Malediven Tauchurlaub: Im Gästehaus auf einer Einheimischeninsel

Günstiger Urlaub auf den Malediven? Im Gästehaus auf Einheimischeninsel geht das!

Malediven Tauchurlaub im Gästehaus: Auf einer Einheimischeninsel ist immer ordentlich was los! Foto: Pixabay
Malediven Tauchurlaub im Gästehaus: Auf einer Einheimischeninsel ist immer ordentlich was los! Foto: Pixabay

[enthält unbezahlte Werbung in Form von Produktempfehlungen] Ein neuer Trend tut sich auf am Reisehimmel: Malediven Tauchurlaub im Gästehaus auf einer Einheimischeninsel. Ist diese Art des Reisens nur etwas für Taucher und Individualisten oder eine echte Alternative zum klassischen Resort-Urlaub? Wir haben uns einmal angeschaut, welche Möglichkeiten zum Wohnen auf Einheimischeninseln es gibt – und welche Vor- und Nachteile sie bieten! 

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Wer bisher auf die Malediven gereist ist, hat sich in der Regel mit nicht viel weniger als dem Maximum an Luxus, Komfort und Abgeschiedenheit zufriedengegeben. Endlose Massagen mit Meerblick, auf Holzstegen gebaute Bungalows und 5-Gänge-Dinner am Strand stehen symbolisch für den klassischen Inselurlaub. Doch seit Kurzem öffnen auch Guesthouses und Hotels auf den Inseln der Einheimischen ihre Pforten für Taucher. Ist ein Malediven Tauchurlaub im Gästehaus eine lohnende Alternative zu den All-Inclusive-Oasen?


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“Machen Sie etwas verrücktes und reisen Sie auf die Einheimischeninsel Maradhoo im Addu-Atoll!“ schreibt Beluga Tauchreisen auf seiner Homepage. Der Tauchreiseveranstalter bietet gleich zwei sogenannte „Gästehäuser“ auf der Insel an: das Beluga Guesthouse und das Stellar Maradhoo. Die Einfamilienhäuser könnten auch in einer deutschen Neubausiedlung stehen und sind wie ein klassisches Ferienhaus ausgestattet.

Aber eignen sie sich auch für einen Malediven Tauchurlaub? Mehrere Schlafzimmer mit eigenem Bad, gemeinschaftlich genutztes Wohnzimmer sowie Küche – WG-Feeling kommt auf. Pool, Meerblick, Strand fehlen, vermisst aber wohl auch niemand, so Axel Becker von Beluga Reisen: „Wir schicken nach Maradhoo ausschließlich Gäste, die nur Tauchen im Sinn haben. Bade- oder Strandurlauber sind hier fehl am Platz.“ Klingt zumindest nicht nach der schlechtesten Unterkunft, um einen tollen Malediven Tauchurlaub zu verbringen. Aber was ist mit angesagten Malediven-Sportarten wie Stand Up Paddling? Vermutlich dürfte es auch eher schwierig sein, hier ein Board zu bekommen.

In der Nähe mancher Malediven-Einheimischeninsel gibt es Mantarochen "satt". Foto: Pixabay
In der Nähe mancher Malediven-Einheimischeninsel gibt es Mantarochen “satt”. Foto: Pixabay

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Im Gästehaus Malediven Tauchurlaub vom Feinsten erleben!

Drei bis vier Mal am Tag geht es mit dem typischen Malediven-Tauchdhoni raus, zu erstaunlich intakten Riffen und einem Mantaspot der Superlative: „Am Mantaplatz sieht man bis zu 25 Tiere – deshalb kommen die Taucher auf die Insel.“ Ein Argument, das zählt und für einen echten Malediven Tauchurlaub vielleicht noch entscheidender ist als ein Fünf-Sterne-Resort. Ungewöhnlich ist solch ein Malediven-Tauchurlaub im Gästehaus trotzdem: Frauen müssen auf Maradhoo ein T-Shirt zum Schwimmen anziehen, am Strand steht ein Bikini-Verbotsschild und Alkohol gibt es nur in zwei Hotels die mit dem Auto erreichbar sind. Verkehr auf einer Malediveninsel – selbst das klingt seltsam, zeigt aber die andere Seite dieses Landes, das eben nicht „nur“ aus künstlichen Wellness-Palästen und abgeschotteten Sterne-Inseln besteht.

Video: Malediven-Tauchurlaub auf einer Einheimischeninsel erleben!

Malediven: Ruhige Atmosphäre auf Einheimischeninseln

„Die Atmosphäre im Dorf ist absolut friedlich, ruhig und entspannt“, so Axel, der selbst schon auf Maradhoo Urlaub gemacht hat. Ein weiteres schlagkräftiges Argument für diese neue Urlaubs-Form: Sieben Nächte mit Vollpension und Trinkwasser kosten unschlagbare 350 Euro! Und für uns Taucher vielleicht noch wichtiger: Flaschengebühren und die sonst auf den Malediven üblichen Bootsgebühren entfallen.

Aber wie so oft im Leben gibt es nicht nur Schwarz oder Weiß. Das Casa Mia auf der bewohnten Insel Mathiveri im Nord-Ari-Atoll kann als Mischform aus Resort und Guesthouse bezeichnet werden. Die Bungalow-Anlage besitzt ein eigenes Restaurant, einen Meerwasser-Pool und, vielleicht der größte Unterschied zu den Guesthouses, einen privaten Strandabschnitt. Kirsten Clahr von Extratour ist frisch von der Insel zurück:

„Man kann sich als Frau in der Anlage frei bewegen, geht man aber ins Dorf, muss man schon darauf achten, dass die Schultern und Knie bedeckt sind.“

Daran muss man auch denken, wenn man sich auf den Weg zur Tauchbasis macht oder an einem anderen Ende der Insel schnorcheln oder Wassersport wie Stand Up Paddeln möchte. Ein spontaner Strandspaziergang um die Insel im Bikini? Hier wohl keine gute Idee! Auch auf der Einheimischen- Insel des Casa Mia ist Alkohol prinzipiell verboten, aber es wird bereits nach Lösungen gesucht.

„Geplant ist ein Dhoni mit einer gemütlichen Bar an Bord, das direkt vor dem Resort ankern soll. Man erreicht die schwimmende Bar dann entweder über einen Bootsshuttle oder man läuft einfach rüber – das Wasser ist extrem flach vor dem Strand“, so Simon Lorinser, Product Manager bei Reisecenter Federsee. Das Konzept des Casa Mia scheint aufzugehen, ein weiteres Hotel dieser Art ist in Planung – das Grundstück ist bereits gekauft!

Fazit: Alle, die auf überflüssigen „Schnickschnack“ der Resort-Inseln wie Wellness, zig Restaurants und Poollandschaften verzichten können, ein schmales Budget haben und ausschließlich Tauchen möchten, werden sich auf den Einheimischen-Inseln wohlfühlen. Das neue Urlaubskonzept spricht Menschen an, die es gerne individuell mögen, nicht mit hundert anderen Gästen zusammen im Speisesaal sitzen wollen und Land und Leuten erleben möchten.

Die Einheimischeninseln auf den Malediven sind deutlich weniger luxuriös als die Resort-Inseln. Foto: Pixabay
Die Einheimischeninseln auf den Malediven sind deutlich weniger luxuriös als die Resort-Inseln. Foto: Pixabay

Guesthouses auf Maradhoo

Die Inseln des Addu-Atolls sind durch Brücken verbunden und bilden zusammen Addu City, mit über 30 000 Einwohnern, die zweitgrößte Stadt der Malediven. Eine Insel des Atolls ist Maradhoo. Auf ihr und mitten im Dorf befinden sich die beiden Guesthouses, die mit der Basis Aquaventure zusammenarbeiten. Restaurants, Supermärkte und Cafés liegen in unmittelbarer Nähe. Neben der Selbstverpflegung ist auch Vollpension möglich und sogar sehr zu empfehlen: Das Essen im einheimischen Restaurant ist sehr gut und man kommt mit den Dorfbewohnern ins Gespräch. Trinkwasser steht den Gästen kostenlos zur Verfügung.

Die Insel kann das ganze Jahr über besucht werden, da es hier keine ausgeprägte Regenzeit gibt. Getaucht wird bis zu viermal am Tag, unter anderem an einem Mantaspot. Beluga Reisen gibt sogar eine Garantie: Bekommt man keinen Manta zu Gesicht, wird dem Taucher 20 Prozent vom Tauchpreis erstattet. Und zumindest Haie auf den Malediven kann man ja an fast jedem Tauchplatz entdecken. Die Gäste vom Guesthouse kommen zu Fuß zur Basis, die des Stellar Maradhoo können die kostenlosen Fahrräder benutzen.

Beluga Guesthouse

  • Erreichbarkeit per Flugzeug von Malé aus auf die Insel Addu
  • Insel/Atoll: Maradhoo im Addu-Atoll
  • Zimmer: drei
  • Belegung: für maximal sechs Taucher
  • Ausstattung: jedes Zimmer mit Bad/ Dusche, Klimaanlage, Doppelbett Verpflegung Trinkwasser, Supermarkt und Restaurants (bieten Vollpension) in der Nähe
  • Tauchen: Dive Center Aquaventure, unter europäischer Leitung
  • Veranstalter: www.belugareisen.de
  • Preis: Eine Woche mit Vollpension, Wasser, Transfer und 20 Tauchgängen kostet ab 1059 Euro.

Stella Maradhoo

  • Erreichbarkeit: per Flugzeug von Malé aus auf die Insel Addu
  • Insel/Atoll: Maradhoo im Addu Atoll
  • Zimmer: zehn Studios
  • Belegung: 20
  • Ausstattung: Klimaanlage, TV und Küchenzeile in jedem Studio Verpflegung Trinkwasser, Supermarkt und Restaurants (bieten Vollpension) in der Nähe
  • Tauchen: Dive Center Aquaventure, unter europäischer Leitung
  • Veranstalter: www.belugareisen.de
  • Preis: Eine Woche mit Vollpension, Wasser, Transfer und 20 Tauchgängen kostet ab 1059 Euro.

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Casa Mia

Am Strand hinter dichten Büschen versteckt sich die Bungalow-Anlage des Casa Mia. Die doppelstöckigen Häuschen beherbergen zehn Zimmer. Vom Erdgeschoss aus hat man zwar direkten Zugang zum Strand, dafür aber durch die natürliche Vegetation keinen Meerblick. Den findet man dafür im ersten Stock. Die Apartments sind modern ausgestattet. Im Restaurant verwöhnt ein Balinese die Gäste mit asiatischen Köstlichkeiten, seine Frau dagegen ver- wöhnt verspannte Tauchermuskeln mit balinesischen Massagen. Das Casa Mia ist durch den nicht tiefen Meerwasserpool, den flachen Sandstrand und das seichte Wasser in der Lagune ideal für einen ruhigen Familienurlaub. Eine Krankenstation ist auf der Insel vorhanden, andere Resortinseln mit Ärzten sind in der Nähe.
Die unter deutscher Leitung stehende Basis fährt die Spots bis zur Mitte des Ari-Atolls an. Sobald das geplante Speedboot im Einsatz ist werden auch Tauchplätze wie Fishhead auf dem Programm stehen. Erreichbarkeit per Speedboot in eineinhalb bis zwei Stunden von Malé aus.

  • Insel/Atoll: Mathiveri im Nord-Ari-Atoll
  • Zimmer: zehn
  • Max. Personen: 20
  • Ausstattung: Meerwasser-Pool, Restaurant, TV, WLAN, Massage, unbewohnte Insel vor der Haustür
  • Verpflegung: Vollpension, balinesischer Koch
  • Tauchen: Tauchbasis ist an das Hotel angeschlossen und steht unter europäischer Leitung
  • Veranstalter: www.aquaactive.de, www.beluga-reisen.de, www.extratour-tauchreisen.de, www. rcf-tauchreisen.de
  • Preis: Eine Woche mit Vollpension, Transfer und zwölf Tauchgängen kostet ab 1079 Euro.
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