Reisebericht aus Madeira: Tipps mit der Lizenz zum Glücklichsein

Madeira ist eine der schönsten Inseln der Welt – und dafür gibt es gute Gründe!

Unser Reisebericht aus Madeira: Einfach mal ganz tief durchatmen und die Aussicht genießen – die Insel im Atlantik hat wirklich die Lizenz zum Glücklichsein! Foto: Sascha Tegtmeyer
Unser Reisebericht aus Madeira: Einfach mal ganz tief durchatmen und die Aussicht genießen – die Insel im Atlantik hat wirklich die Lizenz zum Glücklichsein! Foto: Sascha Tegtmeyer

Madeira ist eine der schönsten Inseln der Welt. Das Reiseziel im Atlantik zeichnet sich durch eine wilde Felskulisse, seine unberührte Natur, malerische und abgelegene Bergdörfer sowie die lebhafte Inselhauptstadt Funchal aus, in der das Leben tobt. Was gibt es auf Madeira zu entdecken? Wir haben uns auf der Ferieninsel umgesehen und wertvolle Madeira-Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten für Euch. Ein Reisebericht über eine traumhaft schöne Insel. 

Auf den allerersten Blick, der meistens aus einem Flugzeug auf die Insel fällt, wirkt das zu Portugal gehörige Madeira wie eine spektakuläre Mischung aus Hawaii, den Kanaren und Irland. Die spitzen, hoch aufragenden Felsen, die grüne Decke aus Pflanzen und der wilde Atlantik, der gegen die Küste prallt: Atemberaubend schön und fast ein wenig unwirklich wirkt die Insel von oben. Man fragt sich unwillkürlich: Wo sollen an den Steilhängen Menschen wohnen und wo verlaufen da bitte die Straßen? Die Antwort werden die Urlauber schon noch früh genug erhalten.

Der zweite Blick schweift dann auf den Flughafen und auf dem Landeanflug: weltbekannt und berühmt-berüchtigt ist der Cristiano Ronaldo International Airport für den schwierigen Anflug, für den Piloten erst eine extra Ausbildung absolvieren müssen. Der Flughafen gehört zu den zehn schwierigsten anzufliegenden Airports der Welt! Die Landebahn ist spektakulär auf Stelzen in den Fels gebaut, die Flugzeuge müssen flach über das Wasser knapp an den Felsen vorbei anfliegen, um den Flughafen zu erreichen. Madeira macht schon bei der Ankunft auf sich aufmerksam und bereitet Urlaubern einen wilden Empfang wie mit Pauken und Trompeten! Wir haben die Insel für Euch erkundet und geben Euch in unserem Reisebericht die besten Madeira-Tipps, damit Eure Reise noch schöner werden kann.

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Überblick: Was zeichnet Madeira aus?

Unser erster Eindruck: Madeira ist etwas ganz Besonderes

Bereits kurz nach der Landung offenbart Madeira ihre ganze Schönheit. Grüne Berghänge, hunderte Meter aufragende Felsen und dazwischen überall Blumen. Die Dörfer und kleineren Städte im Süden der Insel sind bis hoch in die Berghänge hinein gebaut und bieten einen spektakulären Anblick. In den kleinen Dörfern und Städten gibt es hunderte von Cafés, Bars und Restaurants. Die Menschen sind freundlich, aufgeschlossen und lieben es, zu erzählen. Das klingt auch unheimlich schön in der Landessprache portugiesisch.

Spektakuläre Architektur entsteht auf der Insel quasi aus der Not heraus. Straßen und Autobahnen verlaufen häufig über imposante Stelzen, Brücken und durch ewig lange Tunnel. Die Szenerie aus Natur und menschlich gestalteter Architektur wirkt im ersten Moment unwirklich und man kann sich kaum daran sattsehen. Entsprechend lang ist auch die Liste unserer Tipps in unserem Madeira-Reisebericht.

Spitz und imposant ragen die Felsen auf Madeira aus dem Wasser empor. Foto: Sascha Tegtmeyer
Spitz und imposant ragen die Felsen auf Madeira aus dem Wasser empor. Foto: Sascha Tegtmeyer

Unser erster Eindruck nach der Ankunft ist deshalb klar. Madeira ist etwas ganz Besonderes und wir haben bisher wenig Vergleichbares gesehen. Die Insel ist nicht wie die Kanaren, die regional ja ganz in der Nähe liegen. Sie ist auch nicht wie die Urlaubsinseln im Mittelmeer. Unsere erste Assoziation sollte sich in unserem Madeira Urlaub komplett bestätigen: Die Insel steht einfach komplett für sich allein und ist unvergleichlich!

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Urlaub in Madeiras Osten: abgelegen und entspannt

Unser Hotel befindet sich ganz im Südosten bei Machico am Fuß der Sao Lourenco Landzunge, die ein beliebter Naturpark zum Wandern, Joggen und Klettern ist. Das Fünf-Sterne-Hotel Quinta do Lorde liegt praktisch am Fuß dieser Region der Insel. Die Gegend ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für alle Touren rund um die Insel. Von hier aus ist man innerhalb von kürzester Zeit in Funchal und auch der Inselnorden ist von hier aus leicht zu erreichen.

Die Landzunge von Sao Lourenco aus der Luft. Foto: Sascha Tegtmeyer
Die Landzunge von Sao Lourenco aus der Luft. Foto: Sascha Tegtmeyer

Wir wollen in unserem Madeira Urlaub die Insel von hinten und bis vorne erkunden und möglichst viele Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten entdecken. Bevor wir auf große Tour gehen, sind wir schon einmal ganz begeistert von unserem Quinta do Lorde Hotel, das einem typischen Dorf auf Madeira samt Kirche, Meerwasserpool und eigenem Marina-Yachthafen nachempfunden ist. Ein toller Ort für einen Urlaub auf Madeira. Und wer keine Lust, mit Bus oder Mietwagen groß über die Insel zu touren, kann sich mit dem Hotel und dem nahegelegenen Naturpark sicher eine ganze Woche problemlos auseinandersetzen.

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Inseltour mit dem Mietwagen: der Fahrer sollte schwindelfrei sein

Manche Madeira Urlauber behaupten, die Insel lasse sich am Besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden. Das glauben wir nicht: Wir haben uns gleich nach der Ankunft einen Mietwagen geliehen und wollen damit die felsige Insel unsicher machen. Mit dem Auto bleiben wir mobil und können zu jederzeit dort hinfahren, wo wir gerne sein möchten. Und das erweist sich als wirklich spannende Angelegenheit. Einen Mietwagen zu nehmen gehört deshalb zu unseren essentiellen Madeira-Urlaubstipps.

Bei einer Mietwagen-Tour auf Madeira findet Ihr allerorts solche Ausblicke. Foto: Sascha Tegtmeyer
Bei einer Mietwagen-Tour auf Madeira findet Ihr allerorts solche Ausblicke. Foto: Sascha Tegtmeyer

Das Straßennetz aus der Insel ist sehr gut ausgebaut, verfügt über viele Autobahnen und Tunnel als Abkürzungen. Aber auf der anderen Seite auch Straßen, wie sie einem deutschen Urlauber ein großes P in die Augen treiben können. Mit bis zu 20 Prozent Steigung an hunderte Meter hinabfallenden Hängen quälen sich die Autos teilweise die Berge hoch. Solche Strecken zu wählen ist teilweise nötig, um zu den herrlichen und idyllischen Bergdörfern zu gelangen. Auch einige der abgelegenen Strandbuchten lassen sich anders nicht entdecken.

Unser wichtigster Tipp an dieser Stelle: Zumindest der Mietwagenfahrer in Eurem Madeira Urlaub sollte unbedingt schwindelfrei und ein souveräner Fahrer sein, um Euch sicher befördern zu können.

Wir waren während unseres Aufenthalts auf Madeira eigentlich die ganze Zeit mit unserem Mietwagen unterwegs. Wir sind kreuz und quer gefahren, sind jeden Tag nach Funchal und in andere Dörfer zum Essen gefahren. Eigentlich waren wir auf der Reise ständig unterwegs und haben uns die Insel auf diese Weise erschlossen. Dabei haben wir eigentlich nur in zwei Fällen wirklich unsere Route vorher geplant. Ansonsten sind wir immer auf gut Glück losgefahren und haben auf diese Weise nach und nach Madeira voll und ganz entdeckt. Genau deshalb haben wir dieses Reiseziel wohl auch so sehr lieben gelernt.

Mietwagen-Route 1: Über Machico nach Norden

Wer sich wirklich ein wenig orientieren und die Touren etwas planen will, kann beispielsweise unsere Lieblingsroute von Machico in den Norden wählen. Selbst wenn Ihr näher an Funchal wohnt, könnt Ihr wunderbar über Machico in Richtung Norden fahren. Denn die Strecke von Machico über Porto da Cruz, Faial, Santana, Sao Jorge bis nach Sao Vicente ist wohl eine der eindrucksvollsten Strecken auf der Insel, auf der es zahlreiche Bergdörfer, View Points und auch hübsche, versteckte Buchten gibt.

Zwar existiert auch die Möglichkeit, durch diverse Tunnel abzukürzen. Das dürfte jedoch nicht Sinn der Sache sein. Denn nur wenn Ihr über die Berge fahrt, werdet Ihr auch die Schönheit Madeiras entdecken können. Doch Vorsicht! Die Serpentinenstraßen im Inselnorden haben es wirklich in sich.

Abgelegenes Tal im Norden Madeiras: Auf einer Mietwagen-Tour könnt Ihr viele spannende Orte auf eigene Faust erkunden! Foto: Sascha Tegtmeyer
Abgelegenes Tal im Norden Madeiras: Auf einer Mietwagen-Tour könnt Ihr viele spannende Orte auf eigene Faust erkunden! Foto: Sascha Tegtmeyer

Mietwagen-Route 2: die komplette Südküste Madeiras

Die zweite Strecke, die Ihr wunderbar fahren könnt, ist entlang der kompletten Südküste Madeiras. Ihr könnt wiederum von Machico oder Santa Cruz aus bis zur anderen Seite ganz im Westen fahren. Auf dem Weg befindet sich nicht nur die Hauptstadt Funchal, sondern eine ganze Reihe weiterer Orte wie Ponta do Sol und Calheta, die auf jeden Fall sehenswert sind. Ihr könnt schauen, wie weit Ihr bei dieser Tour kommt. Das äußerste Ziel auf dieser Route wäre Porto Moniz.

Typisch für Madeira ist auch dies eine Panorama-Rundfahrt, bei der Ihr von den Berghängen auf die Orte herunterschaut und einen spektakulären Ausblick genießen könnt – erinnerte uns ein wenig an unseren Lanzarote-Urlaub. Entlang der Südküste haben wir uns jedoch eher auf die Ort konzentriert und haben dazwischen die Tunnel anstatt die Bergpässe benutzt.

Auf einer Mietwagen-Tour entlang der Südküste Madeiras bieten sich erstaunliche Panorama-Ausblicke! Foto: Pixabay
Auf einer Mietwagen-Tour entlang der Südküste Madeiras bieten sich erstaunliche Panorama-Ausblicke! Foto: Pixabay

Mietwagen-Route 3: einmal übers Hochplateau

Die dritte Route, die Ihr auf Madeira gut fahren könnt, ist etwas westlich von Funchal aus über das Hochplateau der Insel bis nach Sao Vicente. Der Weg verläuft über Serra de Agua. Man kann auf dem Hochplateau jedoch mehrere Straßen wählen und sich dort ein wenig umsehen. Auf dieser Ecke ist Madeira noch einmal ganz anders: windig und karg schaut zeigt die Insel hier ein ganz anderes Gesicht mit einer Art Steppe und Buschland. Erinnert uns ein wenig an den Harz auf dem Weg zum Torfhaus.

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Freizeitaktivitäten und Sehenswürdigkeiten auf Madeira: Tipps für mehrere Tage

Die Ferieninsel Madeira legt zwar einen großen Schwerpunkt auf Tourismus, ist aber gleichzeitig auch eine Insel, die eine hohe Lebensqualität für ihre Einwohnerinnen und Einwohner bietet. Die Lebenshaltungskosten sind wie in ganz Portugal recht niedrig und die Menschen haben insgesamt eine ziemlich gute Work-Life-Balance. Entsprechend gibt es viele Freizeitaktivitäten und Festlichkeiten, die sowohl Einheimischen als auch Touristen eine Freude bereiten können.

Egal ob ein Besuch in Funchal, Korbschlitten fahren, Whal Watching und Delfintouren, Kayak fahren, Tauchen und Schnorcheln, Essen gehen oder ein Besuch beim Nationalhelden der Insel – auf Madeira gibt es für jeden die passende Aktivität. Wir stellen Euch einige der besten Möglichkeiten vor, eure Zeit auf der Insel zu verbringen und geben Euch wertvolle Madeira-Tipps und Tricks zu Freizeitaktivitäten und Sehenswürdigkeiten.

1. Lebhafte Inselhauptstadt Funchal: zwischen Normalität und Tourismus

Die Inselhauptstadt Funchal allein ist schon eine Sehenswürdigkeit an sich. Die pulsierende Stadt mit knapp über 100.000 Einwohner kommt nicht nur mit vielen Bars, Cafés und Restaurants, sondern bietet auch ein unglaublich vielfältiges Nachtleben, diverse Shopping-Möglichkeiten. Sie ist täglich die Anlaufstelle anderer Kreuzfahrtschiffe der großen Reedereien, die auf Madeira fest machen. In Funchal lässt sich wunderbar die portugiesische Lebensart entdecken.

In der Fußgängerzone von Funchal herrscht ordentlich Trubel. Foto: Sascha Tegtmeyer
In der Fußgängerzone von Funchal herrscht ordentlich Trubel. Foto: Sascha Tegtmeyer

Wie viele andere Orte auf Madeira ist auch Funchal malerisch in den Berg hinein gebaut und läuft quasi zylinderförmig der Bucht mit dem Hafen entgegen. Highlights dieser Stadt sind definitiv der Hafen und die Uferpromenade, die Altstadt und die Fußgängerzone, das Cristiano Ronaldo CR7 Museum, die botanischen Gärten samt Seilbahn und insgesamt die lebhafte und lebenslustige Art dieser Stadt. Zudem gibt es in Funchal zahlreiche Eisläden, in denen es wirklich außergewöhnlich leckeres Eis gibt.

2. Markthalle in Funchal: exotische Früchte probieren

Die Markthalle in Funchal sind so, wie man sie sich auf einer subtropischen Insel vorstellt. Lebhaft und voller südländischem Feuer, während gehandelt, gefeilscht und verkauft wird. Es gibt Obst, Gemüse, Blumen, Fisch und Fleisch. Ihr könnt dort wunderschöne Blumen wie Orchideen, Azaleen, Glyzinien, Kamelien und Rosen finden. In der Markthalle von Funchal gibt es alle Leckereien des täglichen Bedarfs.

In der Markthalle von Funchal gibt es alle möglichen Leckereien des täglichen Bedarfs. Foto: Sascha Tegtmeyer
In der Markthalle von Funchal gibt es alle möglichen Leckereien des täglichen Bedarfs. Foto: Sascha Tegtmeyer

Aber allem voran werden exotische Früchte verkauft, die man hierzulande nicht unbedingt kennt. Sehr lecker sind die Maracuja-Banane und Maracuja-Tomate, jeweils sehr eigenwillige Kreuzungen beider Früchte. Ihr könnt einfach zu einem Marktstand gehen und werdet diverse Früchte kosten dürfen. Der Standbetreiber tut dies natürlich nicht ohne Hintergedanken – nachdem ihr alle Früchte gekostet hat, solltet Ihr auch das ein oder andere Exemplar erwerben. Vorsicht, kann teuer werden!

3. Mit der Seilbahn in den Botanischen Garten von Funchal

Ganz klar eines der Highlights auf Madeira ist auch die Fahrt mit der Seilbahn in Funchal hinauf zum Botanischen Garten. Wem die Fahrt mit der Bahn alleine nicht genügt, kann auch einen Rundgang durch die Gartenanlagen machen, die sich beachtliche Höhe auf einem Plateau am Berghang befinden. Dort findet Ihr allerlei subtropische Pflanzen. Die Blumeninsel Madeira macht ihrem Spitznamen hier alle Ehre.

Mit der Seilbahn geht es von der Uferpromenade in Funchal hinauf zum Botanischen Garten. Foto: Sascha Tegtmeyer
Mit der Seilbahn geht es von der Uferpromenade in Funchal hinauf zum Botanischen Garten. Foto: Sascha Tegtmeyer

Wer nicht unbedingt so sehr auf Blumen steht, kann sich den Eintritt unter Umständen sparen. Generell ist die Fahrt mit der Seilbahn und der Eintritt für den botanischen Garten relativ teuer. Es gibt auch ein Kombiticket an der Talstation, die sich direkt an der Uferpromenade befindet. Im Zweifelsfall empfehlen wir Euch eher Seilbahn als Botanischer Garten, aber das ist Geschmackssache.

4. Shopping in Funchal: nach Herzenslust einkaufen

In der Innenstadt und Fußgängerzone von Funchal gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Shopping. Dabei ist uns aufgefallen, dass hier besonders viele Geschäfte internationaler Modemarken und Ketten angesiedelt sind. Wir vermuten, dass dies auf den Kreuzfahrt-Tourismus zurückzuführen ist. Wenn ein neues Schiff in Funchal ankommt, marschieren hunderte von Passagieren in die Innenstadt. Viele von ihnen geben natürlich ihr Geld beim Shoppen aus. Da spricht ja auch grundsätzlich gar nichts dagegen. Wenn Ihr nach Herzenslust shoppen wollt, könnt Ihr das in Funchal sehr gut machen!

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5. In Funchal gut Essen gehen: Vorsicht vor Touri-Fallen

Gut essen gehen kann man in der Altstadt von Funchal. Foto: Sascha Tegtmeyer
Gut essen gehen kann man in der Altstadt von Funchal. Foto: Sascha Tegtmeyer

Besonders in den kleinen Gassen der Zona Velha von Funchal befinden sich etliche kleine Restaurants. Das Fortaleza de Sao Tiago ist hier der Referenzpunkt. Um das alte Fort herum haben sich viele Restaurants angesiedelt. Einige davon sind von Qualität und Service besser, andere sind schlechter. Natürlich behauptet dort jeder, der beste zu sein. Ihr solltet Euch deshalb vorher im Internet schlau machen, wer gute Bewertungen bekommen hat. Denn Vorsicht vor Touri-Fallen, einige Läden sind wirklich schlecht. Wir haben jeden Mittag und Abend ein anderes Restaurant ausprobiert. In Funchal hat uns O Tapassol am besten gefallen.

Das unserer Meinung nach beste Restaurant auf Madeira ist das Tasquinha do Pescador. Das liegt allerdings nicht in Funchal, sondern in Canical und sieht aus wie ein günstiger Imbiss. Doch der Eindruck täuscht: Es hat – wie der Name schon sagt – den besten frischen Fisch weit und breit. Ein wirklicher Hochgenuss!

5. Museen in Fuchal besuchen: auffällig viele Institutionen

Für eine Stadt mit gerade einmal knapp über 100.000 Einwohnern hat Funchal wirklich eine sehr rege Museumskultur. Vom Madeira Story Center, dem historischen Museum, über das Walmuseum Museu de Baleia bis hin zum Kunstmuseum Museu de Arte Sacra do Funchal, Elektrizitätsmuseum, Spielzeugmuseum bis hin zum Weinmuseum hat Madeira eine auffällig rege Museumskultur. Fans von Kunst und Kultur können sich hier wirklich austoben!

6. Cristiano Ronaldo CR7 Museum: dem Nationalhelden einen Besuch abstatten

Nationalheld Cristiano Ronald: Am Hafen von Funchal gibt es das CR7 Museum, in dem Ronaldos Werdegang und Erfolge präsentiert werden. Foto: Sascha Tegtmeyer
Nationalheld Cristiano Ronald: Am Hafen von Funchal gibt es das CR7 Museum, in dem Ronaldos Werdegang und Erfolge präsentiert werden. Foto: Sascha Tegtmeyer

Wer eigentlich nicht auf Museen steht, aber auf Fußball, muss auf Madeira auch ins Museum – nämlich ins Cristiano Ronaldo CR7 Museum. Nicht nur alle Fußballfans sollten unbedingt dieser Huldigung des Fußballers einen Besuch abstatten. Das Museum ist praktisch eine Hommage an den Fußball und an den Nationalhelden von Madeira. Der aktive Fußballer besucht auch regelmäßig zu Weihnachten oder anderen Gelegenheiten seine Heimat. Hier ist Ronaldo aufgewachsen und die Menschen auf Madeira lieben den berühmtesten Fußballer der Welt. Das Museum bringt einem diesen Kult wirklich sehr schön nahe.

7. Korbschlitten auf Madeira fahren: ein traditionelles Vergnügen

Wer einmal mit der Seilbahn den Berg hinauf gefahren ist, kann sich überlegen, einfach mit einem Korbschlitten vom Monte den Berghang wieder hinab zu düsen. Bereits seit dem 19. Jahrhundert sind die Carros de Cesto im Einsatz und wirklich eine einzigartige Tradition auf Madeira. Dabei schieben zwei Männer einen geflochtenen Sessel, der auf Kufen bis zu 50 Kilometer pro Stunde erreichen kann. Gelenkt wird mit den Füßen des Korbschlittenfahrers, des Carreiros. Ich will nicht sagen, dass Korbschlitten fahren der Nationalsport auf Madeira ist. Aber eine wichtige und wertvolle Aktivität der Insulaner ist es allemal. Die Korbschlittenfahrten starten unterhalb der Wallfahrtskirche „Nossa Senhora do Monte“. Von dort geht es etwa zwei Kilometer weit und über 800 Höhenmeter hinab ins Tal.

Mit einem Korbschlitten geht es vom Monte in Funchal rasant hinab ins Tal. Foto: Pixabay
Mit einem Korbschlitten geht es vom Monte in Funchal rasant hinab ins Tal. Foto: Pixabay

Bei der Korbschlittenfahrt handelt es sich unter Umständen sogar um ein ordentlich abenteuerliches Unterfangen. Die Gefährte können kräftig Fahrt aufnehmen und es geht teilweise auch sehr stark und steil bergab – auf den ganz normalen Straßen, die auch von Autos befahren werden. Über aktuelle Korbschlitten–Unfälle auf Madeira ist aktuell nichts bekannt.

8. Madeiras Bergdörfer: abgelegene Schönheiten

Madeiras Bergdörfer sind malerisch und wunderschön. Man muss leider etwas schwindelfrei sein, um dort erst einmal anzukommen. Besonders Faial, Porto da Cruz und Sao Jorge haben es uns angetan. Ist man erst einmal da, sieht man wunderschöne traditionelle Häuser, allerorts Blumen und wirklich noch ein gutes Stück Kultur aus Madeira. Die Insulaner haben sich ihre Traditionen in den abgelegenen Gegenden gut erhalten. Zudem findet man auch den ein oder anderen Leuchtturm, von dem aus man eine wundervolle Aussicht hat.

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9. Madeira: der Flughafen hat es in sich

Ja, der Flughafen von Madeira ist eine Sehenswürdigkeit für sich! Auch der Madeira Airport ist nach Cristiano Ronaldo benannt. Aber das ist bei weitem nicht der Grund, warum wir ihn hier als Attraktion aufführen: der Airport ist auf Stelzen gebaut und ein beachtliches Bauwerk, dass man sich ruhig einmal zu Gemüte führen kann, weil man sowas auf der Welt nicht so häufig sieht. Aus fliegerischer Sicht ist das Flugfeld der „Schrecken aller Piloten“ und wird häufig in den Top 10 der schwierigsten anzufliegenden Airports und gefährlichsten Flughäfen überhaupt geführt.

Imposantes Bauwerk: Der Cristiano Ronaldo International Airport auf Madeira zählt zu den gefährlichsten Flughäfen der Welt! Foto: Sascha Tegtmeyer
Imposantes Bauwerk: Der Cristiano Ronaldo International Airport auf Madeira zählt zu den gefährlichsten Flughäfen der Welt! Foto: Sascha Tegtmeyer

Die kurze Landebahn und gefährliche Winde können die Landung zu einem echten Horrortrip machen. Bevor die Landebahn auf den Stelzen verlängert wurde, gab es am Flughafen Madeira mehrere Flugzeugabstürze mit hunderten Toten. Beschäftigt Euch vor der Reise nicht zu sehr damit, sonst fliegt Ihr nicht mehr. Heutzutage ist der Anflug auf Madeira durch die moderne Technik aber sicher!

Davon ab befindet sich unterhalb des Flughafens zwischen den Säulen ein Vergnügungspark. Da wird schon deutlich, welche Dimensionen dieses Bauwerk besitzt.

Seite 2: Die besten Freizeitaktivitäten auf Madeira, Hotels und Reisefakten im Überblick

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