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Reisebericht Teneriffa: Tipps & Erfahrungen – Schönste der Kanaren?!

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Dichter Urwald, schwindelerregende Berge, vertrocknete Lavawüsten, historische Altstädte, einzigartige Kultur und herrliche Strände – die Insel Teneriffa ist unglaublich vielfältig und abenteuerlich. Sie ist nicht nur die größte der Kanarischen Inseln, auf ihr ragt auch der höchste Berg Spaniens empor. Was gibt es zu entdecken auf der großen, lebendigen Schönheit der Kanaren? Wir haben uns vor Ort umgesehen und stellen Euch in unserem Reisebericht Teneriffa Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten vor.

Manchmal entwickelt sich Magie spontan. Sie entsteht, während man nicht darauf vorbereitet ist und eigentlich etwas völlig anderes erwartet hätte. Das Magische raubt Dir den Atem und lässt Dich am Ende sprachlos mit schönen Erinnerungen zurück. Das klingt Euch zu pathetisch? Ja, uns eigentlich auch. Aber es bringt unsere aktuelle Teneriffa-Erfahrung recht präzise auf den Punkt. Die größte Insel der Kanaren hat etwas Magisches, Lebendiges und Anziehendes, was wir dort zu finden nicht für möglich gehalten hätten.

Sie wirkt gewaltig und imposant, einschüchternd und zugleich offen für den Fremden und neugierigen Besucher. Sie erschließt sich dem präzisen Beobachter nur langsam, anstatt sich sofort preiszugeben. Im Gegenteil verkauft sie sich erst einmal wie eine graue Maus völlig unter Wert, obwohl einem das Bauchgefühl sagt, dass unter ihr ein Vulkan schlummert. Das macht sie so spannend und abenteuerlich. Denn so richtig in ein Reiseziel verlieben kann man sich doch nur, wenn es auch Ecken und Kanten hat, nicht wahr? Vielleicht kann ich Euch in meinem Reisebericht Teneriffa deutlich machen, was genau ich damit meine.

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Sommerurlaub Reiseziele: wohin im Juli und August? Ich gebe dir wertvolle Tipps und Ideen für deine nächste große Tour.
Reiseziele Juli & August: Tipps & Erfahrungen – wohin in den Sommerurlaub?

Inhaltsverzeichnis

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Überblick – Vorteile eines Teneriffa-Urlaubs

  • ganzjährig warmes Reiseziel mit vielen Sonnentagen 
  • eine herrliche Landschaft mit Gebirge, viel grüner Vegetation, Vulkanlandschaft, Badebuchten und zahlreichen attraktiven Orten 
  • ausgebaute touristische Infrastruktur auf Teneriffa ermöglicht Euch zahlreiche spannende Aktivitäten wie Wander, Fahrrad fahren, Joggen, Spazieren gehen und viele Ausflugsmöglichkeiten 
  • viele ausgezeichnete Restaraunts der spanischen und kanarischen Küche 

Unsere ersten Eindrücke: eine Teneriffa-Erfahrung von trashig bis tourisitisch?

Unsere Teneriffa-Erfahrung beginnt erst einmal ziemlich mittelmäßig. Der Flughafen ist in die Jahre gekommen und der (bekannte, internationale) Mietwagen-Anbieter versucht, uns mit der Vehemenz einer ganzen Drückerkolonne Zusatzversicherungen aufzuschwatzen, die wir überhaupt nicht brauchen, weil wir sie schon vorab gebucht haben. Und auch, als wir mit dem Auto starten, wird’s erst einmal nicht besser: Rund um den Flughafen im Süden gibt es recht viel in die Jahre gekommene Industrie und vor sich hin rostende Wirtschaftsruinen.

Kurz vor Sonnenuntergang auf Teneriffa: herrlicher Ausblick auf das Masca Gebirge am Abend.
Kurz vor Sonnenuntergang auf Teneriffa: herrlicher Ausblick auf das Masca Gebirge am Abend. Foto: Luisa Praetorius

Der Süden ist insgesamt eher karg und zumindest auf den ersten Blick auch nicht gerade von architektonischer Schönheit geprägt. Auf der gut ausgebauten Teneriffa-Autobahn überholen wir einen Touri-Flughafentransfer-Reisebus nach dem anderen. Das kommt davon, wenn man Pauschalurlaub an einem bekannten und beliebten Touristenziel bucht, denke ich.

Eines der Wahrzeichen von Teneriffa: das Auditorio de Tenerife, eine große Konzerthalle. Foto: Luisa Praetorius
Eines der Wahrzeichen von Teneriffa: das Auditorio de Tenerife, eine große Konzerthalle. Foto: Luisa Praetorius

Denn Teneriffa ist ebenso wie auch die anderen Inseln der Kanaren wie Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, La Gomera, La Palm und El Hierro eine Anlaufstelle für Millionen von Urlaubern, die jedes Jahr auf die Inseln vor der afrikanischen Westküste kommen, um wie wir das milde Klima zu genießen. Was ist da los, Teneriffa? Das kann nur besser werden, oder? Und das wurde es auch. Versprochen.

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Teneriffa-Urlaub im Norden: die Schokoladenseite der Insel?

Der Norden Teneriffas zeigt ein ganz anderes Gesicht. Man passiert bei der Inselhauptstadt Santa Cruz und der ehemaligen Hauptstadt La Laguna am Flughafen Teneriffa-Nord die Hochebene und kommt am oberen Ende des Hochplateaus an der Nordseite der Insel heraus. Dort scheint es so etwas wie eine unsichtbare Grenze zu geben, die Nord und Süd strikt voneinander trennt.

Kaum hat man das Hochplateau im Norden von Teneriffa passiert, erwarten einen spektakuläre Ausblicke auf die Nordseite der Insel. Foto: Luisa Praetorius
Kaum hat man das Hochplateau im Norden von Teneriffa passiert, warten spektakuläre Ausblicke auf die Nordseite der Insel. Foto: Luisa Praetorius

In Teneriffas Norden sind die Hänge grün, hier und dort gibt es Palmen, Wälder und Bananenplantagen, die Vegetation blüht und auch Städte und Architektur machen im Norden Teneriffas einen insgesamt deutlich gepflegteren Eindruck. Die Orte erstrecken fast auf der gesamten Länge die Berghänge hinab ins Tal bis an die Wasserlinie. Der Ausblick über die Hänge ist besonders während der goldenen Stunde – kurz vor Sonnenuntergang – einfach atemberaubend und ein Genuss für das Auge. Befindet sich also die Schokoladenseite der Insel im Norden? Ja und nein. Aber das dürfte im Verlauf unseres Teneriffa-Reiseberichts noch deutlich werden.

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Unser Hotel auf Teneriffa: von Los Realejos aus die Insel entdecken

Wenn Du im Teneriffa-Urlaub wirklich aktiv sein möchtest, Abenteuer erleben willst und wirklich und wahrhaftig mit deiner vollen Aufmerksamkeit auf Entdeckungstour gehen möchtest, brauchst Du kein Fünf-Sterne-Hotel für die Reise. So war jedenfalls unsere Herangehensweise bei der Wahl unseres Urlaubsortes und unseres Hotels. Auf unserer Teneriffa-Reise haben wir uns den kleinen Ort Los Realejos und das dort befindliche Active Route Hotel ausgesucht. Wir hatten keine großen Ansprüche und Erwartungen an diesen Urlaub und wollten im Grunde genommen nur etwas Sonne und Wärme tanken. Ort und Hotel entpuppten sich als wirklich gute Wahl.

Das Active Route Hotel in Los Realejos: der perfekte Ausgangspunkt für alle Unternehmungen auf Teneriffa. Foto: Sascha Tegtmeyer
Das Active Route Hotel in Los Realejos: der perfekte Ausgangspunkt für alle Unternehmungen auf Teneriffa. Foto: Sascha Tegtmeyer

Los Realejos liegt wie alle anderen Orte im Norden der Insel malerisch an einem Berghang und bietet in jeder Richtung fulminante Ausblicke. Das Active Route Hotel ist ein einfaches Resort für Aktivurlauber und abenteuerlustige Reisende ausgelegt. Wir haben es aufgrund der außergewöhnlich guten Bewertungen im Internet ausgewählt. Insgesamt hat sich das Haus als sehr gute Entscheidung herausgestellt. Zimmer top, Frühstück gut, alles ist auf modern und jung getrimmt. Der Ort Los Realejos und das Active Route Hotel waren ein optimaler Ausgangspunkt für alle unsere Entdeckungstouren mit dem Mietwagen auf Teneriffa.

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Teneriffa Reisebericht: die Insel mit dem Mietwagen erkunden

Von unserem Startpunkt in Los Realejos geht es auf intensive Entdeckungstour über die Insel. Insgesamt verbringen wir drei komplette Tage von morgens um acht Uhr bis abends um acht damit, Teneriffa mit dem Mietwagen zu erkunden. Wir haben in dieser Zeit wirklich viel gesehen und konnten uns durch unsere Mietwagen-Touren einen guten Eindruck von dieser faszinierenden Insel verschaffen. Soviel sei einmal vorweg gesagt: Bei Eurer Reiseplanung solltet Ihr unbedingt lieber etwas mehr als zu wenig Zeit einplanen.

Wenn Ihr mit dem Mietwagen auf Teneriffa unterwegs seid, werden Euch so viele Stationen, Sehenswürdigkeiten, Hotspots und View Points über den Weg laufen, dass die Stunden wie im Flug vergehen und Ihr am Ende des Tages nicht all das gesehen haben werdet, was Ihr gerne entdecken wolltet. Ihr könnt das Programm, das wir an drei Tagen gemacht haben, also auch getrost auf fünf Tage verteilen.

Sieht harmloser aus als es ist: einige Straßen auf Teneriffa haben es echt in sich – also vorsicht mit dem Mietwagen. Im Bild: die Straße von Teresitas auf den Pass von Anaga. Foto: Sascha Tegtmeyer
Sieht harmloser aus als es ist: einige Straßen auf Teneriffa haben es echt in sich – also vorsicht mit dem Mietwagen. Im Bild: die Straße von Teresitas auf den Pass von Anaga. Foto: Sascha Tegtmeyer

Und noch einen viel wichtiger Hinweis zum Thema Mietwagen auf Teneriffa: der Mietwagenfahrer sollte unbedingt ein guter Autofahrer sein. Die Autobahnen auf Teneriffa sind sehr gut ausgebaut, wirken noch recht neu und sind leicht befahrbar. So schaut es leider nicht mit jeder Straße aus. Besonders im Gebirge und in den kleinen Bergdörfern sind extreme Steigungen, unebene Straßen und Feldwege zum Teil wirklich die Hölle.

Auch das Parken und Anfahren am steilen Berghang sollte unbedingt beherrscht werden. Das Autofahren mit dem Mietwagen auf Teneriffa ist definitiv nicht so leicht. Aber deshalb Bus zu fahren, ist natürlich auch keine Lösung. Im Folgenden wollen wir Euch ein paar Vorschläge geben, wie Ihr Eure Mietwagen Tour auf Teneriffa planen könnt.

Mietwagen-Tour 1: Santa Cruz, Playa de las Teresitas, Anaga Gebirge und La Laguna

Die erste Mietwagen-Tour auf Teneriffa führte uns in den Nordosten. Als echte Strandurlaub-Fans waren wir natürlich direkt auf der Suche nach dem größten und schönsten Sandstrand der Insel. Und auf dem Weg dahin haben wir direkt erst einmal in der Inselhauptstadt Santa Cruz gehalten und uns dort die Sehenswürdigkeiten angeschaut. Anschließend ging es direkt weiter bis nach Igueste de San Andrés, dem nordöstlichen Endpunkt der Insel (zumindest für Autofahrer).

Von dort ging es zurück zum Playa de las Teresitas und anschließend massiv in die Berge ins Anaga Gebirge. Von dort aus sind wir weitergefahren in die ehemalige Inselhauptstadt La Laguna. Um diese ganze Teneriffa-Mietwagen-Tour zu schaffen und auch genießen zu können, solltet Ihr früh am Morgen starten und werdet vermutlich erst spät am Abend zurück sein.

Mietwagen-Tour 2: Garachico, Buenavista del Norte, Masca Gebirge, Santiago del Teide und Los Gigantes

Ähnlich volles Programm gab es auch am zweiten Tag unserer Entdeckungstour mit dem Mietwagen auf Teneriffa. Da sind wir jedoch in die entgegengesetzte Richtung aufgebrochen und haben den Südwesten der Kanareninsel erforscht. Angefangen im kleinen Ort Garachico, weiter nach Buenavista del Norte, dem beeindruckenden Masca Gebirge, dem hochgelegenen Santiago del Teide bis nach Los Gigantes, wo wir das Auto gegen ein Boot getauscht haben und zum Whale Watching aufgebrochen sind.

Mietwagen-Tour 3: Teide Nationalpark, Hochebene, Teneriffa Süd mit Playa de las Americas, Los Cristianos und El Medano sowie ein Abstecher nach Candelaria

Und auch unsere dritte Mietwagen-Tour auf Teneriffa hatte es natürlich in sich. Auch am dritten Tag wollten wir keine wichtigen Sehenswürdigkeiten verpassen. Wir sind deshalb über den Hang von La Orotava in den Teide Nationalpark, entlang der Hochebene, durch den Corona Forestal Park hinab bis nach Teneriffa Süd und haben dort kurze Abstecher nach Playa de las Americas und Los Cristianos gemacht sowie El Medano gemacht. Anschließend haben wir einen längeren Stopp in Candelaria eingelegt, einer kleinen, wunderschönen Künstlerstadt südwestlich von Santa Cruz.

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Teneriffa Tipps zu Sehenswürdigkeiten: historische Altstädte, Urwälder, der höchste Berg Spaniens und vieles mehr

Ich wusste vor der Reise gar nicht, wie viele Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa es gibt. Und so wurde aus dem Badeurlaub mit Sonne tanken kurzerhand ein echter Aktivurlaub mit dem Besuch etlicher Sehenswürdigkeiten. Viele unserer Besuche während unserer Reise haben sich durchaus sehr spontan ergeben und haben unseren Urlaub auf den Kanareninsel noch etwas intensiver und angenehmer gemacht. Der Teide Nationalpark, der Strand Playa de las Teresitas, das Masca Gebirge und auch die kleine Stadt Candelaria waren unsere ganz persönlichen Sightseeing-Highlights auf Teneriffa. Es folgt unser kleiner, ganz subjektiver Teneriffa-Reiseführer

Die Fußgängerzone von Candelaria: die Stadt ist festlich geschmückt. Foto: Sascha Tegtmeyer
Die Fußgängerzone von Candelaria: die Stadt ist festlich geschmückt. Foto: Sascha Tegtmeyer

Wir haben durch die Besuche erst während des Urlaubs festgestellt: Teneriffa ist alles andere als langweilig. Die Insel hat mit ihren Hotspots und Sehenswürdigkeiten so viel zu bieten, dass Euch hier garantiert nicht langweilig werden wird. Wir stellen Euch in unseren Teneriffa Tipps zu Sehenswürdigkeiten viele Orte vor, die Ihr während Eures Aufenthalts besuchen könnt.

1. Nationalpark El Teide: den höchsten Berg Spaniens erkunden

Das Aushängeschild und die wohl wichtigste Sehenswürdigkeit Teneriffas ist der Nationalpark El Teide, der seit 2007 UNESCO-Welterbe und zugleich das größte derartige Schutzgebiet auf den Kanarischen Inseln ist. Der erloschene Vulkan Teide überragt auf Teneriffa in seine ikonischen Kegelform alles und kann von fast jedem Punkt der Insel aus gesehen werden. Die Bergspitze ist 3718 Meter hoch. Damit ist er der höchste Berg Spaniens und gleichzeitig ist er der dritthöchste Inselvulkan der Welt.

Mondlandschaft: auf dem Hochplateau am Fuß des Teide kann man Lavaströme und kuriose Gesteinsformationen sehen. Foto: Sascha Tegtmeyer
Mondlandschaft: auf dem Hochplateau am Fuß des Teide kann man Lavaströme und kuriose Gesteinsformationen sehen. Foto: Sascha Tegtmeyer

Eine Seilbahn führt von der Talstation bis hinauf zum Gipfel. Aber nicht nur der Teide selbst ist eine spannende Sehenswürdigkeit. Der gesamte El Teide Nationalpark ist eine Mondlandschaft mit Lavaströmen und kuriosem Felsformationen, die wirklich beeindruckend aussieht und in der man ohne große Einschränkungen spazieren und wandern gehen kann. Überall gibt es Aussichtspunkte und Parkplätze, von denen aus man seine Touren starten und herumklettern kann. Südwestlich des Nationalparks befindet sich zudem der Corona Forestal Nationalpark, in dem es Nadelwald gibt und der ein wenig aussieht wie in Kanada oder Skandinavien. Allein für den El Teide Nationalpark sollte man nach Möglichkeit einen ganzen Tag einplanen.

2. Santa Cruz de Tenerife mit Auditorio de Tenerife und Parque Marítimo César Manrique

Parque Marítimo César Manrique: das Schwimmbad am Hafen von Santa Cruz de Tenerife wurde von dem kanarischen Ausnahmekünstler entworfen. Foto: Sascha Tegtmeyer
Parque Marítimo César Manrique: das Schwimmbad am Hafen von Santa Cruz de Tenerife wurde von dem kanarischen Ausnahmekünstler entworfen. Foto: Sascha Tegtmeyer

Die Hauptstadt Santa Cruz der Tenerife ist natürlich auch einen Ausflug wert. Insgesamt ist hier rund um den Hafen relativ viel Industrie angesiedelt. Dennoch ist die Stadt unbedingt einen Besuch wert, denn es gibt in Santa Cruz einige Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Dazu zählt vor allem das Auditorium von Teneriffa, der Parque Marítimo César Manrique, der in der Nähe befindliche botanische Garten und der Plaza de Espana im Zentrum. Die beeindruckenden architektonischer Konstruktionen am Hafen gehören zu den Wahrzeichen von Teneriffa und besonders das Auditorio de Tenerife mit seiner ikonischen Optik sollte unbedingt auf Eurer Liste stehen.

3. Playa de Las Teresitas: schönster Strand Teneriffas?

An diesem Ort hätten wir auch einfach den ganzen Tag verbringen können. Der Strand Playa de Las Teresitas in San Andrés ist vermutlich der größte und schönste Strand von Teneriffa. In dieser durch eine Mole geschützten Bucht befindet sich feiner gelber Sandstrand. Auf der restlichen Insel ist der Strand ja eher dunkel und grob – was durchaus auch seinen Reiz hat.

Der Strand Playa de las Teresitas ist unserer Meinung nach der schönste auf Teneriffa – hier solltet Ihr einen kompletten Badetag einplanen. Foto: Sascha Tegtmeyer
Der Strand Playa de las Teresitas ist unserer Meinung nach der schönste auf Teneriffa – hier solltet Ihr einen kompletten Badetag einplanen. Foto: Sascha Tegtmeyer

Uns hat jedenfalls dieser Strand überzeugt. Am Playa de Las Teresitas wird alles geboten, was Ihr benötigt, um einen entspannten Tag am Strand zu verbringen. Es gibt reichlich kostenlose Parkplätze und viel Platz, um sich ordentlich auszubreiten. Das Wasser am Strand ist türkis und glasklar. Die Bucht liegt in der Nähe der Inselhauptstadt Santa Cruz etwas abgelegen im Nordosten der Insel.

4. Igueste de San Andrés: Kleinod ganz im Osten

Das Dorf Igueste de San Andrés liegt im äußersten Nordosten der Insel – man kann hier wirklich mal sagen: fernab der großen Touri-Ströme. Foto: Sascha Tegtmeyer
Das Dorf Igueste de San Andrés liegt im äußersten Nordosten der Insel – man kann hier wirklich mal sagen: fernab der großen Touri-Ströme. Foto: Sascha Tegtmeyer

Als wir auf dem Weg zum Playa de las Teresitas Strand waren, sind wir bei dieser Gelegenheit einfach noch ein Stückchen weiter die Küstenstraße entlang gefahren und sind eher durch Zufall in dem kleinen Ort Igueste de San Andrés gelandet. Diese kleine Ortschaft markiert den nordöstlichsten Zipfel der Insel Teneriffa und ist wirklich ein niedlicher, beschaulicher Ort mit vielen Blumen und Pflanzen, den Ihr Euch einfach mal gemütlich und in Ruhe anschauen solltet. Man kann über Treppen und kleine Fußwege durch den ganzen Ort marschieren und kommt irgendwann am Steinstrand heraus. Einfach mal durchatmen und das authentische Teneriffa genießen!

5. Puerto de la Cruz mit Altstadt, Loro Parque, Playa Jardín, Jardín de aclimatación de La Orotava und Lago Martianez

Puerto de la Cruz ist der ein großer, recht touristischer Ort im Norden von Teneriffa, in dem sich viele Hotels und dementsprechend natürlich auch viele Sehenswürdigkeiten befinden, mit denen Ihr Eure Freizeit gestalten könnt. Recht schön anzusehen sind die Straßen der Altstadt des Orts mit dem Plaza del Charco als Mittelpunkt.

Zentrum von Puerto de la Cruz im Norden von Teneriffa. Foto: Sascha Tegtmeyer
Zentrum von Puerto de la Cruz im Norden von Teneriffa. Foto: Sascha Tegtmeyer

Zudem ist der Ort für den Lago Martiánez bekannt. Dabei handelt es sich um einen Außenpoolkomplex, der ebenfalls von dem kanarischen Künstler César Manrique gestaltet wurde. Das Schwimmbad hat mit dem zugehlörigen Freizeitpark eine Fläche von 100.000 Quadratmetern. Der Lago Martiánez besteht aus einer Landschaft aus mehreren Inseln, Gärten, Restaurants, Bars und Terrassen.

Historisches Fort: das Castillo de San Felipe in Puerto de la Cruz. Foto: Sascha Tegtmeyer
Historisches Fort: das Castillo de San Felipe in Puerto de la Cruz. Foto: Sascha Tegtmeyer

Der brühmteste Strand von Puerto de la Cruz ist der Playa Jardín, eine Bucht mit dunklem Sand und dennoch einer der schönsten Strände der Insel. Ebenfalls sehr sehenswürdig ist der Jardín de aclimatación de La Orotava, ein botanischer Garten aus dem 18. Jahrhundert, in dem sich ein 200 Jahre alter Feigenbaum befindet. Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Puerto de la Cruz und Teneriffa ist der Loro Parque, ein Zoo, in dem es viele Tierarten wie Tiger gibt. Allerdings hält der Park auch Delfine und Orcas, wir haben deshalb auf einen Besuch verzichtet, weil wir ganz klar der Meinung sind, dass dies heute nicht mehr zeitgemäß ist.

6. Anaga Gebirge auf Teneriffa: dichter Lorbeerwald im Nebel

Nachdem wir am Playa de las Teresitas in San Andrés waren, sind wir von dort über die zugehörige Gebirgstraße TF-12 ins Anaga Gebirge gefahren. Diese Straße gehört definitiv zu den steilsten und höchstgelegenen Straßen, auf denen wir unterwegs waren. Allein diese Straße ist eine Sehenswürdigkeit auf Teneriffa.

Im Wald des Anaga-Gebirges kann man wunderbar wandern gehen. Foto: Sascha Tegtmeyer
Im Wald des Anaga-Gebirges kann man wunderbar wandern gehen. Foto: Sascha Tegtmeyer

Am Ende ist das Aufatmen groß, wenn man das Hochplateau im Anaga Gebirge erreicht. Dort oben auf dem Kamm ist alles mit einem mystischen und dichten Lorbeerwald bewachsen, der häufig voller Nebelschwaden ist. Man kann dort oben wunderbar wandern gehen und einfach die Aussicht ins Tal genießen.

7. Masca Gebirge, Montanas Negras und Santiago del Teide

Im Südwesten von Teneriffa befindet sich das Masca Gebirgen. Ein Gebirgszug mit Hochtälern, viel Vegetation und spektakulären Ausblicken. Natürlich gibt’s auch hier ganz wunderbar die Möglichkeit, ein wenig wandern zu gehen. Auf dem hiesigen Hochplateau befindet sich der kleine und beschauliche Ort Santiago del Teide. Hier lässt sich etwa eine kleine Brotzeit einlegen, lecker essen und zumindest auch eine kleine Entdeckungstour durch den Ort machen.

Masca Gebirge: Abendpanorama auf Teneriffa. Foto: Sascha Tegtmeyer
Masca Gebirge: Abendpanorama auf Teneriffa. Foto: Sascha Tegtmeyer
Wandern und klettern im Masca Gebirge auf Teneriffa lohnt sich – die Ausblicke sind wirklich spektakulär. Foto: Sascha Tegtmeyer
Wandern und klettern im Masca Gebirge auf Teneriffa lohnt sich – die Ausblicke sind wirklich spektakulär. Foto: Sascha Tegtmeyer

Von Santiago del Teide aus könnt Ihr in Richtung der Schlucht von Masca weiterfahren und habt auf der Strecke dorthin wirklich spektakuläre Ausblicke. Man kann dort auch ganz wunderbar ein bisschen wandern und klettern.

Blick auf die Montanas Negras in der Nähe von Santiago del Teide. Foto: Sascha Tegtmeyer
Blick auf die Montanas Negras in der Nähe von Santiago del Teide. Foto: Sascha Tegtmeyer

Von Los Gigantes aus kann man sich dem Masca Gebirge übrigens auch von der Wasserseite aus nähern und die Masca Schlucht von dort aus sehen. Wer das Bergmassiv dort aus mit dem Boot ansteuert, kann in der abgelegenen Masca Bucht im türkisen, glasklaren Wasser vor dem Steinstrand schwimmen gehen (haben wir gemacht, war herrlich).

8. Los Gigantes: entspannter Urlaubsort an den gleichnamigen Felsen

Ebenfalls im Südwesten von Teneriffa ragen aus dem Wasser die Felsen von Los Gigantes auf. Dort befindet sich zudem der gleichnamige Ort Los Gigantes, bei dem es sich um einen zwar ebenfalls sehr touristischen, aber doch gleichzeitig auch recht gediegenen und abgelegenen Ferienort handelt. Berühmt ist das Städtchen für Whale Watching und Dolphin Watching Touren, die von hier aus starten.

Kirche in Los Gigantes: der touristische Ort macht einen recht gediegenen Eindruck. Foto: Sascha Tegtmeyer
Kirche in Los Gigantes: der touristische Ort macht einen recht gediegenen Eindruck. Foto: Sascha Tegtmeyer

Am Hafen von Los Gigantes starten nicht nur die Whale Watching Boot, hier befindet sich auch ein großes, öffentliches und kostenloses Schwimmbad. Insgesamt ein Ort, an dem man sich recht gut einige Zeit aufenthalten kann oder den man sogar als Urlaubsort wählen könnte.

In Los Gigantes gibt es ein kostenloses öffentliches Schwimmbad. Foto: Sascha Tegtmeyer
In Los Gigantes gibt es ein kostenloses öffentliches Schwimmbad. Foto: Sascha Tegtmeyer

9. Basilika von Candelaria: idyllischer Künstlerort

Die Basilika von Candelaria: ein idyllischer Künstlerort mit künstlerischem Ambiente. Foto: Sascha Tegtmeyer
Die Basilika von Candelaria: ein idyllischer Künstlerort mit künstlerischem Ambiente. Foto: Sascha Tegtmeyer
Statuen der Guanchenkönige: Sie sollen an die Ureinwohner von Teneriffa erinnern. Sie wurden 1495 besiegt, als die Spanier Teneriffa eingenommen haben. Foto: Sascha Tegtmeyer
Statuen der Guanchenkönige: Sie sollen an die Ureinwohner von Teneriffa erinnern. Sie wurden 1495 besiegt, als die Spanier Teneriffa eingenommen haben. Foto: Sascha Tegtmeyer

Vielleicht einer der schönsten Orte Teneriffas (ja, Teneriffa hat viele schöne Orte) ist die kleine Stadt Candelaria. In dem Ort befindet sich nicht nur eine unglaublich schöne Kirche, die Basilika von Candelaria. Der ganze Ort ist architektonisch ansprechend und im Zentrum gibt es viele kleine und feine Restaurants. Zudem gedenkt Candelaria auf wirklich beeindruckende Weise den Guanchenkönigen, den Ureinwohnern von Teneriffa, die vor über 500 Jahren auf der Insel herrschten, bevor die Spanier kamen.

10. Orotava-Tal: wunderschöne Waldlandschaft auf dem Weg ins Hochtal

Auf Teneriffa gibt es ausgedehnte Nadelwälder – die ein wenig an Kanada oder Skandinavien erinnern. Foto: Sascha Tegtmeyer
Auf Teneriffa gibt es ausgedehnte Nadelwälder – die ein wenig an Kanada oder Skandinavien erinnern. Foto: Sascha Tegtmeyer

Das Orotava-Tal ist eigentlich ein Hang, in den die beliebte Stadt La Orotava mit ihrer historischen Altstadt hineingebaut ist. Am oberen Ende der Stadt beginnt eine wunderschöne Naturlandschaft mit Nadelwäldern und Gesteinsformationen, in der es sich ganz wunderbar aushalten lässt. Wir empfehlen Euch, hier einen längeren Stop einzulegen und die Gegend einfach mal zu genießen, bevor Ihr von hier aus weiter in den El Teide Nationalpark fahren könnt. Auf der Strecke gibt es immer wieder Parkplätze und Viewpoints (Miradores), an denen Ihr stoppen, aussteigen und auf Entdeckungstour gehen könnt.

11. Los Cristianos und Playa de las Américas

Die Ferienorte Los Cristianos und Playa de las Américas ganz im Süden von Teneriffa mit einem echten Sandstrand und vielen Hotels gehören zu den typischen kanarischen Ferienhochburgen. Die Orte sind gut für einen Badeurlaub geeignet. Denn im Süden von Teneriffa ist die durchschnittliche Sonnenscheindauer ja deutlich höher als etwa im Norden. Wir haben allerdings nur einen kurzen Abstecher in diese überlaufenen Touri-Orte gemacht, um sie gesehen zu haben.

12. Los Realejos mit dem Elevador de la Gordejuela „Casa Hamilton“

Elevador de la Gordejuela „Casa Hamilton“: das alte Pumpwerk ist heute eine Ruine und eine vielbesuchte Sehenswürdigkeit in Los Realejos. Foto: Sascha Tegtmeyer
Elevador de la Gordejuela „Casa Hamilton“: das alte Pumpwerk ist heute eine Ruine und eine vielbesuchte Sehenswürdigkeit in Los Realejos. Foto: Sascha Tegtmeyer

Bei Los Realejos gibt es noch eine schaurig-schöne Sehenswürdigkeit zu entdecken. Die alte Industrieruine Elevador de la Gordejuela „Casa Hamilton“ wurde im Jahr 1903 gebaut und diente als Pumpwerk. In den oberen Stockwerken wohnte der Maschinist. Der Elevador de la Gordejuela „Casa Hamilton“ befindet sich ganz in der Nähe vom Active Route Hotel, in dem wir residiert haben und liegt in Romantica I, einem Ortsteil von Los Realejos. Wir haben von dort einen kleinen Spaziergang zu der schaurig-schönen Ruine gemacht. Leider ganz es bei unserem Besuch (Januar 2019) keine Möglichkeit, direkt zum Gebäude zu gelangen. Der Weg zum Elevador de la Gordejuela war zu dieser Zeit gerade eine Baustelle und wurde neu gemacht. Der Name Casa Hamilton ist übrigens entstanden, weil das Gebäude von einer Firma namens Hamilton gebaut wurde.

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