Reisebericht aus Lanzarote: Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Freizeitaktivitäten

Entdeckt mit uns die besten Sehenswürdigkeiten der spannenden Vulkaninsel!

Das Segelboot dürfte etwa auf Höhe des Spots „Flamingo“ ankern. Rechts davon befindet sich „Las Coloradas“. Foto: S. Tegtmeyer
Das Segelboot dürfte etwa auf Höhe des Spots „Flamingo“ ankern. Rechts davon befindet sich „Las Coloradas“. Foto: S. Tegtmeyer

[Werbung, weil Pressereise] Ihr möchtet Strandurlaub, Sonne, Wandern, Surfen, Tauchen, Schnorcheln und gleichzeitig Kultur erleben? Dann reist nach Lanzarote, dort könnt Ihr das volle Urlaubsprogramm erleben. Die Insel ist auf den ersten Blick geprägt von karger Vulkanlandschaft – dennoch strotzt die viertgrößte Insel der Kanaren nur so vor kulturellen Highlights und Sehenswürdigkeiten. Wir von Just Wanderlust stellen Ihnen die 12 besten Topspots und Urlaubstipps unter und über Wasser vor. Ein kleiner Reisebericht aus Lanzarote über eine außergewöhnliche Insel. 

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Wer Lanzarote besucht, denkt nach der Landung zuerst einmal, er sei auf dem Mars gelandet. Die Vulkaninsel ist ein Wunderwerk der Natur, das von viel Lavagestein, Vulkankratern und wenig Vegetation geprägt ist. Das Reiseziel ist ganzjährig warm und auch in den Wintermonaten eine tolle Destination. Für genau solche Landschaften und Szenerien wurde augenscheinlich der Hashtag #earthporn erfunden, unter dem bei Twitter und Instagram die schönsten und faszinierendsten Landschaften der Welt zusammengefasst werden. Entdecken Sie mit uns die besten Urlaubstipps zu Sehenswürdigkeiten und Freizeitaktivitäten in unserem Reisebericht über Lanzarote.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote im Überblick

Die Playas Papagayo

Diese Traumstrände in der Nähe von Playa Blanca sind eines der absoluten Highlights von Lanzarote. In kleineren Buchten reihen sich hier mehrere Sandstrände mit türkisem Wasser aneinander. Tagsüber gut besucht, kann man durchaus auch in Erwägung ziehen, beim Sonnenuntergang ein kleines Bad in der Dämmerung zu nehmen. Zu dieser Zeit ist man dort nämlich mit etwas Glück allein.

Panoramablick auf die Papagayo-Strände. Foto: S. Tegtmeyer
Panoramablick auf die Papagayo-Strände. Foto: S. Tegtmeyer

Timanfaya Nationalpark

In den Feuerbergen im Timanfaya Nationalpark fühlt man sich an die Entstehungszeit der Erde zurückerinnert. Über 19 Millionen Jahre lässt sich die Geologische Bildung von Lanzarote hier zurückverfolgen. Die letzten Ausbrüche gab es im 18. Jahrhundert, als im Jahr 1730 ein Vulkanausbruch eine ganze Reihe von Dörfern zerstört und einen versteinerten Lavafluss (das „malpais“) hinterließ. Heute können Besucher den Nationalpark mit dem Bus erkunden, der von einem Besucherzentrum aus durch die Feuerberge fährt und den Urlaubern einen Eindruck von den Naturgewalten vermittelt.

Der Timanfaya Nationalpark ist ein echtes Naturschauspiel. Foto: S. Tegtmeyer
Da brennt die Erde: Der Timanfaya Nationalpark ist ein echtes Naturschauspiel. Foto: S. Tegtmeyer

Cuevas de los Verdes

Die Cuevas de los Verdes im Osten der Insel sind ein Höhlensystem aus Lava, das zum Entdecken und zu Erforschen den Abenteurer hervorkommen lässt.

Jameos del Agua

Weniger Abenteuerlich, aber gestalterisch schöner sind die von Cesar Manrique gestalteten Höhlen, die sich in Magmablasen befinden und die der Künstler mit Pflanzen, Licht, Wasser und Stein gestaltet hat. Ein unglaublicher Kontrast, wenn der den weiß-blauen Pool mit Palmen zwischen den dunklen Felsen aus Lava betrachtet.

Die Jameos del Agua sind Lavablasen, die vom Künstler Cesar Manrique gestaltet wurden. Dazu gehören unter anderem ein unterirdischer See und ein Outdoor-Pool. Foto: s. Tegtmeyer
Die Jameos del Agua sind Lavablasen, die vom Künstler Cesar Manrique gestaltet wurden. Dazu gehören unter anderem ein unterirdischer See und ein Outdoor-Pool. Foto: S. Tegtmeyer

Fundacion Manrique

Mitten in einem schwarzen Lavafeld liegt in unterirdische Gasblasen gebaut das Haus von Cesar Manrique. Dieses architektonische Wunderwerk verläuft zu einem großen Teil unterirdisch in Hohlräumen zwischen der Lava. Überirdisch befinden sich nebst einem Garten ein Haupthaus mit einigen Räumen, in denen Bilder spanischer Maler bewundert werden können. Anschließend steigt man hinab in die Räume, deren Form von den Naturgewalten vorgegeben wurden. Lassen Sie sich verzaubern von der Schöpfungskraft dieses Künstlers!

Fundacion Cesar Manrique: Das Wohnhaus des Künstlers verläuft teils überirdisch und teils unterirdisch in Lavablasen. Die Residenz zu erforschen ist ein kleines Abenteuer! Foto: S. Tegtmeyer
Fundacion Cesar Manrique: Das Wohnhaus des Künstlers verläuft teils überirdisch und teils unterirdisch in Lavablasen. Die Residenz zu erforschen ist ein kleines Abenteuer! Foto: S. Tegtmeyer

Mirador del Rio

Hoch oben auf dem Berg liegt der Aussichtspunkt Mirador del Rio, von dem aus man hinüber zur Insel La Graciosa schauen kann. Der ganze Aussichtspunkt ist in Form eines Affen gestaltet, aus dessen Augen der Besucher zur anderen Insel herüberschaut. Wirklich sehenswert und auch das Restaurant ist durchaus eine Überlegung wert.

La Graciosa

Wer einmal vom Mirador del Rio auf die kleine Nachbarinsel herübergeschaut hat, hat sicher auch Lust bekommen, sich einmal auf die Strandinsel vor Lanzarote zu begeben. Ruhe und weniger Besucher erwarten einen dort.

Imposanter Blick vom Aussichtspunkt „Mirador del Rio“ auf die kleine, ruhige Nachbarinsel La Graciosa. Foto: S. Tegtmeyer
Imposanter Blick vom Aussichtspunkt „Mirador del Rio“ auf die kleine, ruhige Nachbarinsel La Graciosa. Foto: S. Tegtmeyer

Das Weinanbaugebiet La Geria

Auf Lanzarote wird Wein angebaut! Ja, Sie haben richtig gelesen. Im Anbaugebiet Lageria vereinigen sich Kunst und subtile Landwirtschaft mit Trockenfeldbau. Auf den Böden wird in kleinen Steinmulden Rebstöcke angebaut. Das Museum of Modern Art in New York hat in den sechziger Jahren das gesamte Weinbaugebiet mitsamt der imposanten Landschaft zu einem Gesamtkunstwerk erklärt.

Weinanbaugebiet auf Lanzarote. Foto: S. Tegtmeyer
Weinanbaugebiet auf Lanzarote. Foto: S. Tegtmeyer

Jardin de Cactus

Im Osten der Insel befindet sich der Jardin de Cactus zwischen grünen Feldern von Kakteen und einer schwarzen Vulkanlandschaft. In diesem vielfältigen Kaktusgarten hat der Künstler Cesar Manrique ein subtiles Zusammenspiel von unterschiedlichen Kakteenarten angelegt.

Dies sind unsere Urlaubstipps für einen Besuch auf Lanzarote. Neben diesen von uns ausgewählten Ideen gibt es natürlich noch zahllose weitere Möglichkeiten, seine Zeit auf Lanzarote zu verbringen. Gerade die Städte Playa del Carmen, Puerto del Carmen, Playa Blanca und Costa Teguise sollten Sie unbedingt einmal besuchen. Vielleicht werden sie nach einer Woche auf der Kanareninsel feststellen, das zwei Wochen hier besser angelegt gewesen wären. Lanzarote zieht einen durchaus in seinen Bann – und wer einmal begeistert ist, kommt mit Sicherheit ein zweites Mal hierher.

Tauchurlaub-Tipps für Lanzarote

Las Coloradas

Einige behaupten, dieser Tauchplatz im Süden von Lanzarote sei einer der fischreichsten der Kanaren. Nach einem Besuch an diesem absolut anfängertauglichen, flachen Spot mit unterschiedlichen, kleineren Felsformationen und Sandgrund, können wir nur sagen: Ja, es gibt dort sehr viel Fisch! Sie können dort große Zackis ebenso wie Peitschenschwanzrochen, Muränen, Eidechsenfische, Papageienfische und riesige Schwärme von Meeräschen entdecken. Sie werden die Hand vor Augen nicht mehr sehen, wenn Sie ein ganzer Schwarm Fische verschluckt!

„Taucher-Festival“ am Playa Chica in Puerto del Carmen. Foto: S. Tegtmeyer
„Taucher-Festival“ am Playa Chica in Puerto del Carmen. Foto: S. Tegtmeyer

Puerto del Carmen

Der kleine Ort an der Ostküste von Lanzarote ist ein echtes Tauchmekka. Dort schaut es an der Strandpromenade beim Playa Chica aus wie bei einem Taucherfestival. Am Einstieg wird es eng, wenn sich etliche Sportler gleichzeitig ins Wasser drängen. Aber kein Problem! Denn von hier aus taucht man ein kilometerlanges, faszinierendes Riff an, das so langgezogen und groß ist, dass sich die Heerscharen an Tauchern absolut verlaufen. Am Riff kann man sich dann ungestört an den Sehenswürdigkeiten wie der Höhle der Garnelen, in der Zackenbarsche Jagd auf die kleinen Krustentiere machen, der Kathedrale oder vereinzelt kleinen Mini-Seepferdchen erfreuen.

Charco del Palo

Wer einmal den Spießrutenlauf durch die Ortschaft voller deutscher Nudisten überstanden hat, findet unter Wasser ein abgelegenes, unberührtes Paradies! Ebenfalls sehr fischreich sind die Tauchplätze hier in Charco del Palo in Lanzarotes Nordosten – und dank der etwas größeren Strömung besteht auch die Chance auf Großfisch wie Stachelmakrelen oder Thunfische. Ein wunderschöner Spot, der wenig betaucht wird. Auch wenn man einen Urlaub auf Lanzarote problemlos komplett unter Wasser verbringen könnte, ist es mehr als geboten, sich die Sehenswürdigkeiten und Highlights der Insel anzuschauen, denn Lanzarote ist weit mehr als einfach nur ein weiteres Touristen-Mekka in Spanien! Die Inselregierung setzt durch Nachhaltigkeit und Sauberkeit auf einen sanften Tourismus und pflegt den Ruf als Biosphärenreservat. Zudem ist die Prägung durch den Ausnahmekünstler Cesar Manrique ein kultureller und architektonischer Sonder- und Glücksfall.

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