Delfine in der Ostsee: Sichtungen von Meeressäugern erreichen 2016 neuen Rekord

Delfine in der Ostsee: Delfin Freddy macht seit einiger Zeit die Ostsee unsicher. Foto: Pixabay delfin freddy in eckernförde ostsee delfine
Delfine in der Ostsee: Delfin Freddy macht seit einiger Zeit die Ostsee unsicher. Foto: Pixabay

Ein Buckelwal vor Rügen, ein Delfin vor Eckernförde: Die Sichtungen von Walen und Delfinen häufen sich in jüngster Vergangenheit. Delfine in der Ostsee – in Zukunft alltägliche Normalität? Die Zahl der Beobachtungen hat jedenfalls in diesem Jahr einen neuen Rekord erreicht.

Mit Selfie und Delfie hat im vergangenen Jahr alles angefangen: Die beiden Großen Tümmler hatten sich im Mai 2015 vermeintlich in die Ostsee verirrt und haben durch ihr aufgeschlossenes, neugieriges Verhalten gegenüber Menschen für Furore gesorgt und massenhaft Schaulustige an die Ostseeküste gezogen. Delfine in der Ostsee – sowas ist äußerst selten, aber es kommt vor. Doch zuletzt werden immer häufiger Delfine und Wale entlang der Ostseeküste gesichtet. Experten gehen mittlerweile von bis zu fünf Tieren aus, die sich mehr oder weniger dauerhaft in der Ostsee niedergelassen haben.

Delfine, Buckelwal und Schweinswale: Neuer Rekord an Sichtungen 2016

In diesem Jahr hat es einen Rekord an Sichtungen von Meeressäugern in der Ostsee gegeben: Der einzige, in der Ostsee heimische Wal, der Schweinswal, wurde vermehrt lebend an Strände gespühlt. Im Sommer wurde erst zum zweiten Mal in der Geschichte ein Buckelwal in der Ostsee beobachtet – und die Delfine sind schon fast Normalität. Die einfachste Erklärung, warum sich die Delfine und Wale aktuell gehäuft in der Ostsee aufhalten, ist denkbar einfach: Weil sie es können. Das Binnenmeer bietet zuletzt bessere Bedingungen für Meeressäuger, die in diesen Gewässern genügend Nahrung finden.

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