Ein Traum für viele: Einmal von Chicago an den Pazifik fahren und sich dabei wie ein Pionier fühlen – auf der Route 66, die entlang fantasievoller Motels und Art-Deco-Diners führt, begibt man sich auf eine Zeitreise. Riesenvergnügen dabei: die Entdeckung der „Roadside Attractions“, wie bei einer Schnitzeljagd. Am 11. November 2026 wird die legendäre Straße 100 Jahre alt!
Reisen ist ein wenig wie wieder Kind zu sein – wenn alles, was man sieht und erlebt, neu ist, dann verdient einfach alles die ungeteilte Aufmerksamkeit. Darum ist das Leben auf Reisen so intensiv. Ein Roadtrip potenziert diese Intensität noch, denn das Abenteuer, auf das man sich eingelassen hat, verändert sich mit jedem Augenblick. Entdeckergeist, Abenteuerlust, die Gewissheit, dass jeder noch so schöne Moment einem neuen schönen Moment Platz macht – so geht Freiheit. Und wenn man den Blick bis zum Horizont gleiten lassen kann, dann jubelt die Seele. Und mit der Route 66, der Legende einer Straße, auf der sich vor unserem Auge ein ganzer Kontinent entrollt und seine Schönheiten preisgibt, erleben wir den Spagat zwischen Vergangenheit und Gegenwart, denn alles ist immer gleichzeitig präsent.
Die Geschichte der Route 66 ist auch die Geschichte der Menschen, die sich nicht vom Zahn der Zeit überrollen lassen wollen, die nicht hinnehmen wollen, dass die Mother Road von der modernen Interstate abgehängt wird – und mit ihr ihre Existenz als Betreiber von Motels, Diners, Shops und Bars. Die rund 3.940 Kilometer lange Strecke führt durch acht US-Bundesstaaten und erreicht Höhen von mehr als 2.000 Metern. „Roadside Attractions“ und Abstecher zu spektakulären Naturwundern wie dem Grand Canyon machen die Fahrt zu einer Pilgerstrecke für Abenteurer.
Text: Bettina Bormann; Fotos: Michael Krüger und Bettina Bormann
Werbung / Pressereise: Die Reise von Bettina Bormann und Michael Krüger wurde von Brand USA unterstützt. Dieser Bericht schildert ihre persönlichen Erlebnisse.
Startpunkt der Route 66: Chicago
Gewaltige Wolkenkratzer prägen die Silhouette Chicagos am Lake Michigan. Sie künden vom Optimismus der 1920er Jahre, als die Wirtschaft florierte und Menschen auf der Suche nach Arbeit nach Chicago strömten. Es ist die Stadt von Al Capone und dem Mob, der hier vor allem in der Zeit der Prohibition groß geworden ist, die Stadt der Filme, und: der Beginn der Route 66! Vom Willis Tower kann man durch die Glasbalkone von „The Ledge“ weit über die Stadt blicken – und nach Westen, in die Richtung, in der unsere Reise weitergeht. Hier beginnt die Legende der Route 66.

Chicago verfügt über eine lebhafte Kulturszene. Zudem kommen viele Locations insbesondere Filmbegeisterten bekannt vor: Die Elevated, die silberfarbenen Züge der Chicago „L“ Hochbahn, rattern hoch über der Straße über Brücken aus Stahlkonstruktionen und legen sich in die Kurven wie Achterbahnen – der Soundtrack von Chicago, der im Filmklassiker „Blues Brothers“ zitiert wird. Nicht weit davon entfernt sprudelt bei unserem Besuch die Buckingham Fountain munter vor sich hin, bekannt ist das Wasserspiel aus dem Vorspann der US-Serie „Eine schrecklich nette Familie“. Ein braunes Schild an der Adams Street hängt besonders hoch. Seine Aufschrift: „Begin Historic Route 66“.


Wer sich die Extrazeit in Chicago erlauben möchte, sollte unbedingt eine Rundfahrt mit dem Boot auf dem Chicago River unternehmen. Es heißt: Wenn du den Fluss kennst, dann kennst du Chicago. Nach der Fahrt kann man sich mit einer Fahrradrikscha zum Millennium Park bringen lassen – und sich in „The Bean“, einer überdimensionalen „Bohne“ spiegeln und moderne Videoprojektionen ansehen. Ein weiterer lohnender Weg, sich die Stadt zu erobern, ist eine geführte Tour mit dem Fahrrad. Als wir Chicago schließlich verlassen, sehen wir noch lange den Willis Tower im Rückspiegel.
Die Route 66, im November 1926 offiziell als U.S. Highway 66 ausgewiesen, ist eine Verbindungsstraße von Ost nach West, die mehrere bereits bestehende Regionalstraßen mit neu gebauten Abschnitten verband. Tatsächlich existieren heute nicht mehr alle Teile der Route, einige Straßen sind mit der Zeit marode geworden. Erhaltene Abschnitte sind als „Historic Route 66“ ausgeschildert.
Illinois: Lincolns Land
Wie ein Band aus Asphalt zieht sich die Route gen Westen und entfaltet ihren nostalgischen Zauber: Verlassene Motels mit Neonschildern im Art Déco-Stil, Städtchen, denen man ihre Westernvergangenheit noch deutlich ansieht. In Joliet stoßen wir auf die Eisdiele, auf deren Dach die Figuren der Blues Brothers tanzen, und auf das Old Joliet Prison. Die nächste Roadside Attraction finden wir in Wilmington, den „Gemini Giant“, benannt nach dem Gemini-Raumfahrtprogramm. Die neun Meter hohe Statue mit Astronautenhelm hält ein Raumschiff in den Händen. Die sogenannten „Muffler Men“ waren ursprünglich werbewirksame Figuren für Werkstätten, aber auch viele Bars und Diner fanden Gefallen an den auffälligen Giganten, die um die Aufmerksamkeit der Durchreisenden buhlen. In Wilmington findet man auch den Sinclair Dino, einen Brontosaurus aus Glasfaser, der vom Dach einer Reifenwerkstatt aus über die Stadt wacht.


Immer wieder stoßen wir auf originelle Details auf der Strecke: Nostalgische Tankstellen, malerisch drapierte Oldtimer, Wandmalereien. Unser nächster Stop: Pontiac. Das Illinois Route 66 Hall of Fame & Museum mit Sammlerstücken von Route-66-Fans ist einen Stopp wert. Die Wandmalereien auf der Rückseite des Museums und das Wohnmobil von Bob Waldmire, der sein halbes Leben auf der Route 66 verbracht hat und Kunst in seinem Bus verkauft hat, sind wunderschöne Fotomotive.
Rund um die Kleinstadt Arthur lebt eine große amische Gemeinde. Familie, Gemeinschaft und religiöse Traditionen prägen ihren Alltag. Pferdekutschen und schlichte Kleidung gehören zum vertrauten Bild der Gegend. Die Gemeinschaft entscheidet bewusst, welche technischen Hilfsmittel sie nutzt.
Weiter geht es nach Springfield, wo Abraham Lincoln gelebt und gearbeitet hat. Sein Wohnhaus, in dem er von 1844 bis 1861 gelebt hat, ist zu besichtigen. Das umliegende Viertel mit vier Häuserblocks wurde im Stil des 19. Jahrhunderts erhalten. In der Nähe befindet sich auch die Kanzlei, in der Lincoln von 1843 bis 1852 als Rechtsanwalt gewirkt hat. Gegenüber liegt das rekonstruierte Old State Capitol. Seine letzte Ruhestätte hat der ehemalige US-Präsident auf dem Oak Ridge Cemetery gefunden.


Die ursprüngliche Route 66 wird immer wieder unterbrochen, das Navi führt uns dann auf andere Pisten; manchmal ist es nicht ganz einfach, auf diesem Teil der Reise die Route 66 wieder ausfindig zu machen. Die Landschaft erstreckt sich über grüne, sanfte Hügel und zahlreiche Maisfelder. Die Häuser mit ihren typischen Veranden mit Schaukelstuhl sind oft mit der amerikanischen Flagge dekoriert.
Missouri: Go west!
In den 1930er Jahren zogen massenhaft Farmer und Landarbeiter aus Oklahoma und Texas nach jahrelanger Dürre und verheerenden Staubstürmen über die Route 66 gen Westen, um als Wanderarbeiter in Kalifornien ihr Glück zu suchen. In seinem Roman „Früchte des Zorns“ hat der Schriftsteller John Steinbeck dieses historische Ereignis beschrieben. Er war es auch, der den Beinamen der Route 66 prägte: Mutter aller Straßen.
Viele Musiker haben der Mother Road ihren Tribut gezollt, darunter Bobby Troup mit seinem Song Get your Kicks on Route 66, der vielfach gecovert wurde – unter anderem von Chuck Berry, den Rolling Stones und Depeche Mode.
Plötzlich verkündet ein Schild: Willkommen in Missouri, kurz darauf überqueren wir auch schon den Mississippi River. Wir sehen die Old Chain of Rocks Bridge, die alte Eisenbrücke, die für Autos nicht mehr zugelassen ist, die aber Fußgänger betreten dürfen. Das Wahrzeichen von Saint Louis ist der Gateway Arch mit seinen spektakulären 192 Metern Höhe, der das Tor zum Westen symbolisiert. In engen, eiförmigen Kabinen fährt man auf die Aussichtsplattform, wo man mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt wird: Über die Stadt und ihre Skyline im Westen und den Mississippi im Osten.

Weiter geht es zu Fuß zum National Blues Museum mit seiner liebevoll zusammengestellten Sammlung von Instrumenten, Bühnenkleidung und Fotos. Sogar ein Jamstudio gibt es hier. Das musikalische Herz der Stadt schlägt im Viertel „The Loop“. Mehr als 150 Messingsterne, die im Bürgersteig eingelassen sind, erinnern an Berühmtheiten, die in Saint Louis ihre musikalischen oder cineastischen Fußstapfen hinterlassen haben: Darunter Legenden wie Ike und Tina Turner oder Miles Davis. Chuck Berry wird hier mit einer Bronzestatue geehrt.


Das Wagon Wheel in Cuba ist eines der ältesten Motels an der Route 66. Wie so viele Locations an diesem Highway finden wir auch hier den Charme der Vergänglichkeit: Zwei alte Zapfsäulen, daneben ein rostiger 1951er Chevrolet De Luxe, auf dessen zerschlissenen Sitzen ein Kätzchen schläft. Das Motel aus liebevoll restaurierten Steinhäusern sieht wohl so aus wie in den 1930er Jahren. Die damalige Betreiberin, Connie Echols, sitzt in ihrem Office, in dem sich auch ein Andenkenshop befindet. Damit ihr nicht langweilig wird, leisten ihr drei Freundinnen Gesellschaft und spielen Karten, Liverpool heißt das Spiel, erfahren wir. Den Abend verbringen wir am Lagerfeuer im Garten des Motels, wo wir Shannon und Kathy aus Indianapolis kennenlernen. Tante und Nichte tragen Kleider mit Route 66-Aufdruck und passende Ohrringe im Partnerlook: „Wir fahren jedes Jahr eine Teilstrecke der Route 66“, erzählen sie fröhlich.
Am nächsten Tag erreichen wir eine weitere Attraktion in Fanning: den Giant Rocking Chair, einen mehr als zwölf Meter hohen Schaukelstuhl, gleich neben dem Shop namens Fanning 66 Outpost. Hier gibt es Popcorn in einer schier unüberschaubaren Auswahl an Geschmacksrichtungen. Auf unserem Weg Richtung Joplin fahren wir durch den Ort Avilla. Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein: Zwischen längst verlassenen Häusern steht ein Mann vor einem Scheunentor. Jock heißt er, ein Rentner aus Texas. „Hier ist nicht viel los“, erklärt er uns. Er besucht seinen Bruder, der Messer herstellt. „Früher bin ich mit meinen Eltern die Route 66 entlanggefahren, Richtung Kalifornien“, erinnert er sich. Aber das sei lange her.
Kansas: Die kürzeste Teilstrecke der Route 66
Zwischen den 1930er und den 1960er Jahren war die Route 66 eine wichtige Verbindung von Ost nach West. Die Straße förderte die Besiedlung auch entfernterer Gegenden und belebte die Wirtschaft – Motels, Restaurants, Bars und Tankstellen siedelten sich an, blühende Orte entstanden.
An einer Tankstelle werden wir auf eine nostalgische Harley aufmerksam. Ein Aufkleber sticht ins Auge: Cross Country Chase. „Bei der Chase sind nur Motorräder aus der Hochzeit der Route 66 von 1930 bis 1960 zugelassen“, erzählt William Gallo. Seine Maschine ist eine Harley-Davidson „WL“ von 1946. Zusammen mit 120 weiteren Bikern auf ihren historischen Feuerstühlen fährt er eine Teilstrecke der Route 66. „Die meisten wienern ihre Oldtimer in der Garage, wir fahren sie“, ruft er uns mit breitem Grinsen zu und ist auch schon verschwunden.
Durch Kansas führt die Route 66 gerade mal über eine Strecke von gut 20 Kilometern. Zu den Roadside Attractions zählt der Abschlepptruck, der als Inspiration für „Hook“ aus dem Film „Cars“ diente. Schließlich landen wir in Galena, einem Ort in Kansas, der an eine alte Westernstadt erinnert. Nachdem die Bleimine in Galena geschlossen wurde, haben viele Menschen die Stadt verlassen. Inzwischen jedoch sieht es so aus, als würde sich Galena neu erfinden – wo das Auge hinblickt, werkeln und streichen junge Leute Häuser, die sie erworben haben und die sie von Grund auf restaurieren. „Die Stadt putzt sich heraus“, findet Aaron D. Perry, der gerade in seinen Cadillac steigen will. Der Kalifornier hat hier seine historische Texaco-Station von 1939 eröffnet und als Blickfang eine Hauswand mit der amerikanischen Flagge aus 169 roten, weißen und blauen Nummernschildern kreiert. Gleich nebenan streicht ein junges Pärchen seine Bar.


Auf dem Weg nach Tulsa finden wir noch in Kansas den nostalgischen Food Market in Riverton, der als Sehenswürdigkeit auf der Route 66 gilt.
Oklahoma: Ikonische Statuen und leuchtende Reklamen
Natürlich stoppen wir am riesigen himmelblauen Blue Whale von Catoosa. Hugh Davis baute den Wal Anfang der 1970er Jahre als Geschenk zum Hochzeitstag für seine Frau Zelta. Dann endlich, als der Abend schon dämmert, stehen wir vor Buck Atom, dem riesigen Space Cowboy, und seiner leuchtenden Reklame. Und tatsächlich finden wir auch noch den Golden Driller, der mit seinen 23 Metern majestätisch hoch vor dem Expogelände steht. Seit 1966 gehört er hier zum Stadtbild; ein Vorgänger wurde bereits 1953 gezeigt.


Am nächsten Tag legen wir einen Stop am Rock Café ein. Eine Frau steigt aus ihrem Wagen und kommt schnurstracks auf uns zu. Sie drückt uns einen von ihr selbst bemalten Stein in die Hand: „Road Trips aren’t measured by Miles but by Moments – safe travels“, steht darauf. Cheryl Polak von Northeast Ohio Rocks lacht und sagt: „Ich finde, der passt zu euch!“
Kurz vor Oklahoma City stoßen wir auf eine riesige leuchtende Neonflasche: Pops 66 in Arcadia. In dem Shop werden hunderte Limonadensorten in kreischend bunten Farben angeboten. Hier treffen wir nochmals auf Cheryl, die etwas für uns dabei hat: einen Route 66-Pass, der im Route 66 Interpretive Center in Chandler ausgegeben wird. „Das ist eine wirklich typisch amerikanische Vermarktung der Route 66-Legende“, lacht Cheryl. Aber: Der Pass macht Spaß, man kann ihn sich an verschiedenen sehenswerten Orten an der Route 66 abstempeln lassen. Das historische Viertel Bricktown und das National Cowboy and Western Heritage Museum in Oklahoma City sind sehenswert.


Texas: Stacheldraht, Geisterstädte, Cadillacs und Steaks
Shamrock ist unser nächstes Ziel. Hier steht das ikonische „U-Drop Inn“, eine ehemalige Conoco-Tankstelle mit Café, die im Jahr 1936 im Art-Déco-Stil erbaut wurde.

Auf dem Weg von Shamrock nach McLean fahren wir über eine Strecke, die parallel zur Interstate führt. Wir kommen an verlassenen Ortschaften vorbei, sehen verfallene Häuser und stillgelegte Tankstellen – Orte, an denen der Verkehr auf der Interstate vorbeizieht. Die großen Umgehungsstraßen haben vielen Betrieben an der alten Route ihre Kundschaft genommen.
Die Landschaft wird immer trockener und flacher, Rinderherden lagern und fressen auf den großen Weiden. Hinter McLean wird die Landschaft so flach, dass sich das Sprichwort, in Texas könne man zwei Tage in die Zukunft blicken, zu bewahrheiten scheint.
In McLean besuchen wir das Devil’s Rope Museum, das überraschend interessant die Geschichte des Stacheldrahts und seiner Bedeutung für den amerikanischen Kontinent aufbereitet. Anhand von Fotos wird zudem dokumentiert, was für eine unfassbare Naturkatastrophe die Dust Bowl war, die in den 1930er Jahren über das Land hinwegfegte und viele Menschen zwang, sich anderswo eine neue Existenz aufzubauen. Der Staub war damals zeitweise so dicht, dass man kaum die Hand vor Augen sehen konnte.
In der Big Texan Steak Ranch in Amarillo scheint die Erlebnisgastronomie erfunden worden zu sein. Schon als wir auf den Parkplatz fahren, sehen wir ein Motel, das wie eine Westernstadt aufgebaut ist, einen gewaltigen Riesensaurier mit Cowboystiefeln und ein altes Sheriff-Auto mit Route 66-Zeichen. In einem Leichenwagen, an dessen Kühler riesige Hörner befestigt sind, sitzen zwei Figuren. Wir treten ein und stehen gleich am Eingang einem ausgestopften Grizzly gegenüber, lebensgroße Figuren von Indigenen und Trappern stellen Jagdsituationen dar, die Wände sind über und über mit ausgestopften Wildtieren und Hirschköpfen übersät. Im Zentrum steht ein Podest mit einem großen Thron – hier nehmen die Wettesser Platz, um ihr Glück zu versuchen: Wer es schafft, ein Steak von gut zwei Kilo inklusive Beilagen binnen einer Stunde zu verdrücken, braucht nämlich nicht zu bezahlen. Immer wieder gibt es Ehrgeizige, die sich messen wollen!
Knapp 20 Autominuten hinter Amarillo liegt die berühmte Cadillac-Ranch. Auf einem weiten Feld stehen zehn bis zur Hälfte in die Erde eingelassene Cadillacs in einem Winkel, der sich an der Cheopspyramide in Ägypten orientiert – eine Hommage an die automobile Freiheit Amerikas. Das Kunstwerk der Gruppe Ant Farm stammt aus dem Jahr 1974. Besucher beteiligen sich mit Sprühfarbe; auf diese Weise entsteht ein lebendiges Kunstwerk, das sich stetig verändert.

Halbzeit heißt es in Adrian, am Midpoint Café: Ein Schild belegt, dass die Hälfte der Strecke der Route 66 geschafft ist – ein beliebtes Fotomotiv!
New Mexico: Nostalgie, Kunst und „Breaking Bad“
Das Land wird zusehends trockener, die Vegetation verändert sich, die Weite erscheint immer weiter und in der Ferne tauchen die Ausläufer der Rocky Mountains auf. Der Ort Tucumcari ist verschlafener als erwartet; auffallend viele Diners und Motels sind leer und verfallen allmählich. Aber die, die übrig geblieben sind, haben sich herausgeputzt und pflegen ihren alten Charme. Besonders das Blue Swallow Motel sticht heraus. „Es stammt aus dem Jahr 1939“, berichtet Glenn. Der Bau begann tatsächlich 1939, die ersten Gäste kamen 1940. Besonderheit: Das Motel bietet kleine Wohneinheiten mit einem „Extra-Zimmer“ für das eigene Auto.
Santa Fe liegt in einer Höhe von rund 2.000 Metern. Obwohl die Sonne scheint, empfinden wir die Luft als sehr angenehm. Die Stadt präsentiert sich mit ihren zahlreichen puebloartigen Gebäuden, einige davon sehr alt, andere moderner, aber dem Stil nachempfunden. In den Geschäften werden Kunsthandwerk und Keramiken, aber auch Webarbeiten, Schmuckschnitzereien, Lederwaren und Felltaschen angeboten. Schmuck aus Halbedelsteinen in monströsen Größen und Schnitzereien, die Reiter in Heldenposen darstellen, sind hier zu erhalten. Ein lohnender Stopp ist das Georgia O’Keeffe Museum.

Wer geschichtlich interessiert ist, kann von hier aus einen Abstecher nach Los Alamos, dem einstigen Zentrum des Manhattan-Projekts, unternehmen. In Los Alamos wurde unter der wissenschaftlichen Leitung von J. Robert Oppenheimer an der Entwicklung der Atombombe gearbeitet. Der erste Atomwaffentest, Trinity, fand am 16. Juli 1945 weiter südlich in der Wüste von New Mexico statt.
Für Fans der Serie „Breaking Bad“ ist Albuquerque ein besonderer Stopp. Unsere Breaking-Bad-Tour führt zu wichtigen Locations und Drehorten aus der Serie. Luigi, der am Steuer sitzt, unterhält die Gäste mit Anekdoten von den Drehs. Wie er erzählt, war er über einen langen Zeitraum Fahrer für viele der Stars. Im Albuquerque Convention Center stehen auch Statuen aus der Serie. Im Shop der Candy Lady, die das Blue Meth für die Serie aus Zucker hergestellt hat, treffen wir auf Mike und Sonja, die aus Nürnberg stammt, aber schon seit Jahren bei ihrem Mann in den USA lebt. „Diese Schokolutscher müsst ihr unbedingt kosten“, verkündet Mike und schenkt uns die süße Versuchung zum Abschied.
Ein Roadtrip im Roadtrip: die Breaking-Bad-Tour
Das dumpfe Dröhnen und der tiefe, bassige V8-Sound kündigen den „Crystal-Meth-Schlepper“ schon von Weitem an. Behäbig wie ein Öltanker schiebt sich der schaukelnde Fleetwood Bounder durch die Gassen von Albuquerque. Das beige-braune Wohnmobil ist unser Vehikel für einen Roadtrip während des Roadtrips: Dreieinhalb Stunden sind wir auf den Spuren von „Breaking Bad“ und „Better Call Saul“ unterwegs, zu mehr als 20 Drehorten.
Mit Einschusslöchern an der Tür und Requisiten im Inneren ist der Camper detailverliebt gestaltet. Auf Bildschirmen laufen Originalszenen, während wir unter anderem „Los Pollos Hermanos“ und das Car Wash besuchen. Am Ende unserer Runde wartet der große Breaking Bad Store mit Museum und Memorabilia.
Für deine Buchung lohnt sich ein Blick auf das heutige Programm: Breaking Bad Luigi’s Tours beschreibt die Fahrt aktuell mit gut drei Stunden und mehr als 18 Drehorten. Treffpunkt, Ablauf und Preis solltest du direkt beim Anbieter prüfen.
Sehenswert sind Old Town mit den Lehmbauten im Pueblostil und Shops, die mit gewaltigen roten Chilistauden und mit handgefertigtem Türkis- und Silberschmuck locken, und der Sawmill Market, ein Food Market, der Speisen und Getränke nach mexikanischer, mediterraner oder auch amerikanischer Art in hoher Qualität offeriert. Im Rattlesnake Museum kann man sich über Klapperschlangen informieren und mit der Sandia Peak Tramway, einer Luftseilbahn, geht es auf die Sandia Mountains in einer Höhe von rund 3.000 Metern. Wenn das Wetter mitspielt, bietet sich hier ein herrlicher Blick über die Ebene und die Stadt.

Von Gallup nach Arizona: Lebendige Westernkulisse
Die 1881 gegründete Stadt Gallup verdankt ihren Namen David L. Gallup, einem Zahlmeister der Eisenbahngesellschaft Atlantic and Pacific Railroad. Bei unserem Besuch wirkt das Örtchen ziemlich ausgestorben. Allerdings ist das Hotel El Rancho einen Besuch wert. Es ist eingerichtet wie eine Western-Filmkulisse und tatsächlich haben hier in den 1930er und 1940er Jahren zahlreiche Filmstars während der Dreharbeiten in der Umgebung logiert.
Der nahe gelegene Red Rock Park wirkt wie eine lebendige Filmkulisse. Die Gegend kommt uns eigentümlich bekannt vor, was vor allem an den Westernserien liegen mag, mit denen wir aufgewachsen sind. Empfehlenswert sind der Church Rock Trail und der Pyramid Rock Trail. In Holbrook finden wir das Wigwam Motel, vor dem attraktive Oldtimer platziert sind.

Für den Petrified Forest National Park sollte man sich Zeit nehmen. Seine versteinerten Riesenbäume erzählen von einer Landschaft vor mehr als 200 Millionen Jahren. Das Rainbow Forest Museum im Süden des Parks erklärt die Fossilien. Auf dem Rundweg Crystal Forest geht es zwischen versteinerten Stämmen hindurch. Im Norden des Parks breitet sich die Painted Desert mit ihren Magenta- und Orangetönen aus.

Bei einem kurzen Stopp in Winslow kann man ein Selfie neben einer lebensgroßen Bronzestatue am Standin’ on the Corner Park machen: Hier ist „Take It Easy“ verewigt, der von Jackson Browne und Glenn Frey geschriebene und durch die Eagles berühmt gewordene Song.
20 Meilen westlich von Winslow stößt man auf die nächste Attraktion: den Meteor Crater. Hier gibt es ein informatives Museum und Führungen am Rand des gewaltigen Kraters, der vor rund 50.000 Jahren durch den Einschlag eines Meteoriten entstanden ist. Hier wurden auch intensive Astronautentrainings absolviert.
Flagstaff: Dark Sky City und Tor zum Grand Canyon
Rund 45 Minuten dauert die Fahrt nach Flagstaff. Auf einer Höhe von mehr als 2.000 Metern gelegen ist das Örtchen ein beliebtes ganzjähriges Ziel von Aktivurlaubern. Die historische Altstadt mit ihren Kunstgalerien, Restaurants, Craft-Beer-Brauereien und originellen Shops wirkt charmant und liebenswert. Sie scheint sich rund um die Eisenbahngleise entwickelt zu haben. Immer wieder brausen Züge durch Flagstaff, die sehr lautstark ihre Ankunft ankündigen.
Vor allem gilt die Kleinstadt als das Tor zum Grand Canyon, zahlreiche Guides bieten Touren per Bus an.

Das Lowell Observatory in Flagstaff gewährt tiefe Blicke in den Sternenhimmel. Flagstaff setzt sich seit Jahrzehnten gegen Lichtverschmutzung ein und wurde 2001 als erste International Dark Sky City ausgezeichnet.
Wie die Historic Route 66 gerettet wurde
Nachdem das Interstate Highway System im Jahr 1956 eingeführt war, verlor die Route 66 nach und nach ihre Bedeutung. Bald setzte aber eine gegenläufige Entwicklung ein: eine romantische Verklärung der architektonischen Besonderheiten auf der Route – die nostalgischen Tankstellen, Diners und Motels im Art-Déco-Stil oder im Stil von Wigwams wie in Holbrook. Von 1960 bis 1964 gab es sogar eine Fernsehserie namens Route 66. Später folgten Roadmovies wie Easy Rider und trugen dazu bei, dass die Straße zur Legende wurde.
Angel Delgadillo aus Seligman gehört zu denjenigen, die nicht hinnehmen wollten, dass die kleinen Orte an der Route 66 mit all ihren Restaurants, Motels und Diners sang- und klanglos untergehen sollten. Sie kämpften jahrelang und 1987 erfolgreich dafür, dass der Bundesstaat Arizona einen Abschnitt der Route 66 als Historic Highway auszeichnete. Andere Bundesstaaten folgten dem Beispiel. Der Frisörshop von Angel Delgadillo ist bei unserem Besuch vor allem ein Laden für Route-66-Andenken.
Los Angeles: Ende der Route 66
Ursprünglich lag der westliche Endpunkt der Route 66 im Jahr 1926 an der Straßenkreuzung Broadway und 7. Straße in Downtown LA. Am Santa Monica Pier steht heute ein „End of the Trail“-Schild, das das Ende der Reise symbolisiert. Hier gibt es – natürlich – auch einen Souvenir Shop. Und eine Bubba-Gump-Filiale mit einer Bank und bronzenen Laufschuhen, die zu Selfies in den Schuhen von Forrest Gump einladen.

Wer es bis hierhin geschafft hat, hat nicht nur eine beispiellose Reise hinter sich, sondern auch noch eine fabelhafte Entdeckung vor sich: Los Angeles birgt zahlreiche Superlative – fantastische Museen wie The Broad mit seiner zeitgenössischen Sammlung, das Petersen Automuseum mit seinen Sammlungen von Filmfahrzeugen, elektroangetriebenen Vehikeln und außergewöhnlichen Designs. Gleich nebenan liegt das Academy Museum of Motion Pictures. Bei unserem Besuch wird Filmgeschichte anschaulich: von Schattenspielen und der Camera obscura über Filmkulissenmalereien und Storytelling bis zu Ikonen des Kinos. Auch der Beitrag Schwarzer Filmschaffender zur amerikanischen Filmgeschichte bekommt hier Raum.


Am Wegesrand: Motorräder, Oldtimer und Gebrauchsspuren



Mit Kamera unterwegs: Bettina Bormann und Michael Krüger


Route 66 planen: die Strecke und die Zeit dafür
Von Chicago bis Santa Monica verbindet die historische Route 66 acht Bundesstaaten: Illinois, Missouri, Kansas, Oklahoma, Texas, New Mexico, Arizona und Kalifornien. Die Entfernung hängt davon ab, welchen alten Straßenabschnitten und Abstechern du folgst. Der National Park Service stellt historische Orte entlang der Strecke vor – eine schöne Hilfe, um aus Tankstellen, Motels und Museen deine eigenen Etappen zusammenzustellen.
Für die ganze Reise sind drei bis vier Wochen eine gute Planungsgrundlage. Zwei Wochen lassen deutlich weniger Raum für Städte, Begegnungen und spontane Stopps. Wenn du erst verschiedene Regionen vergleichen möchtest, findest du in unseren USA-Reiseberichten weitere persönliche Eindrücke und Reportagen.
Flüge, Mietwagen und Einreise vorbereiten
Für eine Fahrt von Ost nach West bietet es sich an, die Anreise nach Chicago und den Rückflug ab Los Angeles gemeinsam zu vergleichen. Unsere Tipps für Flugreisen helfen bei der Vorbereitung. In Chicago fährt die CTA mit der Blue Line ab O’Hare und mit der Orange Line ab Midway ins Zentrum. Du kannst den Mietwagen deshalb auch erst übernehmen, wenn du die Stadt verlässt. Am anderen Ende verbindet der LAX FlyAway den Flughafen mit Union Station und Van Nuys; für Santa Monica musst du die Weiterfahrt gesondert planen.
Vergleiche beim Mietwagen den Gesamtpreis für die Abholung in Chicago und die Rückgabe im Raum Los Angeles, einschließlich Versicherung, Zusatzfahrern und einer möglichen Einweggebühr. Die Hinweise zu Mietwagen im Ausland helfen dir dabei, die Angebote genauer zu lesen. Bei einem Wohnmobil gehören auch Campingplätze und deren Buchung in den Plan.
Lege zunächst fest, welche Orte dir besonders wichtig sind, und verteile erst danach die Übernachtungen. Im Reiseplaner kannst du die Vorbereitung Schritt für Schritt angehen; der Beitrag zur Reiseplanung und Urlaubsvorbereitung hilft dir, Buchungen und einen Plan B zusammenzuhalten.
Prüfe rechtzeitig, welche Einreiseregeln für dich gelten. Wer die Voraussetzungen des Visa Waiver Program erfüllt, braucht vor der Reise eine gültige ESTA-Genehmigung. Die Voraussetzungen erklärt das US-Außenministerium; von dort gelangst du auch zum offiziellen ESTA-Antrag. Vergleiche Unterkunfts- und Fahrzeugpreise für deine konkreten Reisedaten und achte auf den Endpreis einschließlich ausgewiesener Steuern und Gebühren.
Chicago, Las Vegas und Los Angeles: Zeit für die Städte
Chicago: Gib der Stadt vor der Abfahrt etwas Zeit. Architektur, Musik und Essen machen den Auftakt reizvoll. Ein traditioneller Route-66-Fotostopp liegt an Adams Street und Michigan Avenue gegenüber dem Art Institute. Zum hundertjährigen Jubiläum nennt Choose Chicago außerdem den Navy Pier als neuen Startpunkt. So kannst du beide Orte in deinen Stadttag einbeziehen.
Las Vegas als Abstecher: Wenn du von Kingman aus nach Las Vegas fahren möchtest, plane dafür zusätzliche Zeit außerhalb der Route 66 ein. Den Hoover Dam kannst du als eigenen Stopp auf dem Weg vorsehen. Die Durchgangsstraße führt heute über die Bypass-Brücke; zum Staudamm gelangst du über eine gesonderte Zufahrt. Die offizielle Anfahrtsbeschreibung zum Hoover Dam hilft dir bei der Planung.
Los Angeles und Santa Monica: Das „End of the Trail“-Schild am Santa Monica Pier ist das symbolische Finale der Reise. Der historische Straßenendpunkt liegt an Lincoln und Olympic Boulevard, wie Santa Monica Travel & Tourism erklärt. Für weitere Tage in Los Angeles kannst du Filmorte und einen Besuch in Hollywood auswählen; Discover Los Angeles stellt eine Route für Filmfans vor. Wenn dich amerikanische Musikgeschichte weiterzieht, erzählt die Reportage über Seattles Grunge-Musikorte von einer anderen Reise – mit Gitarrenläden, Clubs und Nirvana-Spuren.
Diner-Pausen von Chicago bis Albuquerque
Schon in Chicago kannst du den ersten Essensstopp zum Teil der Reise machen: Lou Malnati’s serviert die für die Stadt typische Deep-Dish-Pizza. In Springfield, Illinois, gibt es bei Cozy Dog Drive In Hotdogs am Stiel, in Teig getaucht und frittiert. Für eine süße Pause in St. Louis ist Ted Drewes an der Chippewa Street eine Adresse für Frozen Custard direkt an der historischen Route.
Die im Reisebericht besuchte Big Texan Steak Ranch in Amarillo verbindet das Essen mit ihrer berühmten Steak-Challenge. Wer zuschaut, erlebt das Spektakel auch ohne eigene Wettess-Ambitionen.
Im 66 Diner in Albuquerque gehört die Einrichtung im Stil der 1950er-Jahre zum Vergnügen. Burger, Onion Rings und Milkshakes passen zur Pause zwischen den Etappen. Unser Tipp aus der Reise: der Blue Cheese Burger mit Zwiebelringen. Aktuelle Speisekarten und Öffnungszeiten findest du auf den verlinkten Restaurantseiten.

Motels mit Geschichte – und ein Hotel fürs Stadtfinale
Ein leuchtendes Neonschild, eine Garage neben dem Zimmer, Oldtimer vor der Tür: Die Unterkünfte können selbst zum Reiseerlebnis werden. Diese Häuser aus der Reportage sind Anhaltspunkte für deine Suche; Zimmer, Verfügbarkeit und Endpreis prüfst du am besten direkt für deinen Termin.
- Tucumcari: Das Blue Swallow Motel verbindet restaurierte Zimmer mit den charakteristischen angeschlossenen Garagen und seinem Neonschild.
- Gallup: Das El Rancho Hotel erinnert mit seiner Geschichte und Einrichtung an die Zeit der Hollywood-Western.
- Holbrook: Das Wigwam Motel bietet die auffälligen zeltförmigen Schlafhäuser; klassische Autos stehen davor.
Für zusätzliche Tage in Downtown Los Angeles ist The Hoxton eine weitere Unterkunftsidee mit einem Pool auf dem Dach. Entscheide zuerst, ob du zum Abschluss lieber in der Stadt oder am Meer wohnen möchtest – und prüfe die Wege zu deinen geplanten Zielen.
Natur und Geschichte: Abstecher bewusst auswählen
Plane für Nationalparks eigene Zeitfenster ein. Für den Petrified Forest National Park und den Grand Canyon National Park findest du beim National Park Service Hinweise zu Anfahrt, Öffnungszeiten und aktuellen Bedingungen. Vergleiche dort auch Eintritt und passende Pässe. Der Skywalk liegt außerhalb des Grand Canyon National Park auf dem Gebiet der Hualapai und ist ein gesondertes Ausflugsziel.
Für die Geschichte der Straße bietet sich das Oklahoma Route 66 Museum in Clinton an. Es erzählt unter anderem von der Dust Bowl und den Familienreisen der 1950er-Jahre. Wenn du für eine spätere Reise weitere Landschaften im amerikanischen Westen suchst, führt dich Bettinas Colorado-Roadtrip zu Streetart, Dampfloks und roten Felsen.
Weitere USA-Reisen zum Weiterträumen
Wenn dich nach der Route 66 eine andere Seite der USA reizt, erzählt die Neuengland-Reportage von Freiheitsgeschichte, Atlantikküste und literarischem Grusel. Für eine Reise am Wasser verbindet die Florida-Rundreise Atlantik, Everglades und Golfküste. Eine einzelne, lange Tagesfahrt beschreibt Sascha in seinen Erfahrungen mit dem Roadtrip nach Key West. Diese Berichte helfen dir, Ideen für eine eigene nächste Reise zu sammeln.


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