Schnorcheln in der Ostsee: Lohnt es sich und was gibt’s zu sehen?

Wir sind mit Maske, Schnorcheln und Flossen auf Entdeckungstour in der Lübecker Bucht gegangen!

Große Krebse könnt Ihr beim Schnorcheln in der Ostsee beobachten! Foto: Sascha Tegtmeyer
Große Krebse könnt Ihr beim Schnorcheln in der Ostsee beobachten! Foto: Sascha Tegtmeyer

Die Ostsee ist ein spannendes Reiseziel für Taucher, Surfer und Segler. Das seichte, klare Wasser an den Stränden ist ideal zum Schwimmen. Aber Schnorcheln? Weder Korallenriffe im eigentlichen Sinne noch besonders viele Fische gibt es unter Wasser zu bewundern. Wir gehen deshalb der Frage nach: Lohnt sich das Schnorcheln in der Ostsee? Und was gibt es zu sehen? Wir von Just Wanderlust haben es in der Lübecker Bucht ausprobiert. Ein kleiner Erfahrungsbericht.

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Es ist Hochsommer am Meer! Die Sonne scheint, die Temperaturen nähern sich sogar an der Ostsee-Küste der 30-Grad-Marke. Da möchte man einfach nur zum Strand und ins Wasser springen. Wer das Schwimmen in der Ostsee für langweilig hält, könnte sich auf die Idee kommen, einfach mal eine Runde zu schnorcheln. Denn das grünliche Wasser ist im Sommer klar und warm. Wir von Just Wanderlust sind bei uns Zuhause in der Lübecker Bucht bei Scharbeutz, Timmendorfer Strand und Sierksdorf abgetaucht und haben mal geschaut, was es unter Wasser zu entdecken gibt. Denn lohnt es sich, mit Tauchausrüstung wie Flossen, Tauchmaske und Schnorchel ausgerüstet zum Strand zu pilgern?


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Was gibt es zu sehen beim Schnorcheln in der Ostsee?

Die Ostsee ist sogar ein ausgezeichneter Spot zum Schnorcheln. Besonders für Anfänger ist das Gewässer geeignet. Ihr könnt ohne Problem im flachen Wasser beginnen und euch langsam in etwas tiefere Gefilde vortasten. Bereits auf dem Sandboden im flachen Wasser könnt Ihr beim Ostsee-Schnorcheln kleine Baby-Flundern, Fischchen und kleinere Krebse entdecken. Wenige Meter vor der Küste befindet sich an vielen Strandabschnitten eine Seegraswiese – und dort wird es regelrecht spannend.

Seesterne gibt es beim Schnorcheln in der Ostsee reichlich zu entdecken. Foto: Sascha Tegtmeyer
Seesterne gibt es beim Schnorcheln in der Ostsee reichlich zu entdecken. Foto: Sascha Tegtmeyer

Im Seegras in knapp 1,5 Metern Tiefe könnt wirklich eine Menge entdecken. Regelrechte Muschelformationen befinden sich dort. Riesige Krebse treiben sich dort herum. Sie sind eigentlich nicht besonders scheu und wer zu ihnen herabtaucht, kann sie aus nächster Nähe begutachten. Zudem findet Ihr beim Schnorcheln in der Ostsee etliche Seesterne, die einfach so am Grund herumliegen. Aber ähnlich wie beim Tauchen gilt auch hier: Anschauen ja, anfassen oder mitnehmen auf keinen Fall!

Seite 2: Was solltet Ihr beim Schnorcheln in der Ostsee unbedingt beachten? 

Über Sascha Tegtmeyer 140 Artikel
Moin, ich bin Sascha! Meer-Fan, Reise-Liebhaber und immer für ein Abenteuer zu haben. Auf meinem Reiseblog Just Wanderlust verbinde ich die Liebe zum Reisen und zur Natur mit einem Faible für Wassersport wie Stand Up Paddling, Tauchen und Surfen. Ich bin Journalist und von Natur aus Neugierig, wenn ich neue Reiseziele kennen lerne und anschließend ausführlich darüber berichte. Wenn ich mit meiner Familie oder allein unterwegs bin, dürfen bei mir als Technik-Fan auch immer gern ein paar Reise-Gadgets zu Testzwecken mit dabei sein. Meine bevorzugten Reiseländer: USA, Thailand und Malediven.

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