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Unterwassergehäuse iPhone und Co: mit Smartphone schnorcheln und tauchen?

Für Urlauber, Meer-Begeisterte und alle, die ihr Smartphone mit ans und ins Wasser nehmen wollen, gibt es für jedes Modell das passende Unterwassergehäuse oder eine Unterwasserhülle, die vor Staub, Dreck und Spritzwasser schützt. Deshalb muss man beim Kauf ein bisschen aufpassen: Einige der wasserdichten Kunststoffgehäuse schützen gegen Spritzwasser, andere sind ein vollständiges Unterwassergehäuse für iPhone und Co, mit dem man problemlos schnorcheln und bis auf 40 Meter oder sogar 60 Meter tauchen kann. Was taugen die Hüllen und Housings? Wir sind mit einem aktuellen iPhone (gilt natürlich in ähnlicher Weise auch für Android-Geräte) getaucht und haben es ausprobiert. Ersetzt das Smartphone im Unterwassergehäuse vielleicht sogar die Action Cam beim Schnorcheln? Wir haben für Euch die wichtigsten Tipps und Tricks zusammengestellt.

Warum sollte ich mir ein Unterwassergehäuse für iPhone oder ein anderes, aktuelles Smartphone zulegen? Die grundsätzliche Antwort ist ganz einfach: Die Kameras aktueller Smartphones sind so gut, dass man problemlos das Android-Gerät oder iPhone als Unterwasserkamera verwenden kann und wirklich schöne, hochauflösende Bilder aus der Unterwasserwelt erhält – Schildkröten und Delfine im Mauritius-Urlaub, bunte Korallenriffe in Ägypten oder das herrlich blaue Meerwasser im Mittelmeer sind ausgezeichnete Motive. Im lange ersehnten Urlaub am Hausriff, aber auch im heimischen See, können tolle Unterwasseraufnahmen mit dem Smartphone entstehen.

Sei es beim Schwimmen, beim Schnorcheln, beim Stand Up Paddling oder sogar beim Tauchen in einer Tiefe von bis zu 60 Metern. Wer mit dem Smartphone wie beispielsweise einem iPhone X(S), iPhone XR oder iPhone 11 Pro Max (Test), aber auch jedem anderen aktuellen Android-Smartphone auf Tauchstation geht, erhält in vielen Fällen einfach tolle Bilder, die die herkömmlichen Digitalkameras und aufwändige, teure Gehäuse überflüssig machen. Ich habe schon in der Ostsee, aber auch beim Tauchen weltweit, viele Fotos unter Wasser gemacht und haben deshalb immer das passende Unterwassergehäuse für iPhone zur Hand. Spart Gewicht im Koffer und ist unheimlich praktisch. Als Urlaubs-Gadget ist ein Unterwassergehäuse für iPhone oder Android einfach unerlässlich, wenn man auf Reisen sein Smartphone schützen und interessante Bilder machen möchte. Gilt übrigens nicht nur beim Wassersport, sondern auch auf Booten und am Strand.

Allerdings gibt es beim Thema Unterwassergehäuse ein Problem: Ständig kommen neue Smartphones mit einem neuen Formfaktor auf den Markt und die Hersteller der Underwater Housings müssen entsprechend neue Hüllen konzipieren. So finden sich momentan viele Hüllen auf dem Markt, die für iPhone 8 (Plus) und iPhone X funktionieren. Auch für das iPhone X(S) Max gibt es Cases. Für iPhone 11, iPhone 11 Pro (Max) geschweige denn für iPhone 12 und iPhone 12 Pro (Max) sind bereits Unterwassergehäuse auf dem Markt. Gerade wer ein aktuelles Modell nutzt, ist in der Auswahl des Gehäuses leider sehr eingeschränkt und muss lange nach einem passenden Housing suchen. Wir haben ein wenig recherchiert und für Euch passende Unterwassergehäuse für iPhone und Android herausgesucht.

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Überblick: So schützt Ihr Eure Smartphones mit einem Unterwassergehäuse für iPhone und Android

  • Unterwasserhüllen und Unterwassergehäuse helfen Euch, das Smartphone beim Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen, aber auch auf einem Boot und am Strand zu schützen
  • Es gibt eine Vielzahl von Unterwassergehäusen für iPhones und Android-Smartphones
  • Je nach Einsatzgebiet könnt Ihr zwischen günstigen Hüllen und teureren Unterwassergehäusen zum Tauchen wählen
  • Wer nicht das passende Gehäuse findet, kann als Alternative auch eine aktuelle Action Cam mit Tauchgehäuse und Rotfilter nutzen

Unterwassergehäuse für iPhone und Android: Viele Smartphones sind schon ab Werk wasserdicht

Viele aktuelle Smartphone-Modelle sind schon von Haus aus gegen Spritzwasser geschützt oder sogar wasserdicht. Ich verwende ein aktuelles iPhone von Apple. Auch viele Android-Geräte sind gut geschützt. Die neuen Geräte sind mindestens als wasserdicht nach IP67 deklariert. Das bedeutet, das Smartphone ist für mindestens 30 Minuten in einer maximalen Tiefe von einem Meter wasserdicht. Fremdkörper können in das Gerät nicht eindringen. Ich hatte das iPhone schon ohne äußere Hülle mit im Meerwasser, um Delfine zu fotografieren. Das iPhone hat keinen Schaden genommen – ein ungutes Gefühl bei dem ziemlich teuren Gadget bleibt dennoch – und die Nutzung mit Unterwassergehäuse für iPhone ist eine sicherere Lösung.

Zum Schnorcheln und Schwimmen reicht auch eine wasserdichte Smartphone-Hülle. Foto: Sascha Tegtmeyer
Zum Schnorcheln und Schwimmen reicht auch eine wasserdichte Smartphone-Hülle, die es für alle aktuellen iPhones und Android-Geräte gibt. Foto: Sascha Tegtmeyer

Zudem hat die IP67 – Zertifizierung Einschränkungen: Man darf das iPhone weder mit ins Chlorwasser noch ins Salzwasser nehmen, weil dieses das Gehäuse schädigen kann. Dann kann es passieren, dass Wasser in das Smartphone eindringen kann. Weil wir das iPhone beim Stand Up Paddling, Schwimmen, Schnorcheln und sogar Tauchen mitnehmen wollen, brauchen wir entsprechende Hüllen und Unterwassergehäuse für iPhones wie das iPhone X (Test) oder ein entsprechendes Android-Smartphone.

Einige Unterwassergehäuse für iPhones und Co. – weitere Auswahlmöglichkeiten im Shop

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Unterwassertasche oder Unterwassergehäuse für iPhone und Android-Smartphones kaufen?

Welches Unterwassergehäuse für iPhone X(S) und Co. Ihr benötigt, hängt ganz allein von den Anforderungen ab. Wer das Smartphone am Strand gegen Sand, Schmutz und Salzwasserspritzer schützen möchte, benötigt lediglich eine einfach Schützhülle für sein Smartphone. Beim Schnorcheln in der Ostsee musste ich schon eine etwas festere Hülle auffahren und habe ein hartes Cover verwendet, das eine Aussparung für die Kamera besitzt. Und wer das Smartphone wirklich zum Tauchen mitnehmen möchte und vielleicht sogar bis auf 40 Meter Tiefe taucht, benötigt ein richtig robustes Unterwassergehäuse für iPhone oder sein Android-Smartphone.

1. Wasserdichte Schutzhüllen: Welche Vorteile haben sie und was können sie ab?

Große Krebse könnt Ihr beim Schnorcheln in der Ostsee beobachten! Foto: Sascha Tegtmeyer
Große Krebse könnt Ihr beim Schnorcheln in der Ostsee beobachten! Foto: Sascha Tegtmeyer

Wasserdichte Schutzhüllen für das iPhone und andere Smartphones sind unheimlich praktisch. Im Normalfall kosten sie wenig und bieten für wenig Geld viel Schutz. Als ich 2016 mein iPhone 6S Plus in der Ostsee verloren habe und es fast 24 Stunden lang auf dem Meeresgrund lag, bis wir es beim Tauchen in Scharbeutz wiedergefunden haben, war es lediglich von einer solchen wasserdichten Schutzhülle geschützt. Die Hülle hat damals dicht gehalten und wir konnten das Smartphone am nächsten Tag voll funktionsfähig aus dem Meer bergen. Entsprechend viel halte ich von solchen Schutzhüllen, mit denen man problemlos das Handy gegen jegliche Form von Schmutz, Sand, Staub und Dreck schützen kann. Wir haben mittlerweile mehrere dieser Smartphone-Hüllen für jeden Einsatzzweck zur Hand.

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2. Unterwassergehäuse für iPhone und Android-Smartphones für Tauchgänge bis 60 Meter

Wer auf 40 Meter tauchen möchte, benötigt ein robustes Unterwassergehäuse für iPhone X. (Die Aufnahme wurde mit einem iPhone gemacht)
Wer auf 40 Meter tauchen möchte, benötigt ein robustes Unterwassergehäuse für sein iPhone X(S) (Die Aufnahme wurde mit einem iPhone gemacht)

Aber schon beim Schnorcheln kommt bei mir ein festeres Unterwassergehäuse für iPhone zum Einsatz. Während eine Schutzhülle für Smartphone eher eine Art durchsichtige Tasche ist, verwenden wir beim Schnorcheln schon eine feste, wasserdichte Schutzhülle für iPhone X, mit der man zumindest schon einmal guten Gewissens bis auf drei Meter abtauchen kann, ohne dass sie implodiert. Wenn Du beim Schnorcheln im Urlaub einen Fisch siehst, möchtest Du vielleicht bis auf drei Meter Tiefe tauchen, um ihn zu fotografieren.

Wenn es dann ans richtige Tauchen – und damit meine ich Gerätetauchen bis auf 40 Meter oder Freediving bis in eine ähnliche Tiefe – geht, benötigt Ihr wirklich ein festes und robustes Unterwassergehäuse für iPhone wie etwa das iPhone X oder jedes beliebige andere Android-Smartphone. Selbst diese Gehäuse aus einem festen Kunststoff sind noch halbwegs kompakt und lassen sich sehr leicht konfigurieren und unter Wasser bedienen.

Einige Unterwassergehäuse für iPhones X(S) und Co.

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Mit Unterwassergehäuse für iPhone tauchen und schnorcheln – ein Ersatz für GoPro und Co?

Zum ersten Mal bin ich bereits 2014 mit dem iPhone 4S und einem entsprechenden Unterwassergehäuse für iPhone abgetaucht. Seitdem hat uns das Smartphone und seine Nachfolger iPhone 5, iPhone 6 Plus, iPhone 7, iPhone 8 Plus, iPhone X(S) und iPhone 11 Pro Max auf diversen Tauchgängen bis in Tiefen von über 40 Metern begleitet. Unterwassergehäuse für iPhone und Android-Smartphones. sind einfach unheimlich praktisch, weil gerade die neuen Smartphone-Modelle mit Doppel- und Mehrfachkamera auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch tolle Bilder machen.

Wir haben im Laufe der Zeit bereits zahlreiche Smartphone-Unterwassergehäuse getestet – und haben heute eine entsprechend große Expertise. Foto: Sascha Tegtmeyer
Wir haben im Laufe der Zeit bereits zahlreiche Smartphone-Unterwassergehäuse getestet – und bis heute entsprechend viele Erfahrungen mit der Smartphone-Nutzung unter Wasser gemacht. Foto: Sascha Tegtmeyer

Und für dunkle Tauchgänge lässt sich auch problemlos ein Videolicht am Gehäuse installieren. Aus unserer bisherigen Erfahrung können wir die Verwendung eines Unterwassergehäuse für iPhone vorbehaltslos empfehlen – natürlich auf eigene Gefahr, denn es besteht immer die Möglichkeit, dass das Unterwassergehäuse geflutet wird und das Smartphone absäuft.

Die Unterwassergehäuse für iPhone und Co. haben noch einen weiteren, praktischen Nebeneffekt. Aktuelle Smartphones als Unterwasserkamera ersetzen absolut aktuelle Action Cam Modelle. Mit den Smartphones sind hochauflösende Fotos und flüssige Videoaufnahmen möglich. Die Qualität ist mitunter sogar noch deutlich besser als mit der Action Cam. Dafür sind die kleinen Kameras á la GoPro noch eine ganze Ecke kompakter. Wenn wir uns für eine Variante entscheiden müssten, wir würden das iPhone im Unterwassergehäuse für das Tauchen und Schnorcheln vorziehen.

Aktuelle Action Cams wie die GoPro Hero oder die DJI Osmo Action machen im Wasser auch ausgezeichnete Aufnahmen. Ihr könnt die Action Cams im Unterwassergehäuse für Action Cams ebenfalls problemlos mit ins Wasser nehmen. Allerdings würde ich tunlichst die Nutzung eines Rotfilters oder einer UW-Videoleuchte empfehlen.

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Fazit – Mit iPhone und Apple Watch ins Wasser?

Ich schleppe immer eine Menge Ausrüstung mit ins Wasser, um tolle Fotos und Videos zu machen. Dafür nehme ich auch das iPhone im Unterwassergehäuse und die Apple Watch ins Salzwasser mit. Zudem ist es für sportlich aktive Menschen unheimlich praktisch, beispielsweise mit dem Smartphone Stand Up Paddling zu betreiben, weil man dann über entsprechende Apps seine Fitnessdaten aufzeichnen, navigieren oder einen Notruf absetzen kann. Dementsprechend ist ein Unterwassergehäuse längst nicht nur zum Fotografieren praktisch, sondern auch bei vielen anderen Aktivitäten.

Ich mache das bei jeder Tour auf dem SUP-Board. Ähnlich ist es mit der Apple Watch beim Schwimmen und auch beim Surfen und SUP habe ich die Smartwatch immer dabei. Sogar ein Saunagang mit Apple Watch ist möglich (auf eigene Gefahr!). Wichtig ist hier vor allem ein robustes Sportarmband für die Apple Watch wie das Apple Watch Sport Loop (Test).

Alles in allem kann man sagen: Wer aufpasst, kann dank diverser Unterwassergehäuse für iPhone und Co. und einer mittlerweile wasserresistenten Apple Watch auch problemlos mit den Geräten ins Wasser. 

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Besitzt Ihr schon ein Unterwassergehäuse für iPhone oder ein anderes Smartphone? Teilt Eure Erfahrungen in den Kommentaren.

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About Author

Moin, ich bin Sascha! Meer-Fan, Reise-Liebhaber und immer für ein Abenteuer zu haben. Auf meinem Reiseblog Just Wanderlust verbinde ich die Liebe zum Reisen und zur Natur mit einem Faible für Wassersport wie Stand Up Paddling, Tauchen und Surfen. Ich bin Journalist und von Natur aus Neugierig, wenn ich neue Reiseziele kennen lerne und anschließend ausführlich darüber berichte. Wenn ich mit meiner Familie oder allein unterwegs bin, dürfen bei mir als Technik-Fan auch immer gern ein paar Reise-Gadgets zu Testzwecken mit dabei sein. Meine bevorzugten Reiseländer: USA, Thailand und Malediven.

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