch relativ ziellos und planlos in der Bucht umhergepaddelt. Dabei haben wir noch einige sehr hübsche und teils riesengroße Meeresschildkröten gesehen – allein dafür hat sich schon der Besuch in Marsa Mubarak schon gelohnt.

Schildkröte in Marsa Mubarak mit Begleitung aus der Vogelperspektive. Foto: Sascha Tegtmeyer Seekuh Ägypten Erfahrungen Dugong Marsa Alam Marsa Mubarak
Schildkröte in Marsa Mubarak mit Begleitung aus der Vogelperspektive. Foto: Sascha Tegtmeyer

Wir haben beim Schnorcheln großen Abstand zueinander gehalten, um mehr Fläche absuchen zu können

Wir sind also durch die Bucht geschnorchelt, haben einige hundert Meter zurückgelegt und haben einen größeren Abstand zueinander gehalten, um eine größere Fläche absuchen zu können. So kannst du einfach ein größeres Stück der Grundfläche der Bucht im Auge behalten und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, die Seekuh zu finden.

Aber alles hat nichts gebracht: Wir haben die Seekuh nicht finden können und hatten schon eine knappe Stunde geschnorchelt. Also entschieden wir uns, umzukehren und aus dem Wasser zu gehen. Wir waren gerade auf dem Rückweg zum Strand, vielleicht 150 Meter vom Ufer entfernt in ungefähr 2,50 Meter Wassertiefe, als es passierte.

Eine Stunde lang haben wir in der Bucht Marsa Mubarak nach dem Dugong gesucht – und gerade, als wir aus dem Wasser gehen wollten, schießt ein riesiger dunkler Schatten an uns vorbei (Mitte rechts). Das Tier wirklich zu entdecken ist auch ein Stück Glücksache – oder man folgt einfach anderen Schnorchler:innen, die wild gestikulieren. Foto: Sascha Tegtmeyer Seekuh Ägypten Erfahrungen Dugong Marsa Alam Marsa Mubarak
Eine Stunde lang haben wir in der Bucht Marsa Mubarak nach dem Dugong gesucht – und gerade, als wir aus dem Wasser gehen wollten, schießt ein riesiger dunkler Schatten an uns vorbei (Mitte rechts). Das Tier wirklich zu entdecken ist auch ein Stück Glücksache – oder man folgt einfach anderen Schnorchler:innen, die wild gestikulieren. Foto: Sascha Tegtmeyer

Eine Schrecksekunde in der Dugong-Bucht

Und so kam es zu meiner Schrecksekunde: Während ich nach der Seekuh suche, schießt plötzlich von schräg hinten rechts mit hohem Tempo ein riesiger, dunkler Schatten an mir vorbei. Ich dachte erst, es sei vielleicht ein größerer Hai, der sich in die Bucht verirrt hat. Ich konnte nicht erkennen, was es war und tippte auf einen Hai, weil ich gelesen hatte, das Seekühe sich maximal mit zehn Kilometern pro Stunde fortbewegen.

Und plötzlich ist sie direkt vor mir: die Seekuh von Marsa Alam

Aber falsch getippt, sie war es: Die Seekuh von Marsa Alam – das wahrscheinlich einzige Exemplar, das die Marsa Mubarak unweit unseres Fayrouz Resorts bewohnt. Ein Schuss, ein Treffer. Bei unserer ersten Schnorcheltour haben wir sie entdeckt – oder besser gesagt, sie uns. Ich paddele so schnell ich kann, bevor das Tier im trüben Wasser erst einmal aus den Augen verliere. Sollte es das also schon wieder gewesen sein? Eine Begegnung mit dem Dugong, die drei Sekunden dauert?

Finde den Dugong: Auf der Suche nach der Seekuh von Marsa Mubarak waren wir in der Bucht schnorcheln. Foto: Sascha Tegtmeyer Seekuh Ägypten Erfahrungen Dugong Marsa Alam Marsa Mubarak
Finde den Dugong: Auf der Suche nach der Seekuh von Marsa Mubarak waren wir in der Bucht schnorcheln. Foto: Sascha Tegtmeyer

Nein, zum Glück war es nicht so. Denn die Seekuh ist neugierig und kommt zu uns. Mein absolutes Highlight des Tages – ja, der gesamten Reise – sollte noch kommen. Meine Begleiterin hat flinke Flosse gegeben und ist dem Dugong gefolgt. Und so konnten wir die Seekuh einige Minuten später ganz, ganz dicht am Strand, in vielleicht zweieinhalb Metern tiefe wiederfinden.

Die Seekuh war überhaupt nicht scheu

Und wie schön war es: Die Seekuh war überhaupt nicht scheu. Sie ließ sich überhaupt nicht von uns stören. Ganz im Gegenteil, der Dugong war neugierig und schien unsere Nähe zu suchen und uns zu mustern. Und so hatten wir kurz vor Ende unseres Schnorchelausflugs nicht nur eine einzigartige Begegnung mit dem Tier, das wirklich Aussah wie ein Fabelwesen. Wie du auf dem Foto weiter unten siehst, sind die Tiere nicht nur unheimlich lieb und zutraulich – sie blicken auch, als würden sie lächeln.

Und plötzlich taucht die Seekuh in der Ferne auf – der Dugong aus der Marsa Mubarak sitzt ganz entspannt vor uns auf dem Meeresgrund. Ganz entspannt durchwühlt sie den Sandboden nach Nahrung, während die Schiffshalterm sie teils umkreisen, teils an ihr sitzen. Wir schwimmen ganz vorsichtig heran, lassen uns über der Seekuh treiben und beobachten einfach nur, möglichst ohne den Meeressäuger bei Fressen von Seegras zu stören. Foto: Sascha Tegtmeyer
Und plötzlich taucht die Seekuh in der Ferne auf – der Dugong aus der Marsa Mubarak sitzt ganz entspannt vor uns auf dem Meeresgrund. Ganz entspannt durchwühlt sie den Sandboden nach Nahrung, während die Schiffshalterm sie teils umkreisen, teils an ihr sitzen. Wir schwimmen ganz vorsichtig heran, lassen uns über der Seekuh treiben und beobachten einfach nur, möglichst ohne den Meeressäuger bei Fressen von Seegras zu stören. Foto: Sascha Tegtmeyer

Ich kann nur das sagen, dass dieses Zusammentreffen unglaublich war. Ich habe beim Tauchen und Schnorcheln schon unheimlich viel erlebt. Aber dies war wirklich einer der größten Momente überhaupt. Weil er so intim war. Wir waren dem Tier so lange so nah. Die Begegnung war mit rund 20 bis 30 Minuten auch unheimlich lang, von denen wir fast die Hälfte der Zeit allein verbringen konnten, bevor zwei weitere Schnorchler zu uns kamen.

Meine Erfahrungen mit dem Dugong von Marsa Alam

Ich muss sagen, dass es mir im Nachinein immer noch unwirklich erscheint. Plötzlich taucht die Seekuh in der Ferne auf – der Dugong aus der Marsa Mubarak sitzt einfach ganz entspannt vor uns auf dem Meeresgrund. Ganz entspannt durchwühlt sie den Sandboden nach Nahrung, während die Schiffshalter sie teils umkreisen, teils an ihr sitzen. Wir schwimmen ganz vorsichtig heran, lassen uns über der Seekuh treiben und beobachten einfach nur, möglichst ohne den Meeressäuger bei Fressen von Seegras zu stören. Wir halten Abstand und beobachten – minutenlang.

Wir schauen dem befremdlichen Tier fasziniert zu, wie es sich über den Grund bewegt und dabei den Sandboden aufwühlt. Vermutlich hat die Gabelschwanzseekuh aus diesem Grund auch den Beinamen Seeschwein. Das Tier schaut aus wie eine Mischung aus Schweinswal, Delfin und Nilpferd.

Mein Highlight bei unserem Urlaub in Marsa Alam: Die Seekuh in der Bucht Marsa Mubarak. Foto: Sascha Tegtmeyer Seekuh Ägypten Erfahrungen Dugong Marsa Alam Marsa Mubarak
Mein Highlight bei unserem Urlaub in Marsa Alam: Die Seekuh in der Bucht Marsa Mubarak. Foto: Sascha Tegtmeyer

Luft anhalten und hinab zur Seekuh

Ich nehme tiefe Atemzüge und tauche ein paar Mal zur Seekuh hinab. Natürlich mit einem gewissen Abstand, um den zutraulichen Meeressäuger nicht zu erschrecken. Mir fallen die ganzen Blessuren auf der dicken Haut auf – und mir kommt der Gedanke: Schaut ja schon ein bisschen aus wie ein Elefant. Und kürzlich habe ich auch gelesen, dass nicht etwa ein Wal oder Delfin der nächste Verwandte der Seekuh sind, sondern Elefanten – ja, richtig gelesen. Der Dugong ist mit dem Elefanten verwandt.

So faszinierend es aber auch sein mag, die Seekuh beim Wühlen am Grund zu beobachten. Richtig atemberaubend schaut sie aus, wenn sie ihren bis zu 900 Kilogramm schweren Körper durchs Wasser bewegt und frei schwimmt. Und ich bin erstaunt: Sie taucht direkt neben mir auf und hat überhaupt keine Scheu – ganz im Gegenteil: Ich habe das Gefühl, sie posiert für meine Kamera. Und dann fällt mir auch einzigartigste Merkmal des Tieres auf. Die Seekuh scheint zu lächeln. Sie lächelt uns an.

Wie schön – so ein freundliches Tier! Sie ernährt sich pflanzlich, ist komplett harmlos, hat kaum Scheu vor Menschen und sie scheint zu lächeln. Mit diesen Eigenschaften könnte der Dugong glatt zu meinem Lieblingstier avancieren.

Täglich besuchen hunderte Schnorchler:innen die Bucht Marsa Mubarak – aber längst nicht alle finden auch die Seekuh. Foto: Sascha Tegtmeyer Seekuh Ägypten Erfahrungen Dugong Marsa Alam Marsa Mubarak
Täglich besuchen hunderte Schnorchler:innen die Bucht Marsa Mubarak – aber längst nicht alle finden auch die Seekuh. Foto: Sascha Tegtmeyer

Und so endete unsere halbe Stunde schnorcheln mit dem Dugong von Marsa Alam. Das faszinierende Tier hätte jederzeit verschwinden können wie bei meiner ersten Begegung mit der Seekuh am Equinox-Hausriff. Aber diese Seekuh ist geblieben. Ich hatte schon das große Glück, viele tolle Begegnungen mit Meerestieren zu haben – unter anderem mit Haien in Thailand, mit Delfinen auf Mauritius und Haien auf den Malediven, aber dieser Besuch bei der Seekuh in Ägypten war ein ganz besonderes Erlebnis, das ich so schnell nicht wieder vergessen werde.

Steckbrief – Seekuh (Gabelschwanzseekuh, Dugong, Seeschwein)

Dugong (Gabelschwanzseekuh)Eigenschaften
Gewicht bis 900 Kilogramm – häufig 400 Kilogramm
Längebis zu vier Meter – häufig drei Meter
GattungDugong
FamilieGabelschwanzseekühe (Dugongidae)
OrdnungSeekühe (Sirenia)
LebensraumAn den Küsten des Indischen Ozeans, Roten Meers und im westlichen Pazifik
Feindekaum natürliche Feinde
Ernährungrein herbivor (pflanzenfressend), ernährt sich von Seegras
FortpflanzungErstmals tragfähig nach zehn bis 17 Jahren – Tragedauer: 13 Monate – trächtig alle drei bis sieben Jahre
Lebenserwartungbis zu 73 Jahre
Alle Angaben ohne Gewähr.

Seekuh in Ägypten – unser Besuch beim Dugong von Marsa Mubarak (Marsa Mares)

Bildgalerie mit unseren Eindrücken

Ein Besuch bei der Seekuh in der Marsa Mubarak Bucht ist ein faszinierendes Erlebnis. Auf unseren Bildern wird jedoch auch schnell deutlich, wie schwierig es ist, den Dugong zu finden. Umso schöner ist das Erlebnis, wenn er oder sie plötzlich doch auftaucht.

Wie kannst du die Seekühe in Marsa Alam am besten ausfindig machen?

Grundsätzlich möchte ich an dieser Stelle noch einmal betonen, dass es Glücksache ist, die Seekuh in Ägypten im Urlaub zu finden. Aber du kannst natürlich die Wahrscheinlichkeit deutlich erhöhen. Du musst beharrlich suchen und Glück haben, dann kannst du sie möglicherweise finden. Um die Seekuh zu finden, würde ich wie folgt vorgehen. Ich würde dir empfehlen, noch einmal genau zu recherchieren, in welchen Buchten Seekühe in Ägypten regelmäßig gesichtet werden. Mir fallen da drei Buchten ein:

  1. Die Bucht Marsa Mubarak (Marsa Mares)
  2. Die Bucht Abu Dabbab
  3. Das Hausriff des Three Corners Equinox
Ein schöner Nebeneffekt: Wo du Dugongs im Roten Meer findest, sind meistens auch ein paar Meeresschildkröten nicht weit. Foto: Sascha Tegtmeyer
Ein schöner Nebeneffekt: Wo du Dugongs im Roten Meer findest, sind meistens auch ein paar Meeresschildkröten nicht weit. Foto: Sascha Tegtmeyer

Wenn du deinen Urlaub in Marsa Alam planst, würde ich dir empfehlen, dir ein Hotel in der Nähe dieser drei Buchten zu suchen. Das hat einen einfachen Vorteil: Du kannst schnell dort mit deiner Schnorchelausrüstung ins Wasser und auf eigene Faust suchen. Wenn du weiter weg wohnst, müsstest du hingegen einen Schnorchelausflug buchen – das ist aufwändiger und deine Chancen sind geringer, auch wirklich eine Seekuh zu sehen.

Marsa Mubarak (Marsa Mares)

Für die Marsa Mubarak sind das etwa das gut und günstige Fayrouz Resort* oder direkt in der Bucht gelegen das Iberotel Costa Mares* oder das Jaz Amara* direkt in der Mitte der Bucht. Von dort kannst du schnell und einfach in der Bucht ins Wasser gehen und schon früh, bevor die ganzen Touris kommen, nach der Seekuh suchen.

Abu Dabbab

Im Grunde ganz ähnlich wie in der Marsa Mubarak kannst du auch hier direkt an der Bucht residieren und auf diese Weise sicherstellen, dass du mehrmals am Tag nach dem Dugong suchen kannst. Am nördlichen Ende der Bucht befindest sich das gehobene Hilton Marsa Alam*, in dem wir kürzlich bei einem Aufenthalt gewohnt haben. Am südlichen Ende der Bucht befinden sich das eher günstige Malikia Resort* und die einfache, aber gute Abu Dabbab Lodge*. Alle drei Hotels eignen sich ideal als Ausgangspunkt, um die Seekuh von Abu Dabbab zu suchen.

Three Corners Equinox Hausriff

Das Three Corners Equinox* Hausriff ist der Ort, an dem ich meine erste Begegnung mit der Seekuh hatte – direkt am Steg des Hotels. Das Hotel selbst ist auch eher einfach und solide Mittelklasse. Durchaus empfehlenswert. Zur Suche nach der Seekuh hingegen ist es einsame Spitze – deshalb erwähnt ich es hier separat. Es liegt etwa 1,5 Kilometer südlich von Abu Dabbab.

Und jetzt kommt der Clou: Wenn die Tauchbasen zu ihren „Search for Dugong Touren“ ausfahren, suchen sie die Gewässer vor dem Equinox ab. Wenn du dort residierst, hast du also direkten Zugang zu dem Ort, an dem die Seekuh am häufigsten auftaucht.

Auf der Suche nach der Seekuh – direkt beim Three Corners Fayrouz bei Port Ghalib lebt ein Dugong in der Bucht Marsa Mubarak. Foto: Sascha Tegtmeyer
Auf der Suche nach der Seekuh – direkt beim Three Corners Fayrouz bei Port Ghalib lebt ein Dugong in der Bucht Marsa Mubarak. Foto: Sascha Tegtmeyer

Search for Dugong Touren in Abu Dabbab

Tatsächlich kannst du bei den regionalen Tauchbasen in Marsa Alam auch eine Search for Dugong Tour für Taucher buchen. Auch das kann dir helfen, etwa die Seekuh von Abu Dabbab zu finden. Der Mitarbeiter einer Tauchbasis berichtete mir, dass die Chance, wirklich eine Seekuh bei dieser Tour zu finden, bei etwa 80 Prozent liegt. Das wäre ja schon ganz ordentlich. Ich habe so eine Tour beim Tauchen in Abu Dabbab mitgemacht und wir haben leider keine Seekuh finden können.

80 Prozent Wahrscheinlichkeit, den Dugong zu finden?

Ich weiß nicht, ob die Wahrscheinlichkeit wirklich bei 80 Prozent liegt. Sie dürfte aber tatsächlich recht hoch sein. Allerdings bieten die Basen dann als Alternative – wenn der Dugong nicht gefunden wird – einen schönen Tauchgang an einem der Shaab Abu Dabbab Riffe an, der wirklich lohnenswert ist. Du kannst als Taucher solche Search for Dugong Touren bei allen Dive Centern der Gegend buchen. Ich glaube schon, dass die Chance auf eine Seekuh sehr groß ist, weil die Kapitäne der Tauchboote wissen, wo sie suchen müssen.

Zudem wurde mir gesagt, dass die Tauchbasen sich absprechen. Wenn jemand den Dugong gefunden hat, sagen sie den anderen Dive Centern bescheid. Du kannst die Search for Dugong Tour beispielsweise bei den Tauchbasen in Abu Dabbab – bei BlueOcean Abu Dabbab, diving.de Abu Dabbab und den Extra Divers Equinox buchen.

Nicht mit dem Glasbodenboot verwechseln

So eine Search for Dugong Tour solltest du nicht verwechseln mit einer Seekuh-Schnorcheltour, die du etwa mit einem Glasbodenboot von Port Ghalib aus buchen kannst. Bei Search for Dugong sind immer lediglich ein paar Taucher dabei und es ist eine sehr exklusive Tour. Wenn du mit dem Glasbodenboot fährst, bist du mit dutzenden Schnorchlern im Wasser.

Vor der Küste von Marsa Alam findest du Dugongs – wenn du beim Schnorcheln und Tauchen danach suchst. Foto: Sascha Tegtmeyer
Vor der Küste von Marsa Alam findest du Dugongs – wenn du beim Schnorcheln und Tauchen danach suchst. Foto: Sascha Tegtmeyer

FAQs zur Seekuh in Ägypten – die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Dugong von Marsa Alam

Planst du, im Ägypten-Urlaub auf die Suche nach Seekühen zu gehen? Ich habe für dich die wichtigsten Fragen und Antworten rund um Dugongs in Ägypten und die Seekühe von Marsa Alam zusammengestellt.

Wo gibt es Seekühe in Ägypten?

In Ägypten gibt es zwei bekannte Buchten, in denen du in der Nähe von Marsa Alam Seekühe (Dugongs) beobachten kannst. Der eine liegt weiter nördlich direkt bei Port Ghalib – die Bucht Marsa Mubarak. Der andere ist die Bucht Abu Dabbab auf halbem Weg zwischen dem Flughafen Marsa Alam und der gleichnamigen Stadt. In der Marsa Mubarak lebt eine Seekuh – in Abu Dabbab gibt es sogar zwei Tiere, die dort ansässig sind: Dennis und Dougal heißen die Dugongs. Zudem können Dugongs unter Umständen an den Tauchplätzen Sheikh Malek, Marsa Assalai und Marsa Egla gesichtet werden. Insgesamt wurden in der Region Marsa Alam 16 unterschiedliche Tiere gezählt.

Wie gefährlich ist ein Dugong?

Die Seekühe in Ägypten – und natürlich auf der gesamten Welt – sind total friedliebende Tiere – sie würden keiner Menschenseele etwas zu leide tun. Dementsprechend ist ein Dugong total ungefährlich. Allerdings muss man sagen, dass die Meeressäuger sehr schwer und stark sind und durchaus Kraft haben. Wenn man sie erschreckt und sie flüchten, sollten man tunlichst in Deckung gehen, um keine Flosse abzubekommen.

Wo sind Seekühe zu finden?

Seekühe – insbesondere die Gabelschwanzseekühe – findet man heutzutage nur noch an den Küsten des Indischen Ozeans und in angrenzenden Meeren wie dem Roten Meer und dem westlichen Indischen Ozean. Weltweit gibt es jedoch noch eine andere Familie: Die Rundschwanzseekuh. Sie kommt beispielsweise in Florida als Manatee vor.

Wie nennt man die Seekuh noch?

Eine Seekuh bezeichnet man auch als Dugong, Manatee (Manati) und Seeschwein. Die Seekühe sind in zwei Familien untergliedert: Gabelschwanzseekühe und Rundschwanzseekühe.

Wo leben Seeschweine?

Seekühe – insbesondere die Gabelschwanzseekühe – findet man heutzutage nur noch an den Küsten des Indischen Ozeans und in angrenzenden Meeren wie dem Roten Meer und dem westlichen Indischen Ozean. Weltweit gibt es jedoch noch eine andere Familie: Die Rundschwanzseekuh. Sie kommt beispielsweise in der Karibik an den Küsten des Golfs von Mexiko als Manatee vor.

Sind Seekühe schlau?

Seekühe sind sehr schlaue und zutrauliche Meeressäugetiere – in dieser Hinsicht haben sie sehr viel mit Walen und Delfinen gemeinsam. Sie kommunizieren und nehmen auch mit Menschen vorsichtigen Kontakt auf.

Warum sind Seekühe vom Aussterben bedroht?

Bereits seit dem Jahr 2017 sind zumindest die Manatees in Florida nicht mehr vom Aussterben bedroht. Außerhalb des Karibischen Raums wiederum ist die Einschätzung etwas schwieriger – insbesondere beim Bestand der Dugongs. Zahlen liegen hier nur für Australien vor – dort soll es noch um die 80.000 Seekühe geben. Außerhalb von Australien ist die größte Gruppe im Persischen Golf, dort leben um die 7.000 Tiere. In der Region Marsa Alam in Ägypten wurden hingegen nur noch 16 unterschiedliche Tiere gesichtet.

Wie tief tauchen Seekühe?

Seekühe leben in Küstennahen Gewässern und tauchen in der Regel weder besonders lange, noch besonders tief. Die Dugongs – wie sie in der Region Marsa Alam zu finden sind – tauchen maximal sieben Minuten und tauchen nicht tiefer als zehn Meter.

Wie alt kann eine Seekuh werden? Wie alt werden Dugongs?

Rundschwanzseekühe werden bis zu 40 Jahre alt. Die Gabelschwanzseekühe können sogar bis zu 70 Jahre alt werden.

Wie viele Dugongs gibt es?

Zahlen liegen hier nur für Australien vor – dort soll es noch um die 80.000 Seekühe geben. Außerhalb von Australien ist die größte Gruppe im Persischen Golf, dort leben um die 7.000 Tiere. In der Region Marsa Alam in Ägypten wurden hingegen nur noch 16 unterschiedliche Tiere gesichtet.

Ist ein Dugong eine Seekuh?

Ja, beim Dugong (Dugong dugong) oder Seeschwein handelt es sich um eine Seekuh – um eine Gabelschwanzseekuh, um genau zu sein. Daneben gibt es noch die Manatees (oder: Manatis), bei denen es sich um Rundschwanzseekühe handelt.

Seekuh in Ägypten Erfahrungsbericht – meine Zeit mit dem Dugong von Marsa Alam

Mein Fazit

Schon bei meinem ersten Besuch bei der Seekuh in Ägypten nahe Abu Dabbab im März 2015 war mir klar, dass man als Normalsterblicher in seinem Leben nur ganz wenig Zeit mit diesen faszinierenden Tieren verbringen wird. Ähnlich ist es ja auch mit anderen Meereslebewesen wie Walhaien, Walen, Delfinen und gewöhnlichen Haien, die in der Regel sehr scheu sind und denen man beim Tauchen und Schnorcheln nur ausgesprochen selten begegnet.

Ich habe schon häufiger scheue Haie im Roten Meer gesehen als Seekühe. Und umso dankbarer und glücklicher bin ich darum, dass ich mit der Seekuh von Marsa Mubarak nahezu eine halbe Stunde – und das teils komplett allein – verbringen durfte.

Ein großes Glück, die Seekuh von Marsa Alam zu finden

Das faszinierende Tier in seiner natürlichen Umgebung zu sehen und auch die Interaktion zu erleben, begeistert mich bis heute. Wer einmal mit einer Seekuh in Ägypten bei Marsa Alam schnorcheln oder tauchen möchte, braucht bei der Suche nach dem Dugong – etwa in der riesigen Bucht Marsa Mubarak – etwas Beharrlichkeit und Geduld, wird aber um ein vielfaches belohnt, wenn die Suche einmal gelingt.

Insbesondere beim Tauchen dürfte man noch einmal einen ganz anderen Bezug zu dem Meeressäuger haben, wenn man mithilfe der Pressluftflasche wirklich frei schwebend zu dem phantastischen Tierwesen hinabtauchen kann.

Warst du schon einmal mit einer Seekuh – Manatee oder Dugong – tauchen oder schnorcheln? Wo hast du die Tiere schon gesehen? Oder planst du eine Exkursion zur Seekuh? Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren.

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