Reisebericht aus Madeira: Urlaubs-Tipps mit der Lizenz zum Glücklichsein

Madeira ist eine der schönsten Inseln der Welt – und dafür gibt es gute Gründe!

Unser Reisebericht aus Madeira: Einfach mal ganz tief durchatmen und die Aussicht genießen – die Insel im Atlantik hat wirklich die Lizenz zum Glücklichsein! Foto: Sascha Tegtmeyer
Unser Reisebericht aus Madeira: Einfach mal ganz tief durchatmen und die Aussicht genießen – die Insel im Atlantik hat wirklich die Lizenz zum Glücklichsein! Foto: Sascha Tegtmeyer

Madeira ist eine der schönsten Inseln der Welt. Das Reiseziel im Atlantik zeichnet sich durch eine wilde Felskulisse, seine unberührte Natur, malerische und abgelegene Bergdörfer sowie die lebhafte Inselhauptstadt Funchal aus, in der das Leben tobt. Was gibt es auf Madeira zu entdecken? Wir von Just Wanderlust haben uns auf der Ferieninsel umgesehen und wertvolle Madeira-Urlaubs-Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten für Euch. Ein Reisebericht über eine traumhaft schöne Insel. 

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Auf den allerersten Blick, der meistens aus einem Flugzeug auf die Insel fällt, wirkt das zu Portugal gehörige Madeira wie eine spektakuläre Mischung aus Hawaii, den Kanaren und Irland. Die spitzen, hoch aufragenden Felsen, die grüne Decke aus Pflanzen und der wilde Atlantik, der gegen die Küste prallt: Atemberaubend schön und fast ein wenig unwirklich wirkt die Insel von oben. Man fragt sich unwillkürlich: Wo sollen an den Steilhängen Menschen wohnen und wo verlaufen da bitte die Straßen? Die Antwort werden die Urlauber schon noch früh genug erhalten!

Der zweite Blick schweift dann auf den Flughafen und auf dem Landeanflug: Weltbekannt und berühmt-berüchtigt ist der Cristiano Ronaldo International Airport für den schwierigen Anflug, für den Piloten erst eine extra Ausbildung absolvieren müssen. Der Flughafen gehört zu den zehn schwierigsten anzufliegenden Airports der Welt! Die Landebahn ist spektakulär auf Stelzen in den Fels gebaut, die Flugzeuge müssen flach über das Wasser knapp an den Felsen vorbei anfliegen, um den Flughafen zu erreichen. Madeira macht schon bei der Ankunft auf sich aufmerksam und bereitet Urlaubern einen wilden Empfang wie mit Pauken und Trompeten! Wir haben die Insel für Euch erkundet und geben Euch in unserem Reisebericht die besten Madeira-Urlaubs-Tipps, damit eure Reise noch schöner werden kann!

Inhalt

Unser erster Eindruck: Madeira ist etwas ganz Besonderes!

Bereits kurz nach der Landung offenbart Madeira ihre ganze Schönheit. Grüne Berghänge, hunderte Meter aufragende Felsen und dazwischen überall Blumen. Die Dörfer und kleineren Städte im Süden der Insel sind bis hoch in die Berghänge hinein gebaut und bieten einen spektakulären Anblick. In den kleinen Dörfern und Städten gibt es hunderte von Cafés, Bars und Restaurants. Die Menschen sind freundlich, aufgeschlossen und lieben es, zu erzählen. Das klingt auch unheimlich schön in der Landessprache portugiesisch.

Spektakuläre Architektur entsteht auf der Insel quasi aus der Not heraus. Straßen und Autobahnen verlaufen häufig über imposante Stelzen, Brücken und durch ewig lange Tunnel. Die Szenerie aus Natur und menschlich gestalteter Architektur wirkt im ersten Moment unwirklich und man kann sich kaum daran sattsehen. Entsprechend lang ist auch die Liste unserer Madeira-Urlaubs-Tipps.

Spitz und imposant ragen die Felsen auf Madeira aus dem Wasser empor. Foto: Sascha Tegtmeyer
Spitz und imposant ragen die Felsen auf Madeira aus dem Wasser empor. Foto: Sascha Tegtmeyer

Unser erster Eindruck nach der Ankunft ist deshalb klar. Madeira ist etwas ganz Besonderes und wir haben bisher wenig Vergleichbares gesehen. Die Insel ist nicht wie die Kanaren, die regional ja ganz in der Nähe liegen. Sie ist auch nicht wie die Urlaubsinseln im Mittelmeer. Unsere erste Assoziation sollte sich in unserem Madeira Urlaub komplett bestätigen: Die Insel steht einfach komplett für sich allein und ist unvergleichlich!

Urlaub in Madeiras Osten: abgelegen und entspannt

Unser Hotel befindet sich ganz im Südosten bei Machico am Fuß der Sao Lourenco Landzunge, die ein beliebter Naturpark zum Wandern, Joggen und Klettern ist. Das Fünf-Sterne-Hotel Quinta do Lorde liegt praktisch am Fuß dieser Region der Insel. Die Gegend ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für alle Touren rund um die Insel. Von hier aus ist man innerhalb von kürzester Zeit in Funchal und auch der Inselnorden ist von hier aus leicht zu erreichen.

Die Landzunge von Sao Lourenco aus der Luft. Foto: Sascha Tegtmeyer
Die Landzunge von Sao Lourenco aus der Luft. Foto: Sascha Tegtmeyer

Wir wollen in unserem Madeira Urlaub die Insel von hinten und bis vorne erkunden und möglichst viele Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten entdecken. Bevor wir auf große Tour gehen, sind wir schon einmal ganz begeistert von unserem Quinta do Lorde Hotel, das einem typischen Dorf auf Madeira samt Kirche, Meerwasserpool und eigenem Marina-Yachthafen nachempfunden ist. Ein toller Ort für einen Urlaub auf Madeira. Und wer keine Lust, mit Bus oder Mietwagen groß über die Insel zu touren, kann sich mit dem Hotel und dem nahegelegenen Naturpark sicher eine ganze Woche problemlos auseinandersetzen!

Inseltour mit dem Mietwagen: der Fahrer sollte schwindelfrei sein!

Manche Madeira Urlauber behaupten, die Insel lasse sich am Besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden. Das glauben wir nicht: Wir haben uns gleich nach der Ankunft einen Mietwagen geliehen und wollen damit die felsige Insel unsicher machen. Mit dem Auto bleiben wir mobil und können zu jederzeit dort hinfahren, wo wir gerne sein möchten. Und das erweist sich als wirklich spannende Angelegenheit. Einen Mietwagen zu nehmen gehört deshalb zu unseren essentiellen Madeira-Urlaubs-Tipps.

Bei einer Mietwagen-Tour auf Madeira findet Ihr allerorts solche Ausblicke. Foto: Sascha Tegtmeyer
Bei einer Mietwagen-Tour auf Madeira findet Ihr allerorts solche Ausblicke. Foto: Sascha Tegtmeyer

Das Straßennetz aus der Insel ist sehr gut ausgebaut, verfügt über viele Autobahnen und Tunnel als Abkürzungen. Aber auf der anderen Seite auch Straßen, wie sie einem deutschen Urlauber ein großes P in die Augen treiben können. Mit bis zu 20 Prozent Steigung an hunderte Meter hinabfallenden Hängen quälen sich die Autos teilweise die Berge hoch. Solche Strecken zu wählen ist teilweise nötig, um zu den herrlichen und idyllischen Bergdörfern zu gelangen. Auch einige der abgelegenen Strandbuchten lassen sich anders nicht entdecken.

Unser wichtigster Tipp an dieser Stelle: Zumindest der Mietwagenfahrer in eurem Madeira Urlaub sollte unbedingt schwindelfrei und ein souveräner Fahrer sein, um Euch sicher befördern zu können.

Wir waren während unseres Aufenthalts auf Madeira eigentlich die ganze Zeit mit unserem Mietwagen unterwegs. Wir sind kreuz und quer gefahren, sind jeden Tag nach Funchal und in andere Dörfer zum Essen gefahren. Eigentlich waren wir auf der Reise ständig unterwegs und haben uns die Insel auf diese Weise erschlossen. Dabei haben wir eigentlich nur in zwei Fällen wirklich unsere Route vorher geplant. Ansonsten sind wir immer auf gut Glück losgefahren und haben auf diese Weise nach und nach Madeira voll und ganz entdeckt. Genau deshalb haben wir dieses Reiseziel wohl auch so sehr lieben gelernt.

  • Mietwagen-Route 1: Über Machico nach Norden

Wer sich wirklich ein wenig orientieren und die Touren etwas planen will, kann beispielsweise unsere Lieblingsroute von Machico in den Norden wählen. Selbst wenn Ihr näher an Funchal wohnt, könnt Ihr wunderbar über Machico in Richtung Norden fahren. Denn die Strecke von Machico über Porto da Cruz, Faial, Santana, Sao Jorge bis nach Sao Vicente ist wohl eine der eindrucksvollsten Strecken auf der Insel, auf der es zahlreiche Bergdörfer, View Points und auch hübsche, versteckte Buchten gibt.

Zwar existiert auch die Möglichkeit, durch diverse Tunnel abzukürzen. Das dürfte jedoch nicht Sinn der Sache sein. Denn nur wenn Ihr über die Berge fahrt, werdet Ihr auch die Schönheit Madeiras entdecken können. Doch Vorsicht! Die Serpentinenstraßen im Inselnorden haben es wirklich in sich.

Abgelegenes Tal im Norden Madeiras: Auf einer Mietwagen-Tour könnt Ihr viele spannende Orte auf eigene Faust erkunden! Foto: Sascha Tegtmeyer
Abgelegenes Tal im Norden Madeiras: Auf einer Mietwagen-Tour könnt Ihr viele spannende Orte auf eigene Faust erkunden! Foto: Sascha Tegtmeyer
  • Mietwagen-Route 2: die komplette Südküste Madeiras

Die zweite Strecke, die Ihr wunderbar fahren könnt, ist entlang der kompletten Südküste Madeiras. Ihr könnt wiederum von Machico oder Santa Cruz aus bis zur anderen Seite ganz im Westen fahren. Auf dem Weg befindet sich nicht nur die Hauptstadt Funchal, sondern eine ganze Reihe weiterer Orte wie Ponta do Sol und Calheta, die auf jeden Fall sehenswert sind. Ihr könnt schauen, wie weit Ihr bei dieser Tour kommt. Das äußerste Ziel auf dieser Route wäre Porto Moniz.

Typisch für Madeira ist auch dies eine Panorama-Rundfahrt, bei der Ihr von den Berghängen auf die Orte herunterschaut und einen spektakulären Ausblick genießen könnt. Entlang der Südküste haben wir uns jedoch eher auf die Ort konzentriert und haben dazwischen die Tunnel anstatt die Bergpässe benutzt.

Auf einer Mietwagen-Tour entlang der Südküste Madeiras bieten sich erstaunliche Panorama-Ausblicke! Foto: Pixabay
Auf einer Mietwagen-Tour entlang der Südküste Madeiras bieten sich erstaunliche Panorama-Ausblicke! Foto: Pixabay
  • Mietwagen-Route 3: einmal übers Hochplateau

Die dritte Route, die Ihr auf Madeira gut fahren könnt, ist etwas westlich von Funchal aus über das Hochplateau der Insel bis nach Sao Vicente. Der Weg verläuft über Serra de Agua. Man kann auf dem Hochplateau jedoch mehrere Straßen wählen und sich dort ein wenig umsehen. Auf dieser Ecke ist Madeira noch einmal ganz anders: windig und karg schaut zeigt die Insel hier ein ganz anderes Gesicht mit einer Art Steppe und Buschland. Erinnert uns ein wenig an den Harz auf dem Weg zum Torfhaus.

Freizeitaktivitäten und Sehenswürdigkeiten auf Madeira: Tipps für mehrere Tage

Die Ferieninsel Madeira legt zwar einen großen Schwerpunkt auf Tourismus, ist aber gleichzeitig auch eine Insel, die eine hohe Lebensqualität für ihre Einwohnerinnen und Einwohner bietet. Die Lebenshaltungskosten sind wie in ganz Portugal recht niedrig und die Menschen haben insgesamt eine ziemlich gute Work-Life-Balance. Entsprechend gibt es viele Freizeitaktivitäten und Festlichkeiten, die sowohl Einheimischen als auch Touristen eine Freude bereiten können.

Egal ob ein Besuch in Funchal, Korbschlitten fahren, Whal Watching und Delfintouren, Kayak fahren, Tauchen und Schnorcheln, Essen gehen oder ein Besuch beim Nationalhelden der Insel – auf Madeira gibt es für jeden die passende Aktivität. Wir stellen Euch einige der besten Möglichkeiten vor, eure Zeit auf der Insel zu verbringen und geben Euch wertvolle Madeira-Tipps und Tricks zu Freizeitaktivitäten und Sehenswürdigkeiten.

  • 1. Lebhafte Inselhauptstadt Funchal: zwischen Normalität und Tourismus

Die Inselhauptstadt Funchal allein ist schon eine Sehenswürdigkeit an sich. Die pulsierende Stadt mit knapp über 100.000 Einwohner kommt nicht nur mit vielen Bars, Cafés und Restaurants, sondern bietet auch ein unglaublich vielfältiges Nachtleben, diverse Shopping-Möglichkeiten. Sie ist täglich die Anlaufstelle anderer Kreuzfahrtschiffe der großen Reedereien, die auf Madeira fest machen.

In der Fußgängerzone von Funchal herrscht ordentlich Trubel. Foto: Sascha Tegtmeyer
In der Fußgängerzone von Funchal herrscht ordentlich Trubel. Foto: Sascha Tegtmeyer

Wie viele andere Orte auf Madeira ist auch Funchal malerisch in den Berg hinein gebaut und läuft quasi zylinderförmig der Bucht mit dem Hafen entgegen. Highlights dieser Stadt sind definitiv der Hafen und die Uferpromenade, die Altstadt und die Fußgängerzone, das Cristiano Ronaldo CR7 Museum, die botanischen Gärten samt Seilbahn und insgesamt die lebhafte und lebenslustige Art dieser Stadt. Zudem gibt es in Funchal zahlreiche Eisläden, in denen es wirklich außergewöhnlich leckeres Eis gibt.

  • 2. Markthalle in Funchal: exotische Früchte probieren!

Die Markthalle in Funchal sind so, wie man sie sich auf einer subtropischen Insel vorstellt. Lebhaft und voller südländischem Feuer, während gehandelt, gefeilscht und verkauft wird. Es gibt Obst, Gemüse, Blumen, Fisch und Fleisch. Ihr könnt dort wunderschöne Blumen wie Orchideen, Azaleen, Glyzinien, Kamelien und Rosen finden. In der Markthalle von Funchal gibt es alle Leckereien des täglichen Bedarfs.

In der Markthalle von Funchal gibt es alle möglichen Leckereien des täglichen Bedarfs. Foto: Sascha Tegtmeyer
In der Markthalle von Funchal gibt es alle möglichen Leckereien des täglichen Bedarfs. Foto: Sascha Tegtmeyer

Aber allem voran werden exotische Früchte verkauft, die man hierzulande nicht unbedingt kennt. Sehr lecker sind die Maracuja-Banane und Maracuja-Tomate, jeweils sehr eigenwillige Kreuzungen beider Früchte. Ihr könnt einfach zu einem Marktstand gehen und werdet diverse Früchte kosten dürfen. Der Standbetreiber tut dies natürlich nicht ohne Hintergedanken – nachdem ihr alle Früchte gekostet hat, solltet Ihr auch das ein oder andere Exemplar erwerben. Vorsicht, kann teuer werden!

  • 3. Mit der Seilbahn in den Botanischen Garten von Funchal

Ganz klar eines der Highlights auf Madeira ist auch die Fahrt mit der Seilbahn in Funchal hinauf zum Botanischen Garten. Wem die Fahrt mit der Bahn alleine nicht genügt, kann auch einen Rundgang durch die Gartenanlagen machen, die sich beachtliche Höhe auf einem Plateau am Berghang befinden. Dort findet Ihr allerlei subtropische Pflanzen. Die Blumeninsel Madeira macht ihrem Spitznamen hier alle Ehre.

Mit der Seilbahn geht es von der Uferpromenade in Funchal hinauf zum Botanischen Garten. Foto: Sascha Tegtmeyer
Mit der Seilbahn geht es von der Uferpromenade in Funchal hinauf zum Botanischen Garten. Foto: Sascha Tegtmeyer

Wer nicht unbedingt so sehr auf Blumen steht, kann sich den Eintritt unter Umständen sparen. Generell ist die Fahrt mit der Seilbahn und der Eintritt für den botanischen Garten relativ teuer. Es gibt auch ein Kombiticket an der Talstation, die sich direkt an der Uferpromenade befindet. Im Zweifelsfall empfehlen wir Euch eher Seilbahn als Botanischer Garten, aber das ist Geschmackssache.

  • 4. Shopping in Funchal: nach Herzenslust einkaufen!

In der Innenstadt und Fußgängerzone von Funchal gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Shopping. Dabei ist uns aufgefallen, dass hier besonders viele Geschäfte internationaler Modemarken und Ketten angesiedelt sind. Wir vermuten, dass dies auf den Kreuzfahrt-Tourismus zurückzuführen ist. Wenn ein neues Schiff in Funchal ankommt, marschieren hunderte von Passagieren in die Innenstadt. Viele von ihnen geben natürlich ihr Geld beim Shoppen aus. Da spricht ja auch grundsätzlich gar nichts dagegen. Wenn Ihr nach Herzenslust shoppen wollt, könnt Ihr das in Funchal sehr gut machen!

  • 5. In Funchal gut Essen gehen: Vorsicht vor Touri-Fallen!

Besonders in den kleinen Gassen der Zona Velha von Funchal befinden sich etliche kleine Restaurants. Das Fortaleza de Sao Tiago ist hier der Referenzpunkt. Um das alte Fort herum haben sich viele Restaurants angesiedelt. Einige davon sind von Qualität und Service besser, andere sind schlechter. Natürlich behauptet dort jeder, der beste zu sein. Ihr solltet Euch deshalb vorher im Internet schlau machen, wer gute Bewertungen bekommen hat. Denn Vorsicht vor Touri-Fallen, einige Läden sind wirklich schlecht. Wir haben jeden Mittag und Abend ein anderes Restaurant ausprobiert. In Funchal hat uns O Tapassol am besten gefallen.

Gut essen gehen kann man in der Altstadt von Funchal. Foto: Sascha Tegtmeyer
Gut essen gehen kann man in der Altstadt von Funchal. Foto: Sascha Tegtmeyer

Das unserer Meinung nach beste Restaurant auf Madeira ist das Tasquinha do Pescador. Das liegt allerdings nicht in Funchal, sondern in Canical und sieht aus wie ein günstiger Imbiss. Doch der Eindruck täuscht: Es hat – wie der Name schon sagt – den besten frischen Fisch weit und breit. Ein wirklicher Hochgenuss!

  • 5. Museen in Fuchal besuchen: auffällig viele Institutionen

Für eine Stadt mit gerade einmal knapp über 100.000 Einwohnern hat Funchal wirklich eine sehr rege Museumskultur. Vom Madeira Story Center, dem historischen Museum, über das Walmuseum Museu de Baleia bis hin zum Kunstmuseum Museu de Arte Sacra do Funchal, Elektrizitätsmuseum, Spielzeugmuseum bis hin zum Weinmuseum hat Madeira eine auffällig rege Museumskultur. Fans von Kunst und Kultur können sich hier wirklich austoben!

  • 6. Cristiano Ronaldo CR7 Museum: dem Nationalhelden einen Besuch abstatten!

Wer eigentlich nicht auf Museen steht, aber auf Fußball, muss auf Madeira auch ins Museum – nämlich ins Cristiano Ronaldo CR7 Museum. Nicht nur alle Fußballfans sollten unbedingt dieser Huldigung des Fußballers einen Besuch abstatten. Das Museum ist praktisch eine Hommage an den Fußball und an den Nationalhelden von Madeira. Der aktive Fußballer besucht auch regelmäßig zu Weihnachten oder anderen Gelegenheiten seine Heimat. Hier ist Ronaldo aufgewachsen und die Menschen auf Madeira lieben den berühmtesten Fußballer der Welt. Das Museum bringt einem diesen Kult wirklich sehr schön nahe.

Nationalheld Cristiano Ronald: Am Hafen von Funchal gibt es das CR7 Museum, in dem Ronaldos Werdegang und Erfolge präsentiert werden. Foto: Sascha Tegtmeyer
Nationalheld Cristiano Ronald: Am Hafen von Funchal gibt es das CR7 Museum, in dem Ronaldos Werdegang und Erfolge präsentiert werden. Foto: Sascha Tegtmeyer
  • 7. Korbschlitten auf Madeira fahren: ein traditionelles Vergnügen

Wer einmal mit der Seilbahn den Berg hinauf gefahren ist, kann sich überlegen, einfach mit einem Korbschlitten vom Monte den Berghang wieder hinab zu düsen. Bereits seit dem 19. Jahrhundert sind die Carros de Cesto im Einsatz und wirklich eine einzigartige Tradition auf Madeira. Dabei schieben zwei Männer einen geflochtenen Sessel, der auf Kufen bis zu 50 Kilometer pro Stunde erreichen kann. Gelenkt wird mit den Füßen des Korbschlittenfahrers, des Carreiros. Ich will nicht sagen, dass Korbschlitten fahren der Nationalsport auf Madeira ist. Aber eine wichtige und wertvolle Aktivität der Insulaner ist es allemal. Die Korbschlittenfahrten starten unterhalb der Wallfahrtskirche „Nossa Senhora do Monte“. Von dort geht es etwa zwei Kilometer weit und über 800 Höhenmeter hinab ins Tal.

Mit einem Korbschlitten geht es vom Monte in Funchal rasant hinab ins Tal. Foto: Pixabay
Mit einem Korbschlitten geht es vom Monte in Funchal rasant hinab ins Tal. Foto: Pixabay

Bei der Korbschlittenfahrt handelt es sich unter Umständen sogar um ein ordentlich abenteuerliches Unterfangen. Die Gefährte können kräftig Fahrt aufnehmen und es geht teilweise auch sehr stark und steil bergab – auf den ganz normalen Straßen, die auch von Autos befahren werden. Über aktuelle Korbschlitten–Unfälle auf Madeira ist aktuell nichts bekannt.

  • 8. Madeiras Bergdörfer: abgelegene Schönheiten

Madeiras Bergdörfer sind malerisch und wunderschön. Man muss leider etwas schwindelfrei sein, um dort erst einmal anzukommen. Besonders Faial, Porto da Cruz und Sao Jorge haben es uns angetan. Ist man erst einmal da, sieht man wunderschöne traditionelle Häuser, allerorts Blumen und wirklich noch ein gutes Stück Kultur aus Madeira. Die Insulaner haben sich ihre Traditionen in den abgelegenen Gegenden gut erhalten. Zudem findet man auch den ein oder anderen Leuchtturm, von dem aus man eine wundervolle Aussicht hat.

  • 9. Madeira: Der Flughafen hat es in sich!

Ja, der Flughafen von Madeira ist eine Sehenswürdigkeit für sich! Auch der Madeira Airport ist nach Cristiano Ronaldo benannt. Aber das ist bei weitem nicht der Grund, warum wir ihn hier als Attraktion aufführen: der Airport ist auf Stelzen gebaut und ein beachtliches Bauwerk, dass man sich ruhig einmal zu Gemüte führen kann, weil man sowas auf der Welt nicht so häufig sieht. Aus fliegerischer Sicht ist das Flugfeld der „Schrecken aller Piloten“ und wird häufig in den Top 10 der schwierigsten anzufliegenden Airports und gefährlichsten Flughäfen überhaupt geführt.

Imposantes Bauwerk: Der Cristiano Ronaldo International Airport auf Madeira zählt zu den gefährlichsten Flughäfen der Welt! Foto: Sascha Tegtmeyer
Imposantes Bauwerk: Der Cristiano Ronaldo International Airport auf Madeira zählt zu den gefährlichsten Flughäfen der Welt! Foto: Sascha Tegtmeyer

Die kurze Landebahn und gefährliche Winde können die Landung zu einem echten Horrortrip machen. Bevor die Landebahn auf den Stelzen verlängert wurde, gab es am Flughafen Madeira mehrere Flugzeugabstürze mit hunderten Toten. Beschäftigt Euch vor der Reise nicht zu sehr damit, sonst fliegt Ihr nicht mehr. Heutzutage ist der Anflug auf Madeira durch die moderne Technik aber sicher!

Davon ab befindet sich unterhalb des Flughafens zwischen den Säulen ein Vergnügungspark. Da wird schon deutlich, welche Dimensionen dieses Bauwerk besitzt.

Reisebilder aus Madeira: Eindrücke einer wunderschönen Insel

Wir möchten mit Euch unsere schönsten Reisebilder aus Madeira teilen und Euch einen Eindruck von dieser wunderschönen Insel vermitteln. Da könnt Ihr schon wunderbar sehen, wie bezaubernd und herrlich diese Insel ist und warum wir uns überlegen, dort wieder hinzufliegen!

Freizeitaktivitäten auf Madeira: Von Kayak fahren und SUP bis Whale Watching

Auf Madeira könnt Ihr wirklich einer ganzen Reihe von Freizeitaktivitäten nachgehen. Wir haben die besten Tipps und Ideen für Euch, wie Ihr eure Zeit auf der subtropischen Trauminsel am besten nutzen könnt. Vom Kajak fahren und Stand Up Paddling über Tauchen und Schnorcheln bis hin zur Wal- und Delfin-Touren und Ausflügen zur Nachbarinsel Porto Santo!

1. Kayak-Touren entlang der Felsküste

Bei uns in Sao Lourenco konnte man ganz spannende Kayak-Touren buchen, die entlang der Felsküste vor der Halbinsel stattgefunden haben. Man konnte dort mit dem Kajak wirklich Kilometer machen und den rauen Atlantik und die wilde Schönheit von Madeira per Kayak entdecken. Ein tolles Erlebnis und gleichzeitig ein nettes Training für die Schultern!

Kayak fahren auf Madeira: Die Touren im Naturpark Sao Lourenco sind ein echtes Abenteuer! Foto: Sascha Tegtmeyer
Kayak fahren auf Madeira: Die Touren im Naturpark Sao Lourenco sind ein echtes Abenteuer! Foto: Sascha Tegtmeyer

2. Stand Up Paddling auf Madeira

Ähnlich sieht es auch mit dem Stand Up Paddling auf Madeira aus. Man kann ganz spannende Touren auf dem Board machen und die Insel mit dem SUP Board entdecken. Stand Up Paddling ist hier jedoch eher eine Angelegenheit für Fortgeschrittene, weil der Atlantik ordentlich Welle macht. Ihr solltet hier beim SUP besonders auf die Wetterlage achten. Das Meer rund um Madeira ist schwer berechenbar und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen sollten getroffen werden. Strömungen, Wellen und Winde können Euch beim Stand Up Paddling auf Madeira ordentlich zusetzen!

3. Tauchen auf Madeira: herrliche Spots im Naturpark

Tauchen gehört zu den besten Freizeitaktivitäten auf Madeira. Die Unterwasserlandschaft rund um die Insel ist einfach herrlich. Im Unterwasser-Naturpark Garajau, in dem es mehrere spektakuläre Sports gibt, trefft Ihr auf spektakuläre Felsformationen und eine große Artenvielfalt an Meerestieren wie riesige Zackenbarsche, Barakkudas, Rochen und große Fischschwärme. Unbedingt an die Unterwasserkamera denken! Denn mit ganz viel Glück können hier sogar Mantarochen auftauchen. Tauchen auf Madeira lohnt sich wirklich. Und falls Ihr noch kein Zertifikat habt, könnt Ihr auf Madeira Tauchen lernen und das bei einer der beiden deutschprachigen Tauchschulen Madeira Diving Center oder Manta Diving Center Madeira nachholen.

Tauchen auf Madeira: Die herrliche Unterwasserwelt hat es besonders im Garajau-Nationalpark in sich! Foto: Sascha Tegtmeyer
Tauchen auf Madeira: Die herrliche Unterwasserwelt hat es besonders im Garajau-Nationalpark in sich! Foto: Sascha Tegtmeyer

Deutschsprachige Tauchbasen auf der Insel

Auf Madeira gibt es zwei deutschsprachige Tauchbasen, die beide mit ausgezeichnetem, freundlichem Service und höchsten Tauchstandards brillieren. Ihr habt quasi die Qual der Wahl, für welches der Dive Center Ihr euch entscheidet. Zur Auswahl stehen das Manta Diving Center Madeira und das Madeira Diving Center.

4. Wal – und Delfintouren: vom Großen Tümmler bis zum Pottwal

Ein ebenfalls spektakuläres Erlebnis sind die Waltouren und Delfintouren auf Madeira. Von mehreren Orten aus starten die Schiffe aufs Meer hinaus und begegnen dort Walen und Delfinen in freier Wildbahn. Delfine werden dabei so gut wie immer gesichtet. Zum Teil wird von größeren Gruppen an Großen Tümmlern berichtet. Bei Walen kann die Erfolgsquote je nach Jahreszeit variieren. Auch die Arten unterscheiden sich je nach Saison.

Als wir dort waren, hat man einige Tage zuvor Pottwale gesichtet. Das sei allerdings auch eher die Ausnahme, hat man uns jedoch versichert. Es gibt unter anderem die Möglichkeit, in Canical, Funchal und Calheta zum Whale Watching zu starten. Wir waren mit Lobosonda aus Calheta unterwegs, weil das Unternehmen einen starken meeresbiologischen Ansatz vertritt und immer einen Meeresbiologie-Experten an Bord hat. Der Anbieter sitzt dort am Sporthafen (Porto de Recreio de Calheta). Wir haben uns Lobosonda ergoogelt und waren mit dem auch gut deutschsprachigen Tour-Anbieter sehr zufrieden.

Delfintouren und Whale Watching auf Madeira: Große Tümmler gibt es eigentlich fast auf jeder Tour zu sehen! Foto: Pixabay
Delfintouren und Whale Watching auf Madeira: Große Tümmler gibt es eigentlich fast auf jeder Tour zu sehen! Foto: Pixabay

5. Inselrundfahrten mit Bus und Jeep

Wer sich nicht mit dem Auto über die Insel zu fahren traut, kann auch problemlos Madeira-Touren mit dem Kleinbus oder Jeep buchen. Der Vorteil daran ist: Die Fahrer haben natürlich ihre festen Routen und kennen alle Sehenswürdigkeiten in und auswendig. Der Nachteil ist auch klar: Jeglicher Abenteuerfaktor geht bei einer Busrundfahrt über Madeira komplett verloren. Touren sind in allen Hotels und in den Touristenzentren in Funchal und anderen Orten buchbar.

6. Traumhafte Sandstrände entdecken: Ausflug auf die Nachbarinsel Porto Santo

Wenn Ihr es zeitlich einrichten könnt in eurem Madeira Urlaub, solltet Ihr unbedingt auch einen Ausflug zur kleinen Nachbarinsel Porto Santo machen. Denn während es auf Madeira eher sehr wenige, kleine Sandstrände gibt, hat Porto Santo einen echten, sieben Kilometer langen Traumstrand zu bieten, der zu den besten Stränden in Portugal überhaupt gehören soll. Zudem gibt es noch den kleinen Strand Calheta, der ein echter Geheimtipp ist. Aber auf Porto Santo gibt es nicht nur Strand zu sehen: Auch die kleinen Dörfer wie Vila Baleira (Wal-Dorf) sind wunderschön anzusehen und leicht zu erkunden. Zudem lässt sich ausgezeichnet wandern und von diversen Viewpoints aus ein unglaublicher Panoramablick genießen. Vergesst eure Fotoausrüstung nicht!

Die Überfahrt ist mit der Fähre von Madeira nach Porto Santo. Die Fahrtzeiten des Schiffs sind so getimed, dass Ihr einen wunderbaren und unvergesslichen Tagesausflug nach Porto Santo machen könnt. Wird ein langer Tag, aber es lohnt sich! Der Tagesausflug kostet inklusive Fährticket, Essen und Verkehrsmitteln so um die 90 Euro pro Person. Viel billiger wird es leider nicht. Dafür erlebt Ihr auch einen unvergesslichen Tag!

7. Wandern auf Madeira: seid besser schwindelfrei!

Überall auf Madeira gibt es die Möglichkeit, spannende Wandertouren zu machen. Wir waren zum Beispiel bei uns am Hotel im Sao Lourenco Nationalpark zu Fuß unterwegs und haben die spannende Landschaft erkundet. Die Tour über die teils steilen und schlecht befestigten Wege hatte es jedoch schon ordentlich in sich! Auch rund um Funchal gibt es viele Wanderwege. Vorab solltet Ihr euch jedoch gut informieren, denn das Wandern auf Madeira kann auf einigen Routen auch sehr gefährlich sein. Man liest immer wieder von Wanderern, die ums Leben gekommen sind. Schwindelfrei solltet Ihr auf vielen Wegen allemal sein.

Beim Wandern auf Madeira sollte man einigermaßen schwindelfrei sein und auf seine Sicherheit achten! Foto: Sascha Tegtmeyer
Beim Wandern auf Madeira sollte man einigermaßen schwindelfrei sein und auf seine Sicherheit achten! Foto: Sascha Tegtmeyer

Die Hotels auf Madeira sind solide

Was die Hotels auf Madeira anbelangt, würden wir sagen: insgesamt eine solide Angelegenheit. Die Anlagen, die wir gesehen haben, haben uns jetzt nicht vom Hocker gehauen. Wer Fünf-Sterne-Plus bucht, wird hier sicher auch eine entsprechende Leistung erhalten, doch insgesamt sind die Resorts der Insel eher unspektakulär. Wir haben im Fünf-Sterne-Hotel (Landeskategorie) Quinta do Lorde gewohnt. Das Resort ist wirklich imposant, da es einem typischen Madeira-Dorf nachempfunden ist und aus mehreren flachen Gebäuden sowie einem großen Hauptgebäude besteht, eine eigene Kirche und einen kleinen Yachthafen besitzt.

Quinta do Lorde Resort bei Canical: Mit Sicherheit eines der besten Hotels auf Madeira! Foto: Sascha Tegtmeyer
Quinta do Lorde Resort bei Canical: Mit Sicherheit eines der besten Hotels auf Madeira! Foto: Sascha Tegtmeyer

Zudem hat das Premium-Resort mehrere Pools auf dem Dach und einen Meerwasserpool direkt am grobsteinigen Strand. Das Essen und die Zimmer waren im Quinta do Lorde Resort wirklich tip-top. Die Anlage selbst ist wirklich schön und die ruhige Lage haben wir – dank Mietwagen – als sehr vorteilhaft empfunden. Einzig und allein der leichte Schabenbefall des Resorts (Stand Dezember 2017) missfällt mir sehr – wie auch in vielen Anlagen weltweit immer wieder. Kakerlaken sind der einzige Grund, warum wir ein Hotel zukünftig nicht wieder buchen. Ob der Befall mittlerweile fortbesteht, ist unklar. Ohne diese kleinen Mitbewohner wäre das Hotel uneingeschränkt empfehlenswert!

Günstiger Familienurlaub auf Madeira: perfekt für die ganze Familie!

Besonders Familien kommen auf Madeira voll auf ihre Kosten. Die Lebenshaltungskosten sind verhältnismäßig günstig (wie im Rest Portugals auch) und so kann man hier als Familie sehr günstig Urlaub machen, ohne auch nur die geringsten Einbußen in der Qualität des Urlaubs zu haben. Der Mietwagen war unserer Meinung nach nicht allzu teuer. Ein Urlaub auf Madeira ist nicht so günstig wie ein Ägypten-Urlaub in Sharm El Sheik (Reisebericht), Safaga (Reisebericht) oder Makadi Bay (Reisebericht), aber für europäische Verhältnisse wirklich bezahlbar.

Besonders die Panorama-Blicke haben es uns angetan: Unsere Madeira-Erfahrungen sind durchweg positiv! Foto: Sascha Tegtmeyer
Besonders die Panorama-Blicke haben es uns angetan: Unsere Madeira-Erfahrungen sind durchweg positiv! Foto: Sascha Tegtmeyer

Zudem sind die Einheimischen und Hotels sehr aufgeschlossen gegenüber Kindern und sind da wenig empfindlich. Bei einem Madeira Urlaub mit Kindern kommt Ihr nicht nur beim Essen relativ günstig weg, sondern auch bei vielen Eintritten und Freizeitaktivitäten. Rabatte für Kinder sind eigentlich überall an der Tagesordnung.

Beste Reisezeit für Madeira: ganzjährig!

Die beste Reisezeit für Madeira ist unserer Meinung nach ganz klar ganzjährig. Doch je nach Geschmack und Vorlieben kann sie auch etwas variieren. Im Winter ist es angenehm warm mit Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad Celsius am Tag sowie um die 10 bis 15 Grad in der Nacht. Gelegentlich gibt es im Winter etwas Regen, es ist aber häufig auch heiter und sonnig. Die zum wandern und Sport machen ist diese Zeit wirklich ausgezeichnet geeignet. Warm und trocken ist der Sommer von Mai bis September auf Madeira. In dieser Zeit ist die Hauptsaison und besonders viele Touristen sind auf der kleinen Ferieninsel. Wer Badeurlaub auf Madeira machen möchte, ist zu dieser Zeit wirklich bestens aufgehoben.

Beste Reisezeit auf Madeira: Unserer Meinung nach ganzjährig – denn die Insel blüht auch im Winter auf! Foto: Sascha Tegtmeyer
Beste Reisezeit auf Madeira: Unserer Meinung nach ganzjährig – denn die Insel blüht auch im Winter auf! Foto: Sascha Tegtmeyer

Madeira-Erfahrungen: Unser Fazit über diese wunderschöne Insel

Als wir unseren Madeira Urlaub gebucht haben, haben wir ehrlich gesagt nicht im Traum damit gerechnet, dass uns die Insel so gut gefallen könnt. Aber unsere Madeira-Erfahrungen sind eindeutig: Das Urlaubsziel ist mit keiner der typischen Reiseziele vergleichbar. Weder mit den räumlich nahe gelegenen Kanaren wie Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und Co., noch mit den typischen Mittelmeer-Reisezielen wie Zypern, Mallorca oder Malta.

Wir kommen garantiert wieder: Unsere Madeira-Erfahrungen sind durchweg positiv und wo bekommt man schon so einen Sonnenaufgang geboten?! Foto: Sascha Tegtmeyer
Wir kommen garantiert wieder: Unsere Madeira-Erfahrungen sind durchweg positiv und wo bekommt man schon so einen Sonnenaufgang geboten?! Foto: Sascha Tegtmeyer

Die Insel ist eine ganz eigene Spezies für sich. Und genau das macht die Besonderheit dieser Destination aus. Wir wollen noch so viel auf der Welt entdecken und kommen deshalb eher selten zwei Mal an das selbe Reiseziel. Aber unsere Madeira-Erfahrungen waren so positiv und so einmalig, dass wir wohl sehr, sehr bald wieder hier herkommen. Madeira ist eine atemberaubend schöne Insel, die mehr als nur eine Reise wert ist!

Unsere Reise nach Madeira war unser privater Urlaub und komplett selbst bezahlt. Die Berichterstattung ist deshalb nach höchsten journalistischen Ansprüchen – sowas muss man ja heutzutage leider dazusagen. 

Gefällt Euch unser Reisebericht aus Madeira und unsere Madeira-Urlaubs-Tipps oder habt Ihr noch mehr Insider-Tipps für Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten? Hinterlasst uns einen Kommentar! 

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