Das iPad Air M3 war für mich im Test 2025 vor allem dann das richtige Werkzeug, wenn ich zwischen Tastatur, Touchscreen und Pencil wechseln wollte: schreiben, lesen, lernen, Fotos bearbeiten und Social Media vorbereiten. Als vollständigen MacBook-Ersatz würde ich es trotzdem nicht einordnen. Sobald Browser-Workflows komplexer werden oder Aufgaben länger im Hintergrund laufen sollen, greife ich selbst zum MacBook. Für die Kaufentscheidung heute kommt ein weiterer Punkt hinzu: Das M3-Modell stammt aus dem Jahr 2025 und ist nicht mehr pauschal das aktuelle iPad Air.
Unbezahlte Werbung / Testbericht. Das iPad Air M3 samt Zubehoer wurde mir 2025 vom Hersteller leihweise bereitgestellt.
Ich nutze iPad-Air-Modelle seit dem Start der Reihe 2013. In dieser Zeit sind immer mehr Aufgaben hinzugekommen, aber die eigentliche Stärke ist gleich geblieben: Das iPad kann Lesegerät, Schreibmaschine, digitales Notizbuch oder Arbeitsfläche für Fotos und Social Media sein. Teile des damaligen Testberichts habe ich direkt auf dem iPad Air M3 mit Magic Keyboard geschrieben.
Mein Testmodell von 2025 und was das heute bedeutet
Apple stellte das iPad Air mit M3 am 4. März 2025 vor; die Auslieferung begann am 12. März. Die Baureihe erschien in 11 und 13 Zoll sowie mit 128 GB, 256 GB, 512 GB oder 1 TB Speicher. Mein Testgerät wurde mir damals zusammen mit dem Zubehör leihweise zur Verfügung gestellt.
Werbung / Affiliate-Link: Die folgende Produktbox zeigt das iPad Air 11 Zoll mit M3 und 256 GB in Space Grau. Magic Keyboard und Apple Pencil Pro sind nicht automatisch enthalten; pruefe Groesse, Speicher, Farbe, Konnektivitaet und Lieferumfang.
- WARUM IPAD AIR − Das iPad Air ist leistungsstark, vielseitig und in...
- APPLE INTELLIGENCE – Apple Intelligence ist dein persönliches...
Diese Produktpräsentation wurde mit dem AAWP-Plugin erstellt.
Dieser Zeitbezug ist wichtig. Meine Erfahrungen mit Schreiben, Lernen, Bildbearbeitung und Pencil stammen aus dem M3-Test von 2025. Eine Kaufentscheidung im August 2026 ist eine andere Frage: Apple führt das aktuelle iPad Air inzwischen mit M4. Deshalb würde ich das M3 heute nicht allein wegen eines alten Testurteils bestellen.
Stattdessen würde ich drei Dinge vergleichen: den tatsächlichen Gerätepreis, die passende Größe und Speicheroption sowie den Gesamtpreis mit Tastatur und Pencil. Ist ein M3 deutlich günstiger als ein vergleichbar ausgestattetes neueres Air, kann es sinnvoll sein. Ist der Abstand klein, würde ich zuerst das neuere Modell prüfen. Das ist keine Absage an das M3. Es ist einfach die Realität eines ein Jahr alten Tests.

Mein Eindruck im Video
Das kurze Video zeigt meinen damaligen ersten Eindruck vom iPad Air M3 mit Magic Keyboard. Der längere Text ordnet diesen Eindruck ein und trennt ihn bewusst von der heutigen Kaufentscheidung.
Was ich am iPad Air tatsächlich nutze
Ich habe iPads im Laufe der Jahre zum Schreiben, für eBooks und Lerninhalte, zur Foto- und Social-Media-Arbeit sowie unterwegs eingesetzt. Wer meinen größeren Geräte-Workflow nachvollziehen möchte, findet ihn in meinem Beitrag über das Arbeiten unterwegs mit MacBook, iPhone und iPad.
Das iPad Air M3 hat daran nicht grundsätzlich etwas verändert. Es hat diese Arbeitsweise nur in einem Gerät gebündelt: Mit dem Magic Keyboard schreibe ich, mit den Fingern navigiere ich direkt durch Inhalte und mit dem Pencil Pro wechsle ich in Handschrift oder Bildbearbeitung. Genau dieser Wechsel ist sein eigentlicher Vorteil gegenüber einem klassischen Notebook.

Nicht jede Aufgabe wird dadurch besser. Aber manche Arbeit wird unmittelbarer, weil ich nicht ausschließlich über Tastatur und Trackpad mit dem Inhalt verbunden bin. Das ist kein Marketingmerkmal. Es ist der Unterschied zwischen einem Werkzeug, das ich nur bediene, und einem, auf dem ich auch direkt markieren, schreiben und zeichnen kann.
Magic Keyboard: nah am Notebook, aber nicht dasselbe
Teile dieses Tests entstanden 2025 direkt auf dem iPad Air M3 mit Magic Keyboard. Für konzentriertes Schreiben funktioniert das Gespann für mich gut: Tablet aufstellen, Bildschirmtastatur ausblenden, Text mit Tastatur und Trackpad bearbeiten. Mehr braucht es für einen längeren Rohentwurf oft nicht.
Das 2025 vorgestellte Magic Keyboard für das iPad Air besitzt laut Apple 14 Funktionstasten, ein Trackpad aus Glas und einen USB-C-Anschluss zum Durchladen. Es benötigt iPadOS 18.3 oder neuer und ist in der jeweils passenden Größe mit iPad Air M2, M3 und M4 kompatibel. Das ist für die Kaufentscheidung relevant, weil die Tastatur nicht zwingend an genau eine Air-Generation gebunden ist.

Die Grenze bleibt klar: Wenn ich anspruchsvollere Browser-Anwendungen nutze oder längere Prozesse im Hintergrund laufen lassen möchte, nehme ich ein MacBook. Das ist keine Niederlage des Tablets. Es ist eine Frage der Werkzeugwahl. Das iPad gewinnt durch Touch und Pencil, das MacBook dort, wo ich eine klassische Desktop-Arbeitsumgebung brauche.
Der Pencil Pro ist für mich mehr als Zubehör für Notizen
Die konkreteste Erfahrung aus meinem M3-Test entstand nicht in einem Benchmark, sondern in der Fotos-App. Weil mir die vorgegebenen Schriften für Instagram-Storys häufig nicht gefallen, wollte ich einen Text direkt von Hand in ein Bild schreiben. Ich probierte unterschiedliche Stifte aus, fand eine Handschrift, die zum Motiv passte, und veröffentlichte die Story. Sie war damals meine erfolgreichste Instagram-Story der vorherigen Wochen.

Das ist ein kleines Beispiel, aber es zeigt ziemlich genau, wofür ich das iPad mit Pencil sinnvoll finde. Ich konnte das Foto öffnen, direkt darauf arbeiten und die Gestaltung mit meiner eigenen Handschrift verändern, ohne zwischen mehreren Geräten zu wechseln. Der Pencil macht aus dem Tablet keine bessere Schreibmaschine. Er eröffnet eine andere Arbeitsform.
Ähnlich ist es mit handschriftlichen Notizen. Ich schreibe viel digital, empfinde die eigene Handschrift aber noch immer als etwas Besonderes. Der Apple Pencil Pro ist offiziell mit dem iPad Air in 11 und 13 Zoll mit M3 kompatibel. Ob du ihn brauchst, hängt weniger von der Produktbezeichnung als von deinem Alltag ab: Ohne einen echten Stift-Workflow wird er schnell zu teurem Zubehör. Mit einem solchen Workflow ist er einer der Gründe, überhaupt ein iPad statt eines MacBooks zu wählen.

Lesen, Lernen und unterwegs arbeiten
Ein iPad ist für mich nicht nur ein Produktionsgerät. Ich nutze es auch für eBooks und Lerninhalte, mache mir Notizen und arbeite Inhalte nach. Ausführlicher habe ich das in meinem Beitrag über das iPad als eBook-Reader beschrieben.
Diese ruhigere Nutzung gehört zur Stärke des Formats. Ich kann die Tastatur beiseitelegen und das Gerät in die Hand nehmen, wenn ich lesen möchte. Danach setze ich es wieder auf das Keyboard und schreibe weiter. Ein MacBook kann viele dieser Inhalte ebenfalls anzeigen, verändert seine Form aber nicht. Beim iPad wechselt die Bedienung mit der Aufgabe.

Dass diese Mobilität nicht nur auf dem Papier funktioniert, habe ich schon mit einem früheren iPad Air erlebt. Auf einer Segeltour in Thailand saß ich mit dem Tablet an Deck und schrieb an Blogs und Journals. Das M3-Modell steht für mich deshalb nicht am Anfang dieser Arbeitsweise, sondern in einer langen Reihe. Die Hardware hat sich weiterentwickelt; der praktische Reiz ist derselbe geblieben.
11 oder 13 Zoll? Die Daten sind einfach, die Entscheidung nicht
Die technischen Daten helfen bei der Einordnung, entscheiden aber nicht allein. Das kleinere Modell ist mit 460 Gramm leichter; das größere bringt mehr Fläche mit, wiegt aber 616 Gramm. Wenn du vor allem liest, schreibst und das Gerät oft in der Hand hältst, ist das Gewicht nicht bloß eine Zahl.
iPad Air M3 mit 11 Zoll
- Display: 2360 x 1640 Pixel, Liquid Retina, laut Apple bis 500 Nits.
- Gewicht: 460 Gramm für das Tablet.
- Einordnung: kompakteres Format für Lesen, Notizen und ein leichteres Gepäckstück.
Die vollständigen technischen Angaben stehen bei Apple für das 11-Zoll-Modell.
iPad Air M3 mit 13 Zoll
- Display: 2732 x 2048 Pixel, Liquid Retina, laut Apple bis 600 Nits.
- Gewicht: 616 Gramm für das Tablet.
- Einordnung: mehr sichtbare Fläche für Texte, Bilder und Split View, aber kein Selbstläufer für jede Tasche.
Die vollständigen technischen Angaben stehen bei Apple für das 13-Zoll-Modell. Beide Größen der M3-Baureihe gab es mit 128 GB, 256 GB, 512 GB oder 1 TB. Die Gewichte gelten nur für das Tablet. Sobald Magic Keyboard, Hülle, Pencil und Ladezubehör dazukommen, verändert sich das Paket spürbar.

Was im Test überzeugt hat und wo die Grenze liegt
Das hat für mich funktioniert
- Drei Eingabeformen in einem Gerät: Tastatur und Trackpad für längere Texte, Touch für die direkte Bedienung und Pencil für Handschrift und Bildarbeit.
- Schreiben und Lernen lassen sich verbinden: Ich kann einen Text verfassen, die Tastatur zur Seite legen und mit demselben Gerät lesen oder handschriftlich weiterarbeiten.
- Der Pencil schafft einen echten Unterschied zum MacBook: Die handschriftliche Instagram-Story war kein theoretischer Anwendungsfall, sondern ein konkretes Ergebnis aus meinem Test.
- Das Zubehör kann über Modellgenerationen hinweg passen: Das 2025er Magic Keyboard unterstützt laut Apple passende Air-Modelle mit M2, M3 und M4.
Hier ziehe ich die Grenze
- iPadOS bleibt eine andere Arbeitsumgebung als macOS: Für komplexe Browser-Aufgaben und länger laufende Hintergrundprozesse nutze ich ein MacBook.
- Das Gesamtpaket muss gerechnet werden: Magic Keyboard und Pencil Pro gehören nicht automatisch zum iPad. Ein günstiger Gerätepreis kann durch Zubehör schnell anders aussehen.
- Der Pencil lohnt sich nur mit einer konkreten Aufgabe: Wer weder handschriftlich arbeitet noch Bilder direkt bearbeitet, braucht ihn nicht aus Prinzip.
- Ein höher ausgestattetes iPad löst kein Betriebssystemproblem: Wenn dich vor allem Desktop-Grenzen stören, ist nicht automatisch ein iPad Pro die Antwort.

Wer den Chip separat über technische Daten und Benchmarks einordnen möchte, findet den Notebookcheck-Eintrag zum Apple M3. Für mein Urteil ist die Chipbezeichnung allerdings nicht der entscheidende Punkt. In meinen belegten Anwendungen ging es um Schreiben, Lernen, Fotos, Social Media und die direkte Arbeit mit dem Pencil. Ob das iPad zu dir passt, entscheidet sich eher an deinem Workflow als an einer einzelnen Benchmark-Zahl.
iPad Air M3, MacBook Air oder iPad Pro?
Keine dieser Optionen gewinnt pauschal. Die sinnvollere Frage lautet: Welche Art von Arbeit erledigst du überwiegend?
iPad Air M3
Es passt für mich zu Schreiben, Lesen, Lerninhalten, handschriftlichen Notizen sowie Foto- und Social-Media-Arbeit mit Touch und Pencil. Bei einem Kauf heute würde ich es nur mit einem aktuellen Preisvergleich wählen. Es ist ein interessantes Modell, kein automatischer Tipp.
MacBook Air oder MacBook Pro
Für längere Arbeit mit Tastatur und Trackpad, komplexere Desktop-Browser-Workflows und Prozesse, die im Hintergrund weiterlaufen sollen, greife ich zum MacBook. Meine Erfahrungen dazu findest du im MacBook Air M3 Test und im MacBook Pro M1 Pro Test.
iPad Pro
Ein iPad Pro kann sinnvoll sein, wenn du bewusst in der Tablet-Logik bleiben und die höher ausgestattete iPad-Klasse wählen möchtest. Es bleibt trotzdem ein iPad. Die separate Entscheidung zwischen Air und Pro behandle ich im iPad Pro Test 2024; für einen Kauf heute müssen Modellgeneration, Ausstattung, Preis und Verfügbarkeit erneut geprüft werden.

Kauf kein iPad, wenn du eigentlich ein MacBook brauchst
Ich würde das iPad Air M3 nicht empfehlen, wenn du fast ausschließlich mit Tastatur und Trackpad arbeitest, komplexe Browser-Workflows nutzt oder regelmäßig Prozesse im Hintergrund laufen lassen möchtest. Dann kaufst du mit dem Magic Keyboard zwar eine notebookähnliche Form, bleibst aber in einer Tablet-Arbeitsumgebung. Genau dort entsteht oft die falsche Erwartung.
Ebenso würde ich nicht automatisch das komplette Zubehörpaket bestellen. Das Magic Keyboard ergibt Sinn, wenn du wirklich längere Texte schreibst. Der Pencil Pro ergibt Sinn, wenn Handschrift, Zeichnung oder direkte Bildarbeit zu deinen Aufgaben gehören. Fehlt einer dieser Anwendungsfälle, darf das Zubehör auch fehlen.
Fazit: ein gutes Werkzeug von 2025, keine pauschale Kaufempfehlung für heute
Das iPad Air M3 mit Magic Keyboard und Apple Pencil Pro passte 2025 gut zu meiner Arbeitsweise. Ich schrieb damit, nutzte es für Lerninhalte, arbeitete an Fotos und Social Media und wechselte mit dem Pencil in eine Form, die mir ein MacBook nicht bietet. Die handschriftliche Instagram-Story war dafür das beste kleine Beispiel: Das Gerät half mir nicht durch ein Werbeversprechen, sondern durch einen konkreten, direkten Workflow.
Seine Grenze ist ebenso klar. Für komplexere Browser- und Hintergrundaufgaben verwende ich ein MacBook. Wenn du hauptsächlich einen klassischen Laptop suchst, kauf nicht um das iPad herum. Das bringt nichts.
Für die Kaufentscheidung heute würde ich deshalb weder das M3 pauschal abschreiben noch es wegen dieses Tests blind empfehlen. Prüfe das konkrete Angebot, rechne Keyboard und Pencil mit ein und vergleiche das Paket mit den zum Kaufzeitpunkt verfügbaren iPad-Air-Modellen. Dann wird aus der Modellfrage wieder die sinnvollere Frage: Welches Werkzeug passt zu deiner Arbeit?
Recherchestand und Transparenz
Die persönlichen Erfahrungen stammen aus meinem Test mit einem 2025 vom Hersteller leihweise bereitgestellten iPad Air M3 samt Zubehör. Technische Daten zur M3-Baureihe habe ich mit den offiziellen Apple-Angaben abgeglichen. Den aktuellen Modellstatus habe ich am 9. August 2026 über den deutschen Apple Store geprüft. Preise, Lieferbarkeit, Softwarefunktionen und konkrete Angebote können sich ändern und gehören unmittelbar vor einem Kauf noch einmal kontrolliert.
*Affiliate Links (Werbung) & Amazon Werbeanzeigen mit Affiliate Links / Verkauf durch Amazon oder Drittanbieter auf dem Amazon Marktplatz. / Als Amazon-Partner erhalten wir eine kleine Provision – Ihr bezahlt nichts extra. / Letzte Aktualisierung der Produktdaten am 19.09.2026 / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Produktbilder werden über einen Datenschutz-Proxy ausgeliefert / Haftungsausschluss: Der angegebene Preis kann seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein. Maßgeblich für den Verkauf ist der tatsächliche Preis des Produkts, der zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Website des Verkäufers auf Amazon.de stand. Eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise ist technisch nicht möglich.


0 Comments