Der Staub ist tatsächlich ein Problem. Bei meiner Buggy-Tour auf Curaçao setzte er sich so gründlich in meiner weißen Hose fest, dass sie braun geblieben ist. Wir waren vor heller Kleidung gewarnt worden; im Rückblick hätte ich diesen Hinweis etwas ernster nehmen können.
Die Hose ist allerdings ein Erinnerungsstück an einen Ausflug, den ich sehr gern gemacht habe. Am 21. September 2026 war ich mit Curaçao Tours / FBTT unterwegs, selbst am Steuer, über Bodenwellen und durch eine Landschaft mit Kakteen, Felsen und Windrädern. Diese trockene Seite von Curaçao hat ihren eigenen Reiz. Um sie auf diese Weise kennenzulernen, mussten wir zunächst ein ziemlich alltägliches Problem lösen.
Werbung / Pressereise: Diese Reise wurde von Corendon unterstützt. Die Unterstützung hat keinen Einfluss auf meine Berichterstattung. Ich schildere meine eigenen Erfahrungen und bewerte die vorgestellten Angebote ehrlich und unabhängig.

Die erste Überraschung: Wir sollten selbst fahren
Wir dachten, es sei so eine Art Jeep-Safari, bei der wir von einem Fahrer mit einem Jeep durch die Gegend gefahren würden. Tatsächlich sollten wir die Buggys selbst steuern. Damit hatten nicht alle gerechnet, und anfangs gab es in unserer Gruppe nicht genügend Fahrer mit einem verfügbaren Führerschein.
Also mussten wir erst einmal schauen, wer seinen Führerschein parat hatte. Am Ende bekamen wir gerade genügend Fahrer zusammen. Ich wollte selbst fahren und hatte zum Glück eine Kopie auf dem Handy gespeichert, die bei unserer Tour akzeptiert wurde. Meine Rolle war als Fahrer im Zweier-Buggy.


Die Handykopie war meine Lösung für diesen Tag
Aus meiner Erfahrung solltest du keine allgemeine Erlaubnis ableiten, nur mit einem Foto des Führerscheins zu erscheinen. Kläre vor der Buchung, welche Nachweise der Anbieter verlangt, und plane das gültige Original ein. Ebenso sollte feststehen, wer aus deiner Begleitung tatsächlich fahren möchte und die Voraussetzungen erfüllt.
Bei der Reisevorbereitung würde ich deshalb schon die Beschreibung des Ausflugs genauer lesen und klären, ob selbst gefahren wird und welche Unterlagen mitmüssen. Unser Missverständnis ließ sich lösen, aber besonders entspannt beginnt ein Ausflug so nicht.
Selbst fahren über Bodenwellen
Selbst zu fahren war für mich ein wesentlicher Teil des Vergnügens. Der Untergrund mit seinen Bodenwellen, die Federung, die dabei einiges zu tun hatte, und die offene Umgebung machten die Fahrt sehr unmittelbar. Ich mag Autofahren, und mit dem Buggy durch diese Landschaft unterwegs zu sein, hat mir richtig Spaß gemacht.

Dazu kam ein Gefühl von Freiheit. Eigentlich hätte ich die Insel gern mit einem Mietwagen erkundet, war aber auf einer Gruppenreise unterwegs. Beim Buggy-Ausflug war ich immerhin selbst am Steuer. Das gab mir etwas von dem Fahrgefühl, das ich mir für meine Erkundungen gewünscht hatte, obwohl wir weiterhin eine geführte Gruppe waren.
Solche Unternehmungen passen für mich gut in einen Aktivurlaub, bei dem ich neben den Stunden am Strand auch etwas von der Landschaft sehen möchte. Der Spaß am Fahren ist dabei ein guter Grund, diese Tour auszuwählen.
Kakteen, Windräder und eine offene Höhle
Die Landschaft war eine Art Mondlandschaft und erinnerte mich sehr an die Kanaren. Auf dem trockenen Boden standen zwischen Felsen Kakteen, Sträucher und Büsche.
Besonders eindrücklich waren die Windräder aus unmittelbarer Nähe. Das Windrad war einfach direkt über uns. Erst dort wurde mir richtig bewusst, welche Dimensionen so eine Anlage hat, wenn man sie aus dieser Perspektive betrachtet.
Der Höhlenstopp gehörte zu dieser Fahrt
Zu unserer Buggy-Tour gehörte außerdem der Besuch einer offenen Höhle. Bei der Höhle gab es auch Fledermäuse. Diesen Stopp solltest du nicht mit den Hato Caves verwechseln, die ich erst am folgenden Tag besucht habe. Wer die geführte Tropfsteinhöhlen-Tour von Hato machen möchte, plant dafür einen eigenen Ausflug.


Schutzbrille und Halstuch sind offenbar auch ein Karibik-Outfit
Wir trugen bei der Fahrt Schutzbrille und Halstuch. Die Warnung vor dem Staub war deutlich genug gewesen, und unterwegs verstand ich sehr gut, weshalb diese Ausrüstung dazugehört. Auf dem Rückweg kam noch kräftiger Gegenwind dazu.

Meine ehemals weiße Hose würde ich für so einen Ausflug jedenfalls nicht wieder anziehen. Der Staub setzte sich im Stoff fest und blieb als braune Verfärbung zurück. Das ist keine große Reisetragödie, aber ein ziemlich konkreter Hinweis für die Kleiderwahl: Nimm Sachen, bei denen dich Staub und mögliche Verfärbungen nicht ärgern.
Feste, geschlossene Schuhe würde ich bei der Fahrt ebenfalls tragen. Dazu gehören für mich Wasser und eine Tasche, in der empfindliche Dinge geschützt verstaut sind. Für die Vorbereitung würde ich mich auf passende Kleidung, Staubschutz und die Vorgaben des Veranstalters konzentrieren.

Nach der Buggy-Tour ging es für uns zu Playa Kalki
An die Fahrt schloss sich bei unserer Pressereise ein Besuch am Playa Kalki mit seinem Beachclub an. Der Ablauf hatte sich unterwegs geändert, weil das ursprünglich vorgesehene Restaurant geschlossen war. Die Guides organisierten um, und wir aßen an der Beachbar zu Mittag.
Mit meinem Burger und den Pommes war ich sehr zufrieden. Dazu kamen das klare Wasser, der Strand und der Poolbereich oberhalb davon. Diese Kombination gefiel mir ausgesprochen gut; nach der staubigen Fahrt war das ein schöner Wechsel der Umgebung.


Ich war am Playa Kalki auch schnorcheln. Wer einen solchen Strandbesuch ebenfalls mit einer Runde im Wasser verbinden möchte, sollte seine Ausrüstung und die Bedingungen vor Ort mitbedenken. Meine Hinweise zum Schnorcheln im Urlaub helfen bei dieser Vorbereitung.

Was die aktuell angebotene Standardtour umfasst
Beim autorisierten Vertriebspartner My Curacao Guide ist das Epic West Coast UTV Adventure von Curacao Tours – FBTT buchbar. Die am 3. Oktober 2026 geprüfte Ausschreibung nennt vier Stunden und 240 US-Dollar pro Zweier-UTV. Fahrer müssen mindestens 21 Jahre alt sein und einen gültigen Führerschein haben; Passagiere dürfen ab zwölf Jahren mitfahren. Genannt werden Starts um 08:00 und 13:30 Uhr. Führung, Schutzbrille, Bandana und Wasser sind enthalten.
Als Strandstopp ist Playa Lagun angegeben. Das unterscheidet sich von unserem anschließenden Besuch am Playa Kalki. Auch unser Mittagessen ist keine Zusage für das Standardpaket; die genauen Stopps können sich ändern. Prüfe vor der Buchung die aktuellen Leistungen, Fahreranforderungen und gesundheitlichen Teilnahmebedingungen direkt auf der Angebotsseite.
Was ich vor dem Ausflug auf dem Smartphone vorbereiten würde
Treffpunkt und Unterlagen auch ohne Netz bereithalten
Für eine geplante Tour würde ich die Buchungsbestätigung, den vereinbarten Treffpunkt und den Kontakt des Veranstalters so speichern, dass ich sie auch ohne mobile Verbindung öffnen kann. Bei der Orientierung helfen mir Karten und digitale Reiseunterlagen auf dem Smartphone; eine Adresse oder Abholzeit sollte ohne erneutes Nachladen verfügbar sein.
Meine Reise-eSIM funktionierte auf Curaçao zunächst nicht wie vorgesehen. Deshalb würde ich wichtige Unterlagen vorher herunterladen und die Verbindung schon bei der Einrichtung sorgfältig prüfen. Die Grundlagen zur Nutzung einer eSIM im Ausland sind dafür nützlich.
Fotos machen und die Kamera vor Staub schützen
Windräder, Felsen und Kakteen sind gute Motive für die Erinnerung an diesen Ausflug. Während der Fahrt würde ich Smartphone oder Kamera geschützt verstauen und für eigene Aufnahmen die Stopps nutzen. Wer fährt, konzentriert sich auf die Strecke; ein Foto kann warten, bis das Fahrzeug sicher steht.
Wenn du mit iPhone und iPad reist, würde ich die Technik für diesen Ausflug auf das beschränken, was du dort tatsächlich zum Fotografieren und für deine Unterlagen brauchst. Für mich ist das auch eine Frage des Gepäcks: Meine Foto-, Arbeits- und Sportsachen hatten den Koffer auf dieser Reise schon gut gefüllt.
Für wen ich die Buggy-Tour auf Curaçao empfehlen würde
Das war ein richtiges Highlight für mich mit Curaçao Tours. Entscheidend waren das eigene Fahren und die karge Landschaft, die ich auf diese Weise erlebt habe. Besonders der Blick unter das Windrad und die offene Höhle sind mir von dieser Fahrt im Gedächtnis geblieben.
Wenn dich der Gedanke reizt, selbst durch eine solche Landschaft zu fahren, kann die Tour ein passendes Abenteuer auf Reisen sein. Dafür solltest du Staub, unebenen Boden und die Regeln einer geführten Ausfahrt akzeptieren können. Wer darauf keine Lust hat oder eine Unternehmung sucht, bei der sich niemand aus der eigenen Reisegruppe ans Steuer setzen muss, ist mit einer anderen Aktivität besser bedient.
Wie ich den Ausflug in den Urlaub einplanen würde
Ich würde immer im Wechsel einen Strandtag und einen Erlebnistag machen. So bleibt neben den Unternehmungen auch Zeit, die Unterkunft und das Meer zu genießen. Schon bei der Entscheidung zwischen Hotel und Ferienwohnung lohnt sich deshalb die Frage, wie viel du unterwegs sein möchtest und wie du zu deinen Ausflügen kommst.
Meine Anreise führte mit Corendon ab Amsterdam nach Curaçao. Wenn du für einen ähnlichen Urlaub noch die Flugverbindung abwägst, findest du meine Erfahrungen im Bericht zur Corendon-Anreise im A350.
Auf jeden Fall würde ich die Buggy-Tour machen. Beim nächsten Mal würde ich vorher die Fahrerfrage klären, das aktuelle Programm lesen und Kleidung auswählen, an der ein bisschen Curaçao haften bleiben darf. Die weiße Hose hat ihren Dienst als Erinnerungsstück bereits erfüllt.
Unterwegs auf Curaçao
Die Verbindung aus Willemstad, Meer und Unternehmungen war für mich der Reiz dieser Reise.
Stadt, Küste und die Wege dazwischen
- Curaçao-Reisebericht: Zwischen Willemstad, Kakteen und Meer
- Willemstad entdecken: Kunst und Geschichten hinter den bunten Fassaden
- The Rif Curaçao: meine Erfahrungen mit Poolzugang und All-inclusive
- Laufen und Trailrunning auf Curaçao: meine Morgen zwischen Meer, Stadt und Kakteen
- Hato Caves auf Curaçao: Lohnt sich die Höhlenführung?
- Playa Kalki: mein Strandtag zwischen Beachclub und Schnorcheln
- Gouverneur de Rouville in Willemstad: gutes Essen im vollen Innenhof
- Chobolobo: mein Besuch bei Senior & Co.
- Meine Curaçao-Packbilanz: Was ich wirklich gebraucht habe
Die Anreise über Amsterdam
- Mit Corendon nach Curaçao: meine Erfahrungen im A350 ab Amsterdam
- Flughafen Amsterdam Schiphol – meine Erfahrungen mit gut sechs Stunden Aufenthalt
- Fliegen mit KLM Cityhopper: Meine Erfahrungen als Zubringer von Hannover nach Amsterdam
- Flughafen Hannover: meine Erfahrungen dort, wo meine erste Flugreise begann
- Mein erster Flug im Airbus A350-900: Warum mich das Flugzeug begeistert


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