SUP auf der Ostsee: 7 Gründe, warum die Lübecker Bucht perfekt zum Stand Up Paddling ist

ostsee surfschule haffkrug stand up paddling sup Stand Up Paddling an der Ostsee: Wir haben 7 gute Gründe für Euch, warum die Ostsee das perfekte Revier zum Stand Up Paddling ist. Foto: Sascha Tegtmeyer
Stand Up Paddling an der Ostsee: Wir haben 7 gute Gründe für Euch, warum die Ostsee das perfekte Revier zum Stand Up Paddling ist. Foto: Sascha Tegtmeyer

Klares blaugrünes Wasser, angenehme Temperaturen: Jetzt mitten im Sommer gibt es in der Lübecker Bucht rund um Scharbeutz und Timmendorfer Strand beste Bedingungen, um auf der Ostsee zu einer SUP-Tour zu starten. Wir haben 7 gute Gründe für Euch, warum die Ostsee das perfekte Revier zum Stand Up Paddling ist. 

- Werbeanzeige -

Als Stand Up Paddler hat man ja bekanntermaßen nicht das Problem, wie etwa Kite Surfer oder Windsurfer, auf die optimalen Windverhältnisse angewiesen zu sein. Unsere Herausforderung ist eher: Wir haben die Qual der Wahl! In Norddeutschland gibt es etliche ausgezeichnete Seen zum SUP.


SUP Boards und Equipment findet Ihr bei Amazon.de! – Werbung –

Hochwertige Boards, Carbon-Paddel, Surfanzüge und viel weiteres Zubehör findet Ihr im Online-Shop von Amazon.de – jetzt klicken und cooles SUP-Equipment entdecken! (Provisionslink)


Gute Gründe für SUP auf der Ostsee

Der Lokalmatador im Norden ist ganz sicher die Hamburger Alster mit ihren vielfältigen Kanälen, den Teichen und den wirklich attraktiven SUP-Verhältnissen. Trotzdem sprechen sehr gute Gründe dafür, auch mal die Ostsee zum Stand Up Paddling zu benutzen. Sicher, auf der Ostsee zu paddeln, ist nicht wie Stand Up Paddling auf den Malediven, aber hin und wieder kommt es diesem schon recht nahe!

Zeitweise hat man sogar im Hochsommer den Ostseestrand nur für sich: Ideale Vorraussetzung für eine SUP-Tour! Foto: Sascha Tegtmeyer
Zeitweise hat man sogar im Hochsommer den Ostseestrand nur für sich: Ideale Vorraussetzung für eine SUP-Tour! Foto: Sascha Tegtmeyer

1. Perfekte Wasserverhältnisse für SUP auf der Ostsee

Die Ostsee ist ähnlich wie das Mittelmeer ein Binnenmeer und deshalb recht gut geschützt. Im Vergleich zum rauen Atlantik hat man als Stand Up Paddler – zumindest meistens – recht überschaubare Wasserverhältnisse. Der Wind kommt häufig aus West oder Ost. Dementsprechend kann man sich auf die Wasserverhältnisse einstellen: Kommt der Wind aus Ost, hat man in der Lübecker Bucht an den Stränden von Scharbeutz, Haffkrug, Timmendorfer Strand und Niendorf ordentlich Welle und kann sich mit dem SUP guten Gewissens in die rauhe See stürzen, denn der Wind treibt den SUP-Sportler samt Board immer wieder Richtung Ufer. Umgekehrt hat man bei Westwind ganz herrlich glattes Wasser, der Wind treibt das SUP allerdings vom Ufer weg. Entsprechend sollten die Touren eher Ufernah und parallel zum Strand geplant werden.

Video: Stand Up Paddling in Scharbeutz

2. Leichter Strandzugang in der Lübecker Bucht

Parken ist ja so eine Sache: In der Hochsaison bekommt man an den Hotspots kaum einen Parkplatz. In Scharbeutz, Niendorf, Timmendorfer Strand und Haffkrug ist das nicht anders. Dennoch gibt es zahlreiche kostenlose Parkgelegenheiten, die etwas abseits liegen, oder bezahlbare Parkplätze in Strandnähe. Die Parkuhren fressen nur einen Bruchteil dessen, was man an vielen Orten in und um Hamburg zahlt. Und wer sich ein wenig Mühe mit der Suche gibt, wird auch in erster Lage direkt am Strand einen Parkplatz finden. Dort kann man dann direkt am Auto sein Board aufblasen und die wenigen Meter bis ins Wasser tragen.

3. Ideal für Stand Up Paddling: Relativ wenig Verkehr auf der Ostsee

Wer in diesen Tagen am Mittelmeer oder auf den Kanaren unterwegs ist jetzt an vielen Orten feststellen, dass auf dem Wasser die Hölle los ist. Jet Skies, Schwimmer, Segler, Taucher, Ruderer und allerlei Wassersportler retten sich vor dem hohen Temperaturen im Süden ins Wasser. Auch in der Alster paddelt jetzt jeder, der ein Segelboot, ein Kajak oder ein Stand Up Paddle Board besitzt.

Ganz anders sieht es in der Lübecker Bucht aus: Hat man sich erst mal durch die Menschenmassen gekämpft, die am Strand liegen und sich Sonnen oder in direkter Strand Nähe im Wasser planschen, hat man die Ostsee mal zu für sich. Wer ist bis zum ersten Palisaden an Schwimmerbojen geschafft hat, ist praktisch allein auf dem Wasser. Sicher gibt es das ein oder andere Boot oder den ein oder anderen Paddler, aber insgesamt ist man doch noch für sich allein.

Viel Platz zum Austoben: Auf der Ostsee herrscht immernoch deutlich weniger Verkehr als auf der Alster oder den Stränden am Mittelmeer. Foto: Sascha Tegtmeyer
Viel Platz zum Austoben: Auf der Ostsee herrscht immernoch deutlich weniger Verkehr als auf der Alster oder den Stränden am Mittelmeer. Foto: Sascha Tegtmeyer

4. Stabiles Wetter an der Ostseeküste

Verglichen mit der großen Hitze am Mittelmeer oder auf den Kanaren sind die Wetterverhältnisse an der Ostsee ja eher moderat. Das kann den ein oder anderen Sonnenhungrigen natürlich abschrecken. Aber wer nicht gerade die Hitze sucht, ist an der Ostsee genau richtig: Während in ganz Deutschland die Hitze-Unwetter toben, ist das Wetter oben im hohen Norden eher gemäßigt. Zwar ist es häufig bedeckt oder regnet gar ein bisschen, aber wen das nicht abschreckt, der ist auf der Ostsee genau richtig. Denn bei knapp über 20 Grad Celsius wird dem Stand Up Paddler bei einem ordentlichen Workout sicher auch warm auf dem Wasser.


SUP Boards und Equipment findet Ihr bei Amazon.de! – Werbung –

Hochwertige Boards, Carbon-Paddel, Surfanzüge und viel weiteres Zubehör findet Ihr im Online-Shop von Amazon.de – jetzt klicken und cooles SUP-Equipment entdecken! (Provisionslink)


5. SUP auf der Ostsee: Von der geschützten Lage der Lübecker Bucht profitieren

Beim SUP sollte man immer versuchen, seine Fähigkeiten richtig einzuschätzen, auf die Sicherheit achten und nach Möglichkeit eine Coil Leash tragen, eine Signalboje dabei haben und ein Mobiltelefon in einem Wetpack mit sich nehmen, wenn man auf einem offenen Gewässer unterwegs ist. Die Lübecker Bucht an sich ist aber dank ihrer geschützten Lage in einer Art Kessel am südwestlichen Ende der Ostsee glücklicherweise nicht so tricky wie viele andere Gewässer. Der Grund fällt flach und seicht ab, sodass man recht weit draußen noch stehen kann. Und selbst wenn man in Scharbeutz abgetrieben wird, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, in Haffkrug, Neustadt, Travemünde oder in Pelzerhaken wieder angespült zu werden.

6. Stand Up Paddling in Scharbeutz: Viele gute Surfschulen für Stand Up Paddler vor Ort

Zugegeben, die Lübecker Bucht ist nicht grade übersät mit Surfschulen. Lange Zeit war Windsurfen bei den entsprechenden Windverhältnissen das Steckenpferd dieser Schulen. Dennoch gibt es in jedem Ort von Pelzerhaken, Neustadt, Sirksdorf, Haffkrug, Scharbeutz bis Timmendorfer Strand und Niendorf ebenso wie in Travemünde und Lübeck mindestens in jedem Ort eine Niederlassung, die Surfer direkt am Strand betreut. Pelzerhaken ist der Hotspot, was die Anzahl an Schulen anbelangt. Grade für Anfänger ist es sicher von Vorteil, sich in der Nähe einer Surfschule aufzuhalten, von der aus ein Surflehrer im Zweifelsfall ein Auge auf Dich und dein Stand Up Paddling Board haben kann.

SUP Equipment einpacken und los geht's: Bis zum Wasser sind es nur wenige Meter. Foto: Sascha Tegtmeyer
SUP Equipment einpacken und los geht’s: Bis zum Wasser sind es nur wenige Meter. Foto: Sascha Tegtmeyer

7. Optimales Rahmenprogramm in den Ortschaften der Lübecker Bucht

Egal ob Timmendorfer Strand, Scharbeutz, Hafkrug oder Niendorf – an der Lübecker Bucht ist immer etwas los. Im Sommer gibt es nahezu jedes Wochenende spannende Veranstaltungen und Events, bei denen auch für Wassersport-Fans einiges geboten wird. Auch kulinarisch hat die Region einiges zu bieten: Natürlich gibt es zahlreiche Fischrestaurants – ist ja klar – aber auch Italiener, Asiaten und Griechen sind gut vertreten, sodass einer abwechslungsreichen Ernährung nach einem anstregenden Tag auf dem Wasser nichts im Weg steht. Nach der SUP-Tour kann man seinen Mineralienspeicher natürlich auch mit einem Kaltgetränk in einer der zahlreichen Beachbars und Cafés in der Nähe des Wassers wieder auffüllen.

Wie Ihr seht, gibt es gute Gründe, schnell das SUP-Boards aufs Autodach zu schnallen oder das iSUP in den Kofferraum zu werfen und einen Abstecher in den hohen Norden an die Ostsee zu machen. Wir sehen uns dann hoffentlich bald auf dem Wasser!

Video: SUP Ostsee – So viel Spaß macht das Stand Up Paddling auf dem Meer!

Werbeanzeigen