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SUP auf der Alster in Hamburg: beste Stand Up Paddling Location Deutschlands?

Stand Up Paddling hat sich auf der Hamburger Außenalster neben Segeln, Rudern, Kayaking und Kanu-Fahren als weitere Sportart für Wassersport-Fans etabliert. Nicht ohne Grund: Der Stausee im Hamburger Stadtzentrum gehört mit seinen Kanälen, Villen und den Parks zu den vielseitigsten und abwechlungsreichsten Gewässern in Deutschland. Das macht die Alster in Hamburg zu einem der besten Orte zum Stand Up Paddling in Deutschland überhaupt. Wir haben uns aufs Board gestellt und SUP auf der Alster in Hamburg ausprobiert. Zudem geben wir wertvolle Tipps zu Einstiegen und Strecken. Ein Erfahrungsbericht. 

18:00 Uhr, Feierabend. Leute gehen zum After Work, sitzen noch gemütlich bei einem Kaltgetränk in einem der zahllosen Cafés, im Biergarten am Stadtpark oder essen in einem guten Restaurant zu Abend. Es ist Sommer in Hamburg und praktisch die gesamte Stadt ist auf den Beinen. Viele gehen joggen oder zum Fitness. Aber in den Sommermonaten sind nicht nur die Eiscafés voll, auch auf der Alster – genauer gesagt, der Binnenalster und Außenalster – herrscht Hochbetrieb. In der warmen Jahreszeit wird es auch am “SUP Port” an der Heilwigstraße nahe der Krugkoppelbrücke nach Feierabend richtig voll.

Denn dort befindet sich zentral gelegen ein Steg, am dem die Stehpaddler ihre Boards ins Wasser lassen und lospaddeln. Kayak-Fahrer, Kanuten, Ruderer, ein Anbieter von Belli-Boat-Touren und vor allem Stand Up Paddler bereiten hier am Wendehammer an der Anlegestelle ihre Boards vor. Hier herrscht an sonnigen und heißen Sommertagen geschäftiges Treiben. Nicht ohne Grund: Eine SUP-Tour über die Außenalster an einem warmen Sommertag kann wie ein Urlaub im Alltag sein.

Sicher, es ist nicht zu vergleichen mit dem SUP auf den Malediven oder dem SUP auf Phuket – dennoch kann ein Ausflug mit dem SUP oder Boot einfach herrlich entspannend sein und ist auch gelegentlich eine willkommene Abwechslung zur Laufrunde oder Fahrradtour. Grundsätzlich ist da Stand Up Paddling auf der Alster, dass es sowohl für SUP-Anfänger (Tipps) und Fortgeschrittene geeignet ist.

Überblick – SUP auf der Alster: die wichtigsten Fakts im Überblick

Inhaltsverzeichnis

  • die Alster in Hamburg ist ein großer Stausee in der Mitte der Stadt
  • die Location ist mit wenig Strömung, geringer Tiefe und vielen Einstiegsstellen ideal zum Stand Up Paddling geeignet
  • die zahlreichen kleinen Kanäle und Parks entlang der Alster machen den See zu einem attraktiven Revier für Stehpaddler
  • an der Alster gibt es zahlreiche SUP-Verleihstationen und SUP-Schulen, in denen Anfänger Kurse belegen und Fortgeschrittene ihre Skills verbessern können

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SUP in Hamburg: Die Alster bietet perfekte Bedingungen zum Stand Up Paddling

Im Sommer ist die Alster einfach unglaublich vielseitig für Wassersportler. Foto: Sascha Tegtmeyer
Im Sommer ist die Alster einfach unglaublich vielseitig für Wassersportler. Foto: Sascha Tegtmeyer

Die Hamburger Außenalster da ist der perfekte Ort zum Stand Up Paddling: Das Wasser ist verhältnismäßig sauber und teilweise sogar klar, meistens ruhig und alles in allem relativ flach. Mit einer maximal Tiefe von viereinhalb Metern und einer häufigen Tiefe von gerade mal zwei Metern ist die Außenalster nicht sonderlich tief. Und auch die Verschmutzung hält sich für einen aufgestauten See, der mitten in einer Großstadt von einem Fluss gespeist wird, absolut in Grenzen. Denn die Alster ist ein Fluss, der in Schleswig Holstein bei Henstedt-Ulzburg nördlich von Hamburg entspringt, und in einen großen Auslauf mündet, die Außenalster, die wiederum mit der deutlich kleineren Binnenalster im Zentrum Hamburgs verbunden ist.

Umgeben ist dieses Konstrukt aus Fluss und See von einer Vielzahl kleinerer Kanäle, die sich über das gesamte Stadtgebiet erstrecken. Zudem wird die Außenalster über die Wandse und die Osterbek, also zwei weitere Flüsse, gespeist. Einmal um die Außenalster gelangt man in 7,4 Kilometern – eine Umrundung auf dem Wasser ist entsprechend etwas kürzer, wie ein Blick auf meine Sportuhr verrät.

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Stand Up Paddling auf der Alster: der See als ideales Gewässer für eine SUP-Tour

Die Heilwigstraße ist eine kleine Sackgasse mit Wendehammer in gediegenen Hamburger Stadtteil Harvestehude und unterscheidet sich herzlich wenig von den umliegenden Straßen mit vielen Villen. Wäre da nicht der exzellente Zugang zur Außenalster! Weil die Sackgasse nicht sonderlich frequentiert ist, gibt es hier für die sonst prekären Hamburger Parkplatz-Verhältnisse nahezu Parkplatz-Garantie. Und selbst vom Ende der Straße trägt man sein Surfboard oder Kayak maximal 70 Meter bis ans Wasser. Das ist wohl der Grund, warum hier im Sommer, auch im Frühjahr und im Herbst, Kayak-Fahrer, Kanu-Fahrer, und alle möglichen Wassersportler ihre Gerätschaft ins Wasser lassen.

Stehpaddler von dem typischen Hamburg Panorama: SUP auf der Alster ist im Sommer für Einwohner und Besucher ein spannender Zeitvertreib. Foto: Sascha Tegtmeyer
Stehpaddler von dem typischen Hamburg Panorama: SUP auf der Alster ist im Sommer für Einwohner und Besucher ein spannender Zeitvertreib. Foto: Sascha Tegtmeyer

Also schnell das Board zusammengebaut und ab ins Wasser: Der kleine Steg machte es den Sportlern leicht, ihr Sportgerät zu Wasser zu lassen und sich einfach drauf zu stellen oder sich ins Kayak zu setzen. Nördlich der Krugkoppelbrücke befindet man sich direkt auf einen kleinen See, der zum sogenannten Alsterstreek gehört und der ideal ist, um sich beispielsweise mit der Alster zu akklimatisieren, SUP-Yoga zu betreiben oder einfach ein paar Übungen auszuprobieren, um einen sicheren Stand auf dem Bord zu bekommen. Das Wasser ist so flach hier, man kann mit dem Paddel den Grund berühren.

Von hier aus hat man nun die Qual der Wahl: Etliche Routen auf der Alster stehen zur Auswahl. Es gibt eine Route nach Norden, eine nach Nordosten in Richtung Stadtpark und eine dritte ausgezeichnete Route in Richtung Süden, an deren Ende man auf die Binnenalster gelangt und sich im Strahl der Alsterfontäne erfrischen kann. Diese Route ist allerdings so lang, dass sie sich auch in zwei bis drei unterschiedliche Varianten aufspalten lässt.

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SUP-Video: So schönst ist Stand Up Paddling auf der Alster in Hamburg

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SUP in Hamburg: die wichtigsten Fragen vorab

Wo darf man in Hamburg SUP fahren?

Die gute Nachricht zuerst: Auf der Alster darfst du ganz entspannt mit deinem SUP fahren. Du kannst die große Fläche der Außenalster nutzen, aber auch die Binnenalster befahren. Ich bin kürzlich sogar bis kurz vor das Rathaus gepaddelt. Allerdings solltest du hier großen Abstand zu der Schleuse halten und dich vor Schiffen in den Tunneln in Acht nehmen. Ich empfehle dir daher, dich eher in Richtung der Alsterkanäle zu orientieren, hoch zum Haynspark zu paddeln und dem Alsterlauf zu folgen, zum Rondeelteich, den Isebekkanal herunter oder den Goldbekkanal hinauf bis zum Stadtpark.

Große Teile der Elbe und des Hafens sind hingegen für das Stand Up Paddling gespeert – völlig zurecht, wie ich finde. Schließlich handelt es sich dabei um stark befahrene Schifffahrtsstraßen und Fließgewässer. Fließgewässer sollten unbedingt erfahrenen und fortgeschrittenen Paddlern vorbehalten bleiben.

Wo darf man nicht SUP fahren?

Grundsätzlich ist das SUP fahren in Naturschutzgebieten tabu. Aber auch Schleusenbereiche, Hafenanlagen und stark befahrene Wasserstraßen sollten gemieden werden. Häufig ist das SUP fahren auch in Schwimmzonen verboten – falls nicht, sollte man sich entsprechend vorsichtig beim Durchqueren verhalten. Grundsätzlich dürfen beim Stand Up Paddling Schiffe nicht beeinträchtigt werden, wenn man deren Fahrrinne durchquert.

SUP auf der Alster: Strecken für Anfänger und Fortgeschrittene

Stehpaddler beim SUP-Yoga auf der Alster. Foto: Sascha Tegtmeyer
Vielseitiger Sport: Stehpaddler beim SUP-Yoga auf der Alster. Foto: Sascha Tegtmeyer

Durch die weit verzweigten Kanäle nebst der Aufteilung in Außenalster und Binnenalster ist der Stausee mit den umliegenden Flüsschen ein regelrechter Abenteuerspielplatz für Stand Up Paddler – ähnlich wie das SUP auf der Ostsee. Auch nach dutzenden Touren haben wir von Just Wanderlust immer noch nicht alle Strecken auf der Alster ausprobiert. Wir wollen Euch dennoch drei ausgewählte Strecken vorstellen, die Ihr unbedingt ausprobieren solltet und die Euch garantiert begeistern werden.

Auf der Alster in Hamburg kommen einem beim Stand Up Paddling viele andere Wassersportler entgegen. Foto: Sascha Tegtmeyer
Auf der Alster in Hamburg kommen einem beim Stand Up Paddling viele andere Wassersportler entgegen. Foto: Sascha Tegtmeyer

Neben den folgenden Routen ist es auch immer wieder ein großer Spaß, einfach mit dem Board in die Mitte der Außenalster zu Paddeln. Das führt zu einem interessanten Rundum-Blick und zu einer ganz neuen Perspektive auf Hamburg. Aber wer sich weit vom Ufer entfernt, sollte hier vorsicht walten lassen: Segelboote und Alsterdampfer, aber auch wechselnde Windverhältnisse und teils kräftiger Wellengang müssen in der Mitte des Sees beachtet werden. Dafür bekommt Ihr garantiert einen ganz neuen Blick auf unsere schöne Stadt!

Strecke 1: Dem Alsterlauf – Alsterstreek – nach Norden folgen

Die zahlreichen kleinen Kanäle machen SUP auf der Alster so abwechslungsreich. Foto: Michael B.
Die zahlreichen kleinen Kanäle machen SUP auf der Alster so abwechslungsreich. Foto: Michael B.

Direkt nach der Wasserung des Surfboards paddelt man in Richtung Norden, indem man linke Schulter den Kanal hinauf paddelt und dem Verlauf des Alsterstreek folgt. Man paddelt quasi wasserseitig den Leinpfad hinauf, bis man am Haynspark auf die Alte Alster und den Eppendorfer Mühlenteich trifft. Nach einem kurzen Stopp dort kkann man anschließend einfach weiter dem Flusslauf folgen und auf dem Hin- oder Rückweg auf den Skagerrak-Kanal und den Inselkanal ausweichen, um die Tour etwas abwechslungsreicher zu gestalten.

Zu beachten bei dieser Route: Der Alsterstreek ist teilweise nicht sonderlich breit und da grade Ruderer rückwärts rudern und andere Wassersportler leicht übersehen, ist Vorsicht bei Begegnungen angebracht. Ebenfalls Achtung vor Alsterdampfern – in den Kanälen entstehen durch die Schiffe teils ordentlich Wellen!

Strecke 2: Rondeelteich und Stadtparksee

Der Rondeelteich ist definitiv einer der Hot Spots beim Stand Up Paddling auf der Alster. Foto: Michael B.
Der Rondeelteich ist definitiv einer der Hot Spots beim Stand Up Paddling auf der Alster. Foto: Michael B.

Auch die zweite Tour ist herrlich: Zuerst passiert man die Krugkoppelbrücke, paddelt danach direkt linke Schulter an der Segelschule vorbei zum Rondeelkanal und folgt dem Verlauf, bis man auf den Rondeelteich gelangt. Ein herrlicher Ort zum Entspannen, zum Sonnen oder zum SUP-Yoga. Es ist ruhig wie in der freien Natur, nur dass man sich zwischen Hamburger Villen mitten in der Stadt befindet. Wer hier nicht bleiben will, paddelt knapp die Hälfte des Rondeelkanals zurück und biegt dann links in den Goldbekkanal ein.

Dem Verlauf des Kanals für einige Kilometer folgen. Anschließend kommt man am Stadtparksee heraus. Dort kann man in vor der herrlichen sommerlichen Kulisse des Stadtparks eine Ehrenrunde auf dem See drehen. Und ein kleiner Tipp: An heißen Tagen ein Handtuch nicht vergessen, denn dort kann man wunderbar vom Board springen und eine Runde schwimmen, bevor es auf die Rücktour zum Ausgangspunkt geht.

Strecke 3: Außenalster und Binnenalster

Einfach traumhaft: Beim Stand Up Paddling auf der Alster kann man täglich eine andere Route planen. Foto: Sascha Tegtmeyer
Einfach traumhaft: Beim Stand Up Paddling auf der Alster kann man täglich eine andere Route planen. Foto: Sascha Tegtmeyer

Wie eingangs bereits erwähnt, ist die Rundtour um die Außenalster etwas weniger als 7,4 Kilometer lang und für geübte Stand Up Paddler ohne Probleme zu meistern. Dennoch hat es diese Route etwas in sich: Denn sie ist für Anfänger schon sehr lang und führt erst mal auf die Außenalster. Zuerst passiert man wieder die Krugkoppelbrücke. Schon Hier heißt es aufgepasst: Die Alsterdampfer kreuzen relativ häufig diese Brücke, was zu engen Begegnungen und Wellen im Tunnel führen kann.

Ist der Stand Up Paddler allerdings erst mal an diesem Nadelöhr vorbei, offenbart sich die Außenalster in voller Pracht: Vor dem SUP liegt der komplette See, der eingebettet ist in die Skyline von Hamburg. Man hat sofort Blick auf das Rathaus, die Elbphilharmonie und sieht schon die Hafenkrähne am Horizont. Man kann hier wunderbar rechte Schulter in der Nähe des Ufers entlang paddeln.

Wassersport auf der Alster in Hamburg: Dann ist der See komplett voll

Schöne Aussicht: Stand Up Paddling macht richtig viel Spaß. Foto: Sascha Tegtmeyer
Schöne Aussicht: Stand Up Paddling macht richtig viel Spaß. Foto: Sascha Tegtmeyer

Allerdings offenbar sich zumindest an schönen Sommertagen die zweite Schwierigkeit dieser Tour: Der See ist komplett voll mit Wassersportlern. Segelboote, Kayaks, Ruderer und andere SUPs sind querbeet unterwegs. Weil es so voll ist, gilt auf der Außenalster eine einfache Regel: rechts vor links. Weil auf dem See so viele Laien unterwegs sind, hat man es sich einfach gemacht und als Faustregel rechts vor links vorgegeben. Als Stehpaddler würde ich jedoch gegenüber einem etwas solideren Segelboot nicht unbedingt auf meine Vorfahrt bestehen.

Immer eine alternative Route parat: Die Hamburger Außenalster ist einfach perfekt zum Stand Up Paddling. Foto: Sascha Tegtmeyer
Immer eine alternative Route parat: Die Hamburger Außenalster ist einfach perfekt zum Stand Up Paddling. Foto: Sascha Tegtmeyer

Wer sich damit anfreunden kann, kann die Tour auf der Außenalster voll und ganz genießen. Die Architektur rund herum, das Panorama mit den Segelbooten und das frische Wasser laden voll und ganz zum Auspowern und Entspannen ein. Die Tour führt rechte Schulter bis zur Kennedybrücke und von dort auf die Binnenalster. Es mag einem anfangs etwas befremdlich erscheinen, aber in Hamburg ist es erlaubt, auch auf den kleinen See im absoluten Stadtzentrum zu paddeln. Hier erwartet die Partner das ultimative Hamburg-Panorama: Der Jungfernstieg und die umliegenden Straßen sowie die berühmte Alsterfontäne, die man als Wassersportler auch aus unmittelbarer Nähe begutachten kann.

SUP auf der Alster: Drei gute Einstiege für Eure SUP Tour

Der Kuhmühlenteich im Eilbektal ist ebenfalls ein idealer Einstiegspunkt zum SUP – man kann gut parken und kommt super entspannt ins Wasser. Foto: Sascha Tegtmeyer
Der Kuhmühlenteich im Eilbektal ist ebenfalls ein idealer Einstiegspunkt zum SUP – man kann gut parken und kommt super entspannt ins Wasser. Foto: Sascha Tegtmeyer

Man muss ganz klar sagen: Es gibt unter Garantie dutzende gute Einstiege, um Euer Stand Up Paddling Board an der Alster ins Wasser zu lassen. Wie so häufig sind einige jedoch besser als andere. Wir haben bisher drei Stück ausprobiert und sind mit allen gut gefahren.

Einstieg 1: Heilwigstraße am Eichenpark in Harvestehude

Wirklich klasse ist der bereits erwähnte Einstieg an der Heilwigstraße in Harvestehude. Von hier kommt man wirklich besonders leicht ins Wasser. In der Straße gibt es für gewöhnlich viele freie Parkplätze und der Zugang erfolgt wahlweise über einen Steg oder eine Rampe ins Wasser. Dieser Einstieg ist unter Garantie einer der komfortabelsten Einstiege mit dem SUP in die Alster überhaupt. In den vergangegen Jahren war hier im Sommer sogar ein WC aufgestellt, was für zusätzlichen komfort sorgt.

In sehr stark frequentierten Zeiten sind die Parkplätze in den Heilwigstraße am Eichenpark manchmal belegt. Dann könnt Ihr alternativ am unteren Ende des Leinpfads parken. Dort gibt es eigentlich immer einen Parkplatz und der Einstieg ist dort auch recht einfach.

Einstieg 2: Kuhmühlenteich in Eilbek

Der Kuhmühlenteich ist ein kleiner See am unteren Ende des Eilbekkanals und ebenfalls ein idealer Einstieg für alle SUP Fans, die in Uhlenhorst und Umgebung wohnen. Von hier aus ist die Alster in fünf Paddel-Minuten erreichbar und man kommt unten an der Mundsburger Brücke auf die Außenalster. Insgesamt ist der Einstieg etwas weniger komfortabel als an der Heilwigstraße, aber es gibt auch hier in der Regel reichlich freie, kostenlose Parkplätze.

Einstieg 3: Südring am Stadtpark

Auch sehr charmant ist der dritte Einstieg, der eher im weitesten Sinne als Alster-Einstieg zu verstehen ist. Man kann wunderbar auf Höhe der Bootsvermietung am Stadtparksee sein Board ins Wasser lassen und von dort aus gemütlich in Richtung Rondeelteich und Außenalster paddeln. Auch am Südring gibt es außerhalb der Stoßzeiten sehr gute Parkmöglichkeiten und am Stadtparksee bekommt man sein Board sehr leicht ins Wasser.

Einstieg 4: Einstieg an der Feenteichbrücke

Auch an der Feenteichbrücke könnt Ihr sehr gut auf die Alster gelangen. Dort gibt es ausreichend Parkplätze entlang der Straße Schöne Aussicht. Ein Nachteil ist, dass abends nach Feierabend und an den Wochenenden ziemlich viele Leute dort flanieren gehen. Wer sich daran nicht stört, kann direkt an der Feenteichbrücke sehr leicht ins Wasser einsteigen und dort direkt lospaddeln.

Einstieg 5: Einstieg Leinpfad / Ecke Fernsicht / Ecke Krugkoppelbrücke

Der gute, altbewährte Parkplatz an der Heilwigstraße ist immer häufiger restlos zugeparkt. Wenn du dort nicht mehr Parken kannst, besteht die Möglichkeit, bequem auf den Leinpfad auszuweichen. Am unteren Ende der Straße Ecke Fernsicht und Krugkoppelbrücke gibt es eigentlich immer Parkplätze. Dort musst du dein Stand Up Paddling Board dann halt auf dem Seitenstreifen vor den Augen der Fußgänger zusammenbauen. Der Einstieg ist entspannt: Das Ufer fällt flach ab und du kannst easy ins Wasser gelangen.

Grundsätzlich ist deiner Kreativität beim Einstieg ins Wasser keine Grenzen gesetzt. Wo sich ein Parkplatz in der Nähe eines flach abfallenden Ufers findet, kannst du auch dein SUP-Board ins Wasser lassen. Achte halt darauf, keine Fußgänger- oder Fahrradwege zu versperren oder Passanten irgendwie stark zu beeinträchtigen.

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FAQs: die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Stand Up Paddling (SUP)

Wenn du SUP-Anfänger bist, hast du sicherlich ganz viele Fragen rund um den Trendsport. Ich habe versucht, die Antworten zu den wichtigsten Fragen für dich zusammenzustellen. Wie bei jeder Fitness-Sportart solltest du dich tendenziell vor dem ersten Workout auf dem Board von einem Arzt durchchecken lassen – insbesondere, falls du Vorerkrankungen hast. Zudem solltest du dein Training deinem individuellen Fitness-Level anpassen.

Wie gesund ist Stand Up Paddeln?

Ob Stand Up Paddling wirklich gesund ist, mag ich nicht zu sagen. Bewegung gilt als gesund und demnach wäre auch SUP gesund. Stand Up Paddling ist ein Ausdauersport und kann sich dementsprechend positiv auf die körperliche Fitness auswirken. Man trainiert bei der Ausführung der Bewegungen fast den ganzen Körper. Denn zum einen muss man mit den Beinen und der Hüfte das Gleichgewicht halten. Zum anderen braucht man Arme, Schultern und Rückenmuskulatur zum Paddeln. Nach deiner ersten Tour wirst du Muskeln spüren, von du denen du vorher gar nicht wusstest, dass du sie hattest.

Ist SUP schwer zu erlernen?

SUP ist ganz einfach zu erlernen. Ich habe es mir durch “learning-by-doing”, Youtube-Videos und Ratgeber beigebracht. Du kannst aber auch in einer einfachen Einweisung oder in einem kurzen Kurs teilnehmen. Als Anfänger kannst du auch erst einmal auf dem Bord Knien oder sitzen, das kann fast jeder. Sobald du mit deinem SUP-Board vertraut bist, kannst du versuchen aufzustehen. Nach ein paar Versuchen wirst du gewiss problemlos auf dem Bord stehen können – das ist alles eine Frage der Gewöhnung. Bist du auf dem Sapp stehen kannst, ist meiner Schätzung nach eine Frage von Minuten bis Stunden.

Was kostet ein Stand Up Paddling Board?

Ein Einsteiger-SUP bekommst du teilweise schon für 199 Euro – mittelmäßige Qualität für Anfänger-Boards findest du ungefähr ab 299 Euro. Wenn du wirklich Spaß am Stand Up Paddling findest, solltest du dir vielleicht direkt ein Bord für Fortgeschrittene kaufen – sonst kaufst du am Ende doppelt. Die Modelle kosten in der Regel zwischen 600 und 800 Euro. Ein Profi-SUP kostet hingegen ab 1200 Euro aufwärts.

Wie finde ich das richtige SUP?

Du willst das Stand Up Paddling Board nach deinen persönlichen Vorlieben aus. Je nachdem, was du mit dem Brett vorhast, kannst du ein Modell wählen. Zu unterscheiden ist da zum einen zwischen den aufblasbaren iSUPs und den festen Boards, die sich nicht komprimieren lassen. Das iSUP ist praktischer und wird von den meisten Nutzern gewählt. Wenn du dein Board wenig transportieren möchtest, kannst du auch festes SUP nehmen. Ansonsten unterscheidet man zwischen folgenden Boards:
– breites Einsteiger-Board: (ideal für Anfänger, Yoga, in der Sonne liegen)
– breites Cruiser-Board: wenig Strecke, einfach ein bisschen umherfahren
– stromlinienförmiges Touring-Board: für Sportler und Fortgeschrittene, die weitere Strecken zurücklegen
– stromlinienförmiges Racing-Board: für Profis, die ihr SUP wirklich als Sportgerät nutzen wollen – kann man als Fortgeschrittener aber auch einfach als schmaleres Touring-Board nutzen

Wie schnell lernt man SUP?

SUP ist ganz einfach zu erlernen. Ich habe es mir durch „learning-by-doing“, Youtube-Videos und Ratgeber beigebracht. Du kannst aber auch in einer einfachen Einweisung oder in einem kurzen Kurs teilnehmen. Als Anfänger kannst du auch erst einmal auf dem Bord Knien oder sitzen, das kann fast jeder. Sobald du mit deinem SUP-Board vertraut bist, kannst du versuchen aufzustehen. Nach ein paar Versuchen wirst du gewiss problemlos auf dem Bord stehen können – das ist alles eine Frage der Gewöhnung. Bist du auf dem SUP stehen kannst, ist meiner Schätzung nach eine Frage von Minuten bis Stunden.

Kann jeder Stand Up Paddling machen?

Ja, grundsätzlich kann jeder Stand Up Paddling machen. Du kannst in den Laden gehen, kaufst du ein Bord, fährst zum See, bläst es auf und gehst aufs Wasser. Das kannst du grundsätzlich machen. Aber Stand Up Paddling ist auch mit Gefahren verbunden: Zum einen solltest du vorher von deinem Arzt deine Fitness checken lassen. Und zum anderen solltest du dich ausführlich informieren, welche Gefahren auf Gewässern lauern können. Verwende immer ein Leash sowie eine Rettungsboje oder Schwimmweste. Insbesondere Fließgewässer sind nicht für Anfänger geeignet. Zudem ist das SUP auf vielen Gewässern nicht erlaubt.

Für wen ist Stand Up Paddling geeignet?

Grundsätzlich kann jeder Stand Up Paddling machen. Du kannst in den Laden gehen, kaufst du ein Bord, fährst zum See, bläst es auf und gehst aufs Wasser. Das kannst du grundsätzlich machen. Aber Stand Up Paddling ist auch mit Gefahren verbunden: Zum einen solltest du vorher von deinem Arzt deine Fitness checken lassen. Und zum anderen solltest du dich ausführlich informieren, welche Gefahren auf Gewässern lauern können. Verwende immer ein Leash sowie eine Rettungsboje oder Schwimmweste. Insbesondere Fließgewässer sind nicht für Anfänger geeignet. Zudem ist das SUP auf vielen Gewässern nicht erlaubt.

Wie anstrengend ist Stand Up Paddling?

SUP ist im Grunde genau so anstrengend, wie du es dir machst. Wenn du richtig schnell los paddelst und ordentlich Strecke machst, kann Stand Up Paddling richtig anstrengend sein. Das Workout ist dann ein regelrechter es Ganzkörpertraining und gerade als Neuling wirst du danach jeden Muskel deines Körpers spüren. Wenn du dich aufs SUP stellst, 50 Meter weit paddelst und dich danach mit einer Dose Bier auf dem Board in die Sonne setzt (was man durchaus ganz entspannt machen kann), ist das Stand Up Paddling natürlich deutlich weniger anstrengend. Wenn du dich ein bisschen anstrengst, kannst du um die 700 Kalorien pro Stunde verbrennen. Auch Wind und Wellen können SUP deutlich anstrengender machen.

Was zieht man zum Stand Up Paddeln an?

Die passende Kleidung beim SUP ist von der Temperatur und den Witterungsverhältnissen abhängig. Was du auf keinen Fall machen solltest: Mit Jeans, Stoffhose, Pullover und dicker Jacke aufs Board. Solltest du das Wasser fallen, saugen sich diese Kleidungsstücke extrem mit Wasser voll und machen die das Leben unnötig schwer. Im Hochsommer genügt eine Badehose. Je nach Luft- und Wassertemperatur sollte im Frühling, Herbst und Winter ein dünner Neoprenanzug und Füßlinge gewählt werden. Doch die wichtigsten Kleidungsstücke beim Stand Up Paddling sind andere: Verwende immer ein Leash sowie eine Rettungsboje oder Schwimmweste – das ist die wichtigste Bekleidung beim SUP.

Wie gesund ist SUP?

Stand Up Paddling ist ein Ausdauersport und kann sich dementsprechend positiv auf die körperliche Fitness auswirken. Man trainiert bei der Ausführung der Bewegungen fast den ganzen Körper. Denn zum einen muss man mit den Beinen und der Hüfte das Gleichgewicht halten. Zum anderen braucht man Arme, Schultern und Rückenmuskulatur zum Paddeln. Nach deiner ersten Tour wirst du Muskeln spüren, von du denen du vorher gar nicht wusstest, dass du sie hattest.

Wie viel Kalorien verbrennt Stand Up Paddling?

Ich habe den Kalorienverbrauch beim Stand Up Paddling mit meiner Smartwatch gemessen. Ich komme je nach Intensität des Workouts auf knapp 600 bis 800 Kalorien pro Stunde.

Ist SUP gut für den Rücken?

Ob Stand Up Paddling gut für den Rücken ist, ist schwer zu sagen. Auf jeden Fall trainiert es den Rücken, die Schultern und die Arme. Insbesondere nach deinem ersten Workout auf dem Board wirst du einen kräftigen Muskelkater verspüren. Ich habe mir angewöhnt, nachdem Stand Up Paddling Meinen Rücken ausgiebig zu dehnen. Ich persönlich habe das Gefühl, dass die Kombination aus Rückentraining beim SUP und dem ausgiebigen Dehnen hinterher gut für meinen Rücken ist. Wenn Du genau wissen willst, ob SUP gut für deinen Rücken ist, solltest du einen Sportmediziner kontaktieren.

Wie schwer ist Stand Up Paddle?

Wie so häufig ist aller Anfang schwer. Stand Up Paddling kommt einem ganz am Anfang natürlich schwierig vor. Du kannst anfangs natürlich kam das Gleichgewicht auf dem Board halten – es sei denn, du bist bereits Surfer, Skateboarder oder sonstiger Brettsportler. Aber die gute Nachricht ist: du lernst das Stand Up Paddling sehr schnell. Die meisten Anfänger dürften innerhalb weniger Stunden bereits sicher auf dem Brett stehen.

Wie benutze ich ein SUP?

Als Anfänger solltest du grundsätzlich einen Anfängerkurs belegen, um zu lernen, wie man ein SUP benutzt. Du bist aber nicht dazu verpflichtet. Grundsätzlich benutzt du ein SUP wie folgt: Du kannst in den Laden gehen, kaufst du ein Board, fährst zum See, bläst es auf und gehst aufs Wasser. Das kannst du grundsätzlich machen. Du stellst dich auf dem See aufs Board und paddelst los. Aber Stand Up Paddling ist auch mit Gefahren verbunden: Zum einen solltest du vorher von deinem Arzt deine Fitness checken lassen. Und zum anderen solltest du dich ausführlich informieren, welche Gefahren auf Gewässern lauern können. Verwende immer ein Leash sowie eine Rettungsboje oder Schwimmweste. Insbesondere Fließgewässer sind nicht für Anfänger geeignet. Zudem ist das SUP auf vielen Gewässern nicht erlaubt.

Warum ist SUP so beliebt?

SUP ist so beliebt, weil die Sportart leicht zu erlernen ist und sich praktisch für jedes Alter eignet. Zudem Kann man auf jedem Gewässer – sei denn es ist verboten – Stand Up Paddling betreiben. Zudem sind die Einstiegshürden sehr niedrig: du brauchst nicht unbedingt ein Zertifikat. Du kannst in den Laden gehen, kaufst du ein Bord, fährst zum See, bläst es auf und gehst aufs Wasser. Ein Einsteigerkurs ist aber dringend empfohlen, um die Grundlagen des Stand Up Paddling zu lernen.

Welches SUP für Flüsse?

Auf fließenden Gewässern – also Flüssen – solltest du nur Stehpaddeln, wenn du bereits ein Fortgeschrittener oder Profi bist. Denn die Strömung kann für Anfänger sehr gefährlich sein. Wenn du Fortgeschrittener bist, wirst du wahrscheinlich ein Touring- oder Racing-Board bevorzugen. Insbesondere, wenn du planst, längere Strecken gegen die Strömung zurückzulegen, wirst du ein Racing-Board wählen wollen.

Warum SUP Board?

Ja, warum denn ein SUP-Board? SUP ist so beliebt, weil die Sportart leicht zu erlernen ist und sich praktisch für jedes Alter eignet. Zudem Kann man auf jedem Gewässer – sei denn es ist verboten – Stand Up Paddling betreiben. Zudem sind die Einstiegshürden sehr niedrig: du brauchst nicht unbedingt ein Zertifikat. Du kannst in den Laden gehen, kaufst du ein Bord, fährst zum See, bläst es auf und gehst aufs Wasser. Ein Einsteigerkurs ist aber dringend empfohlen, um die Grundlagen des Stand Up Paddling zu lernen. Wenn du ein eigenes SUP Board zum Aufblasen besitzt, kannst du es im Auto im Kofferraum mitnehmen und hast es immer zur Hand, wenn ein See in der Nähe ist.

Wie ist Stand Up Paddling entstanden?

Es wird vermutet, dass das Stand Up Paddling in Polynesien entstanden ist und sich von dort bis nach Hawaii – der Wiege des Surfsports – verbreitet hat.

Wer hat das Stand Up Paddling erfunden?

Grundsätzlich sollen die Polynesier das Stehpaddeln erfunden haben. Die Fischer sind im Stehen zu den Riffen gepaddelt, um dort zu fischen. Sie hatten eine bessere Rundumsicht und viel mehr Stabilität als ihre sitzenden Artgenossen. In Asien kommen auch heute noch häufig Ein-Mann-Kayaks vor, in denen die Leute bei der Fortbewegung stehen, um einen besseren Überblick zu haben und sich effektiver fortzubewegen. Das moderne Stand Up Paddling soll wiederum auf den Surfer Laird Hamilton aus Hawaii zurückgehen. Grundsätzlich wird jedoch von mehreren Personen behauptet, dass sie das Stehpaddeln erfunden hätten. Es scheint auf jeden Fall gesichert, dass anfangs Surflehrer auf Hawaii aufrecht auf dem Board gestanden haben, um ihre Schüler zu überblicken.

Wer hat Stand Up Paddle erfunden?

Grundsätzlich sollen die Polynesier das Stehpaddeln erfunden haben. Die Fischer sind im Stehen zu den Riffen gepaddelt, um dort zu fischen. Sie hatten eine bessere Rundumsicht und viel mehr Stabilität als ihre sitzenden Artgenossen. In Asien kommen auch heute noch häufig Ein-Mann-Kayaks vor, in denen die Leute bei der Fortbewegung stehen, um einen besseren Überblick zu haben und sich effektiver fortzubewegen. Das moderne Stand Up Paddling soll wiederum auf den Surfer Laird Hamilton aus Hawaii zurückgehen. Grundsätzlich wird jedoch von mehreren Personen behauptet, dass sie das Stehpaddeln erfunden hätten. Es scheint auf jeden Fall gesichert, dass anfangs Surflehrer auf Hawaii aufrecht auf dem Board gestanden haben, um ihre Schüler zu überblicken.

Wann wurde das Stand Up Paddling erfunden?

Bereits um 1000 nach Christus haben Menschen im Pazifikraum mit dem Surfen begonnen. Die Polynesier haben damals damit begonnen und das Surfen auch nach Hawaii gebracht. Wann genau dann jemand auch auf die Idee gekommen ist, ein Paddel mit auf sein Surfboard zu nehmen, dürfte nur schwer zu bestimmen sein. Das moderne Stand Up Paddling wiederum hat seine Anfänge in den 1950er und 1960er Jahren auf Hawaii.

Welche Muskeln werden beim SUP trainiert?

Stand Up Paddling ist ein Ausdauersport und kann sich dementsprechend positiv auf die körperliche Fitness auswirken. Man trainiert bei der Ausführung der Bewegungen fast den ganzen Körper. Denn zum einen muss man mit den Beinen und der Hüfte das Gleichgewicht halten. Zum anderen braucht man Arme, Schultern und Rückenmuskulatur zum Paddeln. Nach deiner ersten Tour wirst du Muskeln spüren, von du denen du vorher gar nicht wusstest, dass du sie hattest.

Wo wird die Sportart SUP durchgeführt?

Grundsätzlich kannst du in Deutschland auf jedem öffentlichen Gewässer – See, Fluss, Meer – Stand Up Paddling betreiben, auf dem es nicht explizit verboten ist wie etwa in Fahrrinnen von Schiffen oder im Bereich von Industrieanlagen. Auch Naturschutzgebiete müssen gemieden werden – das sollte aber für verantwortungsbewusste Stehpaddler sowieso eine Selbstverständlichkeit sein. Ansonsten hat man in Deutschland relativ freie Hand, wo man Stehpaddeln geht. Bei privaten Gewässern solltest du natürlich die Erlaubnis des Pächters oder Eigentümers einholen.

Wo kann man SUP machen?

Grundsätzlich kannst du in Deutschland auf jedem öffentlichen Gewässer – See, Fluss, Meer – Stand Up Paddling betreiben, auf dem es nicht explizit verboten ist wie etwa in Fahrrinnen von Schiffen oder im Bereich von Industrieanlagen. Auch Naturschutzgebiete müssen gemieden werden – das sollte aber für verantwortungsbewusste Stehpaddler sowieso eine Selbstverständlichkeit sein. Ansonsten hat man in Deutschland relativ freie Hand, wo man Stehpaddeln geht. Bei privaten Gewässern solltest du natürlich die Erlaubnis des Pächters oder Eigentümers einholen.

Wie steuert man ein SUP?

Ein SUP steuert man durch Gewichtsverlagerung und durch gezieltes Paddeln. Wenn du beispielsweise nach rechts fahren möchtest, dippest du das Paddel auf der linken Seite ein und paddelst nach rechts. Wenn du selbst auf dem Bord stehst, wirst du sehr schnell ein Gefühl dafür bekommen, wie du die Richtung beim Stand Up Paddling verändern kannst. Als Fortgeschrittene kannst du beispielsweise auch rückwärts paddeln und dein Gewicht zu ändern, dass du eine schnelle Drehung vornehmen kannst. Das steuern eines SUP-Boards lernst du auch in einem Anfängerkurs.

Fazit – SUP auf der Alster in Hamburg: Warum der See der beste Ort zum Stand Up Paddling in Deutschland ist

An schönen Sommertagen ist auf der Alster ordentlich was los. Foto: Sascha Tegtmeyer
An schönen Sommertagen ist auf der Alster ordentlich was los. Foto: Sascha Tegtmeyer

Eingefleischte Hamburger würden jetzt sagen: Weil Hamburg die schönste Stadt Deutschlands ist. Aber das allein reicht nicht als Argument. Die Gründe, warum die Alster so gut zum Stand Up Paddling geeeignet ist, sind vielseitiger: Erstens ist die Alster ein Fluss, also ein fließendes Gewässer – grundsätzlich etwa sehr ähnlich dem SUP auf der Dove Elbe. Dafür ist sie aber sehr ruhig und hat an den meisten Stellen verhältnissmäßig wenig Strömung. Zweitens ist die Alster sehr flach, in Ufernähe kann man häufig sogar noch stehen. Zudem ist das Wasser für einen See in einer Großstadt ziemlich sauber.

Drittens ist die Alster extrem vielseitig und bei der Routenplanung kann man sich praktisch für jeden Tag eine neue Tour ausdenken. Es soll Wassersportler geben, die von ganzjährig bis zu fünf Tage die Woche auf der Alster untwerwegs sind. Viertens trifft man auf viele Gleichgesinnte. Rund um die Alster gibt es nicht nur SUP Clubs und SUP Schulen, schon beim Aufblasen oder Entladen des Boards trifft man auf gleichgesinnte. So paddelt man auch als einzelner Paddler nicht lange allein!

Fünftens ist die Location rund um die Hambuger Außenalster extrem abwechslungsreich und reizvoll: Man paddelt durch etliche Kanäle, zu kleinen See und entdeckt immer wieder einen neuen Kanal, der einem zuvor noch nicht aufgefallen ist. Zudem verlaufen die Alsterkanäle durch einige von Hamburgs schönsten Ecken – so kann man quasi Sightseeing auf dem Wasser betreiben. Und das gilt natürlich nicht nur für den Sommer, sondern das ganze Jahr, so dass auch SUP im Winter, im Frühling und im Herbst mit der entsprechenden Ausrüstung möglich sind.

Sechstens: Die Regeln auf dem Wasser sind recht freizügig – rechts vor links und ein bisschen auf die anderen Wassersportler achten, mit diesem Wissen ist es auf der Alster schon getan. SUP Lizenzen oder Genehmigungen benötigt man hier nicht. Und siebtens: Viele Menschen halten Hamburg einfach für die schönste Stadt Deutschlands. Die Metropole vom Wasser aus zu erleben ist einfach traumhaft und gibt einem in der engen Großstadt ein einzigartiges Gefühl von Freiheit.

Wer also Stand Up Paddling in Deutschland betreibt, sollte sich unbedingt auch mal auf die Alster in Hamburg begeben. Kaum ein Gewässer ist so reizvoll und vielseitig wie der riesige See inmitten von Hamburg.

090d19cc3f7540ff80cb3f8c02101ec8 SUP auf der Alster in Hamburg: beste Stand Up Paddling Location Deutschlands?

Wart Ihr schon einmal zum SUP in Hamburg auf der Alster? Teilt Eure Erfahrungen mit uns in den Kommentaren.

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About Author

Moin, ich bin Sascha! Meer-Fan, Reise-Liebhaber und immer für ein Abenteuer zu haben. Auf meinem Reiseblog Just Wanderlust verbinde ich die Liebe zum Reisen und zur Natur mit einem Faible für Wassersport wie Stand Up Paddling, Tauchen und Surfen. Ich bin Journalist und von Natur aus Neugierig, wenn ich neue Reiseziele kennen lerne und anschließend ausführlich darüber berichte. Wenn ich mit meiner Familie oder allein unterwegs bin, dürfen bei mir als Technik-Fan auch immer gern ein paar Reise-Gadgets zu Testzwecken mit dabei sein. Meine bevorzugten Reiseländer: USA, Thailand und Malediven.

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