MacBook Pro 16 M1 Pro Test: Reisen, Alltag und Fazit 2026

by Sascha Tegtmeyer | Juli 8, 2022

Das Apple MacBook Pro 16 mit M1 Pro stammt aus dem Jahr 2021. Ich habe das große Notebook im Alltag und auf Reisen getestet – mit einem klaren Ergebnis: Für umfangreiche Schreib-, Foto-, Video- und Webarbeiten waren Leistung, Display und Anschlüsse starke Argumente; Gewicht und Abmessungen unterwegs dagegen ein echter Nachteil. In dieser aktualisierten Einordnung von 2026 geht es deshalb nicht um einen pauschalen Sieger, sondern um drei Fragen: Solltest du dein M1-Pro-Modell behalten, ein gebrauchtes Gerät kaufen oder zum aktuellen 16-Zoll-MacBook-Pro mit M5 Pro greifen?

Unbezahlte Werbung / Testbericht.

Ich habe mir 2006 mein erstes, silbernes MacBook Pro gekauft und benutze seitdem ausschließlich Notebooks dieser Baureihe. Ich habe den gesamten Reiseblog Just Wanderlust auf einem MacBook Pro erstellt, alle Texte darauf geschrieben, die Fotos und Videos bearbeitet und natürlich auch alle technischen Umsetzungen gemacht. Sagen wir also mal so: Ich kenne die Arbeitsweise der MacBook-Pro-Modelle mehrerer Generationen – und ordne das 16-Zoll-Modell mit M1 Pro hier als mein damaliges Testgerät ein, nicht als aktuelles Spitzenmodell.

Und die Geräte haben mich weltweit begleitet. Ich hatte mein 15 Zoll MacBook schon mit in Indonesien, Thailand und den USA. Und nach dem Umstieg auf das MacBook Pro 16 M1 Pro konnte ich es mir auch nicht nehmen lassen, den Laptop mit auf Reisen zu nehmen – zumal ich während der Reise einige Aufgaben zu erledigen hatte, die ich nur an einem Laptop umsetzen konnte.

Werbung / Affiliate-Link: Die folgende Produktbox zeigt ein MacBook Pro 16 Zoll mit M5 Pro, 24 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher und 1 TB SSD als aktuellen Nachfolger – nicht mein getestetes M1-Pro-Gerät. Leistung, Anschlüsse, Gewicht, Preis und Konfiguration unterscheiden sich deutlich.

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Diese Produktpräsentation wurde mit dem AAWP-Plugin erstellt.

Normalerweise hätte ich einfach mein iPad Pro 12.9 mit Magic Keyboard mitgenommen, da es deutlich leichter und kompakter ist. Lange Rede, kurzer Sinn: So kam ich damals dazu, mein MacBook Pro auf dieser Reise zu testen und zu schauen, wie sich das Modell bei der mobilen Nutzung unterwegs schlägt.

Einordnung: Spitzenmodell von 2021, nicht von 2026

Apple führte das 16-Zoll-MacBook-Pro mit M1 Pro oder M1 Max 2021 ein und bewarb es damals als besonders leistungsstarkes Pro-Notebook. Diese Superlative gehören in den Kontext der damaligen Produkteinführung. Die technischen Daten des getesteten Modells dokumentiert Apple weiterhin auf der Supportseite zum MacBook Pro (16 Zoll, 2021).

Mein Test bleibt deshalb ein Erfahrungsbericht zu genau diesem Gerät. Für die heutige Entscheidung zählen nicht alte Werbeformulierungen, sondern dein Workflow, der Zustand eines konkreten Geräts, das Gewicht und der Preis. Wenn Mobilität wichtiger ist als maximale Bildschirmfläche, kann ein kleineres MacBook sinnvoller sein.

MacBook Pro 16 M1 Pro bei der Arbeit auf Reisen
Ich habe das MacBook Pro mit auf Reisen genommen und mit dem Power-Paket von unterwegs gearbeitet. Doch Vorsicht am Strand, damit kein Sand in das Schmuckstück eindringt.

Im damaligen Test fiel mir vor allem auf, wie lange das Gerät bei meiner täglichen Arbeit ohne Steckdose durchhielt. Entscheidend ist dabei die Trennung: Meine Beobachtung stammt von meinem damaligen Testgerät; sie sagt nichts über den heutigen Akkuzustand eines einzelnen M1-Pro-MacBooks aus. Im weiteren Test zeige ich, welche Stärken und Schwächen das große Notebook im Alltag und auf Reisen hatte – und für wen das 16-Zoll-Format bis heute sinnvoll sein kann.

MacBook Pro 16 M1 Pro 2026: behalten, gebraucht kaufen oder M5 Pro?

Behalten: Wenn dein M1-Pro-Modell deinen realen Workflow flüssig bewältigt, Speicher und Anschlüsse ausreichen und der Akku noch durch deinen Arbeitstag kommt, gibt es keinen pauschalen Grund zum Wechsel.

Gebraucht kaufen: Entscheidend ist nicht nur die Modellbezeichnung, sondern das konkrete Gerät. Prüfe Akkuzustand, Display, Tastatur, Anschlüsse, Speicher, Arbeitsspeicher, Ladegerät, Aktivierungssperre und Preis, bevor du dich entscheidest.

Zum M5 Pro greifen: Der aktuelle 16-Zoll-Nachfolger bringt laut Apple die modernere Plattform sowie aktuelle Anschlüsse und Funkstandards. Er ist aber ähnlich schwer wie das M1-Pro-Modell und löst den Mobilitätsnachteil des großen Formats nicht.

Auf Reisen: Das 16-Zoll-Modell ist vor allem dann sinnvoll, wenn du die große Arbeitsfläche und die Leistung unterwegs tatsächlich brauchst. Für häufiges Arbeiten im Flugzeug, in der Bahn oder mit leichtem Gepäck ist ein kleineres MacBook oder ein iPad oft praktischer.

Überblick – MacBook Pro 16 M1 Pro Test und Erfahrungen

  1. Testbasis: Dieser Erfahrungsbericht bezieht sich auf mein 16-Zoll-MacBook-Pro mit M1 Pro aus der Generation von 2021 und auf meine damalige Nutzung im Alltag und auf Reisen.
  2. Stärken: Das große Display, die Leistung, die Tastatur und die Anschlüsse waren für meine Schreib-, Foto-, Video- und Webarbeit die wichtigsten Pluspunkte.
  3. Schwäche auf Reisen: Mehr als zwei Kilogramm Gewicht und das große Gehäuse machen das Notebook deutlich weniger handlich als ein kleineres MacBook oder iPad.
  4. Gebrauchtkauf 2026: Eine Empfehlung hängt vom Zustand, der Ausstattung und dem konkreten Preis ab. Der Name M1 Pro allein macht noch kein gutes Angebot.
  5. Fazit: Bestehende Besitzer können das Gerät weiter nutzen, solange es ihren Workflow zuverlässig abdeckt. Der aktuelle M5-Pro-Nachfolger ist eine Option für neue Anforderungen, aber kein automatischer Upgrade-Grund.

Meine Erfahrungen mit dem MacBook Pro 16 M1 Pro im Test auf Reisen

Grundsätzlich muss ich erst einmal sagen, dass ich das MacBook Pro 16 M1 Pro zur Zeit des Tests jeden Tag bis zu 16 Stunden als Arbeitsgerät nutzte – nicht nur auf Reisen, sondern vor allem im Alltag. Da ich relativ viel unterwegs bin, brauche ich ein Gerät, das möglichst viel von meinem Notebook-Workflow abdeckt. Normalerweise nehme ich dann mein iPad Pro 12.9 mit Magic Keyboard mit, da das Ensemble leichter und kompakter ist. Man kann auf dem iPad wirklich sehr viel Arbeit auf Reisen erledigen. Allerdings leider noch nicht alles. Für einige Aufgaben braucht man dann doch das große MacBook – und deshalb hatte ich das MacBook Pro 16 M1 Pro mit auf Reisen.

MacBook Pro als Arbeitsgerät für umfangreiche Aufgaben unterwegs
Für leichtere Aufgaben reichte mir unterwegs oft das iPad. Für bestimmte Arbeitsabläufe brauchte ich das MacBook Pro.

Auf der damaligen Reise war die Nutzung im Hotelzimmer oder in der Lobby bei einem Kaffee für mich sehr komfortabel. Auch bei umfangreicheren Aufgaben musste ich das Ladekabel nicht ständig bereithalten. Ich habe den Akku in der gesamten Woche nur zwei Mal geladen. Das ist meine konkrete Beobachtung aus dieser Reisewoche – kein Versprechen für die Laufzeit eines heute angebotenen Gebrauchtgeräts.

MacBook Pro 16 M1 Pro bei der Arbeit unterwegs

Ein kleinerer Nachteil zeigte sich beim Hotel-WLAN: Sobald sich mein MacBook Pro 16 M1 Pro verbunden hatte und Fotos und Videos in iCloud hochlud, konnte die Verbindung dadurch stark belastet werden. Mit Programmen wie TripMode ließ sich begrenzen, welche Uploads unterwegs stattfinden.

Hinzu kommt die Größe: Mit 2,1 Kilogramm in der M1-Pro-Version ist das Notebook kein Leichtgewicht, und das 16,2-Zoll-Display braucht entsprechend Platz im Gepäck. Das ist kein Konstruktionsfehler, sondern der zentrale Kompromiss dieses Formats: viel Arbeitsfläche gegen weniger Mobilität.

Tabelle – MacBook Pro 16 M1 Pro Spezifikationen

Die folgende Tabelle zeigt die technischen Eckdaten des von mir getesteten 16-Zoll-Modells aus dem Jahr 2021. Sie beschreibt nicht den aktuellen M5-Nachfolger. Die vollständigen Angaben zum M1-Pro- und M1-Max-Modell stehen bei Apple Support.

FunktionEigenschaft
Gehäusematerialzu 100 % aus recyceltem Aluminium
FarbenSilber und Space Grau
Größe16 Zoll
ProzessorApple M1 Pro Chip mit 10‑Core CPU, 16‑Core GPU, 16‑Core Neural Engine und 200 GB/s Speicher­bandbreite – optional: M1 Max mit 10‑Core CPU und 24‑Core oder 32‑Core GPU
Anzeige16,2" Liquid Retina XDR Display (41,05 cm Diagonale) mit 3456 × 2234 nativer Auflösung bei 254 ppi
Arbeitsspeicher16 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher beim M1 Pro, optional 32 GB; mit M1 Max bis zu 64 GB
Festplatte512 GB SSD – konfigurierbar bis 8 TB
AkkulaufzeitHerstellerangabe bei Einführung: bis zu 21 Std. Wiedergabe von Filmen in der Apple TV App und bis zu 14 Std. drahtloses Surfen. Lithium-Polymer-Batterie mit 100 Wattstunden, 140-W-USB‑C-Power-Adapter und USB‑C-auf-MagSafe-3-Kabel.
AnschlüsseSDXC-Karten­steckplatz, HDMI-Anschluss, 3,5-mm-Kopfhörer­­anschluss und MagSafe-3-Anschluss
Drei Thunderbolt-4-Anschlüsse (USB‑C) mit Unterstützung für Aufladen, DisplayPort, Thunderbolt 4 (bis zu 40 Gbit/s) und USB 4 (bis zu 40 Gbit/s)
Drahtlose VerbindungenWLAN 6 (802.11ax), kompatibel mit IEEE 802.11a/b/g/n/ac
Bluetooth 5.0
Kamera1080p-FaceTime-HD-Kamera mit fortschrittlichem Bildsignal­prozessor und rechenbasiertem Video
Maße und GewichtHöhe: 1,68 cm – Breite: 35,57 cm – Tiefe: 24,81 cm
Gewicht (M1 Pro): 2,1 kg
Gewicht (M1 Max): 2,2 kg
Stand: 2021. Herstellerangaben: Apple Support.
MacBook Pro 16 M1 Pro während des persönlichen Tests

MacBook Pro 16 M1 Pro Testbericht – die wichtigsten Eigenschaften

Beim MacBook Pro 16 M1 Pro überzeugte mich im Test vor allem das Zusammenspiel aus Display, Leistung, Tastatur und Anschlüssen. Gleichzeitig muss jede dieser Stärken gegen Größe, Gewicht und den individuellen Bedarf abgewogen werden. Deshalb ordne ich die wichtigsten Eigenschaften im Folgenden aus meiner damaligen Nutzung ein.

Liquid Retina XDR Display des MacBook Pro 16 M1 Pro im Test
Das große Liquid Retina XDR Display mit bis zu 120 Hz war für mich im Test ein Highlight. Selbst bei strahlendem Sonnenschein ließ es sich gut ablesen.

Der Prozessor des MacBook Pro 16 M1 Pro

Für meinen damaligen Workflow fühlte sich der M1 Pro sehr schnell an. Apps und Dateien öffneten sich flüssig, und auch umfangreichere Schreib-, Foto-, Video- und Webarbeiten ließen sich ohne die Reibung erledigen, die ich von älteren Notebooks kannte. Das ist meine Nutzungserfahrung, keine Benchmarkmessung. Für die Entscheidung im Jahr 2026 zählt deshalb vor allem, ob der Chip deine konkreten Aufgaben noch zuverlässig bewältigt.

Apple M1 Pro Chip

Das MacBook Pro in meinem Test ist mit dem M1 Pro ausgestattet. Apple dokumentiert für diese Variante eine 10-Core CPU, eine 16-Core GPU und 200 GB/s Speicherbandbreite. Das Modell war mit 16 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher erhältlich und ließ sich mit M1 Pro auf 32 GB konfigurieren. Diese technischen Daten beschreiben das 2021er Testgerät; sie ersetzen keine aktuelle Leistungsmessung.

M1 Max als damalige Option

Das 16-Zoll-Modell war 2021 optional mit M1 Max erhältlich. Apple dokumentiert dafür eine 10-Core CPU, je nach Konfiguration bis zu 32 GPU-Kerne und bis zu 64 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher. Mein eigenes Testgerät war mit M1 Pro ausgestattet; den M1 Max ordne ich hier deshalb nur als damalige Konfigurationsoption ein.

Das Display des MacBook Pro 16 M1 Pro

Das Liquid Retina XDR Display war für mich eines der stärksten Argumente für das große Modell. Im damaligen Test hatte ich bis dahin bei einem Notebook kein ähnlich helles, scharfes und flüssiges Display erlebt. Vor allem die Arbeitsfläche der 16-Zoll-Version war für längere Schreib-, Foto- und Videoarbeiten wertvoll; wer das Gerät häufig trägt, bezahlt dafür mit mehr Gewicht und Volumen.

Apple gibt für das 2021er Modell ein 16,2 Zoll großes Liquid Retina XDR Display mit 3456 × 2234 Pixeln und einem Kontrastverhältnis von 1.000.000:1 an. Das sind Herstellerdaten zum getesteten Gerät, keine unabhängige Displaymessung von mir.

Mit dieser Generation kam ProMotion erstmals in ein MacBook Pro. Die adaptive Bildwiederholrate reicht laut Apple bis 120 Hz und passt sich an die dargestellten Inhalte an. In meiner Nutzung wirkte das Scrollen sehr flüssig; für die Videobearbeitung lassen sich außerdem feste Bildraten wählen.

Der Akku des MacBook Pro 16 M1 Pro

Beim Schreiben des ursprünglichen Testberichts stand der Akku nach zwei Stunden noch bei 92 Prozent. Während der dokumentierten Reisewoche lud ich das Gerät insgesamt nur zweimal. Das waren konkrete Beobachtungen an meinem damaligen MacBook, keine standardisierte Akkumessung.

Apple gab bei der Einführung für das 2021er Modell bis zu 14 Stunden drahtloses Surfen und bis zu 21 Stunden Filmwiedergabe an. Bei einem Gebrauchtgerät im Jahr 2026 kann die tatsächliche Laufzeit je nach Akkuzustand deutlich davon abweichen. Prüfe deshalb das konkrete Gerät, statt die damalige Herstellerangabe als heutiges Versprechen zu lesen.

Die Tastatur des MacBook Pro 16 M1 Pro

Als Autor tippe ich jeden Tag tausende von Wörtern und nutze dafür mehrere Tastaturen. Und ja, ich habe schon viele Tastaturen zerstört. Manchmal sind mir Tasten entgegengekommen und oft haben Tastaturen einfach aufgegeben. Zu Hause nutzte ich am MacBook Pro 16 M1 Pro häufig ein externes Magic Keyboard; unterwegs kam es dagegen auf die eingebaute Tastatur an.

Tastatur des MacBook Pro 16 M1 Pro im Test
Die Tastatur des MacBook Pro 16 M1 Pro erzeugt ein mecha­nisches Tasten­gefühl, das wirklich angenehm und knackig ist.

Das eingebaute Magic Keyboard machte mir im Test richtig Spaß, weil sich die Tasten angenehm und knackig anfühlten. Hinzu kamen Kurzbefehle für Spotlight, Diktierfunktion und Nicht stören. Insbesondere die Diktierfunktion nutzte ich häufig und fand die eigene Taste praktisch. Der tastbare Ring um Touch ID half dabei, den Sensor mit dem Finger schnell zu finden.

Die Kamera des MacBook Pro 16 M1 Pro

Ich war nie ein großer Fan der integrierten FaceTime-Kameras älterer MacBooks, weil mich ihre Auflösung nicht überzeugte. Die 1080p-FaceTime-HD-Kamera des 2021er Modells war für mich ein deutliches Upgrade und für Videoanrufe gut nutzbar. Für Fotos oder andere Aufnahmen griff ich trotzdem eher zum iPhone Pro oder iPad Pro.

Die Kamera war damit eine sinnvolle Verbesserung, aber kein Grund, das Notebook pauschal zu empfehlen. Der aktuelle M5-Nachfolger besitzt laut Apple eine 12-MP-Center-Stage-Kamera. Das ist eine aktuelle Herstellerangabe und keine eigene M5-Erfahrung von mir.

Die Handlichkeit des MacBook Pro 16 M1 Pro

Die Handlichkeit stand beim MacBook Pro 16 M1 Pro für mich nie im Vordergrund. Ich nahm es vor allem dann mit, wenn ich die Leistung und die große Arbeitsfläche für Meetings oder auf Reisen wirklich brauchte. Mit 2,1 Kilogramm in der M1-Pro-Version ist es tragbar, aber deutlich weniger mobil als kleinere MacBooks.

MacBook Pro 16 M1 Pro im Größenvergleich mit kompakteren MacBooks
Im Vergleich zum MacBook Air und zum kleineren MacBook Pro 14 M1 Pro ist das 16-Zoll-Modell groß und schwer. Dafür bietet es viel Fläche für kreatives Arbeiten.

Wenn du ein Gerät jeden Tag dabeihast und viel damit unterwegs bist, kann ein kleineres 14-Zoll-MacBook, ein MacBook Air oder ein iPad die praktischere Wahl sein. Welches aktuelle Modell zu dir passt, hängt von deinem Workflow ab; dieser Test bewertet das 16-Zoll-M1-Pro-Gerät und ersetzt keinen allgemeinen MacBook-Kaufberater.

Der Preis des MacBook Pro 16 M1 Pro

Der Preis meines 16-Zoll-MacBooks aus der Generation von Ende 2021 lag bei deutlich über 2.000 Euro. Dieser damalige Kaufpreis sagt im Jahr 2026 nichts darüber aus, ob ein konkretes Gebrauchtangebot gut ist. Prüfe vor dem Kauf mindestens Akkuzustand, Display, Tastatur, Anschlüsse, Speicher, Arbeitsspeicher, Ladegerät und Aktivierungssperre – und bewerte erst dann den verlangten Preis. Eine pauschale Preis-Leistungs-Empfehlung ist ohne konkretes Gerät nicht seriös.

14 Zoll oder 16 Zoll – Welches MacBook Pro für wen?

Mein Bruder hat sich zeitgleich das MacBook Pro 14 M1 Pro gekauft und wir haben die Geräte natürlich direkt verglichen. In den von uns verglichenen Konfigurationen waren Chip und Speicher identisch, während das MacBook Pro 14 M1 Pro spürbar kompakter und leichter als das große Schwestermodell war. Der Unterschied war wirklich eklatant. Als ich das MacBook meines Bruders im direkten Vergleich mit meinem großen Notebook gesehen habe, wollte ich kurz auf das kleinere 14-Zoll-Modell wechseln.

MacBook Pro 16 M1 Pro auf engem Platz in der Economy Class
In der Economy Class wurde es mit dem 16-Zoll-MacBook-Pro eng. Wer häufig am Sitzplatz arbeiten will, ist mit einem kleineren MacBook oder iPad oft beweglicher. Foto: Sascha Tegtmeyer

Aber – und das ist der springende Punkt – als wir die MacBooks aufgeklappt und nebeneinander gehalten haben, wurde deutlich, dass das Display des MacBook Pro 16 M1 Pro so viel größer ist als das des 14-Zoll-Modells. Das hat mich dazu bewogen, doch beim größeren Modell zu bleiben. Für meine aufwändigeren Arbeiten war die zusätzliche Fläche ausschlaggebend.

MacBook Pro 16 M1 Pro im damaligen Praxistest
Das 16-Zoll-M1-Pro-Modell verband in meinem Test viel Arbeitsfläche und Leistung mit einem spürbaren Mobilitätsnachteil.

MacBook Pro 16 M1 Pro Test und Erfahrungen – für wen ist es 2026 noch sinnvoll?

Mein Fazit: behalten, gebraucht kaufen oder M5 Pro?

Mein Urteil aus dem damaligen Test bleibt klar: Das MacBook Pro 16 M1 Pro war für meine umfangreichen Schreib-, Foto-, Video- und Webarbeiten ein sehr starkes Arbeitsgerät. Das große Display, die Leistung und die Anschlüsse standen einem ebenso klaren Nachteil gegenüber: Mit mehr als zwei Kilogramm und dem großen Gehäuse ist es auf Reisen nur dann die richtige Wahl, wenn du diese Arbeitsfläche wirklich brauchst.

Bestehende Besitzer:innen müssen nicht allein wegen des M5-Nachfolgers wechseln. Wenn dein Workflow flüssig läuft, Speicher und Anschlüsse reichen und der Akku deinen Alltag noch abdeckt, spricht viel dafür, das Gerät weiterzunutzen.

Gebrauchtkäufer:innen sollten nicht nur das Modell, sondern das konkrete Gerät bewerten: Zustand, Akku, Display, Tastatur, Anschlüsse, Speicher, Arbeitsspeicher, Ladegerät, Aktivierungssperre und Preis entscheiden. Ohne diese Prüfung gebe ich keine pauschale Kaufempfehlung.

Zum aktuellen 16-Zoll-MacBook-Pro mit M5 Pro würde ich eher greifen, wenn du neu kaufst und die aktuelle Plattform oder die neueren Anschlüsse und Funkstandards wirklich brauchst. Es ist laut Apple ähnlich schwer wie das M1-Pro-Modell und löst damit den Mobilitätsnachteil des 16-Zoll-Formats nicht. Für häufiges Arbeiten im Flugzeug, in der Bahn oder mit leichtem Gepäck bleibt ein kleineres MacBook oder ein iPad die praktischere Entscheidung.

Verwendest du bereits Apple-Produkte wie das MacBook Pro oder das iPad Pro auf Reisen? Oder planst du die Anschaffung? Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren.

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Über Sascha Tegtmeyer

Über Sascha Tegtmeyer

Reisejournalist, Autor und Gründer von Just Wanderlust

Ich schreibe auf Just Wanderlust aus eigener Reiseerfahrung über Orte, Meer und Outdoor-Abenteuer. Mehr über mich und meine Arbeit.

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