DJI Osmo Mobile 3 im Test: der beste Gimbal aller Zeiten?

Wie schlägt sich der Drei-Achsen-Stabilisator als Teil der Fotoausrüstung auf Reisen?

DJI Osmo Mobile 3 im Test: Ist der Gimbal aktuell der beste Smartphone-Stabilizer auf dem Markt? Wir haben es im Urlaub auf der Insel Mauritius ausführlich getestet. Foto: Sascha Tegtmeyer
DJI Osmo Mobile 3 im Test: Ist der Gimbal aktuell der beste Smartphone-Stabilizer auf dem Markt? Wir haben es im Urlaub auf der Insel Mauritius ausführlich getestet. Foto: Sascha Tegtmeyer

Smartphone-Fotografie auf Reisen wird immer beliebter und ersetzt nach und nach herkömmliche Digitalkameras. Besonders bei Videos kann Euch ein Gimbal unterstützen, wackelfreie Aufnahmen am Urlaubsort zu machen. Der chinesische Hersteller DJI hat schon eine ganze Reihe an Drei-Achsen-Stabilisatoren auf den Markt gebracht. Mit dem Osmo Mobile 3 ist auch ein besonders kompaktes Modell erhältlich. Was leistet der Gimbal in der Praxis? Und lohnt sich der Umstieg vom Vorgänger? Wir haben in unserem DJI Osmo Mobile 3 Test den Gimbal für Euch von vorn bis hinten gecheckt. 

Wenn man zum allerersten Mal einen Gimbal benutzt, ist so ein Drei-Achsen-Stabilisator ein wirklich spannendes und geradezu magisches Gerät. Je nach Modell spannt man seine Digitalkamera, Action Cam oder sein Smartphone ein und kann erleben, wie der Stabilizer das Gadget stabil hält, egal in welche Position man es bewegt. Ich habe mich erstmals im vergangenen Jahr mit dem DJI Osmo Mobile 2 (Test) befasst und habe seitdem auch weitere Produkte des Herstellers wie die DJI Mavic Air (Test) und den DJI Osmo Pocket (Test) ausprobiert. Wer auf Reisen und im Urlaub Fotos und Videos machen möchte oder sogar wie ich als Reiseblogger unterwegs ist, für den sind Drohnen, hochwertige Kameras, Stative, Selfie Stick und Stabilisatoren schon geradezu Pflicht. Wir haben in unserem DJI Osmo Mobile 3 Test den neuen Gimbal ausführlich gecheckt. Lohnt sich das Upgrade vom Vorgänger? Welche Stärken und Schwächen hat der Drei-Achsen-Stabilisator? Wir haben das Modell zusammen mit dem iPhone 11 Pro Max (Test) auf der Trauminsel Mauritius ausprobiert.

Wir haben auf der Insel Mauritius den Osmo Mobile 3 in Kombination mit einem iPhone 11 Pro Max getestet. Foto: Sascha Tegtmeyer
Wir haben auf der Insel Mauritius den Osmo Mobile 3 in Kombination mit einem iPhone 11 Pro Max getestet. Foto: Sascha Tegtmeyer

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Unser erster Eindruck: DJI Osmo Mobile 3 im Test

Der neue DJI Osmo Mobile 3 macht direkt auf den ersten Blick einen wertigen und soliden Eindruck. Der Kunststoff des Geräts ist fest, einige Bestandteile aus Metall und stabil, nichts wackelt und diese Modellvariante wird sogar mit einer Tragetasche ausgeliefert. Auf den Produktbildern sah die ausgeklappte Konstruktion erst einmal wackelig aus und ich war skeptisch, ob der neue Drei-Achsen-Stabilisator sein Geld wert ist. Aber von Instabilität ist keine Spur. Der DJI Osmo Mobile 3 ist in Sekunden ausgeklappt und quasi direkt aus der Box einsatzbereit.

Beim Vorgänger hatte ich noch einige Schwierigkeiten mit dem Verbinden zum Smartphone. Zudem musste man das alte Modell erst einmal umständlich manuell mit dem iPhone ausbalancieren. Bei der dritten Modellgeneration entfällt dies alles. Der Osmo wäre innerhalb von drei Minuten fertig eingerichtet, wäre da nicht ein winzig kleiner Haken gewesen: Ich habe eine halbe Stunde lang versucht, das Gerät mit der DJI Go App, mit der auch der Vorgänger verbunden wurde, zu paaren. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil: Der Osmo Mobile 3 wird ähnlich wie der Osmo Pocket über die Mimo App gesteuert.

Eine der wichtigsten Neuerungen: Der DJI Osmo Mobile 3 lässt sich jetzt in wenigen Sekunden zusammenklappen oder ausklappen. Foto: Sascha Tegtmeyer
Eine der wichtigsten Neuerungen: Der DJI Osmo Mobile 3 lässt sich jetzt in wenigen Sekunden zusammenklappen oder ausklappen. Foto: Sascha Tegtmeyer

Nachdem ich die Mimo App geladen habe, war die Einrichtung wirklich ein Kinderspiel. Als der DJI Osmo Mobile 3 zum Leben erwacht ist, wurde die Benutzung ein Kinderspiel. Die physische Qualität des Gimbals ist sehr gut und die Konnektivität wurde im Vergleich zum Vorgänger offensichtlich auch deutlich verbessert. Einzig und allein die graue Farbe, die auch der Osmo Mobile 2 hatte, könnte getrost einmal gegen ein edles Anthrazit oder ein mehrfarbiges Modell ersetzt werden. Nach den ersten Tests daheim habe ich mich echt darauf gefreut, das Reise-Gadget mit in den Urlaub zu nehmen – und ich sollte nicht enttäuscht werden. 

Überblick: die wichtigsten Eigenschaften des DJI Osmo Mobile 3

  • dreiachsiger Stabilisierungsmechanismus für wackelfreie Bewegungskontrolle
  • Steuerung mit einer Hand mithilfe einer durchdachten Anordnung der Tasten
  • integrierter, leistungsstarker Akku, mit dem das Smartphone beiläufig geladen werden kann
  • kompakter Gimbal, der sich in Sekunden aufklappen oder zusammenklappen lässt
  • QuickRoll: besonders schnelle Umstellung zwischen horizontal und vertikal
  • Active Track 3.0: Verfolgungsfunktion, um Personen, Tieren oder Objekten zuverlässig zu folgen
  • Panoramafotos bis 180-Grad-Panorama aus mehreren Einzelbildern
  • diverse Aufnahmemodi und Aufnahmealgorithmen wie TimeLapse, MotionLapse und HyperLapses
  • DJI Mimo App: ein einfaches Programm zur Nutzung des Gimbal mit gängigen Smartphones
  • Ladung per USB-C-Anschluss
  • Größe ausgefaltet: 285 × 125 × 103 mm – Größe gefaltet: 157 × 130 × 46 mm – Gewicht: 405 Gramm

Der DJI Osmo Mobile 3 auf Reisen und im Urlaub

Einfache Einrichtung: Nach nur wenigen Sekunden ist der Smartphone-Gimbal mit dem Mobilgerät verbunden und startklar. Foto: Sascha Tegtmeyer
Einfache Einrichtung: Nach nur wenigen Sekunden ist der Smartphone-Gimbal mit dem Mobilgerät verbunden und startklar. Foto: Sascha Tegtmeyer

Ich habe den DJI Osmo Mobile 3 auf unserer letzten Reise nach Mauritius ausprobiert.  Der Gimbal hat sich dabei als entscheidende Unterstützung für die Reisefotografie und generell für die Reiseausrüstung ausgezeichnet. Der Osmo hat natürlich auch viele Einsatzmöglichkeiten im Alltag und lässt sich sicherlich ganz wunderbar bei einem Stadtbummel daheim oder auf Städtereisen, Familienfeiern oder sonstigen Veranstaltungen und Aktivitäten einsetzen. Dank der Active-Track-Technologie ist er auch besonders gut für die Tierfotografie etwa von tobenden Hunden geeignet. Seine großen Stärken spielt er  jedoch vor allem auf Reisen und im Urlaub aus, wenn Ihr während der Tour mehr als nur Schnappschüsse machen wollt.

Joystick (links), Funktionstaste (rechts unten) und Aufnahmetaste (rechts oben) ermöglichen eine intuitive Bedienung des Osmo Mobile 3. Foto: Sascha Tegtmeyer
Joystick (links), Funktionstaste (rechts unten) und Aufnahmetaste (rechts oben) ermöglichen eine intuitive Bedienung des Osmo Mobile 3. Foto: Sascha Tegtmeyer

Die deutlich angenehmere Benutzung beruht vor allem auf einer ganz bestimmten Verbesserung: Beim Vorgängermodell war es noch ein relativ kompliziertes Unterfangen, den Stabilisator von horizontal auf vertikal zu kippen. Der Gimbal musste dabei jedes Mal manuell komplett neu eingestellt werden. Mit dem neuen DJI Osmo Mobile 3 gelingt dies in Millisekunden. Der Hersteller nennt die Technik QuickRoll, bei der sich das Smartphone in wenigen Sekunden von vertikal auf horizontal umstellen lässt. Meiner Meinung nach ist das der größte Fortschritt gegenüber dem Osmo Mobile 2 und allen Produkten der Konkurrenz. Viele Urlauber nutzen Instagram oder ähnliche Social Media Apps und benötigen dafür Hochkantaufnahmen, während Bilder für das Familienalbum und besonders Landschaftsaufnahmen eher horizontal aufgenommen werden. Dies gilt sowohl für Fotos als auch für Videos. Der schnelle Wechsel ist deshalb unerlässlich.

Die Zoom-Taste an der Seite gab es in dieser Form auch schon beim Vorgängermodell. Der Zoom des Gimbals könnt noch etwas gleichmäßiger und smoother sein. Foto: Sascha Tegtmeyer
Die Zoom-Taste an der Seite gab es in dieser Form auch schon beim Vorgängermodell. Der Zoom des Gimbals könnt noch etwas gleichmäßiger und smoother sein. Foto: Sascha Tegtmeyer

Neben dieser essenziellen Funktion hat sich auch der Panoramamodus bewährt, bei dem ein hochauflösendes Panorama Bild aus neun Einzelbildern zusammengesetzt wird. Dazu stellt man den Osmo stabil auf eine Fläche, drückt den Auslöser und schaut dabei zu, wie der Drei-Achsen-Stabilisator ganz automatisch neun Bilder macht und diese zu einem großen Panoramabild zusammenfügt. Dabei kann man wirklich beeindruckende Aufnahmen heraus.

Stärken und Schwächen des DJI Osmo Mobile 3 im Test

Die zweite Generation des Gadgets war schon recht gut, hatte jedoch noch eine ganze Reihe von Schwächen. Allein die Größe und das Gewicht haben die Nutzung erschwert. Ob man den Drei-Achsen-Stabilisator bei einem Ausflug mitnimmt, hat man sich zweimal überlegt, um das sperrige Gadget nicht die ganze Zeit mit sich herum schleppen zu müssen. Der Hersteller hat das offensichtlich auch bemerkt, seine Hausaufgaben gemacht und aus den Problemen der Vorgängergeneration gelernt. Weil der Gimbal zusammenklappbar ist, lässt sich der DJI Osmo Mobile 3 viel angenehmer transportieren. Durch den eingebauten Akku ist das Gewicht noch immer relativ hoch, Aber deutlich angenehmer als beim Vorgänger.

Geladen wird der DJI Osmo Mobile 3 über einen USB C Anschluss. Foto: Sascha Tegtmeyer
Geladen wird der DJI Osmo Mobile 3 über einen USB C Anschluss. Foto: Sascha Tegtmeyer

In der kompakten Form und mit der Tragetasche ist der Drei-Achsen-Stabilisator deutlich handlicher geworden. Zum anderen fällt einfach nahezu die gesamte manuelle Kalibrierung des Smartphones innerhalb der Halterung weg. Man muss das Handy einfach einigermaßen mittig anbringen, es per Bluetooth mit dem Gimbal verbinden und hat sofort ein funktionsfähiges Gerät. Ich bin nicht der einzige, der dem DJI Osmo Mobile 3 attestiert, ein durchweg gelungenes Gadget zu sein, dass Euch bei der Herstellung professioneller Videos unterstützt. Die Schwächen halten sich bei diesem Produkt meiner Meinung nach sehr in Grenzen: Am ehesten ist es noch die graue Farbe, das Kunststoffgehäuse und das relativ hohe Gewicht. Sollte man jedoch den Kunststoff des DJI Osmo Mobile 3 ersetzen, würde das Gewicht sicher noch weiter ansteigen. Positiv hervorzuheben ist ebenfalls der Preis: Während Drei-Achsen-Stabilisator für Smartphones vor einigen Jahren noch mehrere 100 Euro gekostet haben, liegt schon der UVP für das Gerät alleine ohne Zubehör bei gerade einmal 109, 99. 

Das Klapp-Design ermöglich nun auch den Transport in einer Tragetasche – die bei unserem Modell mitgeliefert wurde. Foto: Sascha Tegtmeyer
Das Klapp-Design ermöglich nun auch den Transport in einer Tragetasche – die bei unserem Modell mitgeliefert wurde. Foto: Sascha Tegtmeyer

Stärken

  • kompakter, zusammenklappbarer Gimbal
  • ausgezeichnetes Preis-Leistung-Verhältnis
  • viele Einstellung und Modi für Fotos und Videos
  • verbessertes Active Track zur Verfolgung von Objekten
  • Aufladung des Gimbals über USB C
  • vier intuitiv nutzbare Tasten zur Steuerung
  • der Gimbal lässt sich auch als Powerbank über einen separaten USB-A-Anschluss nutzen, um das Smartphone zu laden

Schwächen

    null
  • Gimbal grau, Tasche grau, alles sehr grau
  • sobald Software-Updates für den DJI Osmo Mobile 3 zur Verfügung stehen, nervt die App solange, bis man sie installiert

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Spielt der Osmo Mobile 3 seine Stärken besonders auf Reisen aus?

Der DJI Osmo Mobile 3 ist natürlich ideal auf Reisen und im Urlaub, besonders für die Aufnahme wackelfreier Videos. Für Fotos kann man theoretisch darauf verzichten. Bei der Aufnahme von Fotografien dient der Osmo vor allem als verlängerter Arm bei Selfies und für die besagte Aufnahme von Mehrbildpanoramen. Seine große Stärke spielt er bei der Aufnahme von Videos aus – Ihr müsst nur einmal spaßeshalber aus der Hand heraus filmen und zum Vergleich den DJI Osmo Mobile 3 einsetzen, um festzustellen, welche veränderte Qualität Ihr mit dem Gimbel erreicht. Die Bewegungen sind viel weicher und wirken professioneller innerhalb der Aufnahmen. Das ist natürlich vor allem dann nützlich, wenn Videos eine große Bedeutung für Euch haben, wie im Urlaub oder auf Reisen in der schönsten Zeit des Jahres. Wer um die halbe Welt fliegt, um ein neues Reiseziel zu entdecken, möchte dort vor Ort keine wackeligen Videos machen.

Der Drei-Achsen-Stabilisator hält Smartphones bis zu einem Gewicht von 230 Gramm stabil in Position. Foto: Sascha Tegtmeyer
Der Drei-Achsen-Stabilisator hält Smartphones bis zu einem Gewicht von 230 Gramm stabil in Position. Foto: Sascha Tegtmeyer

Aber natürlich ist der DJI Osmo Mobile 3 nicht nur dann nützlich: Auch auf Familienfeiern, beim Herumtoben mit Haustieren oder wenn Ihr die ersten Gehversuche des Nachwuchses aufzeichnet, macht die Anschaffung des Drei-Achsen-Stabilisators definitiv Sinn. Ich habe das Gerät mittlerweile immer in Reichweite, um damit in den verschiedensten Situationen hochwertige und professionelle Aufnahmen machen zu können. Beim Vorgängermodell war das noch undenkbar, die Bedienung war einfach zu langsam und das Gerät selbst einfach zu klobig, um es immer bei sich zu tragen. Der Osmo Mobile 3 spielt seine Stärken also nicht nur auf Reisen aus, sondern in jeder Situation, in der Ihr stabile Videoaufnahmen machen wollt, ein solides Stativ für Euer Smartphone benötigt oder Euch selbst mit verlängertem Arm filmen wollt. 

Fazit – DJI Osmo Mobile 3 Test: bessere Fotos im Urlaub und Zuhause mit dem Gimbal?

Die Kombination aus Gimbal und aktuellem Smartphone ermöglicht im Urlaub spannende neue Aufnahmen, an die mit herkömmlichen Kameras vor einigen Jahren noch gar nicht zu denken war. Foto: Sascha Tegtmeyer
Die Kombination aus Gimbal und aktuellem Smartphone ermöglicht im Urlaub spannende neue Aufnahmen, an die mit herkömmlichen Kameras vor einigen Jahren noch gar nicht zu denken war. Foto: Sascha Tegtmeyer

Tatsächlich war ich vergangenes Jahr bereits von der zweiten Generation des Drei-Achsen-Stabilisators recht angetan und habe sie durchaus immer wieder verwendet. Ich hätte mir zu dem Zeitpunkt allerdings noch nicht vorstellen können, dass die dritte Generation so eine deutliche Verbesserung bietet. Der Hersteller hat tatsächlich etliche Fehler des Vorgängers ausgemerzt und den DJI Osmo Mobile 3 somit zu einem handlichen, vielseitig einsetzbaren und leicht zu bedienenden Gimbal gemacht, den Ihr als essenziellen Teil der Reiseausrüstung immer dabei haben wollen werdet. Auf Reisen und im Urlaub, im Alltag und vor allem bei Aktivitäten ist das Gerät eine einfache und günstige Möglichkeit, wackelfreie Aufnahmen zu erhalten.

Um noch einmal auf die etwas provokant formulierte Ausgangsfrage zurückzukommen: Ob der DJI Osmo Mobile 3 nun wirklich der beste Gimbal aller Zeiten ist, sei einmal dahingestellt. Er hilft einem jedoch ganz sicher dabei, die Smartphone-Fotografie und vor allem die Videografie auf ein neues Level zu bringen – zumindest dann, wenn Ihr keine umfangreiche und kiloschwere Ausrüstung mit in den Urlaub schleppen wollte. Und das macht den zumindest bei uns in Zukunft zu einem essenziellen Teil der Reiseausrüstung. Ich bin jetzt schon gespannt, wie der chinesische Hersteller DJI den Gimbal im kommenden Jahr noch einmal verbessern will. Bis dahin werden wir sicher noch viele Stunden Videomaterial mit dem aktuellen Modell aufzeichnen.

DJI Osmo Mobile 3 Test – Habt Ihr Euch bereits einen DJI Osmo zugelegt oder plant Ihr die Anschaffung? Teilt Eure Erfahrungen in den Kommentaren.

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