Ich nutze yfood seit dem Frühsommer 2023: zuerst auf einer Wanderreise nach Österreich, später im Auto, auf dem Weg zum Flughafen, an langen Bürotagen und sogar bei einem gut 30 Kilometer langen Lauf. Für mich ist die Trinkmahlzeit vor allem dann praktisch, wenn ein richtiges Essen gerade nicht erreichbar ist – und nicht als Ersatz für jeden Genussmoment.
Werbung / Transparenz: yfood hat mir für diese Kooperation ein Produktpaket zur Verfügung gestellt. Meine Erfahrungen mit den Trinkmahlzeiten und Pulvern reichen allerdings bis Mai beziehungsweise Juni 2023 zurück: Damals habe ich die Produkte erstmals selbst bestellt und anschließend regelmäßig nachgekauft. Die Links zu yfood sind Teil der Kooperation.
Die kurze Antwort auf die Frage, ob yfood unterwegs funktioniert: Für mich ist es eine praktische Reserve und eine unkomplizierte Mahlzeit für Situationen, in denen normales Essen gerade nicht erreichbar ist. Eine Flasche beseitigt meinen Hunger nicht so vollständig wie ein großes warmes Essen. Danach bin ich nach meinem persönlichen Empfinden aber ungefähr zu 80 Prozent satt und kann mich wieder anderen Dingen widmen.
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Ich sehe die Trinkmahlzeit nicht als Ersatz für jedes gute Essen. Wenn ich Lust auf ein Steak mit Ofenkartoffel, einen Burger oder ein warmes Abendessen habe, hilft mir keine Flasche der Welt. Für die Lücken dazwischen ist yfood für mich dagegen ausgesprochen praktisch.

Meine yfood Erfahrungen in Kürze
Besonders gut gefällt mir, dass die fertigen Drinks sofort griffbereit sind und eine klar definierte Portion enthalten. Geschmack und Konsistenz wirken auf mich cremiger und vollmundiger als bei mehreren günstigeren Alternativen, die ich ausprobiert habe. Beim Wandern und bei längeren Läufen habe ich die Drinks bislang gut vertragen. Das Pulver lässt sich wiederum günstiger bevorraten und flexibel portionieren.
- Am bequemsten: die fertige Flasche im Auto, auf Reisen und als Reserve im Rucksack.
- Am wirtschaftlichsten: das Pulver zu Hause oder im Büro.
- Geschmacklich vorn: Smooth Vanilla, Fruity Strawberry und Creamy Cookie.
- Die wichtigste Grenze: süß, relativ teuer und mit 500 Millilitern im Gepäck spürbar schwer.
yfood soll für mich nicht das gute Essen besiegen. Es soll die schlechten Improvisationen überflüssiger machen.
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Meine ersten Erfahrungen vor der Kooperation
Im Frühsommer 2023 wollte ich verschiedene Produkte dieser Kategorie ausprobieren und bestellte mehrere fertige Drinks sowie größere Beutel Smooth Vanilla und Classic Choco. Der konkrete Anlass war eine Reise nach Fieberbrunn in Österreich. Ich wusste, dass ich dort viel wandern und lange unterwegs sein würde. Gleichzeitig wollte ich nicht für jede Tour Brote schmieren, Riegel einpacken und darauf hoffen, irgendwo eine geöffnete Hütte zu finden.

yfood war zunächst nur als Reserve gedacht. Die Flasche sollte im Rucksack bleiben, solange alles nach Plan lief. Wie das bei Reisen und Wanderungen so ist, läuft allerdings nicht immer alles nach Plan – und manchmal ist ein guter Aussichtspunkt auch einfach ein ziemlich überzeugender Ort für eine Pause.
Während dieser Reise habe ich yfood zweimal in verschneiter Landschaft getrunken: einmal oben am Gipfel und einmal während einer längeren Tour. In beiden Situationen wurde aus der Notreserve eine richtige Mahlzeit. Ich musste nichts anrühren, hatte keine zerdrückten Brote im Rucksack und konnte anschließend weiterlaufen. Das war der Punkt, an dem das Produkt für mich vom interessanten Experiment zum festen Reisebegleiter wurde.

Was yfood für mich ist – und was nicht
Der Begriff Mahlzeitenersatz führt schnell zu einem schiefen Bild. Er klingt, als solle eine Flasche jedes Frühstück, Mittagessen und Abendessen verdrängen. So nutze ich yfood nicht. Für mich ist es ein Werkzeug für Situationen, in denen eine normale Mahlzeit gerade unpraktisch oder schlicht nicht verfügbar ist:
- auf langen Autofahrten und während eines Reisetages;
- auf dem Weg zum Flughafen;
- bei ausgedehnten Wanderungen;
- an langen Arbeitstagen;
- vor oder nach dem Sport;
- als Reserve im Rucksack;
- oder wenn ich zwar Hunger habe, aber keine Stunde zum Kochen und Essen freimachen möchte.
Wenn ein Restaurant, eine gute Hütte oder ein vernünftiges selbst gekochtes Essen erreichbar ist, würde ich mich häufig dafür entscheiden. Wenn die realistische Alternative jedoch eine Tüte Chips, irgendein hastig gekauftes Gebäck oder gar nichts ist, finde ich eine portionierte Trinkmahlzeit oft praktischer.

Geschmack: meine bisherigen Favoriten
Smooth Vanilla – mein verlässlicher Standard
Smooth Vanilla ist nach wie vor meine Standardsorte. Vanille klingt nicht besonders aufregend, aber genau das ist ihre Stärke. Die Sorte ist cremig, vollmundig und für mich weder künstlich noch übermäßig süß. Ich trinke sie nicht nur, weil sie praktisch ist. Sie schmeckt mir tatsächlich.
Fruity Strawberry – die große Überraschung
Mit Erdbeergeschmack konnte man mich bisher eher selten locken. Umso überraschender war Fruity Strawberry. Wir waren an einem heißen Sommertag unterwegs und standen mit einem Eis und einer gekühlten Flasche yfood am Wasser. Ich liebe Eis. Trotzdem musste ich tatsächlich kurz überlegen, wonach mir gerade mehr war.
Das bedeutet nicht, dass yfood ein Eis ersetzt oder dass es ein „yfood-Eis“ gäbe. Es bedeutet schlicht, dass mir die Erdbeer-Variante geschmacklich so gut gefallen hat, dass sie in diesem konkreten Moment mit meinem Eis mithalten konnte. Das hatte ich wirklich nicht kommen sehen.
Creamy Cookie – gehaltvoll und angenehm
Creamy Cookie ist etwas schwerer und dessertartiger. Gerade während einer längeren Autofahrt hat mir die Sorte gut gefallen. Ich würde sie langsam trinken und nicht wie einen gewöhnlichen Durstlöscher behandeln. Classic Choco nutze ich vor allem als Pulver. Auch diese Sorte ist für mich ein solider Dauerläufer.
Kann man aus yfood Eis machen?
Die Frage liegt nach dem Vergleich natürlich nahe: Könnte man Fruity Strawberry in eine Form geben, einfrieren und daraus ein brauchbares gefrorenes Dessert machen? Ich habe es noch nicht ausprobiert. Genau deshalb gehört das Experiment nicht als vermeintliche Tatsache in diesen Beitrag.
Ich werde es aber testen. Interessant wäre beispielsweise, ob die Konsistenz direkt aus dem Gefrierfach funktioniert oder ob man die Flüssigkeit vorher anders verarbeiten muss. Von einem „gesunden Eis“ würde ich vor dem Test bewusst nicht sprechen. Eine eingefrorene Trinkmahlzeit bleibt zunächst eine eingefrorene Trinkmahlzeit. Geschmacklich halte ich die Idee trotzdem für ziemlich vielversprechend.
yfood im Auto und auf langen Fahrten
Lange Autofahrten sind einer meiner häufigsten Anwendungsfälle. Unterwegs findet man erstaunlich oft entweder gar nichts oder genau das, worauf man gerade keine Lust hat. Die Tankstelle bietet dann die bekannte Auswahl aus Süßigkeiten, Chips, belegten Brötchen und Dingen, die seit einem schwer bestimmbaren Zeitraum in einer Kühltheke auf ihren großen Moment warten.
Wichtig: Ich trinke yfood bei einer Pause und nicht während einer Fahrsituation, in der ich mich auf den Verkehr konzentrieren muss. Die Flasche lässt sich leicht im Auto verstauen, ist schnell geöffnet und liefert eine vollständige Portion, ohne dass ich Teller, Besteck oder eine halbe Raststätte benötige.
Der Nachteil ist offensichtlich: 500 Milliliter bleiben 500 Milliliter. Die Verpackung selbst ist leicht, aber der Inhalt muss getragen werden. Im Auto spielt das keine Rolle. Bei einer Wanderung oder einem Lauf sieht die Rechnung anders aus.
yfood beim Wandern in Fieberbrunn
Beim Wandern wird der Nutzen besonders greifbar. Auf meiner Reise nach Fieberbrunn hatte ich jeden Tag eine Flasche im Rucksack. Nicht, weil ich unbedingt jeden Tag yfood trinken wollte, sondern weil ich die Sicherheit mochte, eine vollständige Portion dabeizuhaben.

Auf einer längeren Tour kann eine Hütte geschlossen sein. Die Strecke kann mehr Zeit beanspruchen als gedacht. Das Wetter kann sich ändern. Oder man sitzt an einem Gipfel, blickt über die Berge und stellt fest, dass genau jetzt ein ziemlich guter Moment für eine Pause wäre.

In solchen Situationen ist die Kombination aus Nahrung und Flüssigkeit praktisch. Ich brauche nicht zusätzlich einen trockenen Riegel, zu dem ich wieder Wasser trinken muss. Für kurze Spaziergänge würde ich das zusätzliche Gewicht nicht unbedingt mitnehmen. Bei längeren Touren oder als Notreserve ist es für mich dagegen eine sinnvolle Option.

Meine Erfahrung beim Söltjerlauf in Bad Münder
Im Juni 2026 bin ich beim Söltjerlauf in Bad Münder gut 30 Kilometer gelaufen. Der Benefizlauf fand am 13. Juni 2026 in einem vierstündigen Zeitfenster statt. Die laut Terminübersicht etwa 3,8 Kilometer lange Runde im Süntel konnte beliebig oft wiederholt werden; acht Runden ergeben rechnerisch 30,4 Kilometer.
Ich hatte yfood im Auto deponiert und konnte bei einem geplanten Zwischenstopp darauf zugreifen. Während des Laufs habe ich eine Flasche getrunken und bin anschließend weitergelaufen. Klassische Gels mag ich nicht besonders. Konsistenz und Geschmack erinnern mich häufig eher an ein notwendiges Übel als an etwas, das ich freiwillig essen würde. Auch trockene Riegel sind für mich während eines langen Laufs nicht ideal, weil ich dazu zusätzlich Flüssigkeit brauche.
yfood habe ich bei diesem Lauf gut vertragen. Mein Magen hat nicht rebelliert, ich hatte kein starkes Völlegefühl und konnte weiterlaufen. Das ist ausdrücklich meine persönliche Erfahrung und keine allgemeine Empfehlung für Wettkämpfe. Ein Drink mit 500 Kilokalorien, Protein, Fett und Ballaststoffen ist nicht dasselbe wie ein Sportgel oder ein klassisches Kohlenhydratgetränk. Wer yfood während eines Laufs verwenden möchte, sollte das deshalb zuerst im Training ausprobieren und nicht am Wettkampftag zum ersten Mal.
Für kurze Läufe unter zehn Kilometern esse oder trinke ich normalerweise nichts zusätzlich, sofern es nicht außergewöhnlich heiß ist. Bei längeren Läufen kann für mich eine halbe oder ganze Portion interessant sein, wenn sie an einem sinnvollen Punkt verfügbar ist. Eine volle Flasche während des gesamten Laufs in der Hand zu tragen, wäre mir dagegen zu schwer. Meine allgemeinen Erfahrungen für den Einstieg findest du auch in meinen Trailrunning-Tipps für Anfänger.
yfood am Schreibtisch und im Büro
Der zweite große Anwendungsfall ist wesentlich unspektakulärer, aber wahrscheinlich noch häufiger: Ich sitze am Schreibtisch, arbeite konzentriert und stelle irgendwann fest, dass der halbe Nachmittag vorbei ist. Das ist kein besonders vorbildliches Verhalten. Es passiert trotzdem.
An solchen Tagen nutze ich häufig die Pulvervariante. Zu Hause gebe ich Smooth Vanilla oder Classic Choco in den Mixer und kombiniere Wasser mit etwas Milch, weil mir die Konsistenz dadurch besonders gut gefällt. Das verändert natürlich Kalorien und Nährwerte gegenüber der Zubereitung nach Packungsangabe.
Im Mixer wird das Pulver sehr cremig. Außerdem habe ich bei yfood deutlich weniger Probleme mit Klumpen als bei einigen anderen Pulvern, die ich ausprobiert habe. Im Shaker funktioniert es ebenfalls, aber der Mixer liefert für mich das bessere Ergebnis.
Unterwegs ist Pulver weniger bequem. Man benötigt einen Shaker, Wasser und muss das Ganze erst anrühren. Für zu Hause ist das Pulver trotzdem meine günstigere und flexiblere Variante.
Was steckt in yfood?
yfood positioniert die fertigen Drinks als vollständige Trinkmahlzeiten. Die genaue Zusammensetzung unterscheidet sich je nach Sorte. Laut den im August 2026 abgerufenen Produktseiten enthält eine 500-Milliliter-Flasche Fruity Strawberry 500 Kilokalorien, 27 Gramm Protein, 39 Gramm Kohlenhydrate, 25 Gramm Fett und 8,3 Gramm Ballaststoffe. Für Creamy Cookie nennt yfood ebenfalls 500 Kilokalorien sowie 30 Gramm Protein, 37 Gramm Kohlenhydrate, 24 Gramm Fett und 8,5 Gramm Ballaststoffe.
Die 22 Gramm Zucker bei Fruity Strawberry stammen laut Hersteller aus natürlich vorkommenden Zuckern; zugesetzter Zucker ist nicht enthalten. Das Produkt enthält allerdings unter anderem Milch, pflanzliche Öle, Milcheiweiß, Erdbeerpüree, verschiedene Ballaststoffquellen, Maltodextrin und Sucralose. „Ohne Zuckerzusatz“ bedeutet daher nicht „zuckerfrei“.
Diese Zahlen zeigen ganz gut, was yfood ist: kein Proteinshake mit ein paar Kalorien und auch kein gewöhnliches Milchgetränk, sondern eine bewusst zusammengesetzte Mahlzeit mit Kohlenhydraten, Fett, Protein, Ballaststoffen und Mikronährstoffen. Sie zeigen aber ebenfalls, warum man genauer hinschauen sollte. Wer nur einen kleinen Snack möchte, benötigt vielleicht keine vollständigen 500 Kilokalorien. Wer dagegen eine richtige Mahlzeit überbrücken möchte, kann genau diese Menge sinnvoll finden.
Der Hersteller wirbt außerdem mit einem niedrigen glykämischen Index. Ich habe meinen Blutzucker im Zusammenhang mit yfood nicht gemessen und mache daraus deshalb keine persönliche Wirkungsbehauptung. Rezepturen und Nährwerte können sich verändern. Maßgeblich bleibt immer das Etikett der konkret gekauften Packung; darauf weist yfood auf den Produktseiten selbst hin.
Verträglichkeit und Sättigung: meine persönliche Erfahrung
Ich war anfangs skeptisch, wie mein Magen auf eine größere flüssige Mahlzeit reagieren würde. Gerade beim Wandern und Laufen können schwer verträgliche Produkte den restlichen Tag ziemlich wirkungsvoll ruinieren. Bei mir war das bislang nicht der Fall. Ich habe nach den Drinks normalerweise kein starkes Völlegefühl, keine auffälligen Blähungen und keine Magenprobleme bemerkt.
Nach einer ganzen Flasche ist mein Hunger ungefähr zu 80 Prozent verschwunden. Das ist keine Messgröße und sicher bei jedem Menschen anders. Für mich bedeutet es: Ich fühle mich versorgt und satt genug, ohne nach einem großen Essen nur noch ein Sofa suchen zu wollen. yfood selbst wirbt je nach Produkt mit drei bis fünf Stunden Sättigung. Ich würde diese Zahl nicht pauschal versprechen, weil Aktivität, Körpergröße, vorherige Mahlzeiten und individueller Appetit eine erhebliche Rolle spielen.
Fertige Flasche oder Pulver?
Beide Varianten erfüllen für mich unterschiedliche Aufgaben. Die Flasche gewinnt bei maximaler Bequemlichkeit, das Pulver bei Preis und Flexibilität.
| Variante | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Fertiger Drink | sofort trinkbar, konstante Konsistenz, unterwegs maximal bequem | teurer, 500 Milliliter Gewicht, weniger flexibel portionierbar |
| Pulver | günstiger, lange lagerfähig, flexibel portionierbar | Shaker oder Mixer und Wasser nötig, unterwegs umständlicher |
| Riegel | kompakt, keine Flüssigkeit kann auslaufen | trocken, zusätzliche Flüssigkeit sinnvoll, für mich weniger interessant |
Smooth Vanilla als Pulver liefert nach aktueller Herstellerangabe bei einer Standardportion von 400 Millilitern 400 Kilokalorien, 26 Gramm Protein, 30 Gramm Kohlenhydrate, 18 Gramm Fett und 6,8 Gramm Ballaststoffe. Ich bevorzuge die fertige Flasche, wenn ich wirklich unterwegs bin. Zu Hause oder im Büro ist das Pulver wirtschaftlich sinnvoller.
Preis: günstig ist etwas anderes
Ein fertiger 500-Milliliter-Drink kostet bei yfood im Einmalkauf aktuell 3,99 Euro. Das Pulver liegt bei 2,33 Euro pro Standardmahlzeit. Mit meinem Rabattcode reduziert sich der Einmalkauf rechnerisch um zehn Prozent, sofern keine andere Aktion oder Einschränkung greift. Abonnements sind vom Code ausgeschlossen. Stand: August 2026.
Rein rechnerisch kosten vier fertige Drinks mit zusammen 2.000 Kilokalorien 15,96 Euro. Fünf Pulverportionen mit jeweils 400 Kilokalorien kommen auf 11,65 Euro. Das ist ausdrücklich keine Empfehlung, einen ganzen Tag ausschließlich mit yfood zu bestreiten. Für eine spontane Mahlzeit unterwegs finde ich 3,99 Euro vertretbar. Für den täglichen Einsatz summiert sich der Preis jedoch schnell. Dann ist das Pulver die deutlich vernünftigere Variante.

Was mir weniger gut gefällt
Die fertigen Drinks sind relativ teuer
Vier Euro für eine einzelne Mahlzeit sind unterwegs noch okay. Wer yfood regelmäßig verwendet, sollte den Preis jedoch durchrechnen. Pulver, Rabattaktionen oder größere Bestellungen können wirtschaftlicher sein.
500 Milliliter bleiben schwer
Die Flasche selbst ist leicht. Der Inhalt wiegt trotzdem ungefähr ein halbes Kilogramm. Im Auto ist das irrelevant, im Wanderrucksack bemerkbar und beim Laufen unpraktisch.
Die meisten Varianten sind süß
Wer morgens, mittags und abends etwas Herzhaftes möchte, wird mit einer süßen Trinkmahlzeit nicht immer glücklich. Manchmal möchte ich kein Vanille-, Schoko- oder Erdbeeraroma, sondern etwas Warmes und Salziges.
Eine ganze Flasche kann zu viel sein
Am Schreibtisch hätte ich gelegentlich gern eine kleinere Portion mit etwas weniger Kohlenhydraten und noch mehr Protein. Das Pulver lässt sich flexibler dosieren. Bei einem fertigen Drink bleibt nach dem Öffnen dagegen eine angebrochene Flasche übrig.
Pulver ist unterwegs weniger bequem
Das Pulver ist günstiger, verlangt aber einen Shaker oder Mixer, passendes Wasser und etwas Aufmerksamkeit für das Mischverhältnis. Genau diese Arbeit möchte ich unterwegs häufig vermeiden.
Es ersetzt keinen Genussmoment
Eine Trinkmahlzeit ersetzt für mich weder ein gutes Restaurant noch ein gemeinsames Essen noch ein frisch gekochtes Gericht. Das soll sie auch nicht.
Für wen ist yfood aus meiner Sicht sinnvoll?
yfood kann interessant sein für Menschen, die häufig lange Strecken fahren, regelmäßig reisen, auf Wanderungen eine Reserve mitnehmen möchten, im Büro oder Homeoffice wenig Zeit für eine richtige Pause haben oder eine portionierte Alternative zu spontanen Snacks suchen.
Weniger passend finde ich es für Menschen, die grundsätzlich nur herzhaft essen möchten, eine sehr kleine Zwischenmahlzeit suchen, während des Sports ausschließlich leicht verfügbare Kohlenhydrate bevorzugen oder eine warme Mahlzeit erwarten.
Bei Allergien, Unverträglichkeiten, Stoffwechselerkrankungen oder speziellen sportlichen Anforderungen sollte man die Zutatenliste prüfen und bei Bedarf medizinischen beziehungsweise ernährungsfachlichen Rat einholen. Dieser Beitrag beschreibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen und ist keine Ernährungs-, Gesundheits- oder Sportberatung.
Mein Fazit zu yfood unterwegs
Meine wichtigste Erkenntnis lautet nicht, dass yfood jedes Essen ersetzen könnte. Das wäre weder mein Anspruch noch meine Erfahrung. Der entscheidende Vorteil liegt für mich in der Verfügbarkeit. Ich kann eine Flasche ins Auto oder in den Rucksack legen und weiß, dass ich im richtigen Moment eine definierte Portion dabeihabe. Ich brauche keine Kühltheke, kein Besteck und keinen Plan B aus Chips oder zerdrückten Broten.
Seit 2023 habe ich yfood auf langen Fahrten, beim Wandern in Fieberbrunn, am Schreibtisch und beim gut 30 Kilometer langen Lauf genutzt. Geschmacklich gehören Smooth Vanilla und Fruity Strawberry inzwischen zu meinen Favoriten. Creamy Cookie ist für mich eine gute, etwas gehaltvollere Alternative.
Die fertigen Drinks gewinnen bei der Bequemlichkeit. Das Pulver gewinnt beim Preis. Beide Varianten haben ihren Platz, solange man sie als Werkzeug und nicht als Ernährungsideologie betrachtet. Und dann bleibt noch die Frage, die an diesem heißen Sommertag am Wasser entstanden ist: Eis oder yfood? Ganz ehrlich: Bei Fruity Strawberry musste ich kurz überlegen.
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