Suunto 3 Test – Sport-Smartwatch für alle Fälle?

by Sascha Tegtmeyer | Apr. 27, 2022

Die Suunto 3 der zweiten Generation war in meinem damaligen Test eine schlicht-elegante, leichte Sport-Smartwatch mit adaptiver Trainingsanleitung sowie Aktivitäts-, Schlaf- und Erholungsfunktionen. Besonders aufgefallen sind mir das kompakte Gehäuse, die einfache Bedienung über fünf Tasten und das gelochte Silikonarmband. Heute ist dieser Beitrag vor allem als Praxistest eines älteren Modells und als Entscheidungshilfe für gebrauchte Exemplare zu lesen: Vor dem Kauf würde ich Zustand, verbleibende Akkukapazität, App-Verbindung und den benötigten Smartphone-GPS-Zugriff prüfen.

Laut Hersteller Suunto ist diese Sport-Smartwatch "nordish by nature": Die Suunto 3 Gen. 2 hat das typisch schlicht-elegante skandinavische Design, das zu einem Exportschlager in die ganze Welt geworden ist. Mittlerweile gibt es zahllose Sportuhren auf dem Markt – und ein besonderes, markantes Design der Armbanduhr sorgt da für einen besonderen Wiedererkennungswert. Das Gehäuse besteht neben einer Edelstahllünette aus innovativen Kunstoff-Materialien, die es besonders leicht machen: Nur 36 Gramm wiegt das Wearable.

Die Box zeigt die Suunto Race 2 als anders positionierte Alternative, nicht die hier getestete Suunto 3; die Race 2 habe ich nicht selbst getestet.

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Im damaligen Test lagen die Stärken der Suunto 3 für mich in der Kombination aus Sportuhren-Funktionen, kompakter Bauweise und einfacher Bedienung. Meine damalige Einschätzung zum Preis-Leistungs-Verhältnis ist keine aktuelle Preisempfehlung. Bei einem alten oder gebrauchten Exemplar würde ich den konkreten Preis heute mit Zustand, verbleibender Akkukapazität und dem benötigten Smartphone-GPS abgleichen.

Alltagstaugliches Modell

Die Uhr ist ein alltagstaugliches Modell, das sich ganz klar an Sportler und Aktive richtet und zugleich beim Workout als auch im Alltag, etwa im Büro, getragen werden kann. Zentrale Funktion der Pulsuhr ist wie bei vielen anderen Fitness-Uhren die Herzfrequenzmessung am Handgelenk mit Valencell-Technologie, die die Grundlage für viele Features bildet. Zentrales Merkmal der Suunto 3 Gen. 2 ist das Tracking von Workouts wie Laufen, Schwimmen und Radfahren, Yoga, Fitness, Wandern und viele weitere Sportarten – insgesamt stehen 70 verschiedene Sportmodi zur Verfügung. Da sogar Aktivitäten wie Wandern unterstützt werden, kann die Watch auch zu den Outdoor-Uhren gezählt werden.

Neben der Herzfrequenzmessung ist die Handgelenk-basierte Schrittfrequenzmessung zur Messung von Geschwindigkeit und Distanz bei Laufaktivitäten (auch Indoor) essentiell zum Tracking von Aktivitäten. Neben diesen Features zählen die Aufzeichnung von Kalorienverbrauch, Schritten und niedrigster Herzfrequenz, Schlafaufzeichnung von Schlafqualität und Schlafenszeiten sowie die Analyse von Belastungs- und Erholungsphasen zu den wichtigsten Eigenschaften der kleinen und leichten Suunto-Smartwatch. Wir haben uns die Sportuhr im Test einmal genau angeschaut.

Überblick – die wichtigsten Eigenschaften und Funktionen der Suunto 3 Gen. 2

  • die Suunto 3 Gen. 2 ist eine kleine und leichte Sport-Smartwatch für vielseitige Einsatzgebiete
  • Highlight sind die adaptive Trainingsanleitung, der Erholungsmonitor und die zahlreichen vorinstallierten Sportarten wie Laufen, Schwimmen, Fahrradfahren und viele weitere
  • die wichtigsten Eigenschaften der Multisportuhr im Überblick
    • Matrix-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung
    • hochwertiges Gehäuse aus ABS-Kunststoff
    • Deckglas aus Polyamid
    • Lünette aus Edelstahl
    • Armband aus Silikon – Armbandbreite 20mm
    • Herzfrequenzmessung am Handgelenk mit Valencell-Technologie
    • Tracking von Workouts wie Laufen, Schwimmen und Radfahren, Yoga, Fitness, Wandern und viele weitere – insgesamt 70 verschiedene Sportmodi
    • Handgelenk-basierte Schrittfrequenzmessung zur Messung von Geschwindigkeit und Distanz bei Laufaktivitäten (auch Indoor)
    • Aufzeichnung von Kalorienverbrauch, Schritten und niedrigster Herzfrequenz
    • Schlafaufzeichnung von Schlafqualität und Schlafenszeiten
    • Analyse von Belastungs- und Erholungsphasen
    • Akkulaufzeit laut damaliger Herstellerangabe: bis zu 30 Stunden Training mit GPS-Aufzeichnung über das verbundene Smartphone, bis zu zehn Tage Zeitanzeige
    • kein integriertes GPS; GPS-Aufzeichnung über ein verbundenes Mobiltelefon und die Suunto App
    • 30 Meter wasserdicht
    • Nutzung mit einem kompatiblen Smartphone und der Suunto App
    • fest verbaute, wiederaufladbare Batterie; die Ladekapazität kann mit der Zeit sinken
    • Gewicht: 36 Gramm
    • Einrichtung mit der Suunto App
    • Lieferumfang laut Hersteller: Suunto 3 Gen. 2, USB-Kabel, Kurzanleitung, Garantiebedingungen
    • "Made in Finnland"
Fünf Knöpfe, aber kein Touchscreen: In meinem Suunto 3 Gen. 2 Test hat sich die Sportuhr als kinderleicht zu bedienen erwiesen. Foto: Sascha Tegtmeyer
Fünf Knöpfe, aber kein Touchscreen: In meinem Suunto 3 Gen. 2 Test hat sich die Sportuhr als kinderleicht zu bedienen erwiesen. Foto: Sascha Tegtmeyer

Mein Eindruck der Suunto 3 Gen. 2 im Test

Die Suunto 3 Gen. 2 hält von Anfang an eine Überraschung parat: Sie ist klein und kompakt, wirkt auf mich geradezu filigran und unscheinbar, während die Pulsuhr federleicht ist und man sie kaum am Handgelenk spürt. Gleichzeitig macht die kleine Uhr einen wertigen und eleganten Eindruck. Rein optisch wirkt die Sport-Smartwatch kleiner als sie ist. Ein Vergleich etwa mit einer 44mm Apple Watch zeigt, dass das Gehäuse mit 43mm nur unmerklich kleiner ist. Das Suunto-Einsteigermodell ist deshalb genau richtig für alle, die keinen riesigen Klotz von Sportuhr am Handgelenk tragen möchte, wie es insbesondere einige Outdoor-Uhren sind.

Elegantes Wearable

Das elegante Wearable lässt sich problemlos auch im Büro – etwa zum Kostüm oder Anzug tragen. Abstriche muss man allerdings in Bezug auf das Display machen: Der finnische Hersteller hat kein AMOLED verbaut und auch die Bezels, also die schwarzen Balken rund um den Bildschirm, sind vergleichsweise groß. Ein Touchscreen ist ebenfalls nicht vorhanden. Im Vergleich zur auch wesentlich teureren Suunto 7 (Test) mit dem hochauflösenden AMOLED kann die Suunto 3 Gen. 2 natürlich so gar nicht mithalten.

Lohnt sich die Suunto 3 heute noch gebraucht?

Im damaligen Test war die Suunto 3 als vergleichsweise günstiges Einstiegsmodell positioniert. Heute würde ich ein gebrauchtes Exemplar nicht allein nach dem Preis beurteilen: Entscheidend sind der Zustand, die verbleibende Akkukapazität, die Verbindung zur Suunto App und die Abhängigkeit vom Smartphone-GPS. Wenn du statt eines älteren Gebrauchtmodells nach einer aktuellen Suunto suchst, findest du in meinem Suunto-5-Peak-Test eine separate Einordnung für 2026. Die Navigation durch die Menüs, die Änderung von Einstellungen und der Start der vorinstallierten Workouts funktionierten in meinem Test auf Anhieb.

Mein erster Eindruck war damals klar: Die 3er Baureihe passte vor allem zu Menschen, die am liebsten keine Armbanduhr und keinen dicken Smartwatch-Klotz tragen würden und dennoch auf wichtige Sportuhren-Funktionen nicht verzichten wollten. „Mehr Sportuhr als die 3er Suunto braucht eigentlich kein Mensch“, war mein Gedanke nach einem Tag mit der Uhr. Weiter unten habe ich die damaligen Stärken und Schwächen der Sport-Smartwatch herausgearbeitet.

Das gelöcherte Silikonarmband der Suunto 3 Gen. 2 hat mir beim Sport sehr gut gefallen, weil es natürlich entsprechend atmungsaktiv ist. Foto: Sascha Tegtmeyer
Das gelöcherte Silikonarmband der Suunto 3 Gen. 2 hat mir beim Sport sehr gut gefallen, weil es natürlich entsprechend atmungsaktiv ist. Foto: Sascha Tegtmeyer

Für wen ist die Suunto 3 Gen. 2 geeignet?

Die Suunto 3 Gen. 2 ist eine kleine und leichte, ja fast unauffällige Smartwatch, die lieber mit inneren Werten und Understatement glänzt als groß und auffällig am Handgelenk zu prangen. Ausgeglichenheit ist das Stichwort. Die Sportuhr und ihr Träger haben etwas gemeinsam: Sie haben eine gewisse Balance in sich – die Suunto 3 unterstützt deshalb den Nutzer darin, das Gleichgewicht zwischen Aktivitäten und Ruhephasen zu halten.

Aus diesem Grund ist die Smartwatch extra dafür konzipiert worden, auch nachts getragen zu werden. Denn die Erholungsphase im Schlaf hat maßgeblichen Einfluss darauf, wie leistungsfähig wir am Tag sind. In der Schlafzusammenfassung lässt sich die Dauer des Schlafs ersehen und die Schlafqualität. Denn nur wer nachts genügend Energie tankt, hat am Tag die Power für neue Abenteuer und Aktivitäten.

Auch wenn die Suunto 3 in vieler Hinsicht eine Multisportuhr ist, ist auch dieses Modell als Smartwatch konzipiert, die nicht nur jeden Tag den ganzen Tag, sondern auch nachts getragen werden kann. Aus diesem Grund ist die sportliche Smartwatch auf Reisen und bei allen Outdoor-Aktivitäten ein zuverlässiger Assistent. Unter den 70 Sportmodi befinden sind zahlreiche Outdoor-Sportarten wie Fahrradfahren und Wandern, sodass die Uhr auch in diesem Bereich durchaus ihre Daseinsberechtigung hat – wenngleich ihr einige wichtige Funktionen der großen und teuren Outdoor-Smartwatches fehlen.

Stärken und Schwächen der Suunto 3 Gen. 2 im Test

In meinem Suunto 3 Gen. 2 Test hat die Sport-Smartwatch viele Stärken und auch einige Schwächen gezeigt. Überzeugt hat mich das kompakte, leichte und gleichzeitig elegante Design der Sportuhr, das den Fitness Tracker insbesondere auch alltagstauglich macht. Man kann die Uhr problemlos zum Anzug oder einem eleganten Kostüm tragen. Bei der Benutzung ist insbesondere das abgedunkelte Always-on-Display mit Hintergrundbeleuchtung auf Knopfdruck der Suunto 3 Gen. 2 sehr angenehm.

Herzfrequenzmessung direkt am Handgelenk

Die Herzfrequenzmessung findet bei der Pulsuhr direkt am Handgelenk statt. Zudem zählt sie Schritte und Aktivitätskalorien. Mit nur zweimaligem Drücken auf die Knöpfe ließ sich in meinem Test ein Workout starten. Die Bedienung war für mich über die fünf vorhandenen Knöpfe – zwei links und drei rechts – sehr intuitiv und spielend einfach. Auch das gelochte Silikonarmband im mittleren Härtegrad empfand ich als sehr angenehm zu tragen. Im damaligen Normalbetrieb mit ein oder zwei Workouts pro Tag hielt der Akku sehr lange; bei einem gebrauchten Exemplar kann die verfügbare Ladekapazität heute geringer sein.

Hergestellt in Finnland

Zudem empfand ich es im Test als Qualitätsmerkmal, dass die Uhr in Finnland designt und hergestellt wurde. Auch die Synchronisierung mit der Suunto App funktionierte bei mir einwandfrei. Das damalige Preis-Leistungs-Verhältnis floss positiv in meine Bewertung ein; daraus lässt sich jedoch kein heutiger Marktpreis ableiten.

Der optische Herzsensor der Sportuhr sitzt auf der Unterseite – in unserem Suunto 3 Gen. 2 Test haben sich leichte Abweichungen gezeigt, die aber im Rahmen lagen. Foto: Sascha Tegtmeyer
Der optische Herzsensor der Sportuhr sitzt auf der Unterseite – in unserem Suunto 3 Gen. 2 Test haben sich leichte Abweichungen gezeigt, die aber im Rahmen lagen. Foto: Sascha Tegtmeyer

Den zahlreichen Stärken stehen jedoch auch einige Schwächen gegenüber. Die Sportuhr hat kein hochauflösendes OLED- oder AMOLED-Display. Der Zeitmesser zeigte in meinem Test leichte Abweichungen der Herzfrequenz von bis zu fünf Schlägen pro Minute. Das war eine persönliche Einzelbeobachtung und kein Labormesswert. Für meine Messungen musste die Uhr eng und etwa zwei Finger breit oberhalb des Handgelenks sitzen. Suunto weist zudem darauf hin, dass die Messwerte Freizeitinformationen und keine medizinischen Daten sind.

Unangenehme Signaltöne

Die Signaltöne empfand ich im Test als unangenehm und störend. Auch die Smartwatch-Funktionen waren eher eingeschränkt und beschränkten sich im Wesentlichen auf Benachrichtigungen, die mit dem verbundenen Smartphone synchronisiert wurden. Für meine damalige Nutzung war die Suunto 3 deshalb eher Fitnessuhr als vollwertige Smartwatch.

Insgesamt erwies sich der Fitness Tracker in meinem Suunto 3 Gen. 2 Test als grundsolides Einstiegsmodell des finnischen Herstellers. Für eine heutige Gebrauchtentscheidung sind neben den damaligen Stärken vor allem Akkuzustand, App-Verbindung und die Abhängigkeit vom Smartphone-GPS entscheidend.

Stärken

  • kompaktes, leichtes und elegantes Design
  • abgedunkeltes Always-on-Display mit Hintergrundbeleuchtung auf Knopfdruck und guter Ablesbarkeit bei Sonneneinstrahlung
  • Herzfrequenzmessung direkt am Handgelenk
  • zuverlässige Messung von Schritten und Aktivitätskalorien
  • viele Sportprogramme direkt auf der Smartwatch vorinstalliert
  • intiutive und spielend einfache Bedienung mit den fünf Knöpfen
  • atmungsaktives, gelöchertes Armband
  • im damaligen Test lange Akkulaufzeit
  • „Designed and Made in Finnland“
  • synchronisiert sich mit der Suunto App
  • im damaligen Test überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis

Schwächen

  • Kein OLED oder AMOLED-Display
  • leichte Abweichungen bei der Herzfrequenzmessung (die Uhr muss sehr präzise sitzen)
  • kein Pulsoximeter
  • blecherne Pieptöne als Signale
  • wenige Smartwatch-Funktionen
  • kein integriertes GPS; GPS-Aufzeichnung nur über ein verbundenes Smartphone

Bewertung: Suunto 3 Gen. 2 im Test

Verarbeitung, Materialien und Optik

Bewertung: 8 von 10.

Display und Bedienung

Bewertung: 7 von 10.

Funktionsumfang

Bewertung: 7 von 10.

Präzision der Messergebnisse

Bewertung: 7 von 10.

Vielseitigkeit der Einsatzgebiete

Bewertung: 7 von 10.

Preis-Leistung-Verhältnis

Bewertung: 10 von 10.

Gesamteindruck

Bewertung: 8 von 10.

Durchschnittliche Bewertung 7,7

Die Bewertung erfolgt rein subjektiv und spiegelt lediglich meine eigenen Erfahrungen mit der Smartwatch wider.

Tabelle – Technische Daten der Suunto 3 Gen. 2

FeaturesVerwendete Technik
Gehäusematerial ABS-Kunststoff – Gehäusegröße: Ø 43 mm
DeckglasmaterialPolyamid
Lünettenmaterial Edelstahl
ArmbandmaterialSilikon
DisplayMatrix-Farbdisplay mit 218x218 Pixeln und LED-Hintergrundbeleuchtung
TouchscreenNein
Farbvarianten der SmartwatchSchwarz-Schwarz, Silber-Weiß, Schwarz-Kupfer, Moosgrün-Schwarz, Rot-Silber
UhrfunktionenUhrzeit, automatische Sommerzeit, Wecker, Timer, Stoppuhr
Fitness-TrackingHerzfrequenzmessung, Schlafanalyse, Strecke, Schrittzähler, Kalorienverbrauch, Schrittfrequenzmessung
AktivitätsfunktionenBelastung und Erholung, adaptive Trainingsanleitung, Intervalltraining, Rundenzeiten
SchwerpunkteMultisport-Workouts wie Laufen, Schwimmen und Radfahren, Yoga, Fitness, Wandern und viele weitere – insgesamt 70 verschiedene Sportmodi
Indoor-Tracking-FunktionenSchwimmen, Radfahren, Laufen und viele weitere
Herzfrequenzmessung am HandgelenkOptischer Herzsensor mit Valencell-Technologie
PulsoximeterNein
Wasserdichtigkeit30 Meter (3 ATM); die Bedienungsanleitung unterstützt Poolschwimmen, belegt jedoch keine pauschale Schnorchel-Empfehlung
BatterielaufzeitUhrzeit-Modus: bis zu zehn Tage
Smartwatch-Modus: bis zu fünf Tage
Training mit GPS-Aufzeichnung über das verbundene Smartphone: bis zu 30 Stunden (damalige Herstellerangaben)
Positions-Trackingkein integriertes GPS; Positionsaufzeichnung über ein verbundenes Mobiltelefon und die Suunto App
SensorenOptischer Herzfrequenz-Sensor
Smartwatch-FunktionenBenachrichtigungen
Kompatibilitätkompatibles iPhone oder Android-Smartphone; aktuelle App-Anforderungen prüfen
VerbindungenBluetooth Smart
Gewicht36 Gramm
Quellen: Suunto.com und Suunto-3-Bedienungsanleitung. Herstellerangaben; damalige Modellangaben ohne Gewähr.

Suunto 3 Gen. 2 im Test – Sport-Smartwatch für alle Fälle?

Mein Fazit

Die Suunto 3 Gen. 2 gefiel mir im damaligen Test grundsätzlich sehr gut, weil sie ihren klar begrenzten Anspruch als leichte Fitness- und Multisportuhr erfüllte. Sie war kein Alleskönner und sollte es auch nicht sein: Funktionen wie barometrische Höhenmessung, EKG und Pulsoximeter gehörten nicht zu ihrem Profil.

Suunto 3 Gen 2 Test: Für viele Einsatzzwecke ist die Sportuhr ideal geeignet. Foto: Sascha Tegtmeyer
Suunto 3 Gen 2 Test: Für viele Einsatzzwecke ist die Sportuhr ideal geeignet. Foto: Sascha Tegtmeyer

In meinem damaligen Test war sie eine überzeugende Multisport-Smartwatch für Einsteiger und Freizeitsportler, die ein paar Mal pro Woche trainieren und auch auf Reisen ihre Aktivitäten erfassen wollten. Die Suunto 3 Gen. 2 passte eher zum Joggen im Strandurlaub als zu tagelangen Touren, bei denen integriertes GPS und umfangreiche Outdoor-Funktionen wichtig sind. Für einen heutigen Gebrauchtkauf würde ich sie nur wählen, wenn der Zustand und die verbleibende Akkukapazität überzeugen und die GPS-Aufzeichnung über das verbundene Smartphone zum eigenen Einsatz passt.

Nicht viel zu meckern: Besonders alle, die auf schlichte Eleganz und grundlegende Fitness-Funktionen setzen, kommen bei der Suunto 3 auf ihre Kosten. Foto: Sascha Tegtmeyer
Nicht viel zu meckern: Besonders alle, die auf schlichte Eleganz und grundlegende Fitness-Funktionen setzen, kommen bei der Suunto 3 auf ihre Kosten. Foto: Sascha Tegtmeyer

Genau darin lag für mich die Stärke der Suunto 3 der zweiten Generation: Man spürte sie kaum am Handgelenk, während sie Aktivitäten und Schlaf aufzeichnete. Das schlichte, zeitlose Design machte die Uhr im Test zu einem attraktiven täglichen Begleiter. Mein damaliger Eindruck blieb deshalb: Mehr Sportuhr braucht vielleicht kein Mensch. Für eine heutige Kaufentscheidung bei einem gebrauchten Exemplar sind jedoch Akku, App-Verbindung und Smartphone-GPS ebenso wichtig wie dieses Testurteil.

Suunto 3 Test: Verwendet Ihr bereits eine Sport-Smartwatch oder plant die Anschaffung? Teilt Eure Erfahrungen in den Kommentaren.

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Reisejournalist, Autor und Gründer von Just Wanderlust

Ich schreibe auf Just Wanderlust aus eigener Reiseerfahrung über Orte, Meer und Outdoor-Abenteuer. Mehr über mich und meine Arbeit.

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