DJI Osmo Mobile 2 im Test: Bringt der Smartphone-Gimbal Stabilität in euren Urlaub?

Wir haben den praktischen 3-Achsen-Smartphone-Stabilizer auf Herz und Nieren getestet!

DJI Osmo Mobile 2 im Test: Wie schlägt sich der praktische Gimbal im Praxistest? Foto: Sascha Tegtmeyer
DJI Osmo Mobile 2 im Test: Wie schlägt sich der praktische Gimbal im Praxistest? Foto: Sascha Tegtmeyer

[unbezahlte Werbung, weil Produkttest] Der DJI Osmo Mobile 2 ist ein Drei-Achsen-Stabilisator der neusten Generation für Smartphones. Mit dem Gadget könnt Ihr dank integrierter Motoren und Sensoren überall wackelfreie Videos und Fotos mit eurem Smartphone machen. Wir von Just Wanderlust haben uns vorgenommen, in Zukunft mehr Videos auf Reisen zu machen und uns deshalb diesen Gimbal zugelegt (selbst gekauft!). Wir haben den DJI Osmo Mobile 2 im Test ausprobiert und stellen Euch ausführlich die Vorteile und Nachteile des modernen Smartphone-Stabilisators vor.

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Soviel sei vorweg gesagt: Unser Osmo Mobile 2 Test hat ergeben, dass ein Gimbal für Kameras – und das muss nicht zwingend der Osmo sein – für Reiseblogger, Reisejournalisten und alle Reise-Fans, die wackelfreie und gestochen scharfe Aufnahmen von ihren Urlauben haben wollen, nicht mehr wegzudenken ist. Der Smartphone-Gimbal ist ein absoluter Kauf-Tipp für Hobbyfotografen, die auf Reisen tolle Bilder machen wollen! Eim Gimbal gehört nebst vielen weiteren Urlaubs-Gadgets wie einem Unterwassergehäuse fürs Smartphone ins Reisegepäck!

Aber fangen wir etwas früher an: Wir von Just Wanderlust haben ganz dringend Fotoausrüstung für bessere, wackelfreie Videos gesucht. Auf Reisen verwenden wir für unsere Fotos und Videos ein aktuelles iPhone X und die spiegellose Systemkamera Sony Alpha 6300. Beide Cams machen gestochen scharfe Videos mit bis zu 4K und 60 Frames pro Sekunde. Und auch Fotos, dir einfach ohne große Bearbeitung perfekt sind. Selbst für professionelle Zwecke eignen sich die Aufnahmen beider Kameras.


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Der Schwachpunkt ist hier jedoch ganz klar der Bediener: Während die technische Qualität unserer Aufnahmen ausgezeichnet ist, ist die Qualität unserer Videofilme bisher äußerst mies gewesen. Kameraführung schlecht, alle Aufnahmen verwackelt und an unterschiedliche Angels war überhaupt nicht zu denken. Das trifft mit Einschränkung leider auf unsere bisherigen Reisefotos ebenfalls zu. Deshalb musste ein Stabilizer her! Wir haben uns kürzlich einen Smartphone-Gimbal bestellt und Osmo Mobile 2 im Test ausprobiert. Wir haben das Gerät selbst gekauft und stellen deshalb auch ganz kritisch die Vorzüge und Nachteile des Reise-Gadgets heraus.

Beim Osmo Mobile 2 Stabilizer wird das Smartphone über drei Achsen austariert und gerade gehalten. Foto: Sascha Tegtmeyer
Beim Osmo Mobile 2 Stabilizer wird das Smartphone über drei Achsen austariert und in jeder Situation gerade gehalten. Foto: Sascha Tegtmeyer

Osmo Mobile 2 im Test: Unboxing – Wir hatten einen holprigen Start!

Unser großer Osmo Mobile 2 Test hat leider etwas holprig begonnen. Wir haben das Gerät im Online-Store von Apple bestellt, da es dort am schnellsten geliefert wurde. Bereits einen Tag nach der Bestellung ist der Smartphone-Stabilisator bei uns eingetroffen. Voller Vorfreude haben wir die Packung und die schicke Transportverpackung geöffnet und dachten, wir könnten sofort loslegen. In den Videos sieht das ja meistens so einfach aus. Aber Fehlanzeige!

Wir wollten den Osmo Mobile 2 mit unserem iPhone X verwenden. Doch das ist gar nicht so einfach. Wir sind stillschweigend davon ausgegangen, dass man das iPhone X einfach nur einklemmen und den Osmo einschalten muss. Doch so einfach ist es jedoch nicht. Man muss sich erst einmal die DJI Go App aus dem Apple App Store herunterladen. Zumindest theoretisch sollte der Gimbal bereits voll geladen ankommen und man kann sofort mit dem Pairing von Osmo Mobile 2 und iPhone X beginnen. Das funktioniert auch auf Anhieb.

Aber anstatt sich sofort richtig einzustellen und als iPhone-Stabilisator zu agieren, passierte erst einmal gar nichts. Wir haben es mit neu verbinden, ein- und ausschalten sowie einem Reset probiert, doch nichts passierte. Unser Smartphone hing schlaff am Osmo Mobile 2 herunter.

Der Osmo Mobile 2 muss justiert werden

Nach ungefähr einer halbe Stunde lesen in diversen Foren haben wir erstens festgestellt, dass viele andere Nutzer auch das Problem hatten, und haben zweitens die Lösung gefunden. Der Osmo Mobile 2 muss nicht nur über die Software kalibriert, sondern auch manuell justiert werden. Das bedeutet: Das iPhone X wird nicht einfach nur eingehängt, sondern muss auch manuell und mechanisch so austariert (ins Gleichgewicht gebracht) werden, das es in einer (wie in der Bedienungsanleitung gezeigten Position) im Smartphone-Gimbal aufgehängt ist, bevor man das Gerät einschaltet.

Die gedruckte Bedienungsanleitung lässt hier mehr als zu wünschen übrig und ist weder besonders gut verständlich noch ausführlich. Ich weiß nicht genau, woran es liegt, dass der Gimbal sich erst einmal nicht aufgerichtet hat. Vermutlich sind die Motoren zu schwach, um das iPhone X in die entsprechende Position zu bringen. Nachdem wir minutenlang herumprobiert haben und Osmo sich einfach nicht so richtig aufstellen wollte, hat die richtige Tarierung irgendwann klappt und der Gimbal hat das getan, was in den zahlreichen Produktvideos tut. Das Smartphone und somit die Kamera immer gerade gehalten, egal wie man den Stabilisator-Stick hält oder dreht. Wirklich ein geniales Erfolgserlebnis, wenn das wirklich zum ersten Mal klappt! Soweit ich gelesen habe, soll dies allerdings bereits direkt nach dem ersten Bluetooth-Pairing des Stabilizer der Fall sein. In unserem großen Osmo Mobile 2 Test hat das jedoch nicht sofort geklappt.

Wie man ihn auch dreht und wendet: Der Osmo Mobile 2 Gimbal hält das Smartphone gerade und wackelfrei. Foto: Sascha Tegtmeyer
Wie man ihn auch dreht und wendet: Der Osmo Mobile 2 Gimbal hält das Smartphone gerade und wackelfrei. Foto: Sascha Tegtmeyer

Osmo Mobile 2 im Test: Einmal zum Leben erweckt versprüht der Gimbal Magie!

Nachdem wir das Gerät mechanisch justiert haben und anschließend über die DJI GO App die waagerechte Feinjustierung des Horizonts vorgenommen haben, kann es nun endlich losgehen. Wir haben ungefähr eine Stunde benötigt, um den Gimbal startklar zu machen. Aber es hat sich gelohnt! Wie magisch hält der Osmo das Smartphone stabil, egal wie man den Stick dreht und wendet. Einfach genial!

Sobald man den Osmo Mobile 2 zum Laufen gebracht hat, führen viele Wege nach Rom und zu perfekten Videos! Man kann ihn entweder hochkant oder horizontal verwenden. Für die meisten Videos wie etwa für den Fernseher zuhause, Youtube oder Vimeo wird natürlich die horizontale Version bevorzugt. Für Instagram oder Snapchat wiederum benötigt man Hochkant-Videos und muss das Smartphone samt Stabilizer auf Vertikal drehen. Bei den Video-Arten kann man erst einmal so richtig ausprobieren und alle möglichen Einstellungen mit dem Smartphone-Stabilisator versuchen. Generell muss man die Handhabung des Osmo Mobile 2 erst einmal üben, um sich damit vertraut zu machen. Aber dann ist der Smartphone-Stabilisator einfach magisch!

Mit welcher Software sollte man den Smartphone-Gimbal verwenden?

Auch bei der Auswahl des verwenden Programms auf dem iPhone X für den Osmo Mobile 2 hat man die Auswahl. Entweder man verwendet die DJI Go App, greift auf die integrierte Kamera App zurück oder verwendet die integrierten Aufnahmefunktionen von Instagram oder Snapchat. Dabei haben wir jedoch festgestellt, dass nur die DJI Go App den vollen Funktionsumfang mit den ganzen neuen Kamera-Effekten hat. Die Zoomfunktion über die Tasten am Osmo funktioniert nur in dieser App. Mit allen anderen Programmen hat der Gimbal einen relativ stark eingeschränkte Funktionsumfang. Stabilisierung und Drehung über die Funktionstaste des Sticks ja, alle anderen Funktionen von Osmo nein.


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Man kann somit beispielsweise mit der im iPhone integrierten Foto App sehr gute stabile Aufnahmen machen, muss allerdings über den Bildschirm zoomen und bekommt dann einen unregelmäßigen Zoom. Auch die Objekt-Folgefunktion ActiveTrack steht hier nicht zur Verfügung. Wer mit dem Osmo ein Video für Instagram Stories machen möchte, sollte dies entweder mit der DJI Go App vorproduzieren und dann bei Instagram hochladen oder muss aktuell direkt bei Instagram auf einigen Funktionsumfang verzichten. Durch das Drücken der Aufnahmetaste am Gimbal mach das Gerät entweder ein Foto oder durch gedrückthalten ein Video bei Instagram. Das ist aber auch schon alles. Wer wirklich alles aus dem Osmo herausholen will, muss zwingend die zugehörige App des Herstellers verwenden.

Drei Knöpfe genügen: Der Osmo Mobile 2 hat einen Menüknopf, einen Aufnahme-Button und oben links einen Joystick zum Schwenken der Kamera. Foto: Sascha Tegtmeyer
Drei Knöpfe genügen: Der Osmo Mobile 2 hat einen Menüknopf, einen Aufnahme-Button und oben links einen Joystick zum Schwenken der Kamera. Foto: Sascha Tegtmeyer

Hands-on-Ergebnisse: So schlägt sich Osmo Mobile 2 im Test

Nachdem wir den Smartphone-Gimbal angeschafft haben, haben wir ihn direkt bei einem Rennsport-Wochenende auf dem Nürburgring auf Herz und Nieren getestet. Die Ergebnisse unseres Osmo Mobile 2 Tests waren wirklich beeindruckend! Das Gerät macht wirklich in jeder Situation nicht nur gestochen scharfe Fotos, die man dank des veränderten Winkels sehr leicht aus ganz neuen Perspektiven schießen kann. Besonders die Videofunktion ist einfach unschlagbar genial! Die Videos werden wackelfrei. Zudem hat man eine ganze Fülle von Kamerafunktionen, die für ganz neue Möglichkeiten sorgen.

Dazu gehören beispielsweise das bereits erwähnte ActiveTrack, mit dem man ein Objekt wie ein Auto, ein Gesicht, ein Tier, eine Hand oder was auch immer durch den Gimbal verfolgen lassen kann. Das ist vielleicht aktuell die genialste Software-seitige Funktion des Geräts. Neben dieser Funktion kann der Osmo Mobile 2 mit der aktuellen DJI Go App auch Zeitraffer, Motionlaps, Hyperlapse, Zeitlupe und besitzt eine Zoom Control Funktion.

Seite: Das sind die Vorteile und Nachteile des Osmo Mobile 2

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