Es gibt ein Bild von mir in Indonesien, das mittlerweile über ein Jahrzehnt alt ist. Ich sitze im Schneidersitz auf dem staubigen Boden einer winzigen Insel mitten im Nirgendwo, das WLAN ist eine Katastrophe – und vor mir balanciere ich mein MacBook Pro. Wenn ich dieses Foto heute betrachte, läuft es mir eiskalt den Rücken herunter. Es markiert den Beginn einer technologischen Reise, die mein Leben als Journalist und digitaler Nomade fundamental geprägt hat.
Genau zwei Jahrzehnte ist es her, dass ich meine PC-Vergangenheit endgültig beerdigt habe. „Das letzte PC-Programm, das ich noch wirklich benutzt habe, war Windows XP. Danach bin ich zu macOS umgestiegen und bin nie wieder zurückgekehrt“, diktiere ich heute, 20 Jahre später, während einer Joggingrunde über meine AirPods Pro in mein iPhone.


Apple baute in dieser Zeit ein beispielloses Technologie-Imperium auf. Ich wiederum baute mir mit diesen Geräten eine Existenz auf, die mir das Arbeiten von jedem Punkt der Erde ermöglicht. Mein Mac war nie nur ein reines Werkzeug – er war von Tag eins an mein zweites Gehirn unterm Arm, mit dem ich alles erstellt habe, was mein kreatives Werk ausmacht (inklusive dieses Beitrags). Tagebuch, Masterarbeit und iCloud-Fotos, die bis ins Jahr 2005 zurückreichen – mein MacBook ist mein Zeuge.

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Der Zauber des Anfangs: das schneeweiße MacBook
Wir schreiben das Jahr 2006. Ja, 2006 – jetzt haben wir 2026 – und wer rechnen kann, erkennt sofort: Das sind unfassbare 20 Jahre! Ich habe gerade mit dem Studium angefangen und wie ein Verrückter auf mein erstes, schneeweißes 12-Zoll-MacBook gespart. Jeden Tag aktualisierte ich die Apple-Website, jeden Tag kontrollierte ich meinen Kontostand, bis ich es mir vom sprichwörtlichen Munde abgespart hatte und endlich bestellen konnte. Das war magisch damals.

Während die restliche PC-Welt noch in grauen, fehleranfälligen Plastikgehäusen feststeckte, lieferte Apple emotionalen Minimalismus. Ich schleppte dieses kleine weiße Gerät überallhin mit. Ich schrieb meine ersten Aufsätze, lernte für Prüfungen und brannte Musik-CDs in der absoluten Blütezeit von iTunes. Von Streaming war damals noch keine Spur – du hast jeden Song für 99 Cent gekauft. „Was für ein Zauber des Anfangs das war. Wirklich herrlich“, erinnere ich mich heute. Kurz darauf folgte das erste silberne MacBook Pro in 15 Zoll (Ich glaube, es hieß damals noch PowerBook) – und der Startschuss für meine ersten journalistischen Texte, die ich von unterwegs an die Verlage schickte.
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Hitzetod und Sand im Getriebe: Die harte Realität mit Apple-Produkten unter Palmen
Als Reise-Journalist für das Tauchen-Magazin und Reiseblogger für Just Wanderlust klappte ich mein MacBook auf den Malediven, in Mauritius oder auf einem schaukelnden Katamaran in Thailand auf. Ich lag mit meinem iPad und der Tastatur oben an Deck und habe die Artikel getippt, während das Boot so vor sich hin schaukelte. So lässt sich mein damaliger Workflow am besten beschreiben. Das Internet vor den thailändischen Inseln war stark genug, um die fertigen Reportagen direkt an den Kunden zu senden.
Aber die Realität unter Palmen hat auch ihre Tücken. Hardware leidet auf Reisen enorm, und nicht jedes Design-Experiment von Apple hat dem Dschungel standgehalten. Meine erste Apple Watch ist mir beim Planschen im Meer in Thailand buchstäblich weggestorben. Der Boden ist einfach rausgefallen. Ich glaube, der Kleber hat nicht gut genug gehalten. Apple hat die Uhr danach zum Glück sofort getauscht, aber das war schon heftig. Zack, da schaute mich das Innenleben an. Aber solche Fails sind in all den Jahren mit Apple-Geräten auf Reisen die absolute Ausnahme geblieben.

Meine Top 3 Survival-Tipps für Apple-Geräte unterwegs
Wer seine teure Technik um den Globus trägt, lernt schnell, sie zu verteidigen. Hier sind die härtesten Lektionen, die mich die letzten 20 Jahre gelehrt haben:
- Die Hitze-Falle umgehen: Wenn du dein iPhone im Mietwagen unter der Windschutzscheibe als Navi nutzt, heizt es sich so stark auf, dass es in den Abkühlungsmodus schaltet. Schwupps, war’s das mit Google Maps. Gleiches gilt für die pralle Sonne am Strand – das Gerät drosselt die Leistung, und du kannst keine Fotos und Videos mehr machen. Mein Tipp: Verstaue Elektronik immer in schattigen Konsolen oder direkt im Rucksack.
- Sand ist der absolute Endgegner: Ein einziges Sandkorn zwischen iPhone und Schutzhülle wirkt durch die ständige Reibung wie feines Schmirgelpapier und fräst tiefe Kratzer in das Glas und den Rahmen. Mein Tipp: Nutze passgenaue Originalhüllen und nimm das Gerät abends im Hotel aus dem Case, um versteckten Staub zu entfernen.
- Diebstahl und der Safe-Kompromiss: Ein MacBook kostet in vielen Reiseländern mehrere Monatsgehälter der Einheimischen. Wenn der Safe im Hotelzimmer nicht groß genug für den 14-Zoll-Laptop ist, stehst du vor einem Problem. Mein Tipp: Packe das Gerät tief in den Koffer und schließe diesen mit einem TSA-Schloss ab, oder gib es gegen Quittung an der Rezeption ab. Besonders an den Sicherheitskontrollen am Flughafen musst du deine Geräte extrem scharf im Auge behalten.

Die deutsche Technologiefeindlichkeit
Erinnerst du dich an das Jahr 2014? Das iPhone 6 hob die mobile Fotografie auf ein völlig neues Level. Die Bilder waren damals schon so scharf und farbgewaltig, dass ich sie direkt in Hochglanz-Magazinen veröffentlichen wollte, für die ich schrieb. Doch ich prallte frontal gegen die Wand deutscher Redaktionsstuben.

„Wir nehmen keine Handyfotos. Wir nehmen lieber das schlechtere Foto von der Spiegelreflexkamera als das bessere Foto vom iPhone“, lautete die damalige Direktive. Kein Witz. Es war Technologiefeindlichkeit trifft Tradition in Reinkultur.


Meine Lösung? Ich wurde pragmatisch. Dann hab ich die Metadaten rausgenommen, damit man nicht mehr sehen konnte, mit welchem Gerät das aufgenommen wurde. Ich reichte die nackten Bilddateien ein. Plötzlich hieß es aus den gleichen Redaktionen: „Oh, was für ein tolles Foto!“ Heute, wo die A-Series-Chips unglaubliche Bildverarbeitungs-Leistungen direkt On-Device berechnen und Kinofilme mit Smartphones gedreht werden, wirkt diese damalige Arroganz fast schon komisch. Heute ist das iPhone die einzige Kamera, die ich noch für meine Reportagen benötige – sei es hier Zuhause als Lokaljournalist oder auf Reisen.

Sprechen statt Tippen: Wie KI meinen produktiven Output verzehnfacht
Ich habe diesen Beitrag beim Joggen über meine AirPods Pro 3 in die Sprachmemo-App auf meinem iPhone diktiert, die die Sprache in Echtzeit transkribiert hat. Als ich Zuhause ankam, hatte ich bereits den Rohtext dieses Beitrags auf meinem Mac. Das physische Tippen auf Tastaturen ist für mich heute weitgehend ein Relikt. Schon 2013 nutzte ich das erste integrierte Diktat von Apple, um meine gesamte Masterarbeit in mein iPad einzusprechen. Während meine Kommilitonen sich die Finger wund tippten, sparte ich 50 Prozent der Arbeitszeit und kassierte trotzdem eine Eins für meine 120 Seiten lange Masterarbeit.
Heute gehe ich noch einen massiven Schritt weiter. Ich sitze nicht mehr starr am Schreibtisch. Ich jogge. Ich gehe im Büro umher. Ich gehe physischen Tätigkeiten wie Aufräumen oder Renovierungen nach. Mein iPhone 17 Pro steckt in der Tasche, die AirPods Pro 3 sitzen in den Ohren. Ich diktiere bis zu 10.000 Wörter am Tag direkt in die Sprachmemos-App. Dieser Prozess verändert wirklich – wissenschaftlich erklärbar – meine Art der Kommunikation und die Art, wie das Gehirn arbeitet. Das Einsprechen trainiert das Broca-Areal. Ich artikuliere schärfer, denke klarer und produziere aus dem Stand wesentlich flüssigere Texte.
Ich nenne diesen Workflow meinen „Stream of Consciousness“ (Bewusstseinsstrom). Ich spreche meine Ideen ungefiltert ein und übergebe das Transkript anschließend an Apple Intelligence in Pages, das den Text Korrektur liest und strukturiert.
Wenn Siri zur Frustrationsmaschine wird
Auch wenn alles ziemlich perfekt ist und ich mir mit meinen Apple-Geräten den perfekten Workflow gebaut habe, gibt es natürlich auch den ein oder anderen kleinen Thunder in Paradise. Denn genau hier, an der spannendsten Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine, beginnt die Reibung im Apple-Universum. Beim Diktieren greife ich auf Drittanbieter-Tools wie Wispr Flow AI zurück, weil sie präzisere Transkriptionen liefern.

Und dann ist da Siri. Ich glaube, die gesamte Apple-Welt wartet derzeit auf das Siri-Update, das spätestens mit iOS 27 kommen soll. Siri versteht leider oft zu wenig. Sie ist häufig eine Frustrationsmaschine, lautet mein hartes Urteil. Ihr fehlt der Kontext. Selbst simple Aufgaben, die früher schon einwandfrei funktionierten, wie das Einschalten des Lichts im Smart Home, erfordern starke Nerven.
Deswegen arbeite ich für die Textproduktion extrem eng mit externen LLMs (Large Language Models) wie Gemini und ChatGPT zusammen. Mein persönlicher KI-Assistent denkt aktiv mit, korrigiert meine diktierten Rohtexte und pusht mich zu neuen Ideen. Ich warte sehnsüchtig darauf, dass Apple Intelligence und das neue Creator Studio diese Lücke nativ auf dem Gerät schließen. Es kann nur noch eine Frage der Zeit sein. Ich will meine Daten nicht an externe Server im Ausland schicken müssen – ich will die volle KI-Power direkt und privat auf meinem MacBook oder iPhone. Angeblich soll eine von Gemini getragene Siri ja noch dieses Jahr auf den Markt kommen. Ich kann es kaum erwarten.
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Der goldene Käfig: Warum ich nie gewechselt bin
Ich werde oft gefragt, warum ich in meinem halben Leben nie ernsthaft zu Mitbewerbern gewechselt bin. Die ehrliche Antwort: Ich meine, mit anderer Software wär’s nicht anders. Wir würden genauso unsere Notizen machen. Wir hätten unsere Fotos in irgendwelchen Cloud-Ordnern. Aber komm, seien wir ehrlich: Es ist einfach nur uncool.

Ein handelsübliches Plastik-Notebook mag genügende Rechenleistung besitzen (obwohl die Apple M-Chips schon ziemliche Granaten sind, die sich in Benchmark-Tests ganz vorne befinden), aber PC fühlt sich nicht so an wie ein massiv gefrästes Stück Aluminium. Doch der wahre Grund liegt tiefer: Apple verkauft keine isolierten Smartphones oder Notebooks, sie verkaufen ein Ökosystem – den sogenannten Walled Garden.
Wenn ich am Flughafen ankomme, eine lokale SIM-Karte einlege und im Mietwagen Apple Maps starte, funktioniert alles nahtlos. Funktionen wie AirDrop, Universal Clipboard (Ich liebe es und nutze es ständig!) und Handoff eliminieren jegliche kognitive Reibung. Ich kopiere einen Link auf dem iPhone und füge ihn eine Sekunde später auf dem Mac ein.
Kein Witz: Ich habe oft beobachtet, wie Freunde aus einer Laune heraus mal zu anderen Anbietern wechselten. Sie waren in jedem einzelnen Fall immer nach wenigen Monaten zurück. Wer einmal in diesem reibungslosen Workflow verankert ist, akzeptiert keine Kompromisse mehr – denn es funktioniert einfach.
Über mich – Sascha Tobias Tegtmeyer
Ich bin nur ein neugieriger Entdecker in der Welt.
Moin, ich bin Sascha Tobias Tegtmeyer – und mit Herz und Seele ein echter Abenteurer und Entdecker! Schon als kleiner Junge war für mich klar: Die schönsten Seiten unseres Planeten, die Meere ebenso wie die Berge, sind die Orte, an denen ich mein Leben voller Erlebnisse verbringen möchte, um unvergessliche Erinnerungen zu schaffen. Die Freiheit und das ungefilterte Dasein intensiv spüren – gegenwärtig im Moment. Das bin zutiefst ich.

Auf meinem Reiseblog Just-Wanderlust.com nehme ich dich mit auf meine Reisen, über alle Höhen und Tiefen des Lebens, die mich immer wieder zum Wasser und zu den Gipfeln führen. Als leidenschaftlicher Outdoor-Sportler, Läufer und Trailrunner – und auf und im Wasser als Taucher, Surfer und Stand-Up-Paddler – verbinde ich meine Liebe zur Natur mit dem Nervenkitzel des Sports. Ob ich die farbenfrohen Riffe Ägyptens erkunde, mit Schildkröten auf Mauritius schwimme oder die zerklüfteten Küsten Sardiniens entdecke – ich möchte die Geschichten erzählen, die unter der Oberfläche liegen.
Als Journalist, Content Creator, Unternehmer und Autor schreibe ich nicht nur über das Was und Wo, sondern vor allem über das Wie und Warum. Ich zeige dir, wie du deine eigenen Abenteuer planen kannst, gebe dir ehrliche Einblicke und praktische Tipps, die dir wirklich weiterhelfen. Du, meine liebe Leserin, mein lieber Leser, schenkst mir deine kostbare Zeit. Ich hoffe, dass ich diese Geschenk erwidern kann, indem ich dir neue Perspektiven, wertvolle Einblicke und nützliche Inspirationen gebe – um dein Reiseleben noch viel besser zu machen!
Mehr über mich – alle Beiträge – mein neuer Business-Blog – Shop – Amazon-Autor – LinkedIn – Deister- und Weserzeitung – TAUCHEN Magazin
Mein persönliches Fazit: Das ultimative Zusammenspiel
Die Kombination aus mir und meinen Arbeitsgeräten hat sich in zwei Jahrzehnten radikal verändert. Aus dem reinen Tippen auf meinem 12-Zoll-MacBook wurde eine hochkomplexe Zusammenarbeit zwischen mir, meiner Stimme und Künstlicher Intelligenz.
KI ist im Grunde mein erweitertes Gehirn geworden. Ich behalte stets die Handlungshoheit über meine Artikel, aber die Maschine nimmt mir die harte, monotone Arbeit ab, sortiert mir die Informationen, die ich gebe, vor und Apple Intelligence liest alles gegen. Apple-Produkte – auch wenn es am Ende auch “nur” perfektes Industriedesign ist – helfen mir als kreativem Menschen, mein Innerstes nach außen zu bringen. Vorzugsweise unterwegs. Und solange das so nahtlos funktioniert, bleiben MacBook Pro und iPad in meinem Rucksack, das iPhone in meiner Hosentasche und die Apple Watch Ultra an meinem Handgelenk. Egal, auf welche Inseln und fernen Länder es in den nächsten 20 Jahren geht.
Wie sieht dein digitaler Workflow auf Reisen aus? Schleppst du noch schwere Kameras und dicke Laptops mit dir herum, oder hast du dein Büro bereits komplett aufs Smartphone verlagert? Schreib es mir unten in die Kommentare – ich lese jede einzelne Antwort!
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