Schon nach wenigen Minuten auf Sardinien hatte die DJI Mavic Air ihren Spitznamen: „das Biest“. Dieser Beitrag dokumentiert meinen eigenen Reisetest aus dem Jahr 2019 – mit echten Flügen, Fotos, Videos und Verbindungsproblemen. Heute ist die 430 Gramm schwere Drohne ein älteres Modell für Besitzer und Gebrauchtkäufer. Deshalb trenne ich meine damaligen Erfahrungen klar von dem, was Ihr vor einem heutigen Einsatz neu prüfen müsst: Akkuzustand, Kompatibilität von DJI GO 4, technischer Zustand sowie die geltenden EU-Regeln und lokalen Flugbeschränkungen.
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Schon nach ein paar Minuten nannte ich sie nur noch „das Biest“. Aus purer Neugierde hatte ich mir vor dem damaligen Sardinien-Urlaub die DJI Mavic Air Drohne bestellt. Die Wahl auf dieses Modell fiel aufgrund ihrer vielen positiven Bewertungen und aufgrund des damaligen Preis-Leistungsverhältnisses. Ich bekam damals viel Technik für deutlich weniger als 1000 Euro – daraus folgt keine heutige Preis- oder Kaufempfehlung.
Ich habe dieses Set nicht selbst getestet.
- Unter 249 g, kein Drohnenführerschein erforderlich[1] – Leicht...
- Entfessle vertikale Videos in 4K/60 fps HDR – Präsentiere...
Diese Produktpräsentation wurde mit dem AAWP-Plugin erstellt.
Nachdem ich mich bereits seit Jahren gegen den Drohnen-Hype gewehrt hatte und eigentlich nicht mit der Copter-Fliegerei beginnen wollte, bin ich letztlich doch schwach geworden und wollte unseren Urlaub nutzen, um mich einmal rundum mit Technik, Regeln und Möglichkeiten einer Drohne auseinanderzusetzen. In diesem historischen DJI Mavic Air Test stellen wir Euch deshalb vor, wie sich der Quadcopter in unseren damaligen ersten Tagen geschlagen hat. Während der Sardinien-Reise wurde das Gerät nicht nur zu meinem liebsten Reise-Gadget, auch das Drohnefliegen entwickelte sich schnell zu einem echten Hobby. So schnell kann es also gehen – sag niemals nie.
Erste Eindrücke – DJI Mavic Air Drohne gekauft - und nun?
Nachdem die DJI Mavic Air Drohne bei uns angeliefert wurde, musste ich sie natürlich direkt und sofort einmal in der Wohnung testen. Schon allein der weiße Karton mit dem Abbild des Geräts lädt einfach dazu ein, den Copter sofort auszupacken und auszuprobieren. Bei uns kam tatsächlich ein bisschen Geschenke-Weihnachtsstimmung auf. Denn die Verpackung war auch ordentlich gefüllt:

- DJI Mavic Air Drohne inklusive Akku
- hochwertige Fernbedienung (mit oder ohne Smartphone nutzbar)
- Ladekabel, mehrere Datenkabel und diverse Adapter
- hochwertige Tragebox/Etui für die Drohne
- Zweitakku (habe ich direkt separat dazubestellt)
Mitgeliefert wurden diverse Kabel und Adapterstecker, eine Schutzhülle für das Gerät und viel Zubehör wie Schutzgitter für die Rotoren und eine Fernbedienung, die sich mit dem Smartphone verbinden lässt. Innerhalb von Sekunden war die Drohne ausgeklappt, der Akku eingelegt und die Verbindung damals über DJI GO 4 auf dem iPhone X hergestellt. Wie gut das mit einem Android-Smartphone funktionierte, darüber haben wir leider keine Erfahrung. Die heutige Kompatibilität mit aktuellen Smartphones und Betriebssystemen habe ich nicht erneut geprüft; Besitzer und Gebrauchtkäufer sollten sie vor einem Einsatz mit ihrem konkreten Gerät verifizieren. Und kaum ist die DJI Mavic Air eingeschaltet, fängt sie an zu rauschen wie ein alter PC aus den neunziger Jahren. Leise ist dieses Gadget wirklich nicht.
Sobald das Smartphone gekoppelt war – in unserem Fall das iPhone X –, erschienen auf dem Bildschirm das Control Panel und das Livebild der hochauflösenden Kamera. Sehr aufregend und vielversprechend, wenn man es zum ersten Mal sieht. Gleichzeitig liefen diverse Warnmeldungen auf, weil wir uns in der Wohnung befanden. Die haben wir damals einfach ignoriert. Das war rückblickend keine gute Idee und ist ausdrücklich keine Empfehlung: Warnmeldungen und Herstellerhinweise sollten ernst genommen werden, und ein enger Wohnraum ist wegen Rotoren, Wänden, Menschen und Gegenständen kein sinnvoller Übungsplatz. Ich musste nur noch kurz den Kompass kalibrieren, schon konnte es losgehen.
Macht Euch nach dem Abheben unbedingt erst einmal ganz vorsichtig mit den Flugbewegungen vertraut!
Sascha Tegtmeyer von Just Wanderlust
Mein damaliger Mavic-Air-Erstflug im Wohnzimmer
Mit einem ohrenbetäubenden Geräusch startete die DJI Mavic Air bei uns im Wohnzimmer und fing sofort an, lautstark Alarm zu schlagen. Denn die Hindernissensoren erkannten natürlich in jeder Richtung Hindernisse (die Zimmerwände). Also habe ich die Sensoren damals ausgestellt. Das war eine riskante Entscheidung in einem engen Raum und sollte nicht als Anleitung verstanden werden.
Neulinge sollten dabei unbedingt vorsichtig sein: Man fliegt anschließend manuell ohne Hilfe. Einmal zu schnell auf den Joystick gedrückt und die Drohne klatscht je nach Richtung entweder gegen die Zimmerdecke oder gegen eine der Wände. Macht Euch nach dem Abheben unbedingt erst einmal ganz vorsichtig mit den Flugbewegungen vertraut! Auf diese Weise konnte ich damals zwar meine ersten Flugerfahrungen sammeln, bevor ich „das Biest“ mit mir als Piloten auf die Menschheit loslassen würde. Rückblickend war das Wohnzimmer jedoch keine geschützte Übungsumgebung, sondern ein unnötig enger und riskanter Ort für den Erstflug. Bereits nach wenigen Minuten, obwohl ich vorher gar keine Drohnenerfahrung hatte, konnte ich schon wirklich starke Selfies machen und unser Wohnzimmer aus einer ganz neuen Perspektive filmen und fotografieren. Für den heutigen Einstieg ist eine geeignete, zulässige Außenfläche nach Herstelleranleitung und unter Beachtung der aktuellen örtlichen Regeln die vernünftigere Wahl.

Der damalige erste Eindruck war deshalb klar: Als kompletter Anfänger fand ich überraschend schnell einen Zugang zur Steuerung, und die Kamera eröffnete mir auf Anhieb neue fotografische Möglichkeiten. Das war eine persönliche Momentaufnahme, kein allgemeines Sicherheits- oder Kaufurteil. Ich konnte es deshalb kaum erwarten, die Drohne auf der Sardinien-Reise als Urlaubs-Gadget „auf links zu drehen“ und von hinten bis vorne zu testen.
DJI Mavic Air im Test – auf Reisen ausgiebig ausprobiert
Nach unserem ersten kurzen Test im Wohnzimmer hatte die DJI Mavic Air Drohne ihren ersten großen Einsatz im Urlaub auf Sardinien. Wir hatten uns vor der Reise nach dem damaligen Stand über die Drohnengesetze in Italien informiert und eine Drohnen-Haftpflichtversicherung abgeschlossen, die auch weltweit im Ausland gültig war. Diese frühere Einschätzung lässt sich nicht auf heutige Flüge übertragen. Die Mavic Air wiegt 430 Gramm und ist eine klassenlose Bestandsdrohne; im offenen EU-Betrieb fällt sie seit dem 1. Januar 2024 grundsätzlich in die Unterkategorie A3. Das bedeutet unter anderem Abstand zu Wohn-, Gewerbe- und Industriegebieten sowie keine unbeteiligten Personen im Betriebsbereich. Zusätzlich muss die Drohne in der offenen Kategorie grundsätzlich ständig in direkter Sichtweite bleiben, und der maximale Abstand zur Erdoberfläche beträgt 120 Meter. Nationale Geozonen, Registrierung, Versicherung und die Bedingungen am konkreten Einsatzort müssen vor jedem Start aktuell geprüft werden. Das ist keine individuelle Rechtsberatung.






Und so stand unserem ersten Drohnenflug unter freiem Himmel nichts mehr im Wege. Wir haben uns einen menschenleeren Traumstrand gesucht und sind dort das erste Mal überhaupt so richtig mit der Drohne gestartet. Für unseren ersten Flug im Freien haben wir auch das iPhone mit der Fernbedienung gekoppelt. Nach ein wenig Vorbereitung war der Quadcopter auch schon in der Luft. Für heutige Einsätze am Meer ist zusätzlich wichtig: DJI rät davon ab, die Mavic Air niedriger als zwei Meter über Wasser zu fliegen, weil die Positionssensorik dort eingeschränkt arbeiten kann.
Unser erster Eindruck: Gemeinsam mit der Fernbedienung und dem gekoppelten Smartphone fliegt es sich um Längen besser als allein mit dem iPhone oder dem iPad Pro allein. Man hat mit der Fernbedienung viel mehr Kontrolle und Handling über das Gerät, kann im Flug viel schneller reagieren, Fotos und Videos über zwei mechanische Tasten aufnehmen und viel schneller zwischen dem Foto- und Videomodus hin und her wechseln.
Und so hat uns der erste Flug mit der Mavic Air im Urlaub auf Sardinien so richtig aus den Socken gehauen. Drohne fliegen macht unglaublich viel Spaß. Um ehrlich zu sein, ging es den restlichen Urlaub nur noch darum, geeignete und spektakuläre Orte zu finden, an denen wir das Fluggerät abheben lassen konnten. Im Folgenden möchte ich Euch die Spezifikationen und Eigenschaften der Drohne ein wenig näher bringen, die uns besonders begeistert haben.
Features und Spezifikationen der DJI Mavic Air
Ein kurzer Überblick
- faltbare, kompakte Drohne für unterwegs
- maximal 21 Minuten Flugzeit pro Akku laut damaliger Herstellerangabe unter Testbedingungen; bei gebrauchten Akkus ist das kein heutiger Praxiswert
- Gewicht der Drohne: nur 430 Gramm
- maximale Geschwindigkeit: 68,4 km/h laut damaliger Herstellerangabe; daraus folgt keine rechtliche Zulässigkeit
- 12 Megapixel Kamera mit Drei-Achsen-Stabilisator
- 8 GB interner Speicher (erweiterbar durch MicroSD)
- damalige Herstellerangabe: maximal 4 Kilometer unter Idealbedingungen; kein zulässiger Flugradius
- durch Smart Capture die Drohne allein per Handgesten steuern
- spezielle Flugmodi (ActiveTrack, QuickShot und TapFly)
- Kugelpanoramen mit 32 Megapixeln aus 25 Einzelbildern
- 4K-Video mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde und 100 Mbit/s laut damaliger Spezifikation
- HDR Fotos
Funktionen und Spezifikationen – so schlug sich die DJI Mavic Air im damaligen Test
Um es noch einmal zu wiederholen: Als wir uns die Mavic Air zum Test bestellt haben, haben wir quasi bei Null angefangen und waren komplette Drohnen-Neulinge. Aber es war ganz klar „Liebe auf den ersten Flug“. Als wir am Strand auf Sardinien das erste Mal abgehoben sind, war die Sache für uns klar. Allein die spektakulären, gestochen scharfen Videos und Fotos, die der Copter aus der Luft von der Landschaft und von uns gemacht hat, waren die Anschaffungskosten wert. Wer allerdings glaubt, dass mit dem Abheben und Fotos/Videos aufnehmen die Fähigkeiten der DJI Mavic Air schon ausgeschöpft sind, irrt. Während unserer zehn Tage auf Sardinien sind wir täglich geflogen und haben erst nach und nach die einzelnen Features und Spezifikationen des Flugobjekts ausgereizt.
Ich bin eigentlich nicht so der Selfie-Fan. Doch mit der Mavic Air lernt man sich selbst im wahrsten Sinne des Wortes aus einer ganz neuen Perspektive kennen – nämlich aus der Ansicht von oben. Mit diversen Flugmodi kann man sich selbst oder andere Personen (die vorher ihre Einwilligung gegeben haben) auf wirklich interessante Weise aufnehmen. Dazu gibt es beispielsweise einen Folgen-Modus „ActiveTrack“, bei dem die Drohne einer bestimmten Person hinterherschwebt.
Dabei konnte die Mavic Air die betreffende Person umrunden und wackelfreie Kamerafahrten liefern, für die man früher Schienen verlegen musste. Auch spannend war QuickShot, bei dem sich die Mavic Air auf einer vorher festgelegten Umlaufbahn um ein Objekt bewegte, sich näherte oder sich davon entfernte. Zudem gab es einen Cinema-Modus, der noch ruhigere Kameraverläufe ermöglichte. Spektakulär waren die Kugelpanoramen im 360-Grad-Modus. Als alltagstauglicher und vorzeigbarer erwiesen sich für mich jedoch die 180-Grad-Panoramen, die wirklich beeindruckend aussahen.
Während vieles an der DJI Mavic Air überzeugt, haben uns die Konnektivität und die Reichweite nicht gefallen. Wenn die Drohne mit dem iPhone oder iPad verbunden war und man auf die Nutzung mit der Fernbedienung wechseln wollte, funktionierte dies häufig nicht (Stand April 2019). Ob und in welchen späteren App- oder Firmwareständen dieses damalige Problem behoben wurde, habe ich nicht erneut getestet. In der Kombination aus Fernbedienung und iPhone X schwächelte die Verbindung in meinem damaligen Test nach ungefähr 600 Metern, woraufhin ich die Drohne vorsichtshalber zurückholte. Diese historische Beobachtung ist keine Empfehlung für eine solche Distanz: In der offenen EU-Kategorie muss die Drohne grundsätzlich in direkter Sichtweite bleiben; außerdem gelten maximal 120 Meter Abstand zur Erdoberfläche sowie nationale Geozonen und weitere örtliche Vorgaben. Die damalige Herstellerangabe von bis zu vier Kilometern bezeichnete eine technische Reichweite unter Idealbedingungen, keinen zulässigen Flugradius.
DJI Mavic Air gebraucht kaufen – was ich heute prüfen würde
Mein Sardinien-Test zeigt noch immer, warum mich die Mavic Air damals begeistert hat: Sie war kompakt, ließ sich mit Fernbedienung und Smartphone kontrollieren und lieferte mir stabilisierte Luftaufnahmen, die die Reise aus einer völlig neuen Perspektive festhielten. Er beantwortet aber nicht automatisch, ob ein konkretes Gebrauchtgerät heute noch zuverlässig und sinnvoll einsetzbar ist.
- Akkus: Die 21 Minuten sind ein damaliger Herstellerhöchstwert unter Testbedingungen, kein heutiger Praxiswert eines gebrauchten Akkus. Zustand und Leistungsfähigkeit jedes Akkus müssen einzeln geprüft werden.
- App und Smartphone: Für die Mavic Air ist DJI GO 4 die zugehörige App. Ob App, Betriebssystem, Smartphone und Fernbedienung im gewünschten Setup zuverlässig zusammenspielen, muss vor Kauf oder Flug praktisch geprüft werden; ich habe keine aktuelle Kompatibilitätsprüfung durchgeführt.
- Hardware, Ersatzteile und Support: Drohne, Gimbal, Kamera, Propeller, Sensoren, Fernbedienung und Ladezubehör sollten sorgfältig kontrolliert werden. Auch die Verfügbarkeit passender Akkus, Ersatzteile, Reparaturmöglichkeiten und technischer Unterstützung gehört vor dem Kauf auf die Prüfliste.
- Einsatzprofil: Wegen des Gewichts von 430 Gramm und der fehlenden Klassenkennzeichnung ist im offenen Betrieb grundsätzlich A3 maßgeblich. Entscheidend ist deshalb, ob die geplanten Flugorte mit den Abständen, Geozonen und weiteren Vorgaben tatsächlich vereinbar sind.
Für Besitzer mit einem technisch einwandfreien, funktionierenden Setup bleibt mein historischer Test eine praktische Orientierung zu Bediengefühl, Kamera und Reiseeinsatz. Einen Gebrauchtkauf würde ich dagegen nur erwägen, wenn der Preis die Risiken eines älteren Systems widerspiegelt und das geplante Einsatzprofil realistisch zu A3 passt. Wer eine möglichst unkomplizierte Einrichtung mit aktuellen Smartphones oder mehr Flexibilität bei den zulässigen Einsatzorten erwartet, sollte ein neueres, passend klassifiziertes Modell vergleichen.
Unsere Erfahrungen mit der DJI Mavic Air
Vorteile im damaligen Mavic-Air-Test
- hochauflösende Kamera
- viele Aufnahme-Modi
- großartige Flugeigenschaften
- im damaligen Test schnell erlernbare Bedienung
- allerlei hilfreiche Sensoren und Algorithmen
- viele individuelle Einstellungsmöglichkeiten
Nachteile im damaligen Test und heutige Risiken
- teils unzuverlässige Konnektivität
- im damaligen Test nach ungefähr 600 Metern schwächelnde Verbindung; keine Empfehlung für diese Distanz
- keine von mir bestätigte aktuelle Smartphone-, Betriebssystem- oder App-Kompatibilität
- individuell zu prüfender Zustand gebrauchter Akkus sowie vor dem Kauf zu klärende Verfügbarkeit passender Ersatzteile und Reparaturen
- als klassenlose 430-Gramm-Bestandsdrohne im offenen Betrieb grundsätzlich auf A3 beschränkt
DJI Mavic Air im Test – mein Fazit damals und heute
Ich bin schon länger Fan von DJI-Produkten und habe beispielsweise den DJI Osmo Gimbal getestet. Deshalb war die Erwartungshaltung an unseren Mavic Air Test schon ziemlich hoch. Kurz gesagt: Die kleine Drohne hat uns damals „out of the box“ begeistert und uns im Test zu keiner Zeit enttäuscht. Sie war alles andere als ein einfaches Spielzeug – mit dem Gerät konnte man wirklich einiges auf die Beine stellen. Besonders als Fotograf fand ich die Möglichkeit spannend, Bilder aus völlig neuen Perspektiven aufzunehmen. Das ist mein historisches Testurteil, kein aktueller Produkttest oder pauschaler Gebrauchtkauftipp.

Mit den verschiedenen Einstellungsmodi ließen sich in unserem damaligen Test beeindruckende Videoclips und Fotos aufnehmen. Bei einigen der möglichen Videoaufnahmen hat man früher ein ganzes Filmset samt Team gebraucht. Insgesamt überwogen aus Fotografen-Sicht die Vorteile der DJI Mavic Air im Test. Besonders die hochauflösende Kamera samt Drei-Achsen-Stabilisator in der Drohne überzeugte. Es macht einfach Spaß, sich im Nachhinein die gestochen scharfen Fotos und Videos noch einmal anzuschauen. Die zahlreichen Aufnahmemodi ermöglichten es dem Fotografen, ganz neue und kreative Einstellungen vorzunehmen. Besonders bei Selfies, Porträts und Gruppenfotos sowie Videos gab es zahlreiche Möglichkeiten, die Aufnahme aufzupeppen und kreativer zu gestalten.
Die im damaligen Test schnell erlernbare Bedienung der Drohne war ebenfalls ein klarer Pluspunkt. Innerhalb von wenigen Minuten war das Gerät startklar und konnte abheben. Nach vorsichtiger Eingewöhnung ließ es sich für mich intuitiv steuern. Die Mavic Air hat sich im Test als fliegende Kamera für Fotografen und gleichzeitig als anspruchsvolles Fluggerät für Hobbyflieger etabliert. Wir haben uns die Drohne anfangs eher als fliegende Kamera gekauft, um spektakuläre, neue Aufnahmen machen zu können.
Aber bereits nach kurzer Zeit haben auch schon die Flugeigenschaften an sich überzeugt. Im Sportmodus mit Highspeed umherzufliegen, macht einfach richtig viel Spaß. Unterm Strich bekam ich damals zwei Seiten eines Geräts: eine fliegende Kamera und ein anspruchsvolles Hobbyfluggerät. Nach nur wenigen Tagen mit dem Gerät sind wir uns sicher: Wir haben das Biest gezähmt und ein spannendes neues Hobby gefunden.
Mein heutiges Urteil fällt nüchterner aus: Besitzer sollten vor dem nächsten Start Akkus, Drohne, Fernbedienung, das Setup mit DJI GO 4 und den aktuellen Rechtsrahmen prüfen. Gebrauchtkäufer sollten nur zugreifen, wenn Zustand, Preis und ein realistisches A3-Einsatzprofil zusammenpassen. Andernfalls ist der Vergleich mit einem neueren, passend klassifizierten Modell die vernünftigere Entscheidung.
Wir haben die DJI Mavic Air auf eigene Initiative bestellt und selbst bezahlt. Der Test ist deshalb unabhängig und entspricht exakt der Erfahrung, die wir mit diesem Produkt gemacht haben.
Habt Ihr eine DJI Mavic Air im Einsatz oder denkt über einen Gebrauchtkauf nach? Welche Erfahrungen macht Ihr mit Akkus, DJI GO 4 und den heutigen Einsatzgrenzen? Teilt Eure Beobachtungen in den Kommentaren – am besten mit Geräte-, Smartphone- und Zeitangabe, damit andere Leser sie einordnen können.
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