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DJI Osmo Mobile 2 Test: Bringt der Smartphone-Gimbal Stabilität in euren Urlaub?

Updated 8. Januar 2022
e85f08d3f9204d6f8dccaeb5f2ee8c6e DJI Osmo Mobile 2 Test: Bringt der Smartphone-Gimbal Stabilität in euren Urlaub?

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Der DJI Osmo Mobile 2 ist ein Drei-Achsen-Stabilisator der neusten Generation für Smartphones. Mit dem Gadget könnt Ihr dank integrierter Motoren und Sensoren überall wackelfreie Videos und Fotos mit eurem Smartphone machen. Wir von Just Wanderlust haben uns vorgenommen, in Zukunft mehr Videos auf Reisen zu machen und uns deshalb diesen Gimbal zugelegt (selbst gekauft!). Wir haben den DJI Osmo Mobile 2 im Test ausprobiert und stellen Euch ausführlich die Vorteile und Nachteile des modernen Smartphone-Stabilisators vor.

Soviel sei vorweg gesagt: Unser Osmo Mobile 2 Test hat ergeben, dass ein Gimbal für Kameras – und das muss nicht zwingend der Osmo sein – für Reiseblogger, Reisejournalisten und alle Reise-Fans, die wackelfreie und gestochen scharfe Aufnahmen von ihren Urlauben haben wollen, nicht mehr wegzudenken ist. Der Smartphone-Gimbal ist ein absoluter Kauf-Tipp für Hobbyfotografen, die auf Reisen tolle Bilder machen wollen. Ein Gimbal gehört nebst vielen weiteren Urlaubs-Gadgets wie einem Unterwassergehäuse fürs Smartphone oder der DJI Mavic Air (Test) ins Reisegepäck.

Aber fangen wir etwas früher an: Wir von Just Wanderlust haben ganz dringend Fotoausrüstung für bessere, wackelfreie Videos gesucht. Auf Reisen verwenden wir für unsere Fotos und Videos ein aktuelles iPhone X und die spiegellose Systemkamera Sony Alpha 6300. Beide Cams machen gestochen scharfe Videos mit bis zu 4K und 60 Frames pro Sekunde. Und auch Fotos, die einfach ohne große Bearbeitung perfekt sind. Selbst für professionelle Zwecke eignen sich die Aufnahmen beider Kameras.

Der Schwachpunkt ist hier jedoch ganz klar der Bediener: Während die technische Qualität unserer Aufnahmen ausgezeichnet ist, ist die Qualität unserer Videofilme bisher äußerst mies gewesen. Kameraführung schlecht, alle Aufnahmen verwackelt und an unterschiedliche Angels war überhaupt nicht zu denken. Das trifft mit Einschränkung leider auf unsere bisherigen Reisefotos ebenfalls zu. Deshalb musste ein Stabilizer her! Wir haben uns kürzlich einen Smartphone-Gimbal bestellt und Osmo Mobile 2 im Test ausprobiert. Wir haben das Gerät selbst gekauft und stellen deshalb auch ganz kritisch die Vorzüge und Nachteile des Reise-Gadgets heraus.

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Osmo Mobile 2 im Test: Unboxing – Wir hatten einen holprigen Start

Unser großer Osmo Mobile 2 Test hat leider etwas holprig begonnen. Wir haben das Gerät im Online-Store von Apple bestellt, da es dort am schnellsten geliefert wurde. Bereits einen Tag nach der Bestellung ist der Smartphone-Stabilisator bei uns eingetroffen. Voller Vorfreude haben wir die Packung und die schicke Transportverpackung geöffnet und dachten, wir könnten sofort loslegen. In den Videos sieht das ja meistens so einfach aus. Aber Fehlanzeige!

Beim Osmo Mobile 2 Stabilizer wird das Smartphone über drei Achsen austariert und gerade gehalten. Foto: Sascha Tegtmeyer
Beim Osmo Mobile 2 Stabilizer wird das Smartphone über drei Achsen austariert und in jeder Situation gerade (horizontal) gehalten. Foto: Sascha Tegtmeyer

Wir wollten den Osmo Mobile 2 mit unserem iPhone X verwenden. Doch das ist gar nicht so einfach. Wir sind stillschweigend davon ausgegangen, dass man das iPhone X einfach nur einklemmen und den Osmo einschalten muss. Doch so einfach ist es jedoch nicht. Man muss sich erst einmal die DJI Go App aus dem Apple App Store herunterladen. Zumindest theoretisch sollte der Gimbal bereits voll geladen ankommen und man kann sofort mit dem Pairing von Osmo Mobile 2 und iPhone X beginnen. Das funktioniert auch auf Anhieb.

Aber anstatt sich sofort richtig einzustellen und als iPhone-Stabilisator zu agieren, passierte erst einmal gar nichts. Wir haben es mit neu verbinden, ein- und ausschalten sowie einem Reset probiert, doch nichts passierte. Unser Smartphone hing schlaff am Osmo Mobile 2 herunter.

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Der Osmo Mobile 2 muss justiert werden

Nach ungefähr einer halbe Stunde lesen in diversen Foren haben wir erstens festgestellt, dass viele andere Nutzer auch das Problem hatten, und haben zweitens die Lösung gefunden. Der Osmo Mobile 2 muss nicht nur über die Software kalibriert, sondern auch manuell justiert werden. Das bedeutet: Das iPhone X wird nicht einfach nur eingehängt, sondern muss auch manuell und mechanisch so austariert (ins Gleichgewicht gebracht) werden, das es in einer (wie in der Bedienungsanleitung gezeigten Position) im Smartphone-Gimbal aufgehängt ist, bevor man das Gerät einschaltet.

Wie man ihn auch dreht und wendet: Der Osmo Mobile 2 Gimbal hält das Smartphone gerade und wackelfrei. Foto: Sascha Tegtmeyer
Wie man ihn auch dreht und wendet: Der Osmo Mobile 2 Gimbal hält das Smartphone gerade und wackelfrei. Foto: Sascha Tegtmeyer

Die gedruckte Bedienungsanleitung lässt hier mehr als zu wünschen übrig und ist weder besonders gut verständlich noch ausführlich. Ich weiß nicht genau, woran es liegt, dass der Gimbal sich erst einmal nicht aufgerichtet hat. Vermutlich sind die Motoren zu schwach, um das iPhone X in die entsprechende Position zu bringen. Nachdem wir minutenlang herumprobiert haben und Osmo sich einfach nicht so richtig aufstellen wollte, hat die richtige Tarierung irgendwann klappt und der Gimbal hat das getan, was in den zahlreichen Produktvideos tut. Das Smartphone und somit die Kamera immer gerade gehalten, egal wie man den Stabilisator-Stick hält oder dreht. Wirklich ein geniales Erfolgserlebnis, wenn das wirklich zum ersten Mal klappt! Soweit ich gelesen habe, soll dies allerdings bereits direkt nach dem ersten Bluetooth-Pairing des Stabilizer der Fall sein. In unserem großen Osmo Mobile 2 Test hat das jedoch nicht sofort geklappt.

Osmo Mobile 2 im Test: Einmal zum Leben erweckt versprüht der Gimbal Magie

Nachdem wir das Gerät mechanisch justiert haben und anschließend über die DJI GO App die waagerechte Feinjustierung des Horizonts vorgenommen haben, kann es nun endlich losgehen. Wir haben ungefähr eine Stunde benötigt, um den Gimbal startklar zu machen. Aber es hat sich gelohnt! Wie magisch hält der Osmo das Smartphone stabil, egal wie man den Stick dreht und wendet. Einfach genial!

Sobald man den Osmo Mobile 2 zum Laufen gebracht hat, führen viele Wege nach Rom und zu perfekten Videos! Man kann ihn entweder hochkant oder horizontal verwenden. Für die meisten Videos wie etwa für den Fernseher zuhause, Youtube oder Vimeo wird natürlich die horizontale Version bevorzugt. Für Instagram oder Snapchat wiederum benötigt man Hochkant-Videos und muss das Smartphone samt Stabilizer auf Vertikal drehen. Bei den Video-Arten kann man erst einmal so richtig ausprobieren und alle möglichen Einstellungen mit dem Smartphone-Stabilisator versuchen. Generell muss man die Handhabung des Osmo Mobile 2 erst einmal üben, um sich damit vertraut zu machen. Aber dann ist der Smartphone-Stabilisator einfach magisch!

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Mit welcher Software sollte man den Smartphone-Gimbal verwenden?

Auch bei der Auswahl des verwenden Programms auf dem iPhone X für den Osmo Mobile 2 hat man die Auswahl. Entweder man verwendet die DJI Go App, greift auf die integrierte Kamera App zurück oder verwendet die integrierten Aufnahmefunktionen von Instagram oder Snapchat. Dabei haben wir jedoch festgestellt, dass nur die DJI Go App den vollen Funktionsumfang mit den ganzen neuen Kamera-Effekten hat. Die Zoomfunktion über die Tasten am Osmo funktioniert nur in dieser App. Mit allen anderen Programmen hat der Gimbal einen relativ stark eingeschränkte Funktionsumfang. Stabilisierung und Drehung über die Funktionstaste des Sticks ja, alle anderen Funktionen von Osmo nein.

Man kann somit beispielsweise mit der im iPhone integrierten Foto App sehr gute stabile Aufnahmen machen, muss allerdings über den Bildschirm zoomen und bekommt dann einen unregelmäßigen Zoom. Auch die Objekt-Folgefunktion ActiveTrack steht hier nicht zur Verfügung. Wer mit dem Osmo ein Video für Instagram Stories machen möchte, sollte dies entweder mit der DJI Go App vorproduzieren und dann bei Instagram hochladen oder muss aktuell direkt bei Instagram auf einigen Funktionsumfang verzichten. Durch das Drücken der Aufnahmetaste am Gimbal mach das Gerät entweder ein Foto oder durch gedrückthalten ein Video bei Instagram. Das ist aber auch schon alles. Wer wirklich alles aus dem Osmo herausholen will, muss zwingend die zugehörige App des Herstellers verwenden.

Hands-on-Ergebnisse: So schlägt sich Osmo Mobile 2 im Test

Drei Knöpfe genügen: Der Osmo Mobile 2 hat einen Menüknopf, einen Aufnahme-Button und oben links einen Joystick zum Schwenken der Kamera. Foto: Sascha Tegtmeyer
Drei Knöpfe genügen: Der Osmo Mobile 2 hat einen Menüknopf, einen Aufnahme-Button und oben links einen Joystick zum Schwenken der Kamera. Foto: Sascha Tegtmeyer

Nachdem wir den Smartphone-Gimbal angeschafft haben, haben wir ihn direkt bei einem Rennsport-Wochenende auf dem Nürburgring auf Herz und Nieren getestet. Die Ergebnisse unseres Osmo Mobile 2 Tests waren wirklich beeindruckend! Das Gerät macht wirklich in jeder Situation nicht nur gestochen scharfe Fotos, die man dank des veränderten Winkels sehr leicht aus ganz neuen Perspektiven schießen kann. Besonders die Videofunktion ist einfach unschlagbar genial! Die Videos werden wackelfrei. Zudem hat man eine ganze Fülle von Kamerafunktionen, die für ganz neue Möglichkeiten sorgen.

Dazu gehören beispielsweise das bereits erwähnte ActiveTrack, mit dem man ein Objekt wie ein Auto, ein Gesicht, ein Tier, eine Hand oder was auch immer durch den Gimbal verfolgen lassen kann. Das ist vielleicht aktuell die genialste Software-seitige Funktion des Geräts. Neben dieser Funktion kann der Osmo Mobile 2 mit der aktuellen DJI Go App auch Zeitraffer, Motionlaps, Hyperlapse, Zeitlupe und besitzt eine Zoom Control Funktion.

Vorteile des Osmo Mobile 2

Der Osmo hat in der Tat recht ausgeprägte Vorteile und Nachteile. Unterm Strich muss man jedoch sagen, dass bei diesem Stabilisator die Vorteile stärker wiegen als die Nachteile auf der anderen Seite, denn im Grunde tut er, was er soll: Er sorgt für richtig professionell wirkende, wackelfreie Aufnahmen!

1. Osmo macht stabile Videoaufnahmen und Fotos

Dieser Vorteil vom Osmo Mobile 2 überwiegt wirklich alles. Der Stabilisator macht perfekte, wackelfrei Aufnahmen. Dafür gibt es eine glatte Eins und das Geräte hat seine Daseins- und Kaufberechtigung erreicht! Mit etwas Übung – besonders dem Zommen, Tracking und Zoom-Tracking – sehen die Videos mit der entsprechenden Smartphone-Kamera wie beispielsweise der des iPhone X tatsächlich richtig professionell aus. Alleine dieser Punkt sorgt dafür, dass wir sagen: Der Stabilizer ist wirklich ein Kauf!

2. Der Smartphone-Stabilisator ist schön leicht

Dieser Gimbal ist ja bereits eine Weiterentwicklung von Vorgängermodellen. Man merkt wirklich, dass der Hersteller sich Gedanken gemacht und die Fehler und Kinderkrankheiten der Vorgängermodelle ausgebügelt hat. Der Osmo Mobile 2 ist im Zuge dieser Verbesserungen deutlich leichter als seine Vorgänger und liegt damit einfach perfekt in der Hand. Wer schon einmal einen Gimbel über längere Zeit gehalten hat, weiß, was ich meine. Gewicht spielt auf Dauer eine entscheidende Rolle, damit man keinen Tennisarm bekommt.

Zoomen für Fortgeschrittene: Mit dem Osmo Mobile 2 entstehen flüssige und wackelfreie Aufnahmen – auf Wunsch auch mit Zoom! Foto: Sascha Tegtmeyer
Zoomen für Fortgeschrittene: Mit dem Osmo Mobile 2 entstehen flüssige und wackelfreie Aufnahmen – auf Wunsch auch mit Zoom! Foto: Sascha Tegtmeyer

3. ActiveTracking und Co: Ausgefeilte Kamera-Modi

Uns gefallen auch besonders die zahlreichen Kamera-Modi, die der Osmo Mobile 2 in der zugehörigen App bietet. Alleine das ActiveTracking von Gesichtern, Menschen, Tieren oder auch allen möglichen anderen Gegenständen sorgt für besonders weiche und angenehme Bewegung in den Videos. Wer manuell den Osmo dreht, hat häufig ruckartige Bewegungen. Diese fallen dann weg, wenn man ein Objekt anvisiert und sich mit dem gesamten Körper entsprechend bewegt. Die Aufnahmen des Osmo sehen dann aus, als handele es sich um eine Kamerafahrt auf einer Schiene. Wirklich richtig gut!

4. Lange Akkulaufzeit

Richtig gut ist beim Osmo Mobile 2 im Test die Akkulaufzeit gewesen. Während Nutzer des Vorgängermodells immer wieder über kurze Laufzeiten geklagt haben, hält der Akku des Osmo Mobile 2 praktisch ewig. 15 Stunden in Betrieb hält der Smartphone-Gimbal durch und kann gleichzeitig noch das Smartphone über eine verbaute USB-Buchse laden.

5. Osmo Mobile 2 mit Standfuß und GoPro-Adapter ergänzen

Für den Osmo gibt es praktisches Zubehör. Ein Standfuß macht den Gimbal zu einem vollwertigen und intelligenten Stativ. Man kann das Stabilisator-Stativ auf diese Weise irgendwo aufstellen und beispielsweise sich selbst mihilfe des ActiveTracking verfolgen. Eine tolle Möglichkeit, sich selbst beim Sport zu filmen. Ein zusätzlicher Adapter ermöglicht zudem die Nutzung einer ActionCam wie beispielsweise einer GoPro mit dem Stabilisator. Wir werden beides zeitnah noch einmal bestellen und ausgiebig testen.

Nachteile des Smartphone-Stabilisators

Der Akku des Osmo Mobile 2 ist so stark, dass er nebenbei noch das Smartphone laden kann – wirklich toll vom Hersteller gelöst! Foto: Sascha Tegtmeyer
Der Akku des Osmo Mobile 2 ist so stark, dass er nebenbei noch das Smartphone laden kann – wirklich toll vom Hersteller gelöst! Foto: Sascha Tegtmeyer

Der Osmo Mobile 2 im Test hat auch einige Nachteile gezeigt. Da die Vorteile aber eklatant sind und der Smartphone-Stabilisator im Grunde tut, was er soll, nehmen wir die Nachteile in Kauf und werden den Gimbal auch in Zukunft als unser bevorzugtes iPhone-Video-Accessoire verwenden.

1. Etwas nervige Einrichtung des Osmo Mobile 2

Wie bereits anfangs geschildert, war die Einrichtung des Osmo etwas nervig und hat etwas Zeit gekostet. Welche doch einmal verinnerlicht hat, wie die mechanische Justierung funktioniert, kann innerhalb von Sekunden den Osmo Mobile 2 startklar bekommen. Die Software-seitige Kalibrierung ist überhaupt kein Problem und in Sekunden abgeschlossen.

2. Osmo fühlt sich etwas nach Plastik an

Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen fühlt sich das Gehäuse des Osmo nach Plastik an. Er ist auch nicht mehr anthrazit oder schwarz, sondern in einem mittelgrau. Ob man das gut findet oder nicht, ist Geschmackssache. Wir finden den Gimbal nicht so hübsch. Der Griff des Osmo Mobile 2 mit dem Akku ist offensichtlich aus Plastik und einer rauen, matten Legierung. Die drei Achsen samt Motoren sind hingegen scheinbar aus Metall und machen einen solideren Eindruck. Insgesamt macht das Material einen eher mittelmäßigen Eindruck. Dies ist aber höchstwahrscheinlich nicht Sparmaßnahmen des Herstellers, sondern hier der Gewichtsreduzierung geschuldet.

3. Umständliche Wechsel zwischen Nutzern sowie zwischen Waagerecht und Hochkant

Beim Osmo Mobile 2 im Test kann man nicht so einfach zwischen horizontal und vertikal wechseln. Um dies zu machen, müssen nicht nur ein paar Stellschrauben gedreht werden, sondern der Gimbal muss neu austariert und kalibriert werden. Wer beispielsweise im schnellen Wechsel horizontale YouTube Videos in 16:9 (oder 4:3) machen will und auf die Schnelle hinterher ein Instagram Stories Video, ist im Grunde nur noch dabei, den Smartphone-Gimbal zu drehen und zu justieren. Spontan ist die Neuausrichtung gar nicht möglich.

Glücklicherweise hat der Hersteller eine Funktion eingebaut, so dass der Stabilisator bei einer schnellen Bewegung zwischen horizontal auf vertikal wechselt. Ist die Funktion in der Anwendung, hat man jedoch eine etwas eingeschränkten Funktionsumfang und kann beispielsweise die Kamera mit dem Joy Stick nur noch langsam weiter drehen und nicht mehr so intensiv bewegen. Um den vollen Funktionsumfang horizontal und vertikal zu haben, muss man das Smartphone mechanisch am Gimbal drehen und neu justieren.

Ähnlich ist das Problem, sobald man ein weiteres Smartphone oder das Handy eines Freundes verwendet. Auch hier muss man erst wieder das Gerät komplett neu justieren und kalibrieren. Verwendet man dann wieder das vorangegangene Smartphone, hat ebenfalls wieder eine neue Justierung an. Mal eben auf die Schnelle zu tauschen ist somit eher nicht möglich.

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Alle meine Sportuhren Tests und Sport Smartwatch Tests im Überblick

Du fragst dich vielleicht, warum ich in meinem Reiseblog so viel über Smartwatches schreibe. Ganz einfach: Ich liebe sportliche Uhren und Smartwatches, weil sie unheimlich nützliche Urlaubs-Gadgets sind – und deshalb stelle ich diese auch immer wieder in meinem Reiseblog Just-Wanderlust.com vor. Ich habe grundsätzlich auf Reisen und im Urlaub immer eine Smartwatch am Handgelenk, da sie durch Fitness Tracking, Anzeige und Aufzeichnung von Vitalzeichen, Navigation in Karten-Apps, Sicherheitsfunktionen wie Sturzerkennung und Informationsdienste wie Messages direkt am Handgelenk das Reisen und den Urlaub angenehmer und sicherer machen. Man kann sein Smartphone häufiger mal in der Tasche lassen. Zudem fasziniert es mich zu sehen, wie sich die Modelle von Generation zu Generation weiterentwickeln und Träger:innen immer mehr dabei unterstüzen, ein gesundes und aktives Leben zu führen – auch im Urlaub und auf längeren Reisen.

Die Vielfalt der Smartwatch-Modelle ist riesig und zahlreiche Anbieter haben wirklich tolle, ausgereifte Produkte im Angebot. Mittlerweile gibt es unzählige Sportuhren und Smartwatches von zahlreichen etablierten Herstellern wie Apple, Garmin, Polar, Samsung, Huawei und Suunto, die sowohl im Alltag als auch als Urlaubs-Gadget und Geschenkidee für Reisende, für Outdoor-Fans und aktive Individualreisende unheimlich nützlich sind. Regelmäßig gibt es Updates, neue Baureihen und viele Innovationen bei den Uhren. Die Produzenten haben viele hochwertige und ausgereifte Wearables, Pulsuhren, Fitnessuhren, Fitness Trackern und Armbanduhren mit den aktuellen Sportuhren-Funktionen auf dem Markt. Für jede Vorliebe ist die perfekte Uhr dabei. Egal ob Outdoor-Uhren, Uhren für die Reise, Uhren für Abenteurer oder Fitness-Smartwatches, finden Träger das passende Modell. Wir haben bereits viele Modelle für meinen Reiseblog getestet.

Dazu zählen etwa die Apple Watch wie die Apple Watch Series 4 (Test), die Apple Watch Series 5 (Test)Apple Watch Series 6 (Test), Apple Watch Series 7 (Test) und Apple Watch Series 8 (Test), die ich im Laufe der Jahre besonders ausführlich getestet habe – etwa beim Sport und FitnessJoggen und Laufen, beim Surfen und SUP, beim Schwimmen im Salzwasser, auf Reisen, beim Wandern und beim Ski fahren im Winter sowie bei Hitze und Sonneneinstrahlung. Natürlich habe ich mich bei so viel Aktivität auch mit dem Thema Apple Watch Schutzhüllen und dem Apple Watch Kratzer entfernen auseinandergesetzt. Für die Apple Watch habe ich mittlerweile auch zahlreiche Armbänder wie das Apple Watch Solo Loop (Test), das Apple Watch Sport Loop (Test) und das Apple Watch Sportarmband (Test) ausprobiert. Durch die verschiedenen Uhrenarmbänder hat man hier noch einige optische Gestaltungsmöglichkeiten. Ich habe für dich auch die wichtigsten Fragen beantwortet:

Immer besser werden auch die Smartwatches des Herstellers Garmin – zumal die Wearables oftmals mehr nach einer Uhr aussehen, was vielen Träger:innen sehr wichtig ist. Ich habe bereits zahlreiche Garmin-Modelle wie die Garmin fenix 7 (Test), die Garmin epix 2 (Test), Garmin fenix 6 Pro (Test), die Garmin quatix 6 (Test), die Garmin venu (Test) und die Garmin vivoactive 4 (Test) ausprobiert. Mit jeder neuen Generation holt auch der finnische Traditionshersteller Suunto kräftig auf.

Von Suunto habe ich die Suunto 9 Baro (Test), die Suunto 9 Peak (Test), die Suunto Spartan Sport Wrist HR (Test), die Suunto 3 (Test), die Suunto 5 Peak (Test) und die Suunto 7 (Test) ausprobiert. Auch das Facelift der Suunto 7 Stone Gray Titanium (Test) habe ich bereits unter die Lupe genommen und als Reiseblogger auf meinen Touren getestet. Und vom Hersteller Polar die Polar Grit X (Test) und die Polar Unite (Test).

Auch Samsung-Smartwatches wie die Samsung Galaxy Watch Active 2 (Test), die Samsung Galaxy Watch 3 (Test) und Samsung Galaxy Watch 4 (Test) habe ich getestet. Die Ergebnisse habe ich in meinem großen Sportuhren-Test 2021 zusammengefasst. Als Alternative zur typischen Sport Watch kann man meiner Meinung nach auch eine mechanische Armbanduhr wie die Citizen Eco Drive Titanium (Test) in Kombination mit einem Fitness-Armband tragen. Insbesondere Taucheruhren sind optisch ansprechende, mechanische Armbanduhren, die gut um ein digitales Fitness-Armband ergänzt werden können. Zukünftig dürften noch viele weitere der besten Sportuhren und Smartwatches auf Reisen und Zuhause hinzukommen, die ich ausführlich checken werde. Wer sich intensiver für Sportuhren und Smartwatches interessiert, kann sich über die wichtigsten Fachbegriffe in meinem Sportuhren-Wiki informieren. 

Fazit – DJI Go App hat Nachbesserungsbedarf

Nicht nur aus unseren Eindrücken beim Osmo Mobile 2 Test, sondern auch aus vielen Rezensionen im Internet geht hervor, dass die DJI Go App bisher ganz klar eine Schwachstelle des ganzen Systems ist. Sie ist nicht nur für den Gimbal zuständig, sondern auch für die Drohnen und alle anderen Geräte des Herstellers. Das ist einerseits praktisch, weil man nur eine einzige App für alle seine Geräte benötigt. Andererseits macht das das Programm zu einer eierlegenden Wollmilchsau, die etwas unter Überfrachtung mit den vielen Funktionen und Geräten leidet. Zudem passiert passiert es scheinbar öfter, dass nach einem Update die App auf verschiedenen Geräten für eine gewisse Zeit nicht vernünftig funktioniert. Dann hat man natürlich für eine ganze Weile nur einen eingeschränkten Funktionsumfang bei seinen Geräten – sei es der Stabilisator, eine Drohne oder ein anderes DJI-Gerät.

Dafür, dass die DJI Go App für so viele Gadgets zuständig ist, sind der Funktionsumfang und die Einstellungsmöglichkeiten für den Gimbal recht umfangreich. Man kann direkt in der App sogar Videos schneiden oder sich komplett automatische Filme ausgeben lassen. Hier liegt jedoch auch eine der größten Probleme des Programms begraben: Eine der größten Nachteile der DJI Go App in unserem großen Osmo Mobile 2 Test war, dass die Aufnahmen nicht automatisch in der Camera Roll des Smartphones gespeichert wurden, sondern erst einmal nur innerhalb der App und man sie erst exportieren muss. Hoffentlich wird DJI dies in naher Zukunft ändern!Fazit des Osmo Mobile 2 Test: kaufen oder lieber bleiben lassen?

Unser Osmo Mobile 2 Test hat ergeben, dass der Smartphone-Stabilisator im Grunde tut, was er soll. Er macht unheimlich tolle, stabile und professionell wirkende Aufnahmen. Damit hat er seine Daseinsberechtigung schon erhalten. Mit den Aufnahme-Modi und Möglichkeiten, die der Gimbal bietet, ist er ein absoluter Kauf. Jedoch muss in der zweiten Version des Osmo noch die genannten Probleme und Schwachstellen akzeptieren. Die haben nach unseren Recherchen vergleichbare Geräte aber auch.

Besonders die Apps, die vom Hersteller ja für viele verschiedene Smartphones bereitgestellt werden müssen, sind hier ein Flaschenhals, der sich auch zum Nachteil des Osmo Mobile 2 auswirkt. Die Technik ist von der Mechanik her absolut ausgereift und wird jeden Benutzer anfangs faszinieren. Software-seitig haben die Hersteller jedoch noch einiges zu tun, um die Geräte zu perfektionieren. Unterm Strich ist der getestete Osmo Mobile 2 ein absolut lohnenswerter Kauf, der sowohl Fotografie als auch Videografie mit dem Smartphone auf eine professionelle Ebene hebt.

Die verbauten Sensoren und bürstenlosen Motoren tun genau das was sie sollen: Sie sorgen für Stabilität, die den Eindruck professioneller Video Aufnahmen macht. Selbst größere Erschütterungen wie beispielsweise beim Joggen oder beim Skateboardfahren und sogar Sprünge werden von Osmo abgefedert.

Ein Gimbal – in diesem Fall der Osmo Mobile 2 im Test – gehört ab sofort zu unserer Foto- und Video-Grundausstattung. Es wird garantiert keine Reise und keinen Urlaub mehr ohne den modernen Stabilisator geben. Die Qualität der aufgenommenen Videos unterscheidet sich eklatant von Freihand aufnahmen. Mit dem Osmo Mobile 2 gehören verwackelte Schnappschüsse der Vergangenheit an!

Verwendest du einen Smartphone-Gimbal oder denkst über die Anschaffung nach? Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren.

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*Amazon Werbeanzeigen mit Affiliate Links / Als Amazon-Partner erhalten wir eine kleine Provision – Ihr bezahlt nichts extra / Letzte Aktualisierung der Produktdaten am 27.09.2022 / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Produktbilder werden über einen Datenschutz-Proxy ausgeliefert / Haftungsausschluss: Der angegebene Preis kann seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein. Maßgeblich für den Verkauf ist der tatsächliche Preis des Produkts, der zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Website des Verkäufers auf Amazon.de stand. Eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise ist technisch nicht möglich. 

*Amazon Werbeanzeigen mit Affiliate Links / Als Amazon-Partner erhalten wir eine kleine Provision – Ihr bezahlt nichts extra / Letzte Aktualisierung der Produktdaten am 27.09.2022 / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Produktbilder werden über einen Datenschutz-Proxy ausgeliefert / Haftungsausschluss: Der angegebene Preis kann seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein. Maßgeblich für den Verkauf ist der tatsächliche Preis des Produkts, der zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Website des Verkäufers auf Amazon.de stand. Eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise ist technisch nicht möglich. 

About Author

Moin, ich bin Sascha aus Hamburg – und mit Herz und Seele ein echtes Strandkind! Meer-Fan, Reise-Liebhaber und immer für ein Abenteuer zu haben. Auf meinem Reiseblog Just Wanderlust und den Social-Media-Kanälen von Strandkind verbinde ich die Liebe zum Reisen und zur Natur mit einem Faible für Wassersport wie Stand Up Paddling, Tauchen und Surfen. Ich bin Journalist und von Natur aus Neugierig, wenn ich neue Reiseziele kennen lerne und anschließend ausführlich darüber schreibe. Wenn ich mit meiner Familie oder allein unterwegs bin, dürfen bei mir als Technik-Fan auch immer gern ein paar Reise-Gadgets zu Testzwecken mit dabei sein. Meine bevorzugten Reiseländer, über die ich auch bevorzugt in meinem Reiseblog schreibe: USA, Thailand und Malediven.

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