Tauchen auf Mallorca: Tauchbasis Marbalear im Edel-Yachthafen Port Adriano

Der edle Yachthafen Port Adriano auf Mallorca: Hier liegen einige der größten Yachten des Mittelmeers vor Anker. Foto: Sascha Tegtmeyer
Der edle Yachthafen Port Adriano auf Mallorca: Hier liegen einige der größten Yachten des Mittelmeers vor Anker. Foto: Sascha Tegtmeyer

In Port Adriano auf Mallorca liegen die Superlative dicht an dicht: hundert Meter lange Luxus-Yachten, schicke Cafés und mittendrin die erstklassige Tauchbasis Marbalear.

“Eine Basis in bester Lage“, ein gern zitierter, aber relativer Begriff. Viele Dive Center würden von sich behaupten, am „besten Platz“ zu sein. Aber, wie so oft im Leben: Hochstapeln oder Übertreiben ist einfach. Wenn allerdings eine Tauchbasis wie Marbalear von sich behauptet, in einem der modernsten Yachthäfen Europas ansässig zu sein, ist das nur die halbe Wahrheit und ziemlich untertrieben. Was aus der Basis einen Superlativ macht sind folgende Aspekte: mehr als 200 Quadratmeter Fläche, ein Trainingspool und ein eigener Schiffsanleger mit zwei speziellen Tauchbooten. Mehr geht nicht – oder doch?

Tauchbasis Marbalear: Port Adriano als Ausgangspunkt für tolle Tauchtrips

Ayelén Ganser hat bei Marbalear alles im Griff: Sie koordiniert die Touren, begrüßt die Gäste und organisiert den Betrieb. Die Managerin empfängt mich herzlich und führt mich durch die weitläufigen Räumlichkeiten. Die Kunden kommen zuerst an einen riesigen, auffällig gestalteten Tresen im Empfangsbereich. Der erste Eindruck: Schaut gewaltig aus – und alles ist perfekt durchorganisiert. Denn die Gäste erhalten ihr Equipment an einer eigenen Ausgabestelle und können sich anschließend in einem geräumigen, separaten Raum umziehen. Dieser Bereich hat wirklich reichlich Platz – unangehnehmes Gedrängel mit Mittauchern ist hier ein Fremdwort. In einem separaten Gang befinden sich die Spinde für die Stammkunden, sodass sie ihr Equipment sicher und bequem in der Basis deponieren können. Zur Linken fallen einem die zwei separaten Schulungsräume auf, die hell und modern mit Beamern eingerichtet sind. In einem davon findet gerade die Tauchlehrerausbildung mit Basischef Óscar Espinasa statt. Sofort kommt Tauchlehrer Jandro auf mich zu. Er wird bei der heutigen Tour unser Guide sein. Der freundliche Spanier erklärt mir und meinem englischsprachigen Buddy Frank das Prozedere: „ABC, Jacket und Automat bringt ihr selbst aufs Boot“, erläutert er. Die Flaschen trage jemand vom Staff. Alles wird anschließend auf dem Schiff zusammengebaut. Man kehrt nur kurz zurück zur Basis, um sich in den Anzug zu zwängen. Alejandro gibt ein ausführliches Briefing, leicht verständlich und mit allen wichtigen Sicherheitshinweisen und Infos zum Tauchplatz. Anschließend geht’s ab aufs Spezial-Zodiac und damit vorbei an den beeindruckenden Yachten. An der Hafenausfahrt liegt ein Riesenschiff, locker um die hundert Meter lang. „Dort arbeite ich in der Crew“, erzählt mir Frank. Der Eigner des Schiffs sei Multimilliardär und komme aus Indien, sei bekannt aus Rundfunk und TV. Mehr dürfe er nicht verraten.

Mit dem Tauchboot geht es zum Tauchplatz am El Toro Felsen. Foto: Sascha Tegtmeyer
Mit dem Tauchboot geht es zum Tauchplatz am El Toro Felsen. Foto: Sascha Tegtmeyer
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