Die Polar Grit X kam 2020 als robuste Outdoor-Multisportuhr für aktive Reisende auf den Markt. Sie wurde nach US-Militärstandard 810G auf extreme Temperaturen, Stöße und Feuchtigkeit getestet und war unter anderem für Bergsteigen, Wandern und Fahrradfahren ausgelegt. Dieser Polar Grit X Test dokumentiert meine Erfahrungen mit dem Originalmodell aus seiner damaligen Produktgeneration.
Für alle, die reiselustig und aktiv sind – und jeden Tag aufs Neue das Abenteuer suchen und neue Reiseziele erkunden wollen, kann eine hochwertige Outdoor-Uhr ein praktischer Begleiter sein. Der Hersteller Polar gehört zu den Pionieren auf dem Gebiet der Sportuhren und brachte bereits Pulsuhren auf den Markt, als viele andere Anbieter noch gar nicht im Uhrengeschäft waren. Als ich die Polar Grit X 2020 getestet habe, war sie das neue Outdoor-Modell des finnischen Herstellers. Heute gehört das Originalmodell zu einer älteren Produktgeneration; die aktuelle Grit-X-Serie wird von Grit X2 und Grit X2 Pro geprägt. Ich habe diese Nachfolger in diesem Beitrag nicht getestet.
Die verlinkte Garmin Fenix 8 ist eine Premium-Alternative, aber weder Nachfolger noch Teil meines Polar-Grit-X-Tests.
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Diese Produktpräsentation wurde mit dem AAWP-Plugin erstellt.
Bergsteigen, Wandern, Fahrradfahren, Mountainbiking und Schwimmen gehörten zu den vorgesehenen Einsatzbereichen der damals neuen Sport-Smartwatch. Neben diesen Outdoor-Funktionen brachte die Fitness-Uhr auch Sportuhren-Funktionen für den Alltag, die tägliche Laufrunde und das Fitness-Center mit. Zum Funktionsumfang der ersten Polar Grit X gehörten unter anderem die Herzfrequenzmessung am Handgelenk, satellitengestütztes Tracking und die Aufzeichnung von Aktivitäten.
Strapazierfähigkeit nach Militärnorm
Das Highlight: Die Uhr wurde auf Strapazierfähigkeit nach US-Militärnorm 810G getestet (extreme Temperatur-, Stoß- und Feuchtigkeitsbeständigkeit). Und nicht nur die inneren Werte zählen, auch die Hardware kann sich sehen lassen: Der Hersteller hat bei der Auswahl der Materialien auf edle Stoffe gesetzt. Viel Edelstahl, ein stabiles, kratzfestes Deckglas und ein Armband aus weichem Silikon geben der Smartwatch ein angenehmes Look-and-feel.
Schließlich möchte man mit seinem täglichen Begleiter nicht nur zahlreiche Abenteuer erleben und Aktivitäten bewältigen, sondern auch in der Freizeit und im Büro zum Anzug eine schmucke Armbanduhr tragen. Wir haben uns die damals neue Polar Grit X im Test einmal ausführlich angeschaut.
Überblick – die wichtigsten Funktionen der Polar Grit X
- robuste Outdoor-Smartwatch für vielfältige Einsatzzwecke
- der Hersteller Polar legt traditionsgemäß großen Wert auf die präzise Messung der Herzfrequenz
- die Eigenschaften und Funktionen der damals neuen Multisportuhr konnten sich sehen lassen:
- robustes Edelstahlgehäuse (mit DLC-Beschichtung bei der schwarzen Ausführung) sowie einer glasfaserverstärkten Polymer-Rückabdeckung
- Deckglas aus Gorilla-Verbundglas mit Anti-Fingerprint-Beschichtung
- Lünette aus geschmiedetem Edelstahl
- Always-on-Touchscreen mit Farbdisplay und 240x240er Auflösung
- WR100 – geeignet zum Schwimmen und Schnorcheln, nicht zum Gerätetauchen
- Strapazierfähigkeit nach US-Militärnorm 810G getestet (extreme Temperatur-, Stoß- und Feuchtigkeitsbeständigkeit)
- (kontinuierliche) optische Pulsmessung am Handgelenk
- Schätzung deines VO2max-Werts; keine Messung der Blutsauerstoffsättigung
- intelligente Messung des Kalorienverbrauchs
- zum Testzeitpunkt laut Polar mehr als 130 Sportprofile, darunter Laufen, Fahrradfahren und Schwimmen

Polar Grit X Test – mein erster Eindruck
Mit der Polar Grit X schlug der finnische Hersteller 2020 einen neuen Weg ein. Zwar waren mit der Vantage M und Vantage V bereits zwei sehr solide Modelle auf dem Markt – die Grit X als Multisport-Outdoor-Smartwatch sollte jedoch noch einmal einen draufsetzen und war sowohl innerlich als auch äußerlich ein Fels in der Brandung. So ist mein erster Eindruck sehr positiv: Mir sticht sofort die Lünette aus geschmiedetem Edelstahl ins Auge, die glänzend oben auf der Smartwatch thront.
Optisch ansprechend empfinde ich auch die fünf texturierten Knöpfe, die ich bisher nur bei diesem Modell gesehen habe. Auch gelungen: Das beiliegende Silikonarmband, das weder zu hart noch zu weich ist – al dente, könnte man sagen. Zudem hat das Armband eine Struktur und wirkt insgesamt sehr wertig für eine Silikonausführung.
Die Vorfreude auf den Einsatz der Uhr bleibt auch nach dem Einschalten: Die Sport-Smartwatch hat ein angenehmes, auch bei Helligkeit gut ablesbares Display, bei dem es sich jedoch leider noch nicht um ein AMOLED oder OLED handelt. Die Kontaktaufnahme zwischen meinem iPhone 11 Pro Max (Test) und der Sportuhr gelingt auf Anhieb. Allerdings dauert die folgende Einrichtung schon einige Minuten – auf jeden Fall länger als bei vielen anderen Modellen. Zudem muss man sich in der Polar Flow App – ebenso wie bei fast allen anderen Smartwatch-Herstellern auch – zwingend einen Account anlegen, was ebenfalls einige Minuten in Anspruch nimmt.
Zum Testzeitpunkt 2020 sagt mir die Polar Flow App optisch nicht so zu, funktioniert aber einwandfrei unter Apple iOS 13. Nachdem alles erledigt ist, nahm die Polar Grit X erst einmal ein Firmware-Update vor. Das sehe ich sehr positiv. Polar führt für das Originalmodell weiterhin eine offizielle Supportseite und dokumentiert Firmware- sowie Dienstupdates. Daraus folgen jedoch weder eine heutige Verfügbarkeit als Neugerät noch eine Garantie dauerhafter Aktualität oder eine Kaufempfehlung. So ist der erste Eindruck in meinem Polar Grit X Test durchaus positiv und ich freue mich darauf, die Sport-Smartwatch ausführlich in der Praxis zu testen.

Für wen eignet sich die Polar Grit X?
Polar ordnete die erste Grit X als Outdoor-Multisportuhr ein. Zum Testzeitpunkt richtete sie sich vor allem an Menschen, die viel im Freien sind, regelmäßig trainieren und auf Reisen und im Urlaub gerne Abenteuer erleben. Die Uhr unterstützte zahlreiche gängige Trainingsarten – darunter Laufen, Joggen am Strand, Laufband, Fahrradfahren, Schwimmen, Klettern, Bergsteigen und Wandern am Reiseziel. Damit war die Polar Grit X für Indoor- und Outdoor-Sport vielseitig aufgestellt; ob das Originalmodell heute noch passt, hängt vom individuellen Funktionsbedarf ab.
Wenn dir umfangreiche Outdoor-Funktionen weniger wichtig sind und du eine deutlich leichtere Uhr für Schlaf, Erholung und Fitness mit dem Smartphone suchst, hilft mein Polar Unite Test bei der Abgrenzung innerhalb derselben Markenwelt.
Stärken und Schwächen der Polar Grit X
In meinem Polar Grit X Test hat die Sport-Smartwatch viele Stärken, aber durchaus auch ein paar Schwächen gezeigt. Sehr angenehm finde ich, dass die Sportuhr so intuitiv zu bedienen ist. Mit etwas Herumprobieren habe ich die Navigation durch die Menüs über das Touchdisplay und die fünf Knöpfe in drei Minuten durchschaut.

Die Stärken der Smartwatch liegen zum einen im Äußeren. Das Gehäuse macht einen hochwertigen und soliden Eindruck. Die Sportuhr ist sehr gut verarbeitet und macht aufgrund des relativ großen 47-Millimeter-Gehäuses auch optisch etwas her. Sie lässt sich somit nicht nur beim Sport tragen, sondern sieht auch zum Anzug im Büro sehr schick aus. Getragen wird das Design von der Edelstahllünette. Zudem liegt das Armband aus Silikon sehr angenehm am Handgelenk und macht ebenfalls einen sehr wertigen Eindruck – was man bei den mitgelieferten Armbändern bei vielen Herstellern nicht immer sagen kann.
Angenehm aufgefallen ist mir die gute Ablesbarkeit des Bildschirms bei hoher Lichteinstrahlung im Freien und das angenehme Layout der Informationen bei der Aufzeichnung von Trainings. Man hat alle wichtigen Daten auf einen Blick am Handgelenk parat. Insbesondere beim Training macht sich dann auch das Always-on-Display bemerkbar, das sich lediglich ein wenig abdunkelt, aber nicht ausschaltet. Der Nachteil ist, dass man den Knopf links oben drücken muss, um die Anzeige zu erhellen. Eine Drehung des Handgelenks genügt nicht.
Spannend ist auch, dass die Aufzeichnung der Herzfrequenz durchgängig erfolgen kann und auf dem Display ebenfalls permanent angezeigt wird, ohne dass der Träger die Messung initiieren muss. Polar nennt für das Originalmodell bis zu 40 Stunden Training mit GPS und Handgelenkspuls sowie bis zu sieben Tage im Uhrenmodus. Die tatsächliche Laufzeit hängt von Einstellungen und Nutzung ab.

Den durchaus beträchtlichen Vorzügen der Smartwatch stehen auch ein paar Nachteile gegenüber. Zum einen besitzt die Polar Grit X kein OLED- oder AMOLED-Display. Zum Testzeitpunkt 2020 setzten immer mehr Outdoor-Smartwatches auf solche Panels. Insgesamt könnte die Menüführung noch etwas klarer und bunter sein, damals musste man relativ viel scrollen. Die Sportuhr besitzt kein Pulsoximeter und misst daher keine Sauerstoffsättigung im Blut. Die VO2max-Schätzung ist davon fachlich zu unterscheiden. Mir sagt zudem die Optik der Polar Flow App nicht besonders zu – das ist jedoch Geschmackssache. Vom Funktionsumfang her arbeitet das Programm einwandfrei. Bei meiner Einrichtung im Jahr 2020 war ein Polar-Konto erforderlich. Das hatte durchaus Vorteile und war schon damals bei vielen anderen Herstellern üblich.
Stärken
- hochwertiges, robustes Äußeres mit Edelstahllünette und fünf perforierten Metallknöpfen
- angenehmes Armband in mittlerem Härtegrad mit aufgerauter Oberfläche
- gute Ablesbarkeit des Displays und angenehmes Layout der Informationen bei der Trainingsaufzeichnung
- Always-on-Display, das sich lediglich abdunkelt, aber nicht ausschaltet
- Herzfrequenzmessung machte in meinem Praxistest einen sehr präzisen Eindruck – ohne medizinische Genauigkeitsprüfung
- die Herzfrequenzmessung kann dauerhaft erfolgen und wird dabei beständig auf dem Home-Bildschirm aktualisiert
- laut Polar bis zu 40 Stunden Training mit GPS und Handgelenkspuls; tatsächliche Laufzeit abhängig von Einstellungen und Nutzung
Schwächen
- kein OLED oder AMOLED-Display
- die Menüführung könnte noch etwas klarer sein
- kein Pulsoximeter – keine Messung der Sauerstoffsättigung im Blut
- die Polar Flow App könnte ein optisches Update vertragen
- bei meiner Einrichtung im Jahr 2020 war ein Polar-Konto erforderlich
Bewertung – Polar Grit X im Test
Verarbeitung, Materialien und Optik
Display und Bedienung
Funktionsumfang
Präzision der Messergebnisse
Vielseitigkeit der Einsatzgebiete
Preis-Leistung-Verhältnis
Gesamteindruck
Durchschnittliche Bewertung 7,7
Die Bewertung erfolgt rein subjektiv und spiegelt lediglich meine eigenen Erfahrungen mit der Smartwatch wider.
Technische Daten – Polar Grit X Silber
| Polar Grit X | Verwendete Technik |
|---|---|
| Gehäusematerial | robustes Edelstahlgehäuse (mit DLC-Beschichtung bei der schwarzen Ausführung) sowie einer glasfaserverstärkten Polymer-Rückabdeckung |
| Deckglasmaterial | Deckglas aus Gorilla-Verbundglas mit Anti-Fingerprint-Beschichtung |
| Lünettenmaterial | Lünette aus geschmiedetem Edelstahl |
| Armbandmaterial | Silikon, optional: Textil und Leder |
| Display | Always-on-Touchscreen mit 1,2 Zoll Farbdisplay und 240x240er Auflösung |
| Touchscreen | Ja |
| Farbvarianten der Smartwatch | Schwarz, Silber-Grau, Silber-Weiß |
| Uhrfunktionen | Uhrzeit und Datum. Wecker mit Schlummerfunktion, Zeit synchronisiert mit App und Smartphone |
| Fitness-Tracking | Erholsungsanalyse, Trainings, FuelWise™ (Erinnerung an Essen und Trinken) und Schlafanalyse |
| Aktivitätsfunktionen | Schrittzähler, Kalorienverbrauch, Stockwerke, Strecke, Intensitätsminuten |
| Schwerpunkte | Zum Testzeitpunkt laut Polar mehr als 130 Sportprofile – darunter Laufen, Schwimmen, Fahrradfahren, Wandern und Bergsteigen |
| Indoor-Tracking-Funktionen | Alle gängigen Indoor-Trainings wie Krafttraining, Cardiotraining und Crosstrainer-Training, Stepper, Treppensteigen, Rudermaschine, Yoga, Pilates und Atemübungen |
| Herzfrequenzmessung am Handgelenk | Optischer Herzsensor |
| Pulsoximeter | Nein |
| Wasserdichtigkeit | WR100 – geeignet zum Duschen, Schwimmen und Schnorcheln; nicht zum Gerätetauchen, Tasten unter Wasser nicht betätigen |
| Batterielaufzeit | Herstellerangabe: bis zu 40 Stunden Training mit GPS und Handgelenkspuls, bis zu sieben Tage im Uhrenmodus; tatsächliche Laufzeit abhängig von Einstellungen und Nutzung |
| Positions-Tracking | GPS, GLONASS, Galileo, QZSS |
| Sensoren | Optischer Herzfrequenz-Sensor, barometrischer Höhenmesser, Magnetometer-Kompass |
| Smartwatch-Funktionen | Benachrichtigungen, SMS-Antwort, Kalender, Wetter, Musikfunktionen, Telefon suchen; keine Bezahlfunktion |
| Kompatibilität | iPhone, Android |
| Verbindungen | Bluetooth Low Energy |
| Gewicht | 64 Gramm |
| Besonderheiten | Strapazierfähigkeit nach US-Militärnorm 810G getestet (extreme Temperatur-, Stoß- und Feuchtigkeitsbeständigkeit) |


Fazit – Polar Grit X Test: Outdoor-Multisport-Smartwatch mit viel Herz
Der Hersteller Polar ist ein Urgestein auf dem Markt der Sportuhren. Meine erste Pulsuhr beim Laufen war schon vor zwei Jahrzehnten ein Modell von Polar mit Brustgurt. Auch, wenn die Polar Grit X ein Quantensprung im Vergleich zu vorherigen Wearables ist, merkt man dennoch die Fokussierung auf die Herzfrequenzmessung – und das ist sehr erfreulich. In meinem Polar Grit X Test hat sich die Messung als sehr präzise herausgestellt. Diese Aussage beschreibt meinen subjektiven Praxiseindruck und ist keine medizinische Genauigkeitsprüfung. Zudem ließ sich die permanente Messung in meinem Test nutzen, ohne dass mir eine auffällige Beeinträchtigung der Akkulaufzeit aufgefallen ist.
Die dauerhaft aktivierte Herzfrequenzmessung beansprucht Energie; aus meinem Praxistest lässt sich jedoch weder eine allgemeine noch eine medizinische Präzisionsaussage ableiten. Polar bringt seine jahrzehntelange Erfahrung mit der Herzfrequenzmessung ein. Ansonsten ist die Uhr eine im wahrsten Sinne des Wortes solide Angelegenheit: Sie wirkt robust und wurde laut Hersteller nach US-Militärstandard 810G auf extreme Temperaturen, Stöße und Feuchtigkeit getestet. Das ist kein Versprechen, dass sie jede Situation schadlos übersteht. Als Outdoor-Smartwatch war die Polar Grit X zum Testzeitpunkt entsprechend positioniert.
Dennoch lässt es die Sportuhr problemlos zu, auch im Alltag und insbesondere im Büro zum Anzug getragen zu werden – das Design ist robust und zeitlos und sticht aufgrund des großen 47-Millimeter-Gehäuses sofort ins Auge. Aus heutiger Sicht ist die erste Grit X jedoch eine ältere Produktgeneration. Ob sie heute passt, hängt vom konkreten Zustand, dem individuellen Funktionsbedarf und der aktuellen Supportlage ab; mein Test von 2020 ist deshalb keine pauschale Kaufempfehlung.
Je nach Hersteller und Modell sind die Funktionen unterschiedlich verteilt; keine elektronische Armbanduhr deckt jeden denkbaren Bedarf gleichermaßen ab. In meinem Test von 2020 war die Polar Grit X eine überzeugende Wahl für Abenteurer, Entdecker und Aktive, die zu Hause, beim Training, im Büro sowie auf Reisen und im Urlaub eine grundsolide Smartwatch suchten. Heute ist das Originalmodell als ältere Produktgeneration einzuordnen; die aktuelle Grit-X-Serie wird von Grit X2 und Grit X2 Pro geprägt, die ich in diesem Beitrag nicht getestet habe.
Polar Grit X Testbericht – Verwendest Du bereits eine Outdoor-Smartwatch oder planst Du derzeit die Anschaffung? Teile Deine Erfahrungen in den Kommentaren.
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