Tauchurlaub auf Lanzarote: Am Fuß der Vulkaninsel

Blick von Lanzarote auf die Nachbarinsel La Graciosa: Die Vulkaninsel ist ein Paradies für Wassersportler und Abenteurer. Foto: Sascha Tegtmeyer
Blick von Lanzarote auf die Nachbarinsel La Graciosa: Die Vulkaninsel ist ein Paradies für Wassersportler und Abenteurer. Foto: Sascha Tegtmeyer

Die Natur hat aus der Vulkaninsel Lanzarote ein wahres Designerstück geschaffen, das nicht nur über Wasser begeistert. Sascha Tegtmeyer hat die drei Tauchbasen Rubicón Diving, Island Watersports und Aquatis Diving auf der Kanareninsel besucht. Ein Bericht über eine unterschätzte Insel.

Die Sonne brennt, und Schatten muss man erstmal suchen, denn heiß wie in der Hölle, hell und vor allem karg ist die Szenerie auf Lanzarote. Die Landschaft wirkt unwirklich: Skurrile Bergformationen und Krater ragen hinauf, wenn man über die Insel blickt. Facetten von Braun- und Rottönen prägen die Landschaft. Sind wir auf dem Mars gelandet? Wir wären jedenfalls nicht verwundert, wenn gleich der „Mars Rover“ vorbeirollen würde. Karg und schroff wirkt das Panorama, aber auch faszinierend.

Auf Lanzarote zum Tauchen: Die Kanareninsel ist perfekt für Wassersportler und alle, die einfach nur einen entspannten Urlaub wollen. Foto: Sascha Tegtmeyer
Auf Lanzarote zum Tauchen: Die Kanareninsel ist perfekt für Wassersportler und alle, die einfach nur einen entspannten Urlaub wollen. Foto: Sascha Tegtmeyer

Erster Halt: Playa Blanca und Rubicón Diving

Bei der Hitze will ich sofort ins Wasser. Kaum in Playa Blanca angekommen checken wir im Marina Rubicón Diving Center ein. Die Basis liegt dort in der kleinen, beschaulichen Marina mit Leuchttürmchen und Cafés in der Nähe des Stadtzentrums. Rubicón ist eine der bedeutendsten Tech-Basen Spaniens und dementsprechend gut ausgestattet mit viel Platz, Nitrox-Generator und zwei Zodiacs vor der Tür.

Auf Lanzarote zum Tauchen: Die Kanareninsel ist perfekt für Wassersportler und alle, die einfach nur einen entspannten Urlaub wollen. Foto: Sascha Tegtmeyer
Auf Lanzarote zum Tauchen: Die Kanareninsel ist perfekt für Wassersportler und alle, die einfach nur einen entspannten Urlaub wollen. Foto: Sascha Tegtmeyer

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Wir sprinten mit dem Schnellboot über das glatte Meer zu unserem ersten Spot mit dem etwas kitschigen Namen Flamingo. „Dieser Spot gilt als einer der fischreichsten Tauchplätze der Kanaren“, erklärt mir Basisleiter Christopher Massaad. Rolle rückwärts ins Wasser und los geht’s: Am Grund sehe ich die Hand vor Augen nicht mehr – wir sind umzingelt von Fischen, Fischen und nochmals Fischen! Unglaublich – unsere Tour wird von einer knapp 100-köpfigen Barrakuda-Schule begleitet, die auf Beute lauert. Am Spot Las Coloradas studieren wir die vielen kleinen Höhlen einer aufgeschütteten Mole mit vielen Riffblöcken. Unter einem Felsvorsprung sitzen gleich drei Stachelrochen und zwei bunte Zackenbarsche, die durch unsere Anwesenheit in wilde Aufruhr geraten. Was für ein spannender erster Tag, denke ich, während die Sonne glutrot hinter den Gipfeln der Vulkane untergeht.

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