Reisebericht aus Coco Palm Dhuni Kolhu: Das Baa Atoll von seiner schönsten Seite

Was kann auf der kleinen Malediven-Luxus-Insel alles entdecken?

coco palm dhuni kolhu Traumziel Dhuni Kolhu: Auf der Malediven-Insel lässt es sich aushalten! Foto: Sascha Tegtmeyer
Traumziel Dhuni Kolhu: Auf der Malediven-Insel lässt es sich aushalten! Foto: Sascha Tegtmeyer

[Werbung, weil Pressereise] Coco Palm Dhuni Kolhu im Baa Atoll gehört zu den ältesten Resort-Inseln der Malediven. Das kleine Paradies ist ein Sehnsuchtsziel für Taucher und Schnorchler – oder einfach nur, um die Seele baumeln zu lassen. Wir von Just Wanderlust haben uns in unserem wohlverdienten Urlaub auf den Malediven dort umgesehen und stellen Euch die Insel in einem kleinen Reisebericht vor. 

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Am ersten Morgen auf der Malediven-Trauminsel die Augen aufzuschlagen, ist wie in eine andere Welt einzutauchen: Nach der langen Anreise aus dem kalten, regnerischen Deutschland (aktuelle Wassertemperatur der Ostsee: 4 Grad), summt nun leise die Klimaanlage und die Sonne scheint zum Fenster herein. Kaum ist die Tür des riesigen Bungalows geöffnet, läuft man in eine Wand aus Wärme. Schnell hinaus auf die Terrasse, barfuß den kleinen Privatweg hinab zum Strand, der schon durch das Rauschen der Wellen und die salzige, nach Sommer riechende Luft erahnt werden kann.

Der Sand leuchtet so weiß, dass man sich die Augen zukneifen muss – und zugleich möchte man sie sich reiben, denn das Wasser ist so herrlich türkisblau, dass es nur retuschiert sein kann. Der Kontrast ist riesig: Gestern Deutschland, zehn Grad Celsius und Regen – heute dies. Die Schönheit des Meeres, das Rauschen der Wellen am Außenriff und sonst nur Stille am morgendlichen Strand. Das ist so unwirklich, an diesen Wechsel gewöhnt man sich nie. Endlich Zeit für einen ausgiebigen Urlaub!

Coco Palm Dhuni Kolhu: Die Trauminsel im Baa Atoll ist ein Paradies für Taucher. Foto: Sascha Tegtmeyer
Coco Palm Dhuni Kolhu: Die Trauminsel im Baa Atoll ist ein Paradies für Taucher. Foto: Sascha Tegtmeyer

Einfach die Seele baumeln lassen

Coco Palm Dhuni Kolhu ist eine Trauminsel, auf der man so richtig die Seele baumeln lassen kann. Wer möchte, kann hier einfach nur abschalten und am Strand, im Spa oder in einer der beiden Bars die Seele baumeln lassen. Die vollen Farben, die fremden Gerüche und die warme Sonne auf der Haut regen die Fantasie an und man kann sich ganz weit wegträumen. Muss man aber nicht. Die 4,5-Sterne-Insel mit ihrer üppigen Dschungel-Vegetation ist zwar in wenigen Minuten bei einem Barfuß-Spaziergang komplett erkundet – ein Pfad führt einmal rund um die winzige Eiland, das in eine türkisblaue Lagune eingebettet ist. Dennoch besteht wenig Gelegenheit für Langeweile!

Gut abgeschirmt: Die Bungalows bieten maximale Privatsphäre und separaten Strandzugang. Foto: Sascha Tegtmeyer
Gut abgeschirmt: Die Bungalows bieten maximale Privatsphäre und separaten Strandzugang. Foto: Sascha Tegtmeyer

Großfisch: Das Who-is-who des Indopazifiks

Für Taucher ist das Dive Center auf Coco Palm Dhuni Kolhu natürlich erste Anlaufstelle. Basisleiter Mickey Hogeling und sein Team von DiveOcean Maldives bieten den Besuchern nicht nur einen warmherzigen Empfang, sondern auch ein abwechslungsreiches Tauchprogramm an rund 35 Tauchplätzen rund um die kleine Insel, die zu einem guten Teil ausschließlich von dieser Basis angesteuert werden. Wer möchte, findet den taucherischen Einstieg direkt am vorgelagerten Hausriff. Aber dies ist sicherlich für keinen Taucher der Grund für einen Besuch im Baa Atoll: „Einer der berühmtesten Spots hier ist Hani Faru.

Mit etwas Glück sieht man in der Regenzeit hier Walhaie und Mantas gemeinsam Krill fressen“, berichtet Basisleiter Hogeling. Außerdem gebe es im Baa Atoll noch vergleichsweise wenige Hotels, dafür aber viele Tauchplätze, an denen sich allerdings nur wenige Tauchbasen auskennen, berichtet der Holländer. Mantas während des gesamten Jahres, Haie, Walhaie, Delfine, Schildkröten und wunderschöne Korallen verwöhnen die Taucher an vielen Tauchplätzen rund um Dhuni Kolhu. Und das sind nur die Shootingstars: Das marine Leben ist so reich, dass sich eigentlich das Who-is-who des Indopazifiks unter Wasser antreffen lässt. Besonders über Haie und Delfine freuen wir uns immer wieder bei unseren Tauchgängen. Bisher kennen wir Haie aus dem Roten Meer. Und auch in Thailand konnten wir Haie entdecken. Wir sind deshalb gespannt, wie die Lage im Indischen Ozean ist und ob wir wirklich Großfisch zu Gesicht bekommen!


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Die Ausfahrten starten morgens mit einem Two-Tank-Dive. Nachmittags gibt es einen weiteren Tauchgang samt Boots-Ausfahrt. Die Taucher brauchen sich eigentlich um kaum etwas kümmern. Das Gerät wird auf dem Dhoni – dem typisch maledivischen Boot – gegengecheckt. Das Wasser ist so warm, dass man maximal mit Shorty ins Wasser springt. Bei jedem Tauchgang taucht eigentlich früher oder später ein Schwarzspitzen- oder Weißspitzen-Riffhai auf. Adlerrochen lassen sich häufig allein oder im Formationsflug bestaunen. Jeder Spot ist voller Überraschungen und die Taucher kommen nach den meisten Touren mit einem breiten Grinsen aus dem Wasser.

Riesige Artenvielfalt: Meeresbiologin Chiara Fumagalli untersucht das Riff. Foto: Sascha Tegtmeyer
Riesige Artenvielfalt: Meeresbiologin Chiara Fumagalli untersucht das Riff. Foto: Sascha Tegtmeyer

Auf Manta-Jagd im Baa Atoll

Aber die Tauch-Erfahrung wird erst richtig intensiv, wenn man anfängt, sich wirklich tiefgreifend für die Meereslebewesen zu interessieren und zu informieren. Auf Wunsch lassen sich deshalb die Tauchtouren auch von der Meeresbiologin der Insel begleiten. Chiara Fumagalli hat ihren Traum zum Beruf gemacht: Die 41jährige arbeitet auf Dhuni Kolhu als stationäre Wissenschaftlerin. Sie ist ein wandelndes Unterwasserlexikon und steckt voller nützlicher Hintergrundinfos über alle Pflanzen- und Tierarten des Baa Atolls. „Viele Taucher wollen mittlerweile die fremde Welt, in die sie eintauchen, besser kennenlernen. Bei uns können sie sich ausführlich darüber informieren“, berichtet die gebürtige Mailänderin. Das geht entweder direkt unter Wasser oder bei Vorträgen und Kursen, die regelmäßig auf Dhuni Kolhu stattfinden.

Aber mit Abstand am spannendsten ist es, gemeinsam mit Chiara Feldforschung zu betreiben. Die Italienerin ist wirklich mit Leib und Seele – und 24 Stunden am Tag – Meeresbiologin. Sie kennt viele Mantas und Schildkröten mit Namen, weil sie ihr immer wieder begegnen und sie sie aus dem Stegreif identifizieren kann. Kaum untergetaucht, beginnt Chiara zu erforschen und mit ihrer Unterwasserkamera alles zu dokumentieren – und natürlich ihrem Buddy zu zeigen. Spannender und vielseitiger lässt sich ein Rifftauchgang kaum gestalten!

Weißspitzen-Riffhaie gibt es im Baa Atoll reichlich: Häufig taucht an den Spots der ein oder andere Hai auf. Foto: Sascha Tegtmeyer
Weißspitzen-Riffhaie gibt es im Baa Atoll reichlich: Häufig taucht an den Spots der ein oder andere Hai auf. Foto: Sascha Tegtmeyer

Chiara hat ein Identifikationsprojekt für Schildkröten und für Mantas ins Leben gerufen, an dem sich die Taucher beteiligen können, indem sie Fotos der Tiere machen oder für das Projekt spenden. Auf den Schnorchel-Touren zu den Manta-Hotspots ist die Biologin als erste im Wasser und ihre Augen glänzen nach einer Begegnung, als hätte sie zum ersten Mal so ein majestätisches Tier beobachtet. „Alle unsere Projekte haben einen doppelten Zweck“, berichtet die charmante Mailänderin und verdeutlicht, dass ihre Arbeit alles andere als nur ein Prestigeprojekt ist.

„Einer davon ist, unseren Gästen herausragende Erfahrungen mit Wildtieren zu ermöglichen, und das Bewusstsein für die Erhaltung der Natur zu erhöhen. Der andere besteht darin, wertvolle und kostbare wissenschaftliche Daten zu sammeln, die wertvoll für das Verständnis dieser Schlüsselarten der Malediven sind.“ Fumagalli ist eine der führenden Stimmen, wenn es um den Tier- und Naturschutz auf den Malediven geht. Tauchen auf Dhuni Kolhu ist nicht einfach nur tauchen, sondern erforschen und entdecken. Das hat seinen ganz eigenen Reiz!

Adlerrochen bevölkern ebenfalls die Riffe im Baa Atoll: Diese bezaubernden Tiere könnte man stundenlang beobachten. Foto: Sascha Tegtmeyer
Adlerrochen bevölkern ebenfalls die Riffe im Baa Atoll: Diese bezaubernden Tiere könnte man stundenlang beobachten. Foto: Sascha Tegtmeyer

Coco Palm Dhuni Kolhu: Winzige Insel, riesiges Angebot

Wer es darauf angelegt, kann taucherisch mit Mickey Hogeling und Chiara Fumagalli einige Unterwasser-Abenteuer erleben. Bei so viel Action sollte allerdings auch das Inselleben nicht zu kurz kommen. Denn dadurch, dass die kleine schon so lange besteht, steckt sie voll mit Understatement: „Dhuni Kolhu ist verglichen mit anderen Inseln sehr naturbelassen und von einem weissen Sandstrand umgeben. Die Bungalows bieten sehr viel Privatsphäre und sind teilweise sogar mit einem privaten Pool ausgestattet. Die Küche auf Coco Palm ist ausgezeichnet und nicht zuletzt der Grund, warum die Insel jährlich so viele Repeater – Wiederholungsgäste – hat“, berichtet die Guest-Relations-Managerin Olivia Burkhard.


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Das Essen ist in der Tat ein Alleinstellungsmerkmal der Insel: Wer möchte, kann den ganzen Tag schlemmen. Neben dem fantastischen Á-la-carte-Menü im „Cornus“-Restaurant gibt es im „Cowrie“-Hauptrestaurant ein derartig abwechslungsreiches und frisches Buffet mit vielen Fischspezialitäten, dass man sich fragt, wie man so frische Lebensmittel an so einen abgelegenen Ort transportiert bekommt. Die Antwort kann man täglich selbst beobachten: Der Fischer trägt den soeben gefangenen Fisch für das Abendessen noch selbst auf der Schulter in die Küche!

Mickey Hoegeling leitet die DiveOcean Maldives Tauchbasis auf Coco Palm Dhuni Kolhu. Foto: Sascha Tegtmeyer
Mickey Hoegeling leitet die DiveOcean Maldives Tauchbasis auf Coco Palm Dhuni Kolhu. Foto: Sascha Tegtmeyer

Wer nach ein paar Tagen mal einen Tapetenwechsel braucht, kann sich ein wenig im Inselhopping versuchen: Die Einheimischeninseln Hithadoo und Thulhadhoo sind praktisch in Sichtweite von Dhuni Kolhu. Thulhadhooo besitzt eine Moschee, eine international ausgerichtete Schule und viele freundliche Einheimische, die den Besuchern zwar durchaus zuerst etwas zurückhaltend begegnen, aber relativ schnell auftauen. In kleinen Läden und Manufakturen werden typisch maledivische Artefakte gefertigt und verkauft. Das einfache Leben der Malediver steht ganz im Kontrast zum Luxus der Resort-Inseln.

Sascha Tegtmeyer erkundet das Malediven-Paradies Coco Palm Dhuni Kolhu sowohl über als auch unter Wasser.
Sascha Tegtmeyer erkundet das Malediven-Paradies Coco Palm Dhuni Kolhu sowohl über als auch unter Wasser.

Eine Woche mit vollem Programm auf Coco Palm Dhuni Kolhu ist nicht nur viel zu kurz, sondern kann vor allem auch eine ziemlich reizvolle Angelegenheit mit vielen Erlebnissen sein. Kehrt man im Anschluss zurück nach Deutschland – zehn Grad, Nieselregen –, fühlen sich das Paradies und die Abenteuer mit Haien, Mantas und Schildkröten an wie aus einem weit entfernten Traum. Und dennoch: So eine Reise bleibt hängen und regt die Fantasie an – als würden Träume fliegen lernen.

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