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Reisebericht Malediven: Tipps für den Urlaub im Inselparadies

Das Reich der Inseln gehört zu den Once-in-a-lifetime-Reisezielen, die du einmal im Leben besucht haben musst. Der Inselstaat im Indischen Ozean ist ein unfassbarer, geradezu magischer Ort, den du nach deinem Besuch nie wieder vergessen wirst. Was gibt es zu entdecken auf den Malediven? Welche Inseln sind empfehlenswert? Und was solltest du unbedingt beachten? Ich habe dir in meinem Reisebericht Malediven Tipps und Infos für deinen Urlaub im Inselparadies zusammengestellt.

Seit Stunden fliegst du über dem endlosen Meer, bis sie plötzlich auftauchen: Die winzigen Inseln, wie kleine Tropfen an der Perlenkette aufgezogen, mit dem grünen Dschungel in der Mitte, den weißen Sandstränden und vor allem den türkisen Lagunen geben einen unglaublichen ersten Eindruck ab, wenn man auf den Malediven ankommt. Sie sind das Begrüßungskomitee, bevor du in der Hauptstadt Malé landest – und sie lassen dein Herz höher schlagen. Ich werde niemals das Hochgefühl vergessen, das ich hatte, als ich zum ersten Mal im Paradies angekommen bin, in dieser völlig abwegigen Inselwelt. Man könnte auch sagen: Inselurlaub in Water World.

Schon die Anreise an sich ist ein Highlight – denn du steigst in Malé in ein Wasserflugzeug und wirst im Tiefflug von Piloten in Flip Flops zu deiner Insel geflogen. Und nach 15 Stunden Anreise stehst du plötzlich auf der Terrasse deiner eigenen Beach Villa, schaust aufs Meer und kannst deinen Augen kaum trauen – diese Farben, die Helligkeit, das Meeresrauschen. Ich kenne keinen Urlaub, der dich so aus dem Alltag herausreißt und dich alles vergessen lässt wie eine Reise ins Reich der Inseln. Ich habe selten ein so wunderschönes Reiseziel wie die Malediven besucht. Sie gehören ganz sicher zu den schönsten Orten der Welt. Lass dich von meinem Malediven Reisebericht mit Urlaubstipps inspirieren und lerne das Inselparadies näher kennen.

Überblick: Malediven-Urlaub ist die Krönung für Wellness-Fans

Inhaltsverzeichnis

  • Die Malediven sind eine Inselgruppe im Indischen Ozean mit mehr als 1200 kleinen Inseln.
  • Sie befinden sich südlich von Indien und östlich von Afrika.
  • Auf etwas mehr als 100 Inseln befinden sich derzeit luxuriöse Resorts, von denen sich jeweils nur eines pro Insel befindet.
  • Die Malediven sind ideal für alle Fans von Luxusurlaub, Wellness-Urlaub, Tauchurlaub, Paarurlaub und natürlich Strandurlaub.

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Reisebericht Malediven: meine Erfahrungen im Reich der Inseln

Ich werde nie meinen ersten Morgen auf den Malediven vergessen. War ich doch in der Abenddämmerung angekommen und hatte nach der langen Reise in dem riesigen King-size-Bett meiner Beach Villa ausgeschlafen. Die Klimaanlage surrt und ich muss mich erst einmal orientieren: Nach hinten raus befindet sich meine Outdoor-Dusche und der private Pool, während nach vorn hin die Terrasse zu meinem kleinen, eigenen Strandabschnitt an der Lagune liegt. Ich trete also vor die Tür auf die Terrasse und werde erst einmal von der Hitze erschlagen, denn die Sonne steht im Zenit und knallt, der Dschungel um das Gebäude raschelt im Wind und die Helligkeit lässt mich die Augen zusammenkneifen. Ansonsten: Stille. Und Abgeschiedenheit zu den anderen Unterkünften, die durch dichten Urwald getrennt liegen.

Begrüßungskommittee: Plötzlich tauchen die Atolle der Malediven aus dem Nichts auf. Foto: Sascha Tegtmeyer Reisebericht Malediven Tipps
Begrüßungskommittee: Plötzlich tauchen die Inseln der Malediven aus dem Nichts auf. Foto: Sascha Tegtmeyer

Ich sehe vor mir dieses glasklare, türkise Wasser der Lagune und mein Herz schlägt höher. Ohne zu zögern stürme ich darauf zu und laufe hinein. Eine Abkühlung ist es nicht, es ist lauwarm, aber herrlich – und so lasse ich mich treiben, plansche, stecke meinen Kopf unter Wasser und fühle dieses tiefe Glücksgefühl, dass ich seitdem immer mit einem Malediven-Urlaub verbinde.

Malediven: Mit dem Wasserflugzeug geht es auf die Resortinsel. Foto: Sascha Tegtmeyer Reisebericht Malediven Tipps
Malediven: Mit dem Wasserflugzeug geht es auf die Resortinsel. Foto: Sascha Tegtmeyer

Und so begann meine Liebesgeschichte mit dem Reich der Inseln, die bis heute anhält. Insbesondere natürlich die Unterwasserwelt hat es mir angetan: So viele unfassbar schöne Tauchplätze mit Malediven-Haien, Delfinen, Mantarochen, Walhaien und zahllosen bunten Fischen machen das Tauchen und Schnorcheln einfach zu einem Muss im Malediven-Urlaub. Wer glaubt, dass die Malediven langweilig sind, weil man auf den winzigen Inseln nicht allzu viel unternehmen kann, irrt sich. Du kannst in der Lagune Stand Up Paddeln, Kayak fahren, baden und schwimmen gehen, am Strand relaxen, im Fitness Center deiner Insel trainieren oder einfach die Seele baumeln lassen.

Willkommen auf den Malediven: Wer nach der langen Anreise morgens diesen Ausblick hat, muss sich erst einmal die Augen reiben. Foto: Sascha Tegtmeyer Reisebericht Malediven Tipps
Willkommen auf den Malediven: Wer nach der langen Anreise morgens diesen Ausblick hat, muss sich erst einmal die Augen reiben. Foto: Sascha Tegtmeyer

Und natürlich kann man in den Restaurants der Resorts den ganzen Tag lang essen – im Idealfall mit All Inclusive, weil es sonst ganz schön teuer werden kann. Und von vielen Resorts aus kannst du auch Einheimischeninseln besuchen, um in die Kultur der Malediven einzutauchen. Zudem gibt es viele Möglichkeiten, mit den traditionellen Booten – den Dhonis – zu fahren, etwa auf Delfin-Touren oder Sonnenuntergangsfahrten. Strandurlaub, Wellness, Kulinarik, digital Detox und mal so richtig den Alltag vergessen – genau dafür sind die Malediven ideal.

Video: Malediven-Impressionen von der Reise

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Die schönsten Resortinseln der Maldiven: Hotels mit allem erdenklichem Luxus

Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters – und an einem so paradiesischen Ort wie den Malediven gibt es unglaublich viele schöne Hotels und Resorts, die du zum Teil sogar recht günstig buchen kannst. Insgesamt gibt es über 100 Inseln mit Hotels (Resortinseln) auf den Malediven. Das besondere an den Malediven ist, dass die Resortinseln ja sehr klein sind. Das bedeutet entsprechend, dass es immer nur eine Hotelanlage auf einer Insel gibt – und die sich mit Strandvillen und Villen auf dem Wasser meistens über das gesamte Eiland erstreckt. Das ist schon eine kleine Besonderheit – zumal man als Gast in der Regel seine eigene Villa hat, die man nicht mit anderen teilen muss. Alle haben ihre Stärken und Schwächen.

Luftaufnahme von Coco Bodu Hithi: die paradiesische Insel befindet sich im Nord-Malé-Atoll. Foto: Sascha Tegtmeyer
Luftaufnahme einer Malediven-Resortinsel: typisch sind die auf Stegen in die Lagune gebauten Water Villas. Foto: Sascha Tegtmeyer

Die Tendenz ist jedoch grundsätzlich, dass du in den meisten dieser Anlagen einen einmalig schönen Urlaub verbringen kannst. Viele Paare gönnen sich so eine Reise zu ihrer Hochzeit. Ich würde mit einer Malediven-Reise jedoch nicht bis zu meiner Hochzeit warten. Dafür gibt es ja auf den Inseln viel zu viel zu entdecken. Ich habe bisher leider erst zwei der über 100 Resortinseln besuchen dürfen – hab also noch gut was tun, mir auch die restlichen anzuschauen. Nachfolgend möchte ich dir eine Reihe von Inseln vorstellen, die von Gästen bisher super gut bewertet wurden. Meiner Meinung nach ist jede der Insel eine Augenweide und ein Garant für Fernweh. Zu den 25 beliebtesten und besten Hotelinseln der Malediven zählen die folgenden:

1. Meeru Island (Meeru Island Resort & Spa)

Meerufenfushi – auch Meeru genannt – ist eine etwa 1,2 km lange Insel im Nord-Malé-Atoll, auf der sich das Meeru Island Resort & Spa befindet. Bei der Resortinsel handelt es sich um ein 4½-Sterne-Resort mit Gardenrooms, Beachvillas, Jacuzzi-Beachvillas, Watervillas und Jacuzzi-Watervillas. Mit 4,8 von 5 Google-Sternen und 5,8 von 6 HolidayCheck-Sternen ist die Insel bestens bewertet. Vor Ort findest du alle Annehmlichkeiten wie fünf Restaurants, zwei Bars, Spa, Wassersport, Fitness und Tauchen.

Bewertungen: 4,8 von 5 Google-Sterne – 5,8 von 6 HolidayCheck-Sterne

Buchung*: Meeru Island Resort buchen

Offizielle Website: meeru.com/

2. Kuramathi (Kuramathi Maldives)

Kuramathi ist eine kleine Insel im Rasdhoo Atoll, die nur etwa 60 Kilometer von Malé entfernt ist. Auf dem Eiland befindet sich das Kuramathi Island Resort. Bei der Resortinsel handelt es sich um ein 4-Sterne-Resort mit insgesamt 360 Beachvillas und Watervillas. Vor Ort findest du alle Annehmlichkeiten wie fünf Restaurants, zwei Bars, Spa, Wassersport, Fitness und Tauchen.

Bewertungen: 4,8 von 5 Google-Sterne – 5,8 von 6 HolidayCheck-Sterne

Buchung*: Kuramathi Island Resort buchen

Offizielle Website: kuramathi.com

3. Baros (Baros Maldives Resort)

Klein und sehr exklusiv: Baros ist eine Insel im Nord-Malé-Atoll, die nur etwa 25 Kilometer von Malé entfernt ist. Auf dem Eiland befindet sich das Baros Maldvies Resort. Bei der Resortinsel handelt es sich um ein 4-Sterne-Resort mit insgesamt 75 Beachvillas und Watervillas. Vor Ort findest du alle Annehmlichkeiten wie fünf Restaurants, zwei Bars, Spa, Wassersport, Fitness und Tauchen.

Bewertungen: 4,9 von 5 Google-Sterne – 6,0 von 6 HolidayCheck-Sterne

Buchung*: Baros Maldvies Resort buchen

Offizielle Website: baros.com

4. Vilamendhoo (Vilamendhoo Island Resort & Spa)

Vilamendhoo ist eine etwa 900 Meter lange Insel im Süd-Ari-Atoll, die sich etwa 25 Flugminuten von Malé befindet. Auf dem Eiland befindet sich das Vilamendhoo Island Resort & Spa. Bei der Resortinsel handelt es sich um ein 4-Sterne-Resort mit Beachvillas und Watervillas. Vor Ort findest du alle Annehmlichkeiten wie fünf Restaurants, zwei Bars, Spa, Wassersport, Fitness und Tauchen. Auf Vilamendhoo befindet sich eine Tauchbasis der Euro Divers.

Bewertungen: 4,8 von 5 Google-Sterne – 5,8 von 6 HolidayCheck-Sterne

Buchung*: Vilamendhoo Island Resort & Spa buchen

Offizielle Website: vilamendhoo.com

5. Kuredu (Kuredu Island Resort & Spa)

Kuredu ist eine etwa 1500 Meter lange Insel im Süd-Ari-Atoll, die sich etwa 25 Flugminuten von Malé befindet. Auf dem Eiland befindet sich das Kuredu Island Resort & Spa. Bei der Resortinsel handelt es sich um ein 4,5-Sterne-Resort mit Beachbungalows, Beachvillas und Watervillas. Kuredu hat eine eigene Zeitzone, die den Malediven um eine Stunde voraus ist. Vor Ort findest du alle Annehmlichkeiten wie fünf Restaurants, zwei Bars, Spa, Wassersport, Fitness und Tauchen.

Bewertungen: 4,7 von 5 Google-Sterne – 5,6 von 6 HolidayCheck-Sterne

Buchung*: Kuredu Island Resort & Spa buchen

Offizielle Website: kuredu.com

6. Milaidhoo (Milaidhoo Island Maldives)

Milaidhoo Island Maldives ist eine erst 2016 eröffnete Insel, die lediglich 300 Meter lang und 150 Meter breit ist. Die Insel im Baa Atoll liegt 126 Kilometer nördlich von Malé. Bei der Resortinsel handelt es sich um ein 5-Sterne-Resort mit Beachvillas und Watervillas. Vor Ort findest du alle Annehmlichkeiten wie fünf Restaurants, zwei Bars, Spa, Wassersport, Fitness und Tauchen.

Bewertungen: 4,7 von 5 Google-Sterne – 5,6 von 6 HolidayCheck-Sterne

Buchung*: Milaidhoo Island Maldives buchen

Offizielle Website: milaidhoo.com

7. Vakkaru (Vakkaru Maldives)

Vakakaru Maldives ist eine Insel im Baa Atoll, die sich nördlich von Malé befindet. Auf dem Eiland befindet sich das gleichnamige Resort. Bei der Resortinsel handelt es sich um ein 5-Sterne-Resort mit 125 Beachvillas und Watervillas. Vor Ort findest du alle Annehmlichkeiten wie fünf Restaurants, zwei Bars, Spa, Wassersport, Fitness und Tauchen.

Bewertungen: 4,7 von 5 Google-Sterne – 6 von 6 HolidayCheck-Sterne

Buchung*: Vakakaru Maldives buchen

Offizielle Website: vakkarumaldives.com/

8. Mirihi (Mirihi Island Resort)

Mirihi ist eine kleine, nur 350 mal 50 Meter große Insel im Süd-Ari-Atoll – also ein echter Winzling unter den Malediven-Inseln. Auf dem Eiland befindet sich das Mirihi Island Resort. Bei der Hotelinsel handelt es sich um ein 5-Sterne-Resort mit Beachvillas und Watervillas. Vor Ort findest du alle Annehmlichkeiten wie Restaurants, Bars, Spa, Wassersport, Fitness und Tauchen.

Bewertungen: 4,3 von 5 Google-Sterne – 6 von 6 HolidayCheck-Sterne

Buchung*: Mirihi Island Resort buchen

Offizielle Website: mirihi.com

9. Rangali (Conrad Maldives Rangali Island)

Rangali ist eine kleine, nur 350 mal 50 Meter große Insel im Süd-Ari-Atoll – also ein echter Winzling unter den Malediven-Inseln. Auf dem Eiland befindet sich das Conrad Maldives Rangali Island. Bei der Hotelinsel handelt es sich um ein 5-Sterne-Resort mit 150 Beachvillas und Watervillas, die bereits zwei Mal zum besten Hotel der Welt gewählt wurde. Vor Ort findest du alle Annehmlichkeiten wie Restaurants, Bars, Spa, Wassersport, Fitness und Tauchen. Es ist bekannt für sein Unterwasserrestaurant Ithaa.

Bewertungen: 4,7 von 5 Google-Sterne – 6 von 6 HolidayCheck-Sterne

Buchung*: Conrad Maldives Rangali Island buchen

Offizielle Website: conradmaldives.com/

10. Bandos (Bandos Maldives)

Bandos ist eine Insel im Ari Atoll, die verhältnismäßig nahe am Flughafen liegt. Auf dem Eiland befindet sich das Bandos Maldives Resort. Bei der Hotelinsel handelt es sich um ein 4-Sterne-Resort mit 215 Hotelzimmern, Beachvillas und Watervillas. Vor Ort findest du alle Annehmlichkeiten wie Restaurants, Bars, Spa, Wassersport, Fitness und Tauchen. Bandos befindet sich nur 15 Minuten mit dem Schnellboot von Malé entfernt – das hat den Vorteil, dass man auch mal einen Ausflug in die lebhafte Hauptstadt machen kann.

Bewertungen: 4,6 von 5 Google-Sterne – 6 von 6 HolidayCheck-Sterne

Buchung*: Bandos Maldives buchen

Offizielle Website: bandosmaldives.com

Weitere ausgezeichnete Malediven-Resortinseln

Malediven-ResortinselWebsiteBuchung
Maafushivaru (Lti Maafushivaru Maldives)maafushivaru.comhier buchen
Olhuveli (Sun Siyam Olhuveli) sunsiyam.comhier buchen
Dhigu (Anantara Dhigu Maldives Resort)anantara.comhier buchen
Komandoo (Komandoo Island Resort & Spa)komandoo.comhier buchen
Ellaidhoo (Ellaidhoo Maldives by Cinnamon)cinnamonhotels.comhier buchen
Halaveli (Constance Halaveli Maldives)constancehotels.comhier buchen
Velassaru (Velassaru Maldives)velassaru.comhier buchen
Kanifushi (Atmosphere Kanifushi Maldives)atmosphere-kanifushi.comhier buchen
Moofushi (Constance Moofushi Maldives)constancehotels.comhier buchen
Filitheyo (Filitheyo Island Resort)filitheyoresort.comhier buchen
Embudu (Embudu Village)embuduvillage.comhier buchen
Biyadhoo (Biyadhoo Island Resort)biyadhoo.comhier buchen
Meedhupparu (Adaaran Select Meedhupparu Island Resort)adaaran.comhier buchen
Fushifaru (Fushifaru Maldives)fushifaru.comhier buchen
Rannaalhi (Adaaran Club Rannalhi)adaaran.comhier buchen
*Bei den Buchungslinks handelt es sich um Partnerlinks von HolidayCheck. Wenn du deine Malediven-Reise darüber buchst, bekomme ich eine kleine Provision – du zahlst selbstverständlich nichts extra.

Natürlich gibt es noch viele weitere tolle Malediven-Resortinseln. War deine Lieblingsinsel der Malediven nicht dabei? Dann füge sie einfach unten in den Kommentaren hinzu und schreibe mir, was dir daran besonders gut gefällt.

Alle Angaben zu den Inseln entsprechen den Angaben auf den offiziellen Websites der Inseln oder von HolidayCheck und sind ohne Gewähr. Sternebewertungen sind Stand Juli 2021 – die können sich natürlich verändern.

Malediven-Freizeitaktivitäten: Sind die Resortinseln vielleicht zu langweilig für mich?

Was macht man denn 12 Tage auf einer Malediven-Insel? Ist ein Malediven-Urlaub vielleicht zu langweilig für mich? Das habe ich mich vor der ersten Reise häufiger gefragt und mir überlegt, ob ich auf dem Eiland am Ende nicht gestrandet bin wie Robinson. Du wirst lachen – genau das Gegenteil ist der Fall. Die Zeit verrennt so schnell, dass du dich fragst, wo die Zeit geblieben ist. Außerdem kann ganz schnell Freizeitstress aufkommen – nämlich dann, wenn du schnell vom Tauchboot springst, um noch rechtzeitig zu deinem Massage-Termin im Wellness-Bereich zu kommen. Um es ganz klar zu sagen: Ein Aufenthalt auf den Malediven ist alles, aber ganz sicher nicht langweilig. Ich stelle dir die besten Malediven-Freizeitaktivitäten einmal näher vor.

Eine Bootstour auf den Malediven geht immer – entweder zum Tauchen, zur Delfinbeobachtung oder auf dem Weg zu unbewohnten Inseln – man kann einfach unglaublich viel entdecken. Reisebericht Malediven Tipps
Eine Bootstour auf den Malediven geht immer – entweder zum Tauchen, zur Delfinbeobachtung oder auf dem Weg zu unbewohnten Inseln – man kann einfach unglaublich viel entdecken.

Wenn du Taucher bist und ein paar Tage mit der örtlichen Tauchschule auf Tour gehst, musst du dir um deine Freizeitgestaltung sowieso keine Sorgen mehr machen. Du wirst am Nachmittag komplett glücklich und erledigt mit einem fetten Grinsen zurückkommen und dich über all die Tiere freuen, die du unter Wasser gesehen hast.

Aber auch für alle, die nicht tauchen gehen wollen, gibt es reichlich zu unternehmen. Du kannst einen Ausflug auf eine Einheimischeninsel machen oder eine Delfin-Tour, bei der du die faszinierenden Meeressäuger in freier Wildbahn entdecken kannst. Mit dem traditionellen Dhoni-Boot kannst du auch einen Abstecher auf eine einsame Insel machen, auf der sich dann wirklich kein Mensch befindet. Robinson Feeling pur! Oder du lässt dir von einer Malediven-Meeresbiologin die Tier- und Pflanzenwelt erklären. Ich habe allein bei meiner täglichen Runde Stand Up Paddling ein bis zwei Stunden gebraucht, um meine Runde um die Insel zu machen. SUP auf den Malediven zählt meiner Meinung nach zu den besten Locations auf der Welt, um dem Sport nachzugehen – während im glasklaren Wasser unter dem Board Malediven-Haie und Schildkröten durchflitzen.

Wenn du etwas weniger Action haben möchtest als mit Haien zu paddeln oder zu schnorcheln, kannst du dich auch einfach im Wellness-Center deiner Resortinsel verwöhnen lassen – etwa bei einer Massage. Und natürlich steht den ganzen Tag Essen am Buffet, coole Drinks und Kaffetrinken auf dem Programm.

Die Seele baumeln lassen und entspannen: Man muss ja im Malediven-Urlaub gar nicht immer etwas unternehmen. Foto: Sascha Tegtmeyer Reisebericht Malediven Tipps
Die Seele baumeln lassen und entspannen: Man muss ja im Malediven-Urlaub gar nicht immer etwas unternehmen. Foto: Sascha Tegtmeyer

Und falls du mal einen Tag nur entspannen möchtest, ist das doch auch mal schön – wann hat man in unserer hektischen Welt noch Zeit, mal einen ganzen Tag unter einer Palme am Strand zu verbringen?

Und auch sonst kannst unglaublich viel machen. Ich kann dir ja einmal einen typischen Malediven-Tag vorstellen, der leider viel zu schnell herumgeht:

UhrzeitUnternehmung
7h Aufwachen
7.30hMorgenbad in der Lagune
8hFrühstück im Restaurant
9.30hEntspannen am Strand
10hSUP-Tour um die Insel
12hLunch im Restaurant
13hMittagschlaf am privaten Pool
14.30hSchnorcheltour mit Meeresbiologin und Schildkröte
16hMassage-Termin im Wellness-Bereich
17hSiesta in der Villa
18.30hDinner im Restaurant
20hDrinks in der Resort-Bar
Natürlich hast du etliche Möglichkeiten, etwas auf den Malediven zu unternehmen. Ich wollte dir nur einmal exemplarisch zeigen, dass es auf den Inseln nicht langweilig ist und man seinen Tag durchaus herumbekommt.

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Die Top-Freizeitaktivitäten auf den Malediven im Überblick

Nachfolgend habe ich dir in meinem Reisebericht Malediven noch einmal die wichtigsten Infos zu den Aktivitäten zusammengestellt – da hast du dann als Inspiration einmal den Überblick, was du alles unternehmen kannst. In jedem Fall sind die Malediven-Freizeitaktivtäten doch sehr reichlich vorhanden, sodass im Urlaub sicherlich keine Langeweile aufkommen muss.

1. Tauchen und Schnorcheln gehen oder Tauchen lernen

Tauchen auf den Malediven: unter Wasser gibt es unglaublich viel zu entdecken. Foto: Sascha Tegtmeyer Reisebericht Malediven Tipps
Tauchen auf den Malediven: unter Wasser gibt es unglaublich viel zu entdecken. Foto: Sascha Tegtmeyer

Die wohl mit Abstand schönste Freizeitbeschäftigung auf einer Malediven-Insel ist das Tauchen. In den Atollen und rund um die Inseln befinden sich etliche herrliche Tauchplätze. Und in der Regel kann man in den Lagunen und rund um die Resortinseln ganz wunderbar schnorcheln. Auf den meisten Resortinseln gibt es Tauchbasen, die für dich die Tauchgänge und Ausflüge mit dem Dhoni organisieren.

Tauchboot: Mit dem traditionellen Dhoni geht es zum Tauchplatz. Foto: Sascha Tegtmeyer Reisebericht Malediven Tipps
Tauchboot: Mit dem traditionellen Dhoni geht es zum Tauchplatz. Foto: Sascha Tegtmeyer

Leider hat die Korallenbleiche auch auf den Malediven zugeschlagen. Deshalb sind viele Korallen abgestorben und unter Wasser ist vieles kaputt. Das betrifft leider viele tolle Tauchziele weltweit. Schuld ist der Klimawandel und die Erwärmung des Wassers.

Ein Adlerrochen zieht seine Bahnen – ich habe ihn beim Schnorcheln auf den Malediven von der Wasseroberfläche aus fotografiert. Foto: Sascha Tegtmeyer Reisebericht Malediven Tipps
Ein Adlerrochen zieht seine Bahnen – ich habe ihn beim Schnorcheln auf den Malediven von der Wasseroberfläche aus fotografiert. Foto: Sascha Tegtmeyer

Dafür kannst du in den Gewässern der Malediven unglaublich viele Meerestiere entdecken. Zu den am häufigsten gesichteten Lebewesen zählen Haie, Delfine, Rochen, Walhaie und Mantarochen. Zudem findest du natürlich Unmengen an bunten Fischen und Schildkröten, die die Gewässer durchstreifen. Schildkröten konnte ich sogar direkt bei mir vor der Beach Villa am Strand sehen.

Ein Hai aus der Ferne beim Tauchen fotografiert – wer an den richtigen Tauchplätzen ins Wasser geht, kann dutzende Tiere beobachten. Foto: Sascha Tegtmeyer Reisebericht Malediven Tipps
Ein Hai aus der Ferne beim Tauchen fotografiert – wer an den richtigen Tauchplätzen ins Wasser geht, kann dutzende Tiere beobachten. Foto: Sascha Tegtmeyer

Zu den eindrucksvollsten Meerestieren auf den Malediven gehören ganz sicher die Haie. Du kannst sie sowohl am Hausriff beim Schnorcheln als auch beim Tauchen an den Außenriffen entdecken. Oftmals handelt es sich bei den gesichteten Tieren um kleinere Riffhaie. Aber auch größere Arten wie etwa Bullenhaie kommen vor. Den Jackpot hast du, wenn du beim Tauchen auf einen riesigen und harmlosen Walhai stößt. Die größte Gefahr beim Tauchen auf den Malediven ist die Strömung unter Wasser, die an vielen Riffen sehr stark sein kann. Allerdings muss man auch sagen: Dort, wo viel Strömung ist, tummeln sich meistens auch die großen Fische.

Viele Urlauber reisen mit der Intention auf die Malediven, tauchen zu gehen. Solltest du noch keinen Tauchschein besitzen, bietet es sich eventuell an, auf den Malediven mit dem Tauchen zu beginnen. In jedem Fall empfiehlt es sich, gemeinsam mit der Tauchschule vor Ort Schnorcheln zu gehen. Falls möglich, absolviere deinen Tauchschein bereits vor der Reise in Europa, damit du die Tauchgänge und die Zeit vor Ort maximal genießen kannst.

2. Mit dem SUP oder Kayak die Inseln erkunden

Die tägliche Tour mit dem SUP Board rund um meine Resortinsel war eines der Highlights meiner Malediven-Reisen. In der Regel gibt es auf den Inseln ein Wassersport-Center, in dem du dir SUPs und Kayaks ausleihen und alleine losstarten kannst. Oftmals gibt es auch Segelboote, Katamarane und Jet Skis – im Grunde alles, was auf dem Wasser Spaß macht.

Super Service: Ein freundlicher Mitarbeiter trägt uns das SUP Board bis ans Wasser! Foto: Sascha Tegtmeyer
Super Service: Ein freundlicher Mitarbeiter trägt mir das SUP Board bis ans Wasser. Foto: Sascha Tegtmeyer

Wenn du mit deinem bord losfährst, wirst du relativ schnell feststellen, dass jede Insel zwei Seiten hat – die Seite, die dem Wind zugewandt ist und eine abgewandte. Je nachdem, ob du SUP-Anfänger oder Fortgeschrittene bist, solltest du deine Route entsprechend wählen. Denn dort, wo der Wind auf Land trifft, gibt es in der Regel viele Wellen und das Terrain ist anspruchsvoller. Ich würde auf jeden Fall eine Schwimmweste empfehlen. Und im Zweifelsfall macht es Sinn, Sichtkontakt zum Wassersport-Center zu halten. Mir ist zum Beispiel das Paddel gebrochen – so konnte mich sofort jemand mit dem Boot abholen.

Glasklares, türkises Wasser: Mit dem SUP rund um Coco Bodu Hithi unterwegs. Foto: Sascha Tegtmeyer
Glasklares, türkises Wasser: Mit dem SUP auf den Malediven in Richtung Sonnenuntergang unterwegs. Foto: Sascha Tegtmeyer

Ich habe meine SUP-Touren auf den Malediven immer in vollen Zügen genossen. So hatte ich zum einen ein Sportprogramm und gleichzeitig auch regelrecht Meditation, da man in diesem landschaftlich einzigartigen SUP-Revier unterwegs ist.

3. Schwimmen oder baden in der Lagune

Nachdem ich auf den Malediven das erste Mal angekommen bin und meine Unterkunft bezogen habe, bin ich sofort in Badehose zum Strand gestürmt und ab ins Wasser. Das glasklare, türkise Wasser in der Lagune ist lauwarm und man kann stundenlang darin herumplanschen.

Seichtes, glasklares und lauwarmes Wasser: Die Lagune ist eines der Highlights vieler Resortinseln. Foto: Sascha Tegtmeyer Reisebericht Malediven Tipps
Seichtes, glasklares und lauwarmes Wasser: Die Lagune ist eines der Highlights vieler Resortinseln. Foto: Sascha Tegtmeyer

Ich will ja kein Spielverderber sein, aber ein paar Sicherheitshinweise gibt es sogar für diesen harmlos aussehenden Strand: Überall am Strand finden sich teils sehr scharfe Muscheln und Stücke toter Korallen. Du solltest also vorsichtig sein, wo du hintrittst, sonst hast du ganz schnell eine klaffende blutende Wunde. Ich spreche da aus Erfahrung. Badeschuhe oder Latschen sind jederzeit empfehlenswert.

Und auch die Sonneneinstrahlung ist extrem hoch. Packe dir deshalb unbedingt bereits zu Hause reichlich Sonnenmilch ein – am besten australischer Standard mit Lichtschutzfaktor 50+. Sonnenmilch vergessen kann teuer werden: Im Shop auf der Resortinsel kosten 100 ml mal eben 15 Dollar.

4. Dhoni-Tour mit Delfinen, zum Sonnenuntergang und zu unbewohnten Inseln

Wenn du auf deiner Malediven-Reise zu neun Ufern aufbrechen möchtest, geht das am besten mit dem traditionellen Dhoni. Auf den Resortinseln werden für die Urlauber in der Regel zahlreiche Touren für ganz unterschiedliche Geschmäcker angeboten. Zu den beliebtesten Ausfahrten zählen die Delfin-Touren, bei denen du die verspielten Meeressäuger in freier Wildbahn beobachten und unter Umständen sogar mit ihnen schnorcheln kannst. Diese Touren sind in der Regel sehr exklusiv und absolut tiergerecht – nicht zu vergleichen mit Dolphin Watching an vielen anderen Urlaubszielen.

Picknick auf einer unbewohnten Insel –sowas erlebt man nicht alle Tage. Foto: Sascha Tegtmeyer Reisebericht Malediven Tipps
Picknick auf einer unbewohnten Insel – sowas erlebt man nicht alle Tage. Foto: Sascha Tegtmeyer

Sehr entspannt sind auch die Ausfahrten zu einsamen Inseln, die meistens mit einem Picknick auf dem entsprechenden Eiland verbunden werden. Du kannst dann mehrere Stunden ganz entspannt auf einer malerischen, tropischen Insel verbringen und das Leben genießen. Reichlich Proviant ist in der Regel mit an Bord. Und auch Sonnenuntergangstouren stehen hoch im Kurs – insbesondere natürlich bei frisch verliebten Paaren, die auf den Malediven häufig ihre Flitterwochen verbringen.

Auf Tour mit dem traditionellen Dhoni. Die Schiffe bringen dich zuverlässig überall hin. Für weitere Touren nimmt man in der Regel ein Schnellboot. Foto: Sascha Tegtmeyer Reisebericht Malediven Tipps
Auf Tour mit dem traditionellen Dhoni. Die Schiffe bringen dich zuverlässig überall hin. Für weitere Touren nimmt man in der Regel ein Schnellboot. Foto: Sascha Tegtmeyer

Einen Haken hat die Sache wie so häufig natürlich auch: wenn du auf den Malediven mit dem Boot zwischen den Inseln unterwegs bist, kann der Wellengang sehr stark sein und es doch kräftig schaukeln. Selbst für hartgesottene Seefahrerinnen ist das nicht ganz einfach zu ertragen. Deshalb solltest du in deiner Reiseapotheke unbedingt ausreichend Reisetabletten dabei haben. Und zweitens muss man wahrscheinlich nicht dazu sagen, dass die Ausfahrten in der Regel nicht im Reisepreis inbegriffen sind und extra kosten.

5. Besuch auf einer Einheimischeninsel

Die meisten Malediver leben in der Hauptstadt Malé. Der Rest residiert auf sehr kleinen Inseln mit Dörfern, auf denen in der Regel maximal einige hundert Menschen wohnen. Und so schaut dann auch das wahre Leben auf den Malediven aus. Während die Urlauber in ihren Luxusresorts verweilen, leben die Malediver auf den Einheimischeninseln ihren ganz normalen Alltag – dort befinden sich Wohnhäuser, Sportstätten, Schulen und kleine Läden. Die Einheimischen arbeiten in der Regel in den umliegenden Resorts oder in Malé.

Die Einheimischen haben ihre eigenen Inseln – als Urlauber kann man die Inseln per Boot besuchen. Foto: Sascha Tegtmeyer
Die Einheimischen haben ihre eigenen Inseln – als Urlauber kann man die Inseln per Boot besuchen. Foto: Sascha Tegtmeyer

Wenn du einen Ausflug auf die Einheimischeninsel in der Nähe deiner Resortinsel machst, kannst du dort in der Regel recht gut Andenken kaufen oder auch Kleinigkeiten im Supermarkt erhalten.

Eine gute Alternative für alle, die mit Budget auf die Malediven reisen wollen: Ein Urlaub auf einer Einheimischeninsel. Foto: Sascha Tegtmeyer einheimischen insel malediven baa atoll
Eine gute Alternative für alle, die mit Budget auf die Malediven reisen wollen: Ein Urlaub auf einer Einheimischeninsel. Foto: Sascha Tegtmeyer

Auf den Inseln der einheimischen gibt es immer mehr Gästehäuser, in denen Reisende auch komplett Urlaub machen können. Diese Unterkünfte sind bei weitem günstiger aus die Luxusresorts auf den Inseln und für alle, die die Malediven hautnah erleben möchten, vielleicht sogar die bessere Wahl. Die Unterkünfte sind je nach Ausprägung Ferienhäusern, Ferienwohnungen und besseren Hostels sehr ähnlich.

Die Bewohner der Einheimischeninseln auf den Malediven sind super gastfreundlich und aufgeschlossen. Foto: Sascha Tegtmeyer
Die Bewohner der Einheimischeninseln auf den Malediven sind super gastfreundlich und aufgeschlossen. Foto: Sascha Tegtmeyer

Natürlich gibt es auf den Einheimischeninseln auch Regeln, an die sich Besucher halten sollten: Zum einen sollten sie sich respektvoll kleiden. Das Baden im Bikini ist nur an speziell dafür aus bestimmten Badestellen erlaubt. Und auf den Einheimischeninseln gilt striktes Alkoholverbot. Zum Teil ist für Touristen jedoch ein Bereich bestimmt, an dem auch getrunken werden darf – etwa auf einem vor der Insel geankerten Schiff.

6. Plausch mit der Meeresbiologin

Auf vielen Resortinseln gibt es Meeresbiologinnen, die in der Regel vielfältige Projekte betreuen. Sie gehen mit dem Gästen auf Tierbeobachtungstouren und widmen sich dem Tierschutz – etwa den Schildkröten und Mantas. Wenn du als Gast interessiert bist, zeige dir die Expertinnen nicht nur die Tierwelt, sondern auch, wie du dich aktiv im Tierschutz engagieren kannst.

Man kann auch gemeinsam mit der Meeresbiologin der Resortinsel tauchen gehen und eine Menge über die Tierwelt erfahren. Foto: Sascha Tegtmeyer Reisebericht Malediven Tipps
Man kann auch gemeinsam mit der Meeresbiologin der Resortinsel tauchen gehen und eine Menge über die Tierwelt erfahren. Foto: Sascha Tegtmeyer

Vor Ort können sich die Gäste aktiv an Projekten beteiligen – beispielsweise, in dem sie beim Schnorcheln Schildkröten anhand ihrer Maserung identifizieren. Und natürlich besteht auch immer die Möglichkeit, die Patenschaft für ein Tier zu übernehmen.

7. Massage-Anwendungen im Wellness-Bereich

Du kannst auf den Malediven unglaublich gut relaxen und entspannen – den ganzen Tag am Strand liegen, essen und die Seele baumeln lassen. Aber das i-Tüpfelchen sind die Massagen im Wellness-Bereich, die dich noch einmal auf ein ganz neues Relax-Level bringen und für ordentlich Entspannung sorgen.

Erholgsfaktor deluxe: Auf den Resortinseln gibt es oftmals Wellness-Center, in denen Massagen und Anwendungen angeboten werden. Foto: Sascha Tegtmeyer Reisebericht Malediven Tipps
Erholgsfaktor deluxe: Auf den Resortinseln gibt es oftmals Wellness-Center, in denen Massagen und Anwendungen angeboten werden. Foto: Sascha Tegtmeyer

In der Regel gibt es in den Resort eine Vielzahl von Anwendungen, die von hochprofessionellen Therapeutinnen ausgeführt werden. Zudem hat man häufig die Möglichkeit, ins Dampfbad, in die Sauna oder in den Whirlpool zu gehen.

8. Kulinarische Köstlichkeiten genießen

Das Essen auf den Resortinseln ist in der Regel einsame Spitze. Die Buffets lassen keine Wünsche übrig. Auf den Malediven wird natürlich insbesondere Fisch gegessen, der von lokalen Fischern fangfrisch geliefert wird. Insofern sollte dies deine erste Wahl bei jeder Mahlzeit sein. Ansonsten müssen Lebensmittel in den Inselstaat importiert werden. Alles, was nicht aus dem Meer oder den Gärten auf den Inseln kommt, wird aus Dubai oder Indien importiert.

Restaurant auf einer Resortinsel: Im Grunde kann man sich den ganzen Tag kulinarischen Genüssen hingeben – All Inclusive ist allerdings dringendst empfohlen, sonst kann es sehr teuer werden. Foto: Sascha Tegtmeyer Reisebericht Malediven Tipps
Restaurant auf einer Resortinsel: Im Grunde kann man sich den ganzen Tag kulinarischen Genüssen hingeben – All Inclusive ist allerdings dringendst empfohlen, sonst kann es sehr teuer werden. Foto: Sascha Tegtmeyer

Neben dem Buffet wird dir in den Resorts in der Regel noch angeboten, exklusiv im à-la-carte-Restaurant zu essen. Das kostet fürgewöhnlich extra und ist noch einmal deutlich exklusiver. In den Restaurants werden oftmals mehrere Gänge serviert und ausgefallene Speisen angeboten. Thematisch gibt es ganz unterschiedliche Angebote – von Sushi bis asiatisch, italienisch und indisch ist alles dabei. Das kommt ganz auf die Insel an, auf der du dich befindest.

Dinner am Strand ist auf den Malediven total angesagt. Foto: Sascha Tegtmeyer Reisebericht Malediven Tipps
Dinner am Strand ist auf den Malediven total angesagt. Foto: Sascha Tegtmeyer

Natürlich ist ein besonderes Highlight, wenn das Dinner an den Strand verlegt wird und dort unter dem Sternenhimmel stattfindet. Gerade dann geben sich Köche und Personal richtig Mühe. Grundsätzlich dreht sich in einem Malediven Urlaub vieles um das Essen. Die Seeluft, das gute Wetter und die ausgelassene Stimmung machen hungrig. Aus diesem Grund solltest du unbedingt Vollpension oder All Inclusive buchen. Denn der Tag ist lang und ein kleines Mittagessen mit Getränk kostet schnell zwischen 30 und 150 Dollar pro Person und Mahlzeit.

9. Besuch in der Hauptstadt Malé

Die Malediven-Hauptstadt Malé ist wahrlich ein unwirkliches Gebilde. Sie ragt Mitten aus dem Ozean empor – lediglich umrundet von Wasser und weiteren Inseln. Wenn du auf den Malediven bist, bietet sich natürlich ein Abstecher in die Hauptstadt an, um sie sich einmal näher anzusehen.

Die Inselhauptstadt Malé: Sie ist das wirtschaftliche Zentrum. Hier leben auch die meisten Malediver. Foto: Sascha Tegtmeyer Reisebericht Malediven Tipps
Die Inselhauptstadt Malé: Sie ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Malediven. Hier leben auch die meisten Malediver. Foto: Sascha Tegtmeyer

Auf Malé findest du allen voran prächtige Moscheen, Parks und künstliche Strände, Museen, die Universität der Malediven und zahlreiche Shops und Restaurants – also alles wie einer typischen Großstadt. Neben Malé liegt der Flughafen auf der Insel Hulumale, die per Brücke mit Malé verbunden ist. Ein Besuch in Malé bietet sich bei der Ankunft oder Abreise an, weil die meisten Resortinseln doch recht weit von der Hauptstadt entfernt sind.

10. Am Strand chillen und die Unterkunft genießen

Eines der Highlights bei einem Malediven-Urlaub ist ja, dass man auf den meisten Inseln und in vielen Hotels sein eigenes kleines Refugium hat. Es gibt nur ganz selten mehrgeschossige Gebäude mit mehreren Zimmern. In der Regel hat man seine eigene Strandvilla oder Water Villa auf einem Steg in der Lagune – abgeschottet von den Nachbarn mit reichlich Privatsphäre. Man hat häufig seinen eigenen Zugang zum Meer oder gar einen eigenen kleinen Strandabschnitt für sich.

Einfach mal die Seele baumeln lassen und die tolle Unterkunft genießen – man muss auf den Malediven nicht unbedingt etwas unternehmen. Foto: Sascha Tegtmeyer Reisebericht Malediven Tipps
Einfach mal die Seele baumeln lassen und die tolle Unterkunft genießen – man muss auf den Malediven nicht unbedingt etwas unternehmen. Foto: Sascha Tegtmeyer

Je nach Ausstattung der Villa wird es sogar schwer fallen, dich von deinem kleinen Grundstück zu trennen. Denn in vielen Resorts und Hotels hast du einen eigenen Pool, mehrere Terrassen, ein riesiges Bett und eine eigene Kaffeemaschine auf dem Zimmer – also eigentlich alles da, um sich zur Ruhe zu setzen.

Privater Pool in einer Beach Villa auf einer Malediven-Resortinsel. Viele Hotels sind äußerst luxuriös.Foto: Sascha Tegtmeyer Reisebericht Malediven Tipps
Privater Pool in einer Beach Villa auf einer Malediven-Resortinsel. Viele Hotels sind äußerst luxuriös.Foto: Sascha Tegtmeyer

Sicherlich macht es keinen Sinn, 14 Tage am Stück auf den Malediven nur in seiner Villa zu verweilen. Aber ein bis zwei Tage nur zwischen Strand und Pool zu pendeln, scheint mir völlig okay zu sein.

Die schönsten Hotels und Resortinseln der Malediven

Auf etwa 100 der über 1200 Inseln der Malediven befinden sich Resorts. Dabei ist es in der Regel so, dass sich genau ein Resort auf einer Insel befindet – und das nächste Hotel mindestens einige Kilometer entfernt auf einer anderen Insel. Exklusiver und luxuriöser geht es kaum. Dementsprechend buchen viele Paare ihre Hochzeitsreise auf die Malediven, um sie dort in einem dieser besonders schönen und ausgefallenen Hotels zu verbringen. Meine Meinung ist hier aber ganz klar: Die Malediven sind längst nicht nur ein Reiseziel für Hochzeitsreisen – und ich persönlich würde meine Hochzeitsreise nicht auf den Malediven verbringen.

Water Villa einer Malediven-Insel: die Unterkünfte bieten Luxus pur. Foto: Sascha Tegtmeyer Reisebericht Malediven Tipps
Water Villa einer Malediven-Insel: die Unterkünfte bieten Luxus pur. Foto: Sascha Tegtmeyer

Die Hotels und Resort es auf den Malediven sind ideal, um sich mal richtig auszuklinken aus dem stressigen Alltag und sich so richtig zu erholen. Zugleich kann man ja auch noch eine Menge erleben und insbesondere unter Wasser tolle Ergebnisse sammeln.

Beach Vila: Der erste Morgen auf den Malediven – angekommen im Paradies. Foto: Sascha Tegtmeyer Reisebericht Malediven Tipps
Beach Villa: Der erste Morgen auf den Malediven – angekommen im Paradies. Foto: Sascha Tegtmeyer

In den meisten Resortsgelten die Beach Villas eher als die kleinen und günstigeren Unterkünfte. Sie befinden sich auf der Insel. Die weit aus luxuriöseren Unterkünfte sind die Wasserbungalows, die in der Regel auf einem Steg in der Lagune gebaut sind. Jede Villa ist klar abgegrenzt und hat einen eigenen Zugang direkt ins Wasser. Je nach Insel sind diese Unterkünfte extrem luxuriös ausgestattet – mit offener Dusche, mehreren Räumen, riesigen Bett, Whirlpool und eigenem Außenpool.

Whirlpool im Wohnzimmer: Die Villen auf den Resortinseln sind mit allen erdenklichen Annehmlichkeiten ausgestattet. Foto: Sascha Tegtmeyer
Whirlpool im Wohnzimmer: Die Villen auf den Resortinseln sind mit allen erdenklichen Annehmlichkeiten ausgestattet. Foto: Sascha Tegtmeyer

Ranking: die schönsten Inseln der Malediven

Die Water Villas sind über einen Steg zu erreichen – und natürlich gibt es einen Taxi-Service mit Golf Karts oder Fahrräder. Foto: Sascha Tegtmeyer Reisebericht Malediven Tipps
Die Water Villas sind über einen Steg zu erreichen – und natürlich gibt es einen Taxi-Service mit Golf Karts oder Fahrräder. Foto: Sascha Tegtmeyer

Geschmäcker sind ja bekanntlich unterschiedlich – aber bei der Recherche nach den am besten bewerteten Malediven Resorts finden sich einige Namen doch immer wieder. Manchmal spricht man von der Insel und manchmal vom Namen des Resort. Manchmal sind beide Namen allerdings auch deckungsgleich.

  • Meeru Island Resort, Nord-Malé-Atoll
  • Makunudu, Nord-Malé-Atoll
  • Mirihi, Süd-Ari-Atoll
  • Gan, Addu Atoll
  • Athuruga, Ari Atoll
  • Maayafushi, Ari Atoll
  • Kuramathi, Rasdhoo Atoll
  • Kuredu, Lhaviyani Atoll
  • Thudufushi, Ari Atoll
  • Eriyadu, Malé Atoll
  • Kanifushi, Lhaviyani Atoll
  • Nika, Ari Atoll
  • Veligandu, Rasdhoo Atoll
  • Kunfunadhu, Baa Atoll
  • Angaga, Ari Atoll
  • Meddhuparu, Raa Atoll
  • Helengeli, Nord-Malé-Atoll

Ich habe diese Inseln bisher leider noch nicht besucht und kann deshalb nicht sagen, welche davon wirklich so gut sind wie ihr Ruf. Man kann aber grundsätzlich davon ausgehen, dass diese Resortinseln allesamt einen sehr hohen Standard haben und du überall einen unvergesslichen Malediven-Urlaub verbringen kannst. Ich war bisher auf Coco Bodu Hithi (Reisebericht) und Coco Palm Dhuni Kolhu (Reisebericht). Beide Inseln haben mir unglaublich gut gefallen – aber ich hoffe natürlich, mir in Zukunft noch weitere Inseln anschauen zu können.

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Reisebilder Malediven: Impressionen aus dem Paradies